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„Zeit“

Ist Zeit unser neuer Luxus?

„Wir müssen uns mehr Zeit nehmen.“

Den Satz höre ich in letzter Zeit immer öfter – und das von den unterschiedlichsten Menschen. Zeit? Zeit für was? Zeit für wen? Und wenn wir sie dann haben, diese Zeit, was machen wir dann mit ihr? Wissen wir sie dann zu nutzen oder sitzen wir sie gar nur ab?

Ist Zeit unser neuer Luxus und ist es die Lösung all unserer Probleme, Zeit zu haben? Meinen wir Zeit oder meinen wir Freizeit? Soll heißen, wenn wir weniger Arbeiten, haben wir dann mehr Zeit? Und die wichtigste Frage überhaupt, geht es uns dann besser, wenn wir mehr Zeit haben?

Denn es ist doch so – mal rein oberflächlich betrachtet – weniger Arbeit heißt nicht nur mehr Zeit, es bedeutet auch weniger Geld. Und heißt das im Umkehrschluss dann nicht, das wir weniger Mittel haben, unsere gewonnene Zeit zu nutzen?

Wenn man einen Arbeiter vor die Wahl stellt, ob er bei gleichem Lohn eine Woche mehr Urlaub möchte, oder lieber eine Gehaltserhöhung, glaube ich das viele den Urlaub nehmen. Aber wenn man die gleichen Leute fragt, ob sie für etwas weniger Geld eben diese Woche Urlaub mehr haben möchten, bin ich mir da gar nicht mehr so sicher.

Und genau hier kommt für mich die Frage aus, woran messen Menschen ihren Luxus, ihre Lebensqualität? An einer bestimmten Menge Geld oder Eigentum? Daran das sie am Wochenende essen gehen können, dass Sie ein großes Auto haben, ein Haus ihr eigen nennen, einen gepflegten Garten nachweisen können, und somit nach Außen gut dastehen, weil sie ins Schema F passen?

Oder messen wir unser Glück daran wie viel Zeit wir mit den Menschen im Leben verbringen können, die uns aus tiefstem Herzen etwas bedeuten? Daran wie oft wir unserem Partner, unserer Familie und unseren Freunden sagen, dass wir sie lieben, schätzen und gerne Zeit mit ihnen verbringen?

Klar, jeden, den man fragt, der wird sagen: „Wenn ich kann, nehme ich Option zwei. Verbringe Zeit mit meinen Lieben, lebe einfach so in den Tag hinein und genieße jede Minute.“ Aber können wir das, mal ganz abgesehen vom Faktor Geld, steckt es nicht in uns drin mehr aus unserer Zeit zu machen? Ist unsere Arbeit nicht auch gleichzeitig unsere Bestätigung, eine Bestätigung gut zu sein, gebraucht zu werden, und sogar eine Möglichkeit dem Alltag, also der zeit die wir haben zu entfliehen? Oder haben wir unsere Jobs wirklich nur, weil wir Geld verdienen müssen?

Das würde ja dann im Umkehrschluss bedeuten, wenn wir alle genug Geld bekämen, weil es zum Beispiel vom Himmel fällt, das dann kaum einer von uns arbeiten würde, fast alle zu Hause blieben und einfach nur glücklich ihre Zeit genießen würden.

Hier bin ich persönlich zweigeteilt, da ich ein Mensch bin, der aufgrund schlechter Erfahrung ein hohes Maß an Sicherheit braucht. Heißt, auf Geld bezogen: mir sind mir finanzielle Rücklagen wichtig, damit ich in einer Notsituation etwas habe. Ich könnte zum Beispiel, betrachte ich mein Leben zum heutigen Zeitpunkt, nie alles hinschmeißen und auf Weltreise gehen, solange bis kein Geld mehr da ist, dann wieder kommen und mal sehen was dann kommt. Dabei würden bei mir zu viele Ängste vor dem „Danach“ im Spiel sein. Auch wenn ich die Leute die das tun bewundre und ein Stück weit um ihre Erfahrungen und Erlebnisse beneide. Ich müsste wissen, was danach kommt …, wie es weiter geht und wovon es weiter geht. Ich mache zum Stand heute keine Schulden, wenn ich etwas haben möchte, kann ich es mir leisten, oder spare darauf.

ABER ich brauche Geld nicht um gut dazustehen, ich brauche kein großes Auto, kein Haus, einen tollen Job um zu zeigen, dass ich was erreicht habe. Ich brauche keinen materiellen Schnick Schnack, im Gegenteil, wenn ich ehrlich bin, fällt mir Geld ausgeben immer schwer …, aber was habe ich davon, wenn es irgendwo liegt und ich eventuell morgen nicht mehr da bin? Somit wenn ich es ausgebe, tue ich das gerne um mir Zeit zu nehmen, Zeit um mir mit meinem Mann die Welt anzusehen, so oft und soviel es geht, ohne den Bezug zur Heimat und den Menschen die hier leben und mir wichtig sind zu verlieren. Zeit für ein gutes Essen mit Freunden, Zeit um das Leben in dem Rahmen, der uns zur Verfügung steht zu genießen.

Ich persönlich glaube, das man die Frage nach Zeit und Luxus nicht pauschal beantworten kann, da sich jeder Mensch – Gott sein Dank – unterschiedlich definiert. Und wie sagt man so schön, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden. Wobei ich genau das, wenn ich ehrlich bin, bezweifle, das jeder der sich im Hamsterrad der Zeit dreht, dort wirklich glücklich fühlt.

Sicher es wäre nun viel zu einfach  zu sagen, das jeder alles hinschmeißen soll, und beginnen soll nach Glück zu streben. Es gibt Schicksale und Umstände im Leben, die solch schlaue Sprüche schwer machen, oder gar nicht erst zulassen. Aber ein bisschen davon könnte uns allen (oder zumindest den meisten) nicht schaden. Denn ich glaube, dass wir im ganz normalen Alltagswahnsinn vergessen, dass es manchmal nur Bruchteile von Minuten braucht, und alles ist anders.

Also bin ich der Meinung, dass ganz egal wie man Zeit für sich definiert, wir uns mehr von genau dieser Zeit nehmen sollten, um geliebten Menschen zu sagen, was wir für sie empfinden, und um mit diesen Menschen Zeit zu verbringen. Wir sollten uns ein wenig mehr dieser Zeit auch für uns nehmen und einfach etwas tun, was uns und unserer Seele guttut. Bevor es aus welchem Grund auch immer nicht mehr geht.

Und das geht ganz ganz sicher auch ohne viel Geld.


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Sonja

Das Sheraton Miramar Resort

Das Sheraton Mirama Resort

Ägypten – El Gouna


*Werbung – durch Markennennung und Verlinkung*

Ein sehr schön angelegtes Hotel, was sich in der Ferienstadt El Gouna auf mehreren Inseln verteil. Leider hält es hier und da nicht mehr den Standard den der Name verspricht.

Die Lage und die Umgebung

Wie so oft bei den Hotelbewertungen, ein paar Worte vorweg. Wenn man dieses Hotel bucht, muss man große Anlagen mögen, denn es ist groß, auf mehreren kleinen Inseln verteilen sich kleinere und größere Gebäude, die von eingeschossig bis dreigeschossig sind. Je nachdem wo man sein Zimmer hat, muss man schon in Kauf nehmen etwas Wegstrecke entweder zum Restaurant, zum Pool oder zum Strand zu haben. Mir hat die Aufmachung der Anlage jedoch sehr gut gefallen, trotz der Größe und der damit vielen Menschen verläuft sich alles und man hat sich nie erdrückt gefühlt. Die Anlage war immer sauber und gut gepflegt. Die Wege sind beschildert und man findet sich gut zurecht.

Die Lage und die Umgebung

Das Hotel liegt in der Touristenstadt El Gouna, fußläufig gut 10 Minuten von der Marina entfernt. Wenn man El Gouna entdecken will geht das von hier aus durchaus gut, außer zur Marina würde ich die Wege aber nicht unbedingt zu Fuß machen, sondern das Tuk Tuk nehmen.

Das Hotel bietet drei eigene Strandbereiche, welche an künstlich angelegten Lagunen liegen. Ebenfalls ist ein 300 Meter langer Steg, welcher aufs offene Meer führt. Dieser Steg dient den Schnorchlern auch dazu über ihn zum vorgelagerten Riff zu kommen.

El Gouna selber liegt gut 20 km vom Flughafen Hurghada entfernt und ist per Transfer in gut 30 Minuten zu erreichen. Der Standort El Gouna eignet sich eher für Badeurlaub und kleine Ausflüge ins Umland. Um bekannte ägyptische Tempelanlagen oder gar die Pyramiden zu besichtigen muss man schon sehr viel Fahrzeit auf sich nehmen.

Die Zimmer

Das Sheraton Miramar ist ein 5 Sterne (Landeskategorie) Hotel der Sheraton Gruppe. Die Zimmer sind groß, gut ausgestattet und wirken nicht verwohnt. Wir hatten ein Standard Zimmer, mit Lagunen Blick. In unserem Fall war das Zimmer eingeschossig mit Terrasse, also gab es niemand über uns. Gelegen an einer kleinen Lagune um die in Kreisform die anderen Gebäude des Hotels angeordnet waren. Also auch ohne offenes Meer, freier und direkter Wasserblick.

Das Zimmer hatte aus meiner Sicht alles was ein Zimmer braucht, zwei große Betten, Tisch und Stühle, Schreibtisch, einen großen und einen etwas kleineren Kleiderschrank, Utensilien zur Zubereitung von Tee und Kaffee, eine Minibar, einen großen Safe, in den auch ein Tablet gepasst hätte und natürlich einen Fernseher.

Das Bad war ausreichend groß, bot überall genug Abstellfläche, und war mit Föhn, Duschgel, Shampoo, Bodylotion und den üblichen Utensilien ausgestattet. Die Terrasse war möbliert mit zwei Sonnenliegen und einem kleinen Beistelltisch. Ebenfalls hatte das Zimmer eine frei zu regelnde Klimaanlage.

Der Service

Der Service im ganzen Hotel war gut. Hier und da musste man sicherlich schon mal etwas warten, aber bei der Größe des Hotels und der damit verbundenen Anzahl an Gästen, lässt sich so etwas kaum vermeiden.

Man bekam Getränke und sogar Snacks an die Liegen gebracht, das sowohl am Strand als auch am Pool, es gab täglich frische Handtücher für den Bereich, und meist wurden auch die einem zur Liege gebracht und einem wurde auf Wunsch der Sonnenschirm aufgemacht.

Das Zimmer wurde ein Mal am Tag zu unserer Zufriedenheit gereinigt und aufgeräumt. Die Minibar wird ein mal am Tag aufgefüllt, zusätzlich gibt es pro Zimmer nach zwei kleine Flaschen Wasser und eine separate fürs Bad. Als unsere Zimmerkarte nicht funktionierte und die Batterie in der Tür gewechselt werden musste hat es zugegeben zwar etwas gedauert, bis der Monteur auf seinem Fahrrad ankam und das Problem gelöst hat, aber er war total freundlich und es war immerhin auch schon zehn Uhr abends.

Die Rezeption war immer besetzt und in der Regel sprach dort auch immer jemand Deutsch. Auch im restlichen Hotel kommt man durchaus mit Deutsch überall weiter. Und der ganze Service funktionierte auch gut ohne Trinkgeld, natürlich haben wir trotzdem welches gegeben und natürlich geht dann alles noch etwas freundlich und schneller, aber es gab auch, ohne nichts am Service zu beanstanden.

Sport, Unterhaltung und Animation

Es gab ein Animations Programm im Sheraton Miramar, was jedoch sehr dezent war, die Animateure waren zwar da, haben aber die Gäste nicht von den Liegen geholt und nicht über den ganzen Pool geschriene was sie anbieten. AN Sportprogramm gab des übliche, wie Wassergymnastik, Boccia, Wasserball, Frühgymnastik und Darts. Abend gab es ein durchaus gutgemeintes Showprogramm, was man aber eher als kurzweilige Unterhaltung einstufen sollte, nicht mehr. Aber so etwas ist ja bekanntlich auch immer Geschmacksache.

Das Hotel hat, wenn man es so will, drei Pools. Welche aber sehr nah beisammen liegen. Einen Hauptpool, welcher auch der größte ist, er fällt langsam schräg ab, soll heißen er hat sowohl Nichtschwimmer als auch Schwimmer Bereiche. Welche gut durch Seile voneinander getrennt sind. Hier sind die meisten Gäste, es gab hier aber genug Liegen und Sonnenschirme, man hat zu jeder Tageszeit immer einen Platz gefunden.

Der zweite etwas kleinere Pool ist, etwas ruhiger, es sei denn hier wird gerade Wasserball gespielt. Allerdings standen hier kaum Liegen oder Schirme, was ich persönlich nicht schön fand. Ich denke, der Pool würde bedeutend öfter genutzt, wenn man sich nicht erst vom Hauptpool eine Liege holen müsste.

Das gleiche traf leider auf den Kinderpool zu, dieser befindet sich im Bereich der Kinderanimation, ist aber für alle Gäste zugängig. Nur wer verbringt mit seiner Familie dort Zeit, wenn es keine Liegen und Sonnenschirme gibt.

Die Gastronomie

Wir hatten für das Sheraton Miramar All Inklusive gebucht und das dürfte auch die meist gebuchte Variante hier sein.

Nun fällt es mir hier nicht leicht die richtigen Worte zu finden, um etwas zu den Restaurants und dem Essen zu sagen, ohne gleich völlig negativ zu klingen.

Erst mal die reinen Zahlen, es gibt ein Hauptrestaurant, eine Snackbar am Strand und zwei weitere Restaurants in denen man von der Karte Essen kann. Eins dieser beiden Restaurants, der Italiener, dient am Pool Mittags ebenfalls noch als Snackbar. Gegessen haben wir ein Mal am Strand, was gut war, und ansonsten Morgens und Abends am Buffet.

Zum Hauptrestaurant und dessen Atmosphäre, das Restaurant bietet im Sommer sehr wenig Möglichkeit draußen zu Essen, da es draußen wenig Schattenplätze gibt, und man schon hart im Nehmen sein muss, wenn man bei bereits über 30 Grad mitten in der Sonne seinen Kaffee trinken will. Die Terrassenseiten in der prallen Sonne werden daher von den Angestellten auch erst gar nicht eingedeckt. Generell ist aber die Fläche draußen für die Anzahl der Gäste eher klein und somit muss man auch Abends Glück haben etwas zu finden.

Im Innenbereich teilt sich das Restaurant in drei Räume, einem großen Hauptraum und zwei etwas kleinere. Platz ist hier genug, man bekommt immer und zu jeder Zeit einen Tisch. Und wenn es wirklich mal etwas voller ist, kümmert sich auch gleich jemand darum einem einen freien Tisch zu zeigen.

So richtig gemütlich ist es nicht, durch Größe und Höhe des Raumes ist es laut und man kann sich nicht wirklich in Ruhe mit seinem Tischnachbarn unterhalten, ohne recht laut zu sprechen. Tische und Stühle stehe etwas zu eng und man bekommt so keine Atmosphäre. Ich sage es mal so, es gäbe hier Luft nach oben.

Getränke und Kaffee bekommt man an den Tisch gebracht, was aber durchaus auch schon mal eine ganze zeit dauern kann, und hin und wieder muss man sich auch erst ein zweimal bemerkbar machen, bevor der Kellner einen registriert. Das ist bei der Menge der Menschen durchaus zu verstehen, dennoch empfinde ich es als unschön, gerade beim Frühstück trinke ich halt gerne erst mal einen Schluck Kaffee, bevor ich zum Buffet gehe, und nicht den Kaffee, nachdem ich gefrühstückt habe. Persönlich bin ich ja hier der Befürworter dafür, dass man sich seine Getränke selber holen kann, dann kommt sowas nicht auf.

Vom Buffet selber waren wir enttäuscht, wir waren bereits in Ägypten und das in weniger hoch dotierten Hotels, und Hotels die nicht einer namentlich so bekannte Hotelkette angehörten, und da war es um Klassen besser. Unverblümt gesagt, es war kein Buffet, es war eine Essecke. Das was es gab, war ok, deshalb kann man das jetzt auch als Kritik auf hohem Niveau abtun, aber ich finde, wenn man sich mit 5 Sterne Landes Kategorie und den Namen Sheraton schmückt, sollte man einen gewissen Standard auch halten. Wie gesagt, das was an Essen da war, war ok, aber es war sehr wenig Auswahl und hat sich auch bereits nach einer Woche wiederholt. Es war halt einfach dem nicht angepasst, was man hier erwartet.

Mir drängt sich hier der Verdacht auf, das man über sie Zeit in der die Touristen nicht in Scharen nach Ägypten gereist sind, die Preise gedrückt hat, und jetzt wo es langsam wieder etwas besser wird, nicht weiß wie man den Standard halten oder wieder erhöhen soll. Und Fakt ist, wenn man zu so günstigen Preisen buchen kann, muss an irgendwas gespart werden. Ich finde, dass es so allerdings der falsche Weg zum Sparen ist.

Positiv zu erwähnen ist hier allerdings noch die schöne Bar im Innenhof des Hotels, man kann hier toll sitzen und einfach nur seinen Kaffee oder sein Kaltgetränk genießen.

Unser Fazit

Es bedarf mehr als den oben genannten Mängeln um uns einen Urlaub zu verderben und somit kann ich sagen, das wir wenn der Preis stimmt auch so wieder das Sheraton Miramar besuchen würden, trotz mäßigem Buffet.

Alles in allem ist das Sheraton Miramar ein schönes Hotel mit toller Anlage, es gibt einen tollen Innenhof mit Bar zum Sitzen und verweilen, die Zimmer sind groß und sauber, wenn man also bereit ist, ein wenig Abstriche im Essen zu machen, hat man hier ein tolles Hotel.

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Lest auch gerne den Reisebericht zu unserem Urlaub in Ägypten hier.

Sonja

Ägypten – El Gouna

El Gouna – eine künstlich angelegte Stadt

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Der Grund für eine Reise in eine nur für Touristen angelegte Stadt

Einen wirklichen Grund gibt es eigentlich gar nicht, wenn man mal von Neugier absieht. Wir wollten uns El Gouna schon lange Mal anschauen und da es dieses Jahr auf vielerlei Gründen nicht möglich war eine Fernreise zu unternehmen haben wir es in Angriff genommen.

Für uns ist es meist eher schwer in einem fremden Land Zeit zu verbringen, ohne uns da mit Land und Leuten zu beschäftigen, sprich es wäre keine Option gewesen Ägypten zu bereisen, ohne die Pyramiden oder all die alten Tempel Anlagen zu sehen … aber diesmal war die Lösung einfach, da wir schon mal vor ein paar Jahren in Ägypten waren und uns das Land bei einer Nilkreuzfahrt und einem Zwischenstopp in Kairo angesehen haben. Lest darüber gerne hier.

Somit konnten wir uns diesmal ganz beruhigt und ohne „schlechtes Gewissen“ bei einem Badeurlaub einfach „nur“ El Gouna ansehen.

El Gouna, Daten und Fakten

El Gouna wird als moderner Urlaubsort am Roten Meer beschrieben und liegt in der Nähe von Hurghada.

Der Ort oder besser die Stadt erstreckt sich entlang der Küste und ist auf mehrere kleinere Inseln verteilt. Und El Gouna ist definitiv nicht so klein wie man denken mag. Bekannt ist die Stadt für Ihre Lagunen, Korallenriffe, und Sandstrände. Viele Wassersportler, vor allem Kitesurfer und Windsurfer kennen und lieben den breiten Mangrooy Beach. Ein sehr beliebter Treffpunkt ist auch die Abu Tig Marina, ein kleiner Hafen mit vielen Restaurants und Bars.

Der Hintergrund, warum El Gouna gebaut wurde, war der Wunsch eine Siedlung zu schaffen, in der Touristen sich zwischen Restaurants, Hotels, Bars und Geschäften frei bewegen können, ohne extrem große Strecken zurücklegen zu müssen. Und in dem ein hohes Maß an Sicherheit gegeben ist. Denn normalerweise sind die Regionen in Ägypten eher dünn besiedelt, natürlich gibt es einige große Städte wie Hurghada, Alexandria oder auch Kairo. Aber normalerweise sieht es in den Touristen Gebieten eher so aus, das es die Hotels gibt, welche oft große Anlagen haben, davor das Meer liegt und dahinter die Wüste. Und so verlassen die Urlauber eher selten Ihre Hotelanlagen.

Das hat El Gouna zu mindestens für sich und innerhalb seiner Grenzen geändert.

Errichtet wurde El Gouna von einem Konzern, der dem Unternehmer Samih Sawiris gehört, und es hat alles mit der Grundsteinlegung 1989 begonnen. Seit dem wurden viele Millionen Dollar in dieses Projekt gesteckt und El Gouna ist angewachsen auf eine stattliche Größe, Hotels, Bungalows und auch privat Häuser verteilen sich mittlerweile auf einer Größe von 5 x 2 Kilometern.

Die Anreise

Die Anreise nach El Gouna ist einfach und unkompliziert. In unserem Fall sind wir von Frankfurt gestartet und nach gut 4,5 Stunden Flug in Hurghada gelandet. Von dort ging es mit dem Bus direkt nach El Gouna, die Entfernung beträgt ungefähr 20 Kilometer und je nach Verkehr schafft man das in 30 bis 45 Minuten.

Dann  steht man tatsächlich vor einer Schranke, die El Gouna vom Rest der Welt trennt. Der Busfahrer muss sich ausweisen, sagen, wo er hin will, dann erhält er eine Durchfahrtsgenehmigung. Die Autos werden mit Spiegeln von unten kontrolliert und die Privatwagen teilweise sogar mit Hunden durchsucht. Meine ganz private Meinung ist hier geteilt, klar man macht das, um gerade nach den harten Zeiten für den Tourismus in diesem Land die Leute in Sicherheit zu wiegen. Und das ist für immer noch sehr viele Touristen auch wichtig und ausschlaggebend. Auf der anderen Seite ist es eine Show, denn ganz ehrlich es ist keine Mauer um die Stadt gezogen und es wird die Möglichkeit geben hereinzukommen, wenn man weiß wo. Und kontrolliert werden auch nur die Einheimischen, Angestellten und Fahrer, niemand kontrolliert die Touristen im Bus oder der Ihr Gepäck … und wer sagt das alle Touristen „lieb“ sind. Ob man das nun braucht oder nicht bleibt Ansichtssache, mich persönlich stört es nicht, es verunsichert mich auch nicht, aber ich bräuchte es auch nicht.

Wenn man dann sozusagen im Inneren der Stadt angekommen ist, kommt es darauf an, wie viele Hotels der Fahrer anfahren muss und an welcher Stelle das steht, was man gebucht hat. Aber richtig groß sind die Entfernungen hier alle nicht und man ist eigentlich sehr schnell an seinem Hotel.

Sehenswertes in El Gouna

Uns selber ging es so, das wir uns das ganze etwas kleiner und kompakter vorgestellt hatten. Aber mal eben so von einem zum anderen Hotel schlendern kann man dann doch nicht, muss man aber auch nicht, denn es gibt ja Tuk Tuks, die wohl beliebtesten Fortbewegungsmittel in El Gouna. Diese kleinen Taxis befördern maximal 3 Personen und bringen einen überall hin, wo man hin möchte. Vor den meisten Hotels stehen immer ein oder zwei, an den markanten Sehenswürdigkeiten gibt es sogar Tuk Tuk Haltestellen. Und sonst einfach winken, die Fahrer haben immer ein Auge dafür wer mitfahren will. Eine Fahr egal von wo nach wo in El Gouna kosten immer 2 €. Man muss oder wenn man es so sagen will, kann diese Preise nicht verhandeln, es steht an jedem Tuk Tuk dieser Preis und die Fahrer versuchen auch nicht mehr zu bekommen.


Von den großen Hotels auf fahren auch Shuttle Busse, diese haben allerdings feste Haltepunkte und sind etwas teurer. Und auf den Wasserkanälen verkehren auch noch Wassertaxis, aber auch diese halten an festgelegten Punkten.

Wenn man davon absieht, das ganz El Gouna als Touristen Attraktion gedacht ist, gibt es einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Möchte man El Gouna in Gebiete einteilen, dann gibt es drei zentrale Bereiche. Das Stadtzentrum, auch Down Town genannt, den Tamar – Henna – Platz und die Abu Tig Marina, den alten Yachthafen der Stadt. Das Stadtzentrum beherbergt einige kleine Geschäfte, welche wie in einer kleinen Verkaufsstraße versucht worden sind landestypisch anzuordnen.

Man findet hier auch Bars und Restaurants und es ist durchaus eine nette Abwechslung abends hier ein wenig lang zu laufen. Uns selber gefiel jedoch die Abu Tig Marina, auch „alte Marina“ genannt bedeutend besser. Hier sind um einen kleinen Yachthafen herum viele Bars und Restaurants angesiedelt. Man kann das ein oder andere Schiff bestaunen, hört aus vielen Bars Musik und kann sich das bunte Treiben bei einem kühlen Getränk ansehen. Im Übrigen ist es auch ein schöner Ort um sich den Sonnenuntergang anzuschauen.

Für Interessierte gibt es noch die Moschee von El Gouna oder auch die Kirsche zu bestaunen. Auch hat El Gouna ein eigenes Museum, in dem die Geschichte Ägyptens gezeigt wird. Und dann gibt es noch ein kleines Aquarium, in dem man ein wenig der Unterwasserwelt bestaunen kann. Etwas abgelegen im Südosten befinden sich die Überreste der Festung Deir Umm Duheis und für die Naturliebhaber gibt es, außer der beeindruckenden Unterwasserwelt noch die Mangroveninsel vor dem Shereton Miramar zu besichtigen.

Aktivitäten in El Gouna

In El Gouna geht, wenn man will, eine Menge. Baden, Schnorcheln, Tauchen, Kitesurfen, Parasailing, Windsurfen, Reiten, Wüstentouren mit dem Jeep, dem Quad oder auf dem Kamel und es gibt eine Gokart Bahn. Es mangelt also keineswegs an Angeboten. Und man kann das alles auch an fast jedem Hotel buchen, denn es mangelt auch nicht an Leuten, die einem Ausflüge und ähnliches verkaufen wollen. Wem man da nun mehr vertraut dem Reiseleiter der Agentur, mit der man unterwegs ist oder den ortsansässigen Verkäufern, das sei jedem selber überlassen. Preislich waren in unserem Fall die ortsansässigen auf jeden Fall günstiger, aber es gab auch nicht jeden Ausflug bei jeder Agentur. Vergleichen und umhören lohnt sich also.

Wir haben uns für einen Ausflug mit der bei uns im Hotel ansässigen Tauchschule zum Schnorcheln entschieden und sind damit gut gefahren, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte, die Leute waren nett und hilfsbereit, und der Ausflug entsprach dem, was uns vorab versprochen wurde, somit kein Grund zur Klage.

Strände gibt es in El Gouna in der Theorie viele, fast jedes Hotel sagt, es hätte einen, im weitesten Sinne ist die auch richtig, man sollte aber bedenken, das viele davon künstlich angelegte Lagunen sind, und das ist nicht immer vergleichbar mit dem offenen Meer. Es gibt aber auch ein paar Strandabschnitte direkt am Meer. Einer davon ist der Mangroovy Beach, er liegt etwas nördlich der Marina und besitzt einen sehr flachen Küstenabschnitt, dieser uns das vorgelagerte Riff bilden eine Lagune, welche ein sehr beliebter Platz für Wind und Kitesurfer ist. Gleich neben unserem Hotel, dem Shereton Miramer liegt der Zeytouna Beach, er befindet sich auf einer kleinen Insel, und auch hier ist eine Lagune vorgelagert. Je nachdem ob man Ebbe oder Flut hat, kann man sehr weit ins Wasser gehen und erreicht dabei bestenfalls Kniehöhe. An diesem Strand geht ein 300 Meter langer Steg über die Lagune hinweg bis ins offene Meer. E ist der beliebte Ort für Schnorchler um von hier aus das vorgelagerte Riff zu besuchen.

Und damit sind wir bei der wohl beliebtesten Freizeitbeschäftigung in Ägypten, der Unterwasserwelt, sprich dem Schnorcheln und Tauchen. Wer nun extra dafür nach Ägypten kommt, dem sei gesagt, ja das lohnt sich definitiv, aber man sollte dann nicht unbedingt El Gouna als Aufenthaltsort wählen, sondern doch lieber eine der Bekannten Regionen dafür. Natürlich ist es in uns von El Gouna aus auch möglich, aber in direkter Nähe, also auch von oben erwähntem Steg kann man zwar durchaus in das vorgelagerte Riff, aber so viel Spektakuläres hält dies nicht bereit. Gut wenn man das erst mal etwas in dieser Art macht, wird man begeistert sein, aber sonst eher weniger. Man muss halt auch hier immer bedenken, das vieles hier künstlich angelegt ist und Natur ist nie künstlich. Was definitiv geht, sind Tauch- und Schnorchel Ausflüge mit dem Boot, wen es also nicht stört erst mal eine Zeitlang mit dem Boot raus zu fahren und zu schönen und sehenswerten Tauch- und Schnorchel Spots zu schippern, der kann das von hier aus auch gut machen. Fast alle Hotels haben eigene Tauchschulen auf Ihrer Anlage und die Leute da wissen, wo es was zu sehen gibt.

Ebenfalls sehr beliebt in El Gouna ist Wassersport und durch den Wind, der am Roten Meer fast nie ganz verschwindet, gilt es als kleines Wind sicheres Paradies vor allem für Kitesurfer und Windsurfer. Auch hier gibt es viele Wassersportschulen die Kurse und Ausrüstung anbieten. Es ist aber auch eine sehr nette Abwechslung den Kitesurfern einfach nur zuzusehen und wenn es ein bisschen mehr Wind gibt, sieht man auch gleich unendlich viele Schirme am Horizont.

Unser ganz persönlicher Eindruck

Wir wollten uns schon lange El Gouna ansehen, schon seit unserer ersten Reise nach Ägypten, jetzt im Nachhinein betrachtet, gibt es das ein oder andere positive, aber auch Dinge, die aus meiner Sicht überbewertet werden.

Eins ist klar oder es sollte es zumindest jedem sein, El Gouna ist eine künstlich erschaffene Welt für sich, welche mit dem realen Ägypten außerhalb der Stadt nichts gemein hat.

Positiv ist es mit Sicherheit, dass man sich in El Gouna frei bewegen kann. Und zwar auch frei von lästigen Straßenverkäufern, welche man in Ägypten sonst schon häufig findet. Egal wo in der Stadt man sich befindet, egal in welche noch so kleine Gasse man abbiegt, man hat zu keiner Zeit das Gefühl in Gefahr zu sein, oder sich unsicher fühlen zu müssen. Und das ist mit Sicherheit für den ein oder anderen Touristen wichtig.

Die Hotelanlagen in El Gouna sind schön angelegt und es gibt für jeden Geschmack etwas. Von 3 Sterne bis 5 Sterne, von klein bis groß, hier dürfte jeder seine Favoriten finden. Es ist einfach und unkompliziert die Hotelanlage abends zu verlassen, wenn man dann mal etwas anderes als die Hotelbar sehen will. Down Town und die Marina bieten Abwechslung und sind bequem per Tuk Tuk zu erreichen. Wenn man sich auf den Wegen der Touristen bewegt ist El Gouna sehr sauber, toll angelegt und wirkt modern. Die einheimische Währung braucht man nicht, man kommt bestens mit Euro klar.

Aber biegt man mal ein wenig links oder rechts von den üblichen Touristenpfaden ab, bewegt sich etwas weg vom Strom, dann sieht El Gouna manchmal gar nicht mehr soooo glänzend aus. Klar immer noch viel sauberer und moderner als das reale Ägypten außerhalb dieser Mauern, aber doch nicht mehr so glitzernd wie die Touristenpfade. Es wirkt eher ein wenig vergessen. Und hier sollte man dann für den kleinen Supermarkt auch einheimische Währung haben, denn da nimmt niemand mehr Euro.

Auf mich persönlich macht es den Eindruck, das es am Anfang einen Hype um El Gouna gab, der dann abgeebbt ist, und als dann die Aufstände und damit die Touristenkrise kam, hat man El Gouna wieder gehypte, weil es Sicherheit vermittelt. Und um die Touristen zu locken hat man natürlich die Preise gedrückt, denn eins muss man definitiv sagen, Ägypten zu buchen ist immer noch günstig, und jetzt wo die Touristen wieder da sind, weiß man glaube ich nicht, wie man den Standard wieder nach ober bekommen soll. Das ist wie gesagt aber ein ganz persönlicher Eindruck, aber es ist ja so, wenn man die Preise immer mehr drückt, muss man es irgendwo auffangen, und aus meiner Sicht gelingt dies eben nicht mehr überall.

Das gleiche Gefühl hatte ich auch bei einigen Dingen im Hotel. Nicht das ich mich hier beklagen will, das Shereton Miramar ist ein schönes Hotel, aber es kann in dem ein oder anderen Bereich den Standard nicht halten, den ich aus durchaus schlechter eingestuften Hotels in Ägypten kenne.

Aber lest dazu gerne den Bericht und die Hotelbewertung hier

Alles in allem ist El Gouna ein toller Ort, wenn man einen Badeurlaub in Ägypten machen will, aber aus meiner Sicht kann man das eben auch in vielen anderen Regionen und anderen großen Hotels in Ägypten. Es ist nett und schön gemacht, aber nochmal extra für El Gouna nach Ägypten müsste ich nicht.

Versteht mich nicht falsch, wir hatten einen tollen Urlaub, die Idee und die Umsetzung von El Gouna ist gut, aber eben nichts soooo außergewöhnliches. Es sei denn man brauch dieses Gefühl der Sicherheit, dann ist es auf jeden Fall eine Option.

Wenn Ihr mehr zu Ägypten lesen wollt, Tempel und Pyramiden kennenlernen wollt, denn lest gerne hier ,

schaut euch auch gerne meine Hotel Bewertungen für Ägypten an. Das Jungle Aqua Park Hotel sowie das Shereton Miramar Hotel.

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Sonja

Das Khaolak Laguna Resort

Das Khaolak Laguna Resort

Thailand – Khao Lak

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Tolles und sehr schön angelegtes Hotel

Die Lage und die Umgebung

Das Khaolak Laguna Resort liegt günstig, was die Tatsache angeht, das man in Thailand ja meist seine Unterkunft nur mit Frühstück bucht. Von hier aus ist es ein Katzensprung auf die Hauptstraße mit vielen Restaurants und Bars, trotzdem liegt man weit genug weg, um nicht im Trubel zu sein.

Etwas ungünstiger ist es wenn man Ausflüge ab Phuket machen möchte, denn über die Thailändischen Straßen bis dahin zurück dauert es schon ein wenig. Man kann aber auch in Khao Lak nette Ausflüge unternehmen, und wenn man nur für einen Badeurlaub hier ist, dann ist man auf jeden Fall genau richtig.

Die Zimmer

Unser Wunschhotel, das Khaolak Laguna Resort hat uns vom ersten Moment an positiv überrascht. Es wurde sich schon beim Check-in sehr freundlich und zuvorkommend um uns gekümmert. Und die ersten Eindrücke bestätigten sich auch beim ersten Gang über die Anlage und beim Eintritt in unsere Zimmer.

Die Zimmer waren groß, ansprechend eingerichtet, mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch, Sitzecke, einer Kommode, Kleiderschrank und einem kleinen Kühlschrank. Das Bad war ebenfalls groß, mit Wanne und großer Dusche ausgestattet. Ebenfalls hatten unsere Zimmer einen schönen großen möblierten Balkon. Das einzige was ein wenig nachteilig war, war das es im Kleiderschrank fast nur Platz gab um Kleidung aufzuhängen, ein wenig fehlte Raum um etwas abzulegen, oder Schubladen. Aber solchen Kleinigkeiten sind für uns nicht ausschlaggebend.

Die Zimmer wurden täglich gereinigt und das immer zu unserer vollsten Zufriedenheit. Es wurde immer alles nett wieder hergerichtet und dekoriert.

Der Service

Wie oben schon kurz erwähnt, waren alle Angestellten im Hotel sehr freundlich und sehr bemüht einem in jeder Lage zu helfen.

Ein Beispiel, kurz vor Weihnachten wurde um den Pool herum ein großes Buffet und eine Bühne aufgebaut, somit stand diese Fläche für  diesen Tag nicht als Liegefläche zur Verfügung. Nun ja es wurde also etwas knapp mit Liegen, da wir nun aber nicht so verwöhnt sind, haben wir uns mal kurz selber geholfen … sind einfach an den Ort gestapft, wo die Liegen und Auflagen gestapelt wurden und haben uns jeder eine Auflage geschnappt und auf die Wiese gelegt.

Natürlich fällt es nun auf, wenn 5 Personen mit Auflagen quer über die Anlage laufen, und man hat uns gesehen, und sofort auch angesprochen … wie hatten erwartet, das man uns sagt, das wir das bitte lassen solle, ABER der Herr wollte nur wissen, wo wir hin wollen, nach dem wir Ihm das gesagt hatten, kam er kurz darauf mit einem Kollegen im Schlepptau und brachte uns für die Auflagen Handtücher und Kissen … damit wir es auch bequem hätten.

Die Gastronomie

In unserem fall können wir hier nur das Frühstück beurteilen, das Hotel ist zwar eins der wenigen welches man in Thailand auch als allinklusive Hotel buchen kann, davon haben wir aber abgesehen.

Das Frühstück war auf jeden Fall sehr gut, ausreichend, abwechslungsreich und es war auch immer alles frisch, oder wurde auf Wunsch frisch gemachte.

Was wir Mittags an der Strandbar an Essen sehen konnten, sah ansprechend aber nicht sehr abwechslungsreich aus, wir würde in der Zukunft auch dazu tendieren nur Frühstück zu buchen. Allein auch schon weil es wirklich stimmt, man kann in Thailand sehr günstig essen, und das nicht nur einheimisch, sondern jeder Art.

Sport, Unterhaltung und Animtion

 

Das Hotel hat keine Animation, die man aber auch eigentlich hier nicht braucht, da der Weg nach draußen in die Bars wirklich nicht weit ist. Und wenn man zum Abendessen sowieso nicht im Hotel ist, bietet es sich auch ehr an, gleich draußen nach etwas Unterhaltung zu schauen. Was den positiven Nebeneffekt hat, das es Abends im Hotel schön ruhig ist.

Sportlich bietet das Hotel einen Fitnessraum, den wir allerdings nur von außen gesehen haben.

Tipps und Empfehlungen

Wenn man etwas kurzweilige Unterhaltung sucht, auf jeden Fall den Wochenmarkt in nächsten Dorf besuchen, das Treiben dort ist immer einen Besuch wert. Und das ein oder andere Schnäppchen kann man da auch machen.

Die Taxi Fahrer, bzw. Tuck Tuck Fahrer sind durchaus immer bereit zu handeln, aber auf den Preis, den uns die Reiseleiterin gesagt hatte haben wir keinen bekommen. Und wenn man irgendwann nicht zu Fuß gehen will, muss man den Preis akzeptieren, der auch durchaus ok ist.

Supermärkte gibt es wie Sand am Meer und die Preise tun sich eigentlich auch nichts, egal ob man den ersten nimmt, an dem man vorbeigeht, oder ob man noch weiter geht. Das kaufen von Getränken außerhalb der Hotelanlage und das mit herein nehmen ist überhaupt kein Problem, es ist normal und wird nicht missbilligend beäugt. Auch ist es ok diese Getränke mit an den Pool zu nehmen und dort zu trinken.

Unser Fazit zum Schluss

Nach unseren vielen Eindrücken auf der Rundreise waren wir ehrlich gesagt froh, zum einen mal länger als eine Nacht an einem Ort zu bleiben und zum anderen auch erst mal ein paar Tage nichts zu tun. Was in dieser Hotelanlage definitiv gut möglich ist. Man hat Pool, Meer, Strand alles recht zentral und ein gutes Frühstück, was auch wenn man spät aufsteht noch alles für einen bereithält.

Wenn Ihr wissen wollt was wir sonst alles in Thailand erlebt haben, denn lest gerne meine Reiseberichte dazu, es gibt hier allerdings drei Teile, da es einfach zu viele Eindrücke für nur einen Bericht waren. Lest gerne in Teil 1 wie unsere Rundreise war, kommt in Teil 2 mit uns nach Khao Lak zum Baden und begleitet uns in Teil 3 nach Bangkok über Sylvester.

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Sonja

s´Hoamatl

s´Hoamatl

Obergurgel – Österreich

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Kleine sehr gute und toll gelegene Pension

Die Lage und die Umgebung

s´Hoamatl ist eine kleine und sehr schöne Frühstücks Pension im Skiort Obergurgel. Wenn man bei netten Leuten ein schönes Zimmer in guten Lage haben möchte, ist man hier genau richtig.

Die Lage im Skiurlaub ist ja nie so ganz unwichtig, man will nah genug an der Piste sein, optimaler Weise sein Auto nicht benutzen um zu Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten zu kommen, und am liebsten nah genug an Apre Ski Möglichkeiten und dennoch weit genug weg, damit es ruhig ist. Und genau das alles geht im s´Hoamatl.

Wenn man bereit ist einen kleinen Anstieg in Kauf zu nehmen, den man aber wirklich problemlos gehen kann kommt man perfekt zu Fuß überall hin. Die Entfernung zur Piste ist bei guten Schneebedingungen vielleicht sogar ein wenig kürzer als bei der ein oder anderen Unterbringung genau im Zentrum. Es gilt hier jedoch definitiv bei der letzten Abfahrt aufzupassen, denn man muss hier auf halber Strecke abbiegen und nicht bis ganz runter zur Liftstation fahren, denn sonst wird der Weg mit Ski und Skischuhen doch etwas weit.

Die Zimmer

s´Hoamat hat nicht nur sehr nette und schöne Zimmer, welche eingerichtet mit Doppelbett, kleiner Sitzecke, Garderobe, Schrank, TV und Kühlschrank alles haben was man braucht. Sondern es gibt auch noch Wasserkocher, Besteck, Tassen und Teller für die entsprechend gebuchte Personenzahl. So das man, wenn man zum Essen nicht weggehen will, durchaus auch mal einen netten Abend auf dem Zimmer verbringen kann. Das Bad ist ausreichend groß und mit allem versehen was man braucht.

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die es aus machen, es gibt einen Föhn, zusätzliche weiche und kuschelige Decken, sowie zusätzliche Kissen, und wenn man mag, kann man für eine kleine Leihgebühr den Bademantel auch noch leihen.

Der Wellnessbereich


Für eine Pension ist der Saunabereich sehr positiv zu erwähnen, er ist groß und freundlich und steht jeden Tag von 16:00 bis 19:00 Uhr zur Verfügung. Handtücher gibt es hier genauso kostenlos, wie Tee und Wasser.

Die Gastronomie


Es gibt ein gutes und ausreichendes Frühstück, mit unterschiedlichem Brot und Brötchen, Eiern, verschiedenen Müsli Sorten, Wurst, Käse, Jogurt und Marmeladen. Rundum alles was man braucht um gestärkt in den Tag zu starten. Über den Tag steht der Frühstücksraum als Aufenthaltsraum zur Verfügung, hier befindet sich auch ein Kühlschrank mit Getränken.

Unser Fazit

Für uns war es der zweite und sicher nicht der letzte Besuch im s´Hoamatl. Man fühlt sich hier sehr gut aufgehoben. Und hat seinen sehr schönen Saunabereich den man nutzen kann.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt.

Sonja

Das Landhaus Sylter Hahn

Landhaus Sylter Hahn / Westerland / Sylt

Ein sehr schönes und sehr gepflegtes Hotel, mit sehr gutem Frühstück.


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Die Lage und die Umgebung

Das Landhaus Sylter Hahn in Westerland war für eine Woche unser Zu Hause auf Sylt und ich kann vorab nur sagen, dass wir definitiv beeindruckt waren.

Die Lage des Hotels ist wirklich optimal, man findet es bei der Anreise auf der Insel sehr gut, und es ist kaum weit von einer der Anreisemöglichkeiten entfernt. Wenn man mit dem Autozug nach Sylt kommt, ist es von der Station aus einfach und schnell zu finden. Vom Bahnhof Westerland aus, könnte man je nach Menge des Gepäcks sogar zu Fuß zum Hotel gehen.

Wenn man am Hotel angekommen ist, ist man außerhalb des Trubel und ruhig untergebracht,  hat aber dennoch nur einen kurzen Weg zum Strand, und zur City. Beides ist problemlos zu Fuß zu erreichen. Ebenfalls erreicht man genug Restaurants gut zu Fuß um etwas zu Essen oder auch nur einen Kaffee zu trinken.

 

Die Zimmer

Auch hier kann man aus meiner Sicht nur begeistert sein. Wir hatten ein Doppelzimmer, mit Terrasse und Blick in den tollen Garten. Die Zimmer sind hochwertig und modern eingerichtet, es fehlt hier an nichts. Es gibt einen großen Kleiderschrank, kleine Kommode, einen Fernseher, die Möglichkeit Kaffee und Tee zuzubereiten und genug Ablageplatz. Das Bad ist ebenfalls modern eingerichtet, mit großer Dusche. Die Terrasse ist möbliert und bietet direkten Zugang in den schönen und toll angelegten Garten. In dem man es sich auch in einem der dort stehenden Strandkörbe gemütlich machen kann.

Die Zimmer wurden jeden Tag gereinigt und das immer zu unserer Zufriedenheit.

Der Service

Der Servive im Hotel ist sehr gut, das Personal ist immer freundlich und hilfsbereit. Es ist immer jemand an der Rezeption der ein offenes Ohr hat, einem gerne hilft, oder einfach nur nette Ausflugstipps gibt. Auch beim Frühstück ist das Personal sehr zuvorkommend und immer bemüht sich darum zu kümmern das es einem gut geht.

Man fühlt sich rund rum gut aufgehoben.  

Die Gastronomie

Das Hotel bietet nur Frühstück an, wobei das nur hier sehr unterrieben ist, denn vorab muss man mal sagen, dass man bis 11:30 Uhr frühstücken kann. Zudem bietet das Hotel schon eine sehr große Auswahl an, es gibt mehr Sorten an Brot und Brötchen, als man hätte zählen können, 5 – 6 Sorten Müsli, x Sorten an Käse und Wurst, Rohkost, und auch immer etwas warmes. Eierspeisen, Quark, Marmeladen und natürlich alles an Kaffee und Tee was man haben möchte.

Und es war definitiv zu jeder Zeit immer alles da, und davon auch genug.

Nachmittags stehen 1 bis 2 Sorten Kuchen am Buffet zur Verfügung. Hier vertraut das Hotel seinen Gästen blind, man kann sich den Kuchen selber nehmen und schreibt auf einen Zettel auf was man genommen hat und seine Zimmernummer. Das gilt auch über den ganzen Tag für Kaffeespezialitäten, Tee oder Kaltgetränke, welche im Frühstücksraum zur Verfügung stehen.

Der Wellnessbereich

Das Hotel verfügt über einen kleinen Pool, sowie eine Sauna und einen Massagebereich. Pool und Saunabereich sind nicht separat voneinander, somit muss der Saunabesucher schon ein klein wenig Rücksicht auf die bekleideten Gäste nehmen, was aber eigentlich kein Problem darstellt. Das einzige wo es eventuell stören könnte ist beim duschen, da man nun mal nackt duscht wenn man aus der Sauna kommt, uns hat es nicht gestört, und es wäre wohl auch jammern auf sehr hohem Niveau.

Unser Fazit

Wir können das Hotel nur empfehlen, und würden jeder Zeit wieder kommen. Man muss sagen, das es ehr zu den hochpreisigen zählt, aber es bietet dafür definitiv auch was.

Wie es uns auf Sylt gefallen hat und was wir erlebt haben, könnt Ihr gerne in meinem Reisebericht zu Sylt lesen.

Wie immer bei meinen Artikeln freu ich mich, wenn Ihr einen Kommentar hinterlasst, gerne auf Facebook, Instagram oder Pinterest vorbeischaut, uns folgt, den Bericht liked oder teilt.

Sonja

Obergurgel – gerne wieder

Zu Ostern wieder mal in Obergurgel

Warum wir gerne Wiederholungstäter hier sind

Obergurgel, wie die Werbung sagt, der Diamant der Alpen. Uns zieht es schon seit ein paar Jahren immer wieder nach Obergurgel. Was zum einen an der Schneesicherheit liegt, denn selbst als letztes Jahr an sehr vielen Orten die Lifte still standen, oder es nur sehr schlechte Bedingungen gab, war hier alles ok, und die Pisten bestens präpariert, sowie eine Abfahrt bis in Tal möglich. Gut hier muss man fairerweise sagen, das das Tal sich hier auf 1900 Metern befindet.


Zum anderen sind wir damals in Obergurgel gelandet, weil ich Anfängerin war, und es im fortgeschrittenen Alter ja generell schon nicht einfach ist noch Skifahren zu lernen, und wenn man dann keine geeigneten Bedingungen hat, wird es nicht gerade einfacher. Und genau das hat Obergurgel damals ausgemacht, die sehr guten Bedingungen auch für Anfänger. Breite, um nicht zu sagen sehr breite Pisten und jede Art von Gefälle, wenig bis sehr viel.
Und was für einen Anfänger auch immer mal wieder wichtig sein kann, die Möglichkeit an drei Stellen auch mit der Gondel wieder ins Tal zukommen.
Ebenfalls wird dem Rest, der es besser oder gut kann nicht langweilig, weil Obergurgel auch durchaus anspruchsvollere Pisten bereithält.
Und dieses Jahr gab es sogar zu Ostern noch viel, um nicht zu sagen sehr viel Schnee und toll gemachte Pisten. Es war fast schon so, das wir zu viel Schnee hatten, und sogar immer noch mehr bekommen haben, es hat eigentlich jede Nacht geschneit, und das teilweise sogar mehr als 15 cm. Schnee im Skiurlaub ist natürlich toll und im Schneefall Abends romantisch spazieren gehen auch, aber der frisch gefallene Schnee morgens auf der Piste ist eher nicht so schön. Und so waren wir doch sehr positiv überrascht und erfreut, das die Pistenbullys tatsächlich in aller Frühe noch mal über die Pisten gefahren sind, um sie schön platt zu machen.

Wir haben nicht nachgemessen, aber ich bin 1,79 m groß, und Straßenschilder sind in Österreich auch nicht kleiner als bei uns.

Die Hütten im Skigebiet

Wer bei schönstem Winterwetter den ganzen Tag draußen ist, sei es zum Skifahren der auch zum Wandern, der hat irgendwann entweder Hunger, oder auch nur Lust etwas Warmes zu trinken. Beides kann man ganz wunderbar in den Hütten von Obergurgel und Hochgurgel. Und da gibt es hier einige. Wo genau sie liegen könnt Ihr auf dem Pistenplan sehen.

Hier sind auch die meisten Hütten kurz noch mal beschrieben. Selbst besucht haben wir schon die meisten und können nur sagen, dass sie alle ihr gewisses Etwas haben. Wenn das Wetter gut ist und man das Panorama genießen will, dann ist man in oder auf der „Hohen Mut“ genau richtig. Die Hütte liegt auf 2.670 Metern und ist sowohl drinnen gemütlich eingerichtet, als auch draußen gut ausgestattet. Und wenn die Sonne scheint, kann man sogar auf der Terrasse im Liegestuhl liegen und das Panorama der schneebedeckten Berge genießen. Zudem gibt es ein mal in der Woche einen Hüttenabend, für den man dann mit der Gondel abends zu einem gemütlichen Abend mit Live Musik und gutem Essen rauf fahren kann.

Bei einer Talfahrt von hier kommt man an der „Nederhütte“ welche auf 2.104 Metern liegt vorbei. Auch hier hat man die Möglichkeit auf einer großen Terrasse in der Sonne zu sitzen. Mehrmals in der Woche findet auch hier ein großer Apre Ski Abend mit Live Musik statt, Stimmung garantiert. Das gute ist das die Abfahrt von hier nicht mehr so wild ist und dies auch zur späteren Stunde gut geht. Und wer etwas zu tief in den Glühwein geschaut hat, für den fährt von hier sogar ein „Skitaxi“.

Nicht neu, aber unter neuem Namen ist die „Zirben Alm“, eine Hütte auf 2.004 Metern, die man sowohl von der Piste aus, als auch per kurzem Fußweg aus dem Ort heraus erreicht. Auch hier gibt es einmal in der Woche einen Hüttenabend.

Ebenfalls auf dieser Seite des Skigebiets liegt die „Schönwiesenhütte“ von der Skipiste aus nicht sichtbar auf 2.270 Metern. Die Hütte ist auch für Wanderer erreichbar, aber man sollte da schon wandern wollen und nicht nur den Plan haben mal eben einen Spaziergang machen zu wollen. Auch wenn man die Hütte von der Piste aus nicht sehen kann, gibt es für Skifahrer quasi eine Haltestelle, wenn man von da aus anruft, wird man per Schneemobil abgeholt. Wir haben uns die Hütte bisher noch nicht angesehen, weil sie uns auf den Bildern etwas zu modern erscheint, wir mögen es da lieber altertümlich. 

In Mitten der Pisten gibt es noch die „quattro Festkogel Alm“ auf 2.650 Metern. Auch das eher etwas Modernes als eine Hütte, wenn wir hier sind, dann zum Nachtskilauf, denn dann ist hier quasi der Start und hier findet dann auch die Ski Show statt.

Auf der anderen Seite, also dem Skigebiet von Hochgurgel liegt ganz oben der „Top Mountain Star“ auf 3.030 Metern. Eine Aussichtsplattform mit Panoramabar. Der Blick von hier ist schon klasse, aber es ist auch ein eher modernes Bauwerk und keine urige Hütte. Man kann als Fußgänger theoretisch schon auch hier hoch, das gestaltet sich in der Tat aber etwas umständlich, da man immer mal wieder über die Piste stapfen muss.

In Sichtweite drunter ist die Wurmkogelhütte“ auf 2.807 Meter. Die Hütte beherberg ein SB – Restaurant und ist immer gut besucht. Davor ist eine Schirmbar, die uns immer als Anlaufpunkt gegen Mittag dient und das definitiv wegen dort sehr sehr netten Bedienung. Wenn wir das erst mal auf den Ski stehen und unterwegs sind, muss man hier eben Hallo sagen, denn das ist wirklich wie nach Hause kommen. Gerry ist echt top und sehr nett.

Ebenfalls auf dieser Seite gibt es seit ein paar Jahren den neuen „Top Mountain Crosspoint“ auf gut 2.200 Metern. Die Hütte ist neu und modern, aber sie schafft das was andere nicht schaffen, sie verbindet Moderne und Größe mit einer gewissen Gemütlichkeit. Und auch hier kann man toll auf der Terrasse in der Sonne sitzen.

Fährt man von hier noch etwas höher und begibt sich, dann wieder auf die Piste kommt man an einer Hütte vorbei, die den Begriff urig mal sowas von verdient hat! Klein, mit offenem Kamin und total gemütlich. Die „Kirchenkar Hütte“  auf 2.580 Metern. Seit es in Ihrer Nähe die neue Liftanlage gibt und man nun mit der modernen Gondel hoch kommt, für mich immer ein gern genommener Ort um Rast zu machen. Früher ging das leider nur mit einem Schlepplift und da habe ich darauf lieber verzichtet.

Ganz unten gibt es noch den „Downhill Grill“ auf 1.780 Meter, direkt am Lift nach oben und an der Skibushaltestelle gelegen. Eine gemütliche Hütte, in der man auch gut essen kann.

Man kann auf allen Hütten Essen und Trinken und es gibt natürlich noch etliche Schirmbars, die ich hier nicht alle aufzählen will, was einem besser oder schlechter gefällt, ist immer Geschmacksache und kommt darauf an, ob man es ehr modern oder urig mag, ob man lieber etwas gehobene Küche haben will, oder ein SB Restaurant. Eins steht fest, es gibt für jeden etwas.

Unsere Unterkunft

Wir waren schon in der ein oder anderen Unterkunft in Obergurgel und immer zufrieden. Diesmal waren wir zum zweiten Mal im s´Hoamatl, einer netten Pension die sozusagen am oberen Rand von Obergurgel liegt. Obergurgel ist ein Ort, wo man eigentlich am Anfang, wenn man ankommt, sein Auto abstellt und dann erst wieder braucht, wenn man nach Hause muss. Das trifft auch zu, wenn man im s´Hoamatl ist, dennoch ist hier der ein oder andere Fußweg ein wenig weiter, als wenn man gleich im Zentrum untergebracht ist. Dazu kommt, dass die Pension wunderschön auf einem Berg liegt, und so muss man eben diesen Berg jeden Abend nach dem Essen gehen auch wieder hoch.

Uns persönlich stört das nicht, erstens kann bei gutem Essen ein Verdauungsspaziergang nicht schaden, und zweitens ist uns diese schöne kleine Pension das wert. s´Hoamat hat nicht nur sehr nette und schöne Zimmer, welche eingerichtet mit Doppelbett, kleiner Sitzecke, Garderobe, Schrank, TV und Kühlschrank alles haben was man braucht. Sondern es gibt auch noch Wasserkocher, Besteck, Tassen und Teller für die entsprechend gebuchte Personenzahl. So das man, wenn man zum Essen nicht weggehen will, durchaus auch mal einen netten Abend auf dem Zimmer verbringen kann. Das Bad ist ausreichend groß und mit allem versehen was man braucht.

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die es aus machen, es gibt einen Föhn, zusätzliche weiche und kuschelige Decken, sowie zusätzliche Kissen, und wenn man mag, kann man für eine kleine Leihgebühr den Bademantel auch noch leihen.

Es gibt ein gutes und ausreichendes Frühstück, mit Eiern, unterschiedlichem Brot, Brötchen, verschiedenen Müslis, Obst und unterschiedlichem Aufschnitt, alles da was man braucht um gut gestärkt in den Tag zu gehen.
Auch sehr positiv zu erwähnen ist der Saunabereich, er ist groß und freundlich und steht jeden Tag von 16:00 bis 19:00 Uhr zur Verfügung. Handtücher gibt es hier genauso kostenlos, wie Tee und Wasser.

Die Entfernung zur Piste und zum nächsten Lift ist bei guten Schneebedingungen perfekt, es sind vom Skikeller nur ein paar Meter, bis man über einen Zieh Weg auf die Piste auffahren kann und so herunter zum Lift kommt. Abends sollte man allerdings die letzte Gondel nicht verpassen, um von oben kommend wieder an die Pension heranfahren zu können, denn sonst müsste man den eben schon mal erwähnten Berg hoch stapfen.

Mehr zu dieser netten Pension könnt Ihr gerne in meiner Hotelbewertung dazu lesen.

Unser Fazit

Für uns steht fest, dass wir immer wieder gerne nach Obergurgel kommen. Es macht für uns immer wieder einen gewissen Reiz auf. Mehr über die Bewirtung, die Skipisten und den Ort könnt Ihr gerne auch in einem meiner früheren Artikel zu Obergurgel lesen.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt.

Sonja

Thailand -Teil 3

Sylvester in Bangkok

Thailand – Teil 3


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Der dritte Teil der Thailandreise

In den zwei vorherigen Teilen habe ich Euch ja von unserer Rundreise und unserer Zeit in Khao Lak erzählt, jetzt geht’s für Sylvester noch mal nach Bangkok!

Eine Sache hier mal noch vorweg, dieser Beitrag hat für mich ungewöhnlich wenig Bilder, aber zu dieser Zeit ist es in Bangkok wirklich sehr voll, und ein Foto ohne Menschen zu schießen ist fast unmöglich, daher kann ich einfach aus Respekt am eigenen Bild hier nicht so viel veröffentlichen.

Die Anreise nach Bangkok

Wie im 2. Teil erzählt, ging es für uns per Inlandsflug mit Thai Air wieder zurück nach Bangkok. Bei Thai Air gab es für uns nicht die Möglichkeit kostenlos das Freigepäck zu erhöhen, aber dennoch kam es beim Check In nicht auf 1 kg mehr oder weniger an. Dennoch sollte man schon nah an der vorgeschriebenen 20 kg bleiben, sonst kann es teuer werden. Was den Platz und den Service im Flugzeug angeht, verhält es sich hier wie bei unserem ersten Inlandsflug auch, für die kurze Flugzeit völlig ok, aber nicht mit dem Standard den Thai Air auf Langstreckenflügen hat zu vergleichen.

Gut wieder in Bangkok angekommen ging es per Transfer wieder ins Hotel Ramada Plaza River Side. Hotel technisch wussten wir ja diesmal was uns erwartet, da wir ja bereits unsere erste Nacht vor unserer Rundreise hier verbracht hatten. Das Hotel liegt, um sich in Bangkok umzusehen sehr günstig, man kann viel zu Fuß erreichen, und zusätzlich bietet das Hotel auch einen Schiffsshuttle zur Hauptstation an. Von da aus kommt man für ein paar Cent mit den Taxischiffen fast überall hin.

Pläne und Unternehmungen in Bangkok

Was ich persönlich total beeindruckend fand, war das wir uns egal wo in Bangkok völlig frei bewegen konnten. Nirgendwo, völlig egal, wo man abgebogen ist, hatte man das Gefühl sich unsicher zu fühlen.

Vorgenommen für die paar Tage in Bangkok hatten wir uns speziell nichts – Möglichkeiten gibt es aber ja definitiv genug – und entschieden haben wir uns schlussendlich für den Königspalast, China Town und den großen Asiatique Nachtmarkt, ganz in der Nähe unseres Hotels

In meinem Fall musste ich leider passen, was den Königspalast anging, da ich schon mit gesundheitlichen Problemen aus Khao Lak in Bangkok angekommen war. Und deshalb habe ich mich schweren Herzens für einen ruhigen Tag zwischen Pool Liege und Bett entschieden. Aber mein Mann und der Rest der Truppe hat sich aufgemacht, um sich den Königspalast anzuschauen. Und mir dann natürlich später alles ganz genau berichtet.

Der Königspalast Bangkok zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und wenn ich meinem Mann glauben darf, dann tut er dies auch zurecht. Die Anlage und ihre vergoldeten Staturen und all die toll verzierten Gebäude und Wandmalereien sollte man definitiv gesehen haben.

Vergessen sollte man hier auf keinen Fall die Kleiderordnung, die Knöcheln und die Schultern sollten bedeckt sein, und das ganze bitte auch nicht zu durchsichtig. Und das wird am Königspalast auch am Eingang kontrolliert und da nützt diskutieren nicht, wenn die Dame nein sagt, dann hilft nur umziehen. Freundlicherweise gibt es aber kleine Geschäfte vorm Eingang, die taugliche Kleidung verkaufen.

Die Anlage des Königspalastes ist recht groß und man kann je nachdem wie sehr man sich für Kultur interessiert schon eine ganze Zeit darin verbringen. Der wohl bekannteste ist der Wat Phra Kaeo mit seinem Smaragd Buddha. Dieser Buddha sitzt auf einem vergoldeten Thron und trägt je nach Jahreszeit unterschiedliche Gewänder. Allerdings heißt der Buddha nur Smaragd Buddha, er besteht nämlich eigentlich aus grüner Jade, aber sein damaliger Entdecker hielt den grünen Stein für Smaragd und so blieb der Name haften. Man muss sich aber nicht entscheiden welchen teil der Anlage man sich anschaut, denn eigentlich ist die ganze Anlage eine einzige Sehenswürdigkeit, und man kann sich hier einfach treiben lassen.

Einen Tag später ging es für uns dann nach China Town und da war ich dann auch wieder mit dabei. Ja, wie soll man China Town beschreiben? Es ist tatsächlich ein kleines Stück China mitten in Bangkok, eine ganz eigene Welt für sich. Es ist eng, chaotisch und voll – dennoch sehr faszinierend. Man merkt sofort den Einfluss der vielen Chinesen, die hier leben. Es gibt extrem viele kleine Garküchen. Ansonsten gibt es vor allem jede Menge kleine und große Läden und Stände. Kleine Händler, die einfach alles was man braucht und auch definitiv nicht braucht anbieten, findet man hier genau so wie die Großhändler, die die Straßenhändler in ganz Bangkok mit Ware versorgen.

Man sollte bei einem Besuch in China Town definitiv kein Problem mit vielen Menschen haben. Denn umfallen kann man hier eigentlich nicht, dafür hat man nicht genug Platz. Es kommt darauf an, wohin man sich treiben lässt, mal ist es voller, mal etwas leerer, aber eng ist es auf jeden Fall immer. Wir fanden es auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.

Sogar zwei Abende hat es uns auf den Asiatique Nachtmarkt, ganz in der Nähe unseres Hotels verschlagen. Der Markt ist einer der größten in Bangkok, er ist zwar lange nicht mehr so traditionell wie solche Märkte früher mal waren, aber er hat einiges zu bieten. Es gibt allein über 1.000 Shops und mehr als 40 Restaurants, dazu kommen noch unzählige Stände, mit unterschiedlichsten Dingen und unterschiedlichstem Essen. Leute die es traditionell lieben werden sich hier vielleicht eher unwohl fühlen, aber wer gerne viel sieht, und gerne unter Einheimischen ist, der kann hier schon eine ganze Menge Zeit verbringen. Denn obwohl der Markt eher weniger traditionell ist, lieben die Thais selber diesen Markt. Man bekommt hier wie auf allen Märkten in Thailand einfach alles, aber hier eben nicht nur die typischen Touristen Souvenirs, sondern auch hochwertigere Waren. Ebenso verhält es sich beim Essen, man findet hier richtige und auch definitiv teure Restaurants genau so wie die typischen Marktstände an denen man für kleines Geld total lecker Essen kann. Der Markt hat täglich von 17:00 Uhr bis Mitternacht geöffnet und man erkennt ihn an dem schon von weiten sichtbaren großen Riesenrad.

Sylvester in Bangkok

Unser Highlight kurz vor unserer Abreise war natürlich Silvester. Wir hatten für den Abend nichts Spezielles geplant und auch niedriges etwas reserviert, auch hatten wir das Angebot unseres Hotels, an dem dortigen Galaabend teilzunehmen gerne ausgeschlagen. Zum einen weil und das Angebot des Hotels einfach unglaublich teuer erschien, zum anderen, weil wir uns gerne einfach treiben lasen wollten. Abends haben wir uns dann dazu entschieden, in einem kleinen Thai Restaurant, in dem wir an den Vortagen schon guter Erfahrung gemacht hatten, etwa essen zu gehen, und uns dann mit einem Getränk raus an die Straße zu setzen und uns das Treiben anzusehen. Um kurz vor Mitternacht wollten wir dann an den Fluss gehen und uns überraschen lassen was passiert. Da auch Silvester von den Thais nur für die Touristen gefeiert wird, wussten wir nicht mit welchem Rahmen wir rechnen konnten.

Und was soll ich sagen, auf der Straße war die Hölle los, spontan um entscheiden hätten wir uns gar nicht können, denn außer zu Fuß wäre gar kein durchkommen gewesen. Die Straße vor unserem Hotel war kurzerhand in eine Einbandstraße umfunktioniert worden, welche Richtung Nachtmarkt ging, und es reite sich ein Auto an das andere, dazwischen immer wieder Motorräder und Tuk Tuks. Wir waren also hier schon mal gut beschäftigt und hatten unseren Spaß dabei uns dieses Treiben anzusehen. Kurz vor zwölf sind wir dann zu einem freien Platz neben unserem Hotel gegangen, von welchem man direkt auf den Fluss schauen konnte. Und auch wenn wir hier selbstverständlich auch nicht allein waren, war es doch im Verhältnis zu den vollkommen überfüllten Straßen sehr angenehm hier. Punkt Mitternacht gab es dann ein unbeschreibliches Feuerwerk, was von mehreren Stellen auf dem Fluss aus abgefeuert wurde. Mit Worten kann man das wirklich schwer beschreiben und im Nachhinein kann ich auch wirklich nicht mehr sagen, wie lange es gedauert hat. Aber ich habe noch nicht viel Vergleichbares hier bei uns gesehen.

Somit kann ich nur sagen, Silvester in Thailand ist definitiv ein Erlebnis.

Leider war das Feuerwerk dann für uns aber auch sowas wie der Startschuss für unsere Heimreise und so ging es am 02. Januar 2018 wieder zum Airport Bangkok und von da aus wieder mit Thai Air zurück nach Frankfurt

Unser Fazit zu Thailand

Thailand ist ein sehr sehr vielfältiges Land, von dem man bei einer 2,5-wöchigen Reise definitiv nicht alles sehen kann. Wir kommen also ganz sicher wieder, um die Ecken an denen wir noch nicht waren zu entdecken.

Auch wenn ich es persönlich zu schade fände, nur für einen Badeaufenthalt nach Thailand zu reisen, geben die Stände und Hotel die Möglichkeit dafür ganz sicher her. Somit ist dies auch ein Land für Reisende, die nur Strandurlaub machen wollen.

Und wer die Möglichkeit hat, sollte ich auf jeden Fall 2–3 Tage Zeit für einen Stopp in Bangkok nehmen.

Für uns war es ein gelungener Urlaub, mit unzähligen Erinnerungen und dem Wunsch noch mal nach Thailand zu reisen.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 1 und Teil 2 unserer Thailand Reise.

Sonja

Thailand -Teil 2

Badeurlaub in Khao Lak

Thailand – Teil 2

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Der zweite Teil der Thailandreise

Im ersten Teil habe ich Euch ja von unserer Rundreise erzählt, geendet hat diese ja quasi am Flughafen Bangkok, und genau da geht es jetzt weiter!

Die Anreise nach Khao Lak

Am Flughafen Bangkok angekommen, mussten wie uns erst mal orientieren, denn irgendwie war auf den vielen Infotafeln unser Flug nach Phuket nirgends aufgelistet. Und nachdem wir zugegeben kurz irritiert waren, dämmerte es uns nach kurzer Zeit — unser Fahrer hatte uns am internationalen Terminal abgesetzt und von da gehen nun mal keine Inlandsflüge! Kurz bei der netten Dame an der Info nachgefragt, wurde uns das auch bestätigt. Das Problem ließ sich aber schnell und unkompliziert lösen. Da man den Terminal für Inlandsflüge problemlos in 5 Minuten zu Fuß erreichen konnte. Dort angekommen ging es dann mit kurzer Verspätung auch los, mit Bangkok Air nach Phuket.

Wie hatten uns für diesen Flug bereits von zu Hause aus die FleyerBonus Card von Bangkok Air besorgt, da man laut unseren Infos nur durch den Besitz der Karte 10 kg Freigepäck mehr hat. Die Karte funktioniert wir das bei uns bekannte Miles and More System. Und da wir auf den Langstrecken Flügen 30 kg Gepäck frei hatten, und auf den Inlandsflügen dann nur 20 kg, erschien uns das als sichere Lösung. Und entweder waren die Damen und Herren am Check In sehr großzügig oder das Vorlegen der ausgedruckten Karte hat funktioniert, denn alle Koffer waren ein paar Kilo schwerer und nachzahlen musste niemand. Ansonsten kann man diesen Inlandsflug gut mit einem Flug mit unseren bekannten Billigfliegern vergleichen, was Platz und Service angeht. Aber bei einer Flugzeit von etwa 1,5 Stunden stellte das für uns jetzt kein Problem dar.

Gut am Flughafen Phuket angekommen hat uns unser Transfer ins ca. 1 bis 1,5 Stunde entfernet Khao Lak gebracht. Nach einer sagen wir mal „unruhigen“ Fahrt, da es der dortiger Fahrer nicht so mit einer für diese Straßen angepassten Geschwindigkeit hatte, waren wir gut im Hotel angekommen.

Unser Hotel in Khao Lak

Unser Wunschhotel, das Khaolak Laguna Resort hat uns vom ersten Moment an positiv überrascht. Es wurde sich schon beim Check-in sehr freundlich und zuvorkommend um uns gekümmert. Und die ersten Eindrücke bestätigten sich auch beim ersten Gang über die Anlage und beim Eintritt in unsere Zimmer.

Die Zimmer waren groß, ansprechend eingerichtet, mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch, Sitzecke, einer Kommode,  Kleiderschrank und einem kleinen Kühlschrank. Das Bad war ebenfalls groß, mit Wanne und großer Dusche ausgestattet. Ebenfalls hatten unsere Zimmer einen schönen großen möblierten Balkon. Das einzige was ein wenig nachteilig war, war das es im Kleiderschrank fast nur Platz gab um Kleidung aufzuhängen, ein wenig fehlte Raum um etwas abzulegen, oder Schubladen. Aber solchen Kleinigkeiten sind für uns nicht ausschlaggebend.

Lest hier gerne auch meine ausführliche Hotelbewertung.

Nach unseren vielen Eindrücken auf der Rundreise waren wir ehrlich gesagt froh, zum einen mal länger als eine Nacht an einem Ort zu bleiben und zum anderen auch erst mal ein paar Tage nichts zu tun. Was in dieser Hotelanlage definitiv gut möglich ist. Man hat Pool, Meer, Strand alles recht zentral und ein gutes Frühstück, was auch wenn man spät aufsteht noch alles für einen bereithält.

Über die Verpflegung und die Preise

Wie hatten auf Anraten vieler Leute nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. Und auch wenn ich vor diesem Urlaub sehr skeptisch war, kann ich das jetzt nur jedem raten, genauso zu machen, und ich würde es bei einem erneuten Thailand Aufenthalt ebenfalls wieder so machen. Man muss weder Angst haben, dass man keine Örtlichkeit findet, wo man etwas essen kann, noch das man nicht das für sich passende Essen findet. Und auch muss man sich keine Sorgen machen, das die Nebenkosten die Urlaubskasse sprengen.

Aber der Reihe nach … fangen wir mal mit den Örtlichkeiten und Möglichkeiten an, etwas zu essen. Wenn man das Hotel verlässt, steht man quasi auf einer Art Einkaufsstraße, welche über einige Kilometer unzählige Restaurants, Bars und Geschäfte bereithält. Zu Fuß ist man also in weniger als 5 Minuten mitten im Geschehen und kann in etlichen Einrichtungen das unterschiedlichste zu essen findet. Und hier kommen wir zur Auswahl, man findet hier alles, von eiheimischen Thaiessen über Pizza und Burger zu Schnitzel und sogar einen MC Donald, es gibt also wirklich für jeden etwas.

Was nun den Preis angeht, ist es immer etwas schwierig darüber ein Urteil abzugeben, denn was für den einen billig ist, ist für den anderen schon teuer. Also belasse ich es mal dabei zu sagen, dass wir uns eigentlich immer für Restaurants entschieden haben, wir sowohl Pizza, als auch Nudelgerichte, Steak oder Thai hatten, und im Durchschnitt eigentlich nie mehr als 20 bis 30 Euro für zwei Leute inclusive Getränke bezahlt haben. Es würde sicher noch etwas günstiger, wenn man sich einen kleinen thailändischen Imbiss sucht, aber für uns war es auch so völlig ok. Was die Getränkepreise angeht, muss man halt schauen, wo und was man trinkt … im Hotel ist es immer etwas teurer aber nicht teurer als bei uns, im Restaurant sind die Preise auch mit den unsrigen zu vergleichen. Wenn man nun aber in einen der Supermärkte geht, von denen man echt alle 200 Meter einen findet, dann geht es viel viel günstiger. Die meisten Märkte heißen in Thailand „seveleleven“ und man bekommt da wirklich alles, und hier muss man für zum Beispiel einen Liter Cola gerade mal 80 Cent zahlen für Wasser meist noch viel weniger, aber auch Bier oder sonstiger Alkohol kostet hier viel weniger als bei uns. Und nein, es ist überhaupt kein Problem die Getränke mit ins Hotel zu nehmen, und diese am Pool auf dem Zimmer oder dem Balkon zu verzehren. Man sollte vielleicht nicht versuchen, sich an eine Hotelbar damit zu setzen, aber ansonsten geht da alles. Geht man abends in eine Bar um was zu trinken, ist es auf jeden Fall billiger als hier, es kommt natürlich auch immer darauf an, was man trinken möchte.

Ausflüge in Khao Lak und Umgebung

Nach ein paar Tagen Ruhe, haben wir uns natürlich auch in Khao Lak noch das ein oder andere angesehen. Wir haben uns unter anderem für eine vom Reiseveranstalter angebotene Tagestour entschieden. Ein ganzer Tag, mit vielen Stopps, an dem man viel zu sehen bekam. Zuerst ging es für uns wieder per Transfer nach Phuket und von da aus dann weiter per Schnellboot. Nach einer Fahrt von ca. einer Stunde haben wir an einer Bucht gehalten, von der aus wir in eine Höhle gegangen sind, die einen zweiten Ausgang hatte, der einen quasi in eine Lichtung geführt hat.

Man stand hier wirklich in Mitten der Kalksandstein Felsen und konnte die bizarren Formen der Steine sehen. Man kann diese Höhle nur bei Niedrigwasser besuchen, da dieser Innenraum sonst unter Wasser liegt. Ich empfehle hier durchaus Badeschuhe, da man, wenn man durch die Höhle geht, auch durch knietiefes Wasser gehen muss, wo sich kleine Steine oder ähnliches am Untergrund befinden. Auch kommt einem die Decke oft recht nah und man weiß nach ein paar Metern, das Helm und Taschenlampe nicht nur zur Zierde verteilt wurden. Aber wir fanden es toll.

Danach ging es für uns weiter zum jedermann wohl bekannten „James Bond Felsen“. Die Insel wo dieser liegt heißt Khao Pang Kann und durch den bekannten James Bond Film wurde die der Insel vorgelagerte Felsennadel wohl weltbekannt. Auf der Insel gibt es nicht nur den Felsen, auch wenn wohl alle wegen ihm kommen. Die Insel ist grün bewachsen, und mit bis zu 300 Metern senkrecht aufsteigenden Felsen umgeben, welche von Höhlen und Grotten durchzogen werden. Diese Insel wie auch die weiteren bizarren Kalksandstein Gebilde in der Phang – Nang Bucht sind durch Wind, Wetter, Meeresströmungen und Erdverschiebungen entstanden.

Eins muss einem bei all der tollen Natur jedoch klar sein, man ist gerade hier NIE alleine, und wenn man ein schönes Foto mit DEM Felsen will, muss man schon etwas Geduld haben, denn das wollen alle die da sind. Es ist schon sehr touristisch und sehr vermarktet, aber wir fanden dennoch das es schön und interessant war es zu sehen.

Danach machten wir einen weiteren Halt, zum Kajak fahren. Wir mussten hier nicht selber fahren, sondern jedes Kajak bekam einen Fahrer, welcher einen dann durch eine Region mit vielen Felsen, kleinen Höhlen und bewachsenem Ufer fuhr. Es war eine nette Abwechslung.

Bedeutend interessanter fand ich jedoch den Stopp danach. Wir haben nämlich auf einem der schwimmemden Dörfer angehalten, und uns ein wenig dort umsehen dürfen. Das Dorf heißt Koh Panyee und ist bei den meisten Besuchern durch einen Fernsehbericht bekannt geworden. Erstaunlicher Weise gibt es hier nämlich viele Fußballer und diese spielen und trainieren auf einem Sportplatz, der komplett aufs Wasser gebaut ist. Aber auch sonst ist es schon beeindruckend zu sehen, wie diese Seenormaden Ihr Leben führen, ganz ohne das Festland zu betreten.

Zwischendurch hatten wir dann noch zwei kleine Badestopp, einmal in einer kleinen Bucht, und einmal auf einer Art Sandbank, und wenn man hier steht und sich die andern 100 Menschen die gerade auch da sind wegdenket, oder wenn man wie wir das Glück hat zu einer guten Zeit anzukommen, wo noch nicht so viel los ist, dann könnte man meinen das man auf einer Südseeinsel ist. Die Natur hier ist wirklich sehr beeindruckend.

Weiter hatten wir uns noch dazu entschieden uns den Wochenmarkt in Bang Niang anzusehen, hier findet man auch das Denkmal für den damaligen Tsunami. Der Markt bietet alles was man sucht, Kleidung, einheimisches Handwerk, Gemüse …. Ein einheimisches Shoppingparadies, und man kann ihn problemlos mit einem Tuk Tuk erreichen. Entgegen unserer hiesigen Wochenmärkte ist er jedoch nicht früh morgens, sondern beginnt erst um 15:00 Uhr.

Weihnachten in Thailand

Da wir über Weihnachten im Khaolak Laguna Resort waren, hatten wir natürlich schon vorher mal darüber nachgedacht wo wir an diesem Abend Essen gehen sollten. Allerdings wurde uns diese Entscheidung vom Hotel abgenommen, da man uns ein paar Tage vorher darüber informierte, das es im Hotel eine Art Galaabend gäbe und dieser bei unserer Buchung bereits inbegriffen sei. Naja und da haben wir gedacht das man sich das ja ruhig mal ansehen könnte. Nun ist auch sowas immer Geschmacksache und darum sei hier nur kurz gesagt, dass es schon beeindruckend war, was da für die Gäste mal eben an einem Tag aus dem Boden gestampft wurde. Es wurde rund um den Pool ein großes Buffet aufgebaut, jede Menge Tische und Stühle, sowie zwei Bars dahin gebracht und eine Bühne aufgebaut. Der Abend an sich war nett, wobei man sagen muss das die Thais Weihnachten nur für uns Tourist feiern, und es gar nicht zu Ihrer Kultur und Ihrem Glauben gehört. Und sie orientieren sich hier sehr an China, und das macht es für uns Europäer zu einem sehr sehr kitschigen Geschehen.

Das Essen an dem Abend war auch ok, es war sehr viel Auswahl da, und es war sehr liebevoll angerichtet. Es gab mit Sicherheit für jeden etwas. Als Fazit sei hier nur gesagt, dass Thais nicht grillen können, etwas was man wie bei uns auf den Grill legt, Steak oder ähnliches, wird hier immer „ganz durch“ gebraten und wie sagt man es so schön, sie machen daraus eine „Schuhsohle“, und das so sehr, dass man es teilweise wirklich nicht kauen kann, weil es so zäh wird. Aber aus unserer Sicht gab es auch genug anderes am Buffet zu finden.

Nach nun 8 erholsamen und sehr interessanten Tagen in Khao Lak ging es für uns wieder zurück zum Flughafen Phuket und von da wieder zurück nach Bangkok, wo wir noch weitere 4 Tage Zeit hatten um uns Bangkok anzuschauen und um Sylvester zu feiern.

Und wie es uns in der Stadt gefallen hat, und wie es ist in einer so großen Stadt Sylvester zu feiern, das erzähle ich euch dann in meinem 3. Teil zu unserer Thailandreise.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 1 und Teil 3 unserer Thailand Reise.

Sonja

Thailand – Teil 1

Thailand Teil 1 – die Rundreise

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Der Grund für einen Reisebericht in mehreren Teilen

Der Grund warum ich meinen Reisebericht diesmal in mehreren Teilen schreibe, liegt ganz einfach darin, dass Thailand soooo beeindruckend war, und sooo viele Eindrücke bei mir hinterlassen hat, dass ich das ganz unmöglich in einen einzigen Bericht packen kann. Und das schon gar nicht ohne das Ihr Stunden lesen müsstet. 

Wie es zu Thailand kam

Thailand stand grundsätzlich schon immer auf unserer List, konkret hat es sich aber ergeben, weil wir seit unserer Kenia Reise sehr liebe Urlaubsbekannte haben, und es schon lange unser Wunsch war, noch mal zusammen Urlaub zu machen. Und wie es so ist, wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, hat natürlich auch jeder unterschiedliche Interessen, so hat es sich erst nicht so einfach gestaltet ein gemeinsames Ziel zu finden. Und nach einiger Suche hat sich herausgestellt, dass Thailand das Ziel ist wo wir alles unter einen Hut bringen können. Und das war definitiv die richtige Entscheidung. Thailand ist ein so vielfältiges Land, da findet sich garantiert für jeden etwa. Egal ob die Interessen nun bei Tempeln, der Natur, Tieren, den Menschen, Städten oder einfach nur einem Badeurlaub liegen.

Um nun in den zweieinhalb Wochen, die wir Zeit hatten möglichst viel von dem Land zu sehen und trotzdem nicht in Urlaubsstress zu verfallen, haben wir uns für eine Rundreise entschieden. Danach zur Erholung für eine Woche Khao Lak, und von da aus ging es dann über Sylvester noch mal nach Bangkok um uns die Stadt anzusehen.

Hier im ersten Teil erzähle ich Euch nun von den Erlebnissen auf unserer Rundreise.

Die Anreise

Wir sind wie so oft auf unseren Reisen vom Flughafen Frankfurt aus gestartet. Ich mag den Flughafen einfach und zum anderen ist er von uns aus sehr gut per ICE zu erreichen. Wir sind per Direktflug mit der Thai Air nach Bangkok geflogen. Und das kann ich definitiv empfehlen, denn Thai Air hat auch in der ganz normalen Econemy sehr gute Sitzabstände, und einen guten Sitzkomfort. Ich kann da nur von mir ausgehen, aber bei einer Größe von 1,79 m komme ich nicht mit den Knien an den Vordersitz, und dass auch nicht, wenn der Vordermann seinen Sitz zurückstellt.

Auch was den Service angeht kann man sich hier nicht beklagen. Es gab in regelmäßigen Abständen etwas zu trinken, zweimal etwas zu essen, und immer noch kleine Aufmerksamkeiten dazwischen. Auf den Geschmack des Essens einzugehen, ist finde ich immer schwierig, weil jeder empfindet so etwas anders, wir fanden das Essen ok, und auch nicht zu scharf, was man auf Flügen in diese Region ja schon mal befürchtet.

Das Unterhaltungsprogramm war völlig ausreichend, es gab ca. 10 deutschsprachige Filme, etliche Spiele und Musik. Einen eigenen USB Stick konnte man auch noch benutzen. Kopfhörer, Kissen und Decke lagen wie selbstverständlich von Anfang an auf jedem Platz.

In Bangkok angekommen, ging es in unser Hotel für die erst Nacht, das Ramda Plaza Bangkok Memam Riverside. Für unsere erste Nacht haben wir kein spezielles Hotel ausgesucht, sondern einfach das genommen, in dem die Rundreise am nächsten Morgen gestartet ist. Und das hat sich auch als gute Wahl herausgestellt.

Aufbruch zur Rundreise

Nach einem sehr guten und reichhaltigen Frühstück ging es dann am nächsten Morgen los. Zuerst sind wir an den nahegelegenen Pier gefahren und von da ging es per Boot weiter den durch Bangkok fließenden Nae Nam Chao Phraya Fluss rauf bis nach Bang Pa. Die Flussfahrt war für den Start der Rundreise schön, man wird nicht sofort mit Eindrücken überflutet und kann es nach der doch langen Anreise vom Vortag erst mal ruhig angehen lassen. Man kann relaxed auf dem Deck sitzen und das Ufer an sich vorbeiziehen lassen.

In Bang Pa angekommen stand die Besichtigung des königlichen Sommerpalastes auf dem Programm. Der Palast diente bis 1767 allen siamesischen Königen als Sommerresidenz, dann stand er 80 Jahre leer und wurde erst unter König Mongkut wieder genutzt. Die ganze Anlage ist von einer Mauer umgeben, und durch mehrere Turmbauten zugängig. Das Gelände ist sehr weitläufig und in einen äußeren und einen inneren Bereich gegliedert, der äußere ist frei zugänglich, während der innere der königlichen Familie vorbehalten ist. Es gibt allerhand Palastähnliche Bauten, Staturen und Pavillons zu bestaunen.

Eins was hier wichtig ist …. Alles was dem König unterliegt und sei es auch dieses gartenähnliche Gelände muss in langen Hosen, bis zu den Knöcheln und mindesten T-Shirt besucht werden. Falls man das nicht weiß … umziehe auf dem Parkplatz ist kein Problem.

Für uns ging es von hier weiter zu den Ruinen von Ayutthaya. Ayutthaya ist die ehemalige Hauptstadt von Königreich Siam, die Ruinen der dortigen Altstadt sind heute als der Geschichtspark von Ayutthaya bekannt. Ein Arsenal mit archäologischen Städten, Paläste, Tempel und Staturen. Wer sich für etwas in dieser Art interessiert, für den ist es mit Sicherheit sehr interessant, aber am Ende des Tages sind es doch nur Ruinen, die durchaus nett anzusehen waren, aber man hat das Areal doch in ehr kurzer Zeit gesehen.

Bedeutend interessanter fand ich da die buddhistische Tempelanlage Wat Phanan Choeng, welche auch in diesem Geschichtspark liegt. Bemerkenswert war hier definitiv die 19 Meter hohe Buddha Statue, sie ist eine der größten alten Statuen des Landes, und hinterlässt schon einen Wow Effekt.

Nach so vielen Erlebnissen am ersten Tag ist man dann doch froh, wenn man sein Quartier für die erst Nacht erreicht und nach einem guten Abendessen, einfach nur ins Bett fallen muss.

Der zweite Tag der Rundreise

Von unserm Hotel für die erste Nacht, dem Krungsri River, was schön an einem Fluss lag und eine tolle Aussicht von den oberen Etagen geboten hat, ging es nach einem frühen Frühstück weiter nach Kanchanaburi, wo man die sogenannte „Brücke am Kwai“ findet. Die Brücke ist bei den meisten von uns wohl durch den gleichnamigen Film bekannt, und wurde im 2. Weltkrieg von Kriegsgefangenen gebaut, um damals Thailand und Burma zu verbinden. Die Brücke selber ist natürlich ein interessantes Bauwerk, aber eben dennoch nur eine Brücke, sie hat Ihren Stellenwert wohl ehr durch den Film, und Ihre Geschichte.

Nach einer kurzen Besichtigung der Brücke sind wir dann mit der historischen Bahn die diese Strecke befährt von Takilen nach Tam Kra Sae gefahren. Es ist durchaus eine nette Abwechslung, aber persönlich fand ich es jetzt nicht so spannend, die Strecke ist oft dicht bewachsen und sooo viel sieht man am Wegesrand jetzt auch nicht.

Das interessanteste und spannendste ist dann definitiv das letzte Stück der Strecke, die sogenannte „Todesstrecke“. Bedeutend mehr davon beeindruckt ist man, wenn man dann ausgestiegen ist, sich umdreht und sich anschaut, worüber man gerade gefahren ist.

Und hier kann man, sobald der Zug dann weitergefahren ist, auch etwas für uns ehr ungewöhnliches tun, man kann über die Schienen und somit über die „Todesstrecke“ gehen. Man sollte besser festes Schuhwerk anhaben, und etwas schwindelfrei zu sein kann auch nicht schaden. Es ist zum einen schon, naja, sagen wir man interessant zu sehen, über welche Konstruktion man da gerade gefahren ist. Aber das ist auch nicht alles, man kann es im Vorbeifahren kaum sehen, aber ungefähr in der Mitte dieses Abschnittes befindet sich eine kleine Höhle, die Krasae Cave, es ist ein kleiner Tempel, mit unterschiedlichen Statuen, den es sich durchaus lohnt anzuschauen.

Hier ein Tipp, wenn man zu Fuß über die Brücke will, und davon eventuell auch noch ein nettes Foto haben will, lohnt es sich etwas Geduld zu haben. Denn wenn der Zug stoppt und alle aussteigen, wollen genau das auch alle anderen Touristen. Es dauert aber wirklich eine ganze Zeit bis der Zug zurückkommt, wenn man also erst mal alle die nicht warten können vorlässt, hat man nachher etwas mehr Platz für einen tollen Schnappschuss. Es lohnt sich also etwas zu warten.

Wir haben in dem kleinen Resturamt an der Station dann etwas gegessen und gewartet, bis der Zug wieder zurückfährt, man kann dann von der Plattform des Restaurants welche schön über dem Fluss liegt, schöne Fotos machen.

Auf dem Weg zur unserer Unterkunft für die nächste Nacht haben wir noch an der eigentlichen Endstation des Zuges angehalten und einen Wasserfall besichtigt. Wasserfall ist hier ein vielleicht etwas zu großes Wort, aber es ist definitiv ein schönes Gelände und bietet auf jeden Fall sehr schöne Fotomotive.

Für unsere zweite Nacht mussten wir dann umsteigen in ein Longheckboot, da es zum Fluss Hotel „Kwai Jungle Raft“ ging. Ein Hotel, was komplett auf einer Floßkonstruktion auf dem Fluss liegt, somit ist es also auch nur über den Fluss zu erreichen.

Gerne könnt ihr hierzu meine ausführliche Hotelbeschreibung lesen, aber kurz möchte ich auch hier was zu dieser außergewöhnlichen schwimmenden Unterkunft sagen. Denn ein paar Dinge sollte man wissen, zum einen wie gesagt das Hotel ist nur per Langheckboot zu erreichen, was ungefähr 20 Minuten dauert und schon ein Erlebnis für sich ist. Die Boote können allerdings nur kleines Gepäck transportieren, mehr mitzunehmen als das was man für eine Nacht unbedingt braucht geht also nicht.

Es gibt in dem Hotel keinen Strom und auch kein warmes Wasser, generell wird das Wasser in der Nacht abgestellt, da dann der Flusspegel durch den darüber liegenden Staudamm sinkt. Die Einrichtung der kleinen Bungalows, welche aus geflochtenen Bambus Wänden bestehen ist völlig ok, aber eben nicht mehr. Man sollte auch bedenke, dass es trotzsommerlicher Temperaturen hier nachts kalt werden kann.

Jedes einzelne der Bungalows hat eine Außenterrasse mit Liegestühlen und Hängematte, baden im Fluss ist wer es mag, mit Schwimmwesten möglich.

Es ist ein sehr sehr schönes und einmaliges Erlebnis, und das Hotel ist toll gestaltet. Wir möchten die Nacht hier nicht missen, aber man sollte halt wissen worauf man sich einlässt.

Wir haben uns nach dem wir nachmittags in unserer schwimmenden Unterkunft angekommen waren, noch das Dorf der dortigen Mitarbeiter angesehen. Die Menschen hier leben noch sehr ursprünglich, und auch wenn ich mir fast ein wenig störend vorkam, so durch die Privatsphäre dieser Menschen zu laufen, hatte ich genau hier eins meiner persönlichen Highlights auf dieser Reise. Ich konnte einen Elefanten streicheln, und zwar einen der nicht extra für Touristen nett dort hingestellt wurde. Die alte Dame bezieht in diesem Dorf ihre Rente und kam gerade vom Baden und hatte nichts dagegen kurz anzuhalten.

Der dritte Tag

Wieder gut auf dem Festland angekommen ging es am dritten Tag unserer Rundreise weiter nach Nakhon Pathom, um den dortigen Tempel Phra Pathom Chedi anzuschauen. Der Tempel zeichnet sich durch seine 127 Meter hohe Kuppel aus, und ist damit weltweit der höchste. Ansonsten findet man hier das was man in den meisten buddhistischen Tempeln findet, meist goldene Buddha Statuen in allen Formen. Man kann ganz frei über die Anlage gehen und sich alles anschauen. Und ich muss sagen, dass ich einmal mehr davon überrascht war, wie wenig Distanz diese Religion aufbaut. Wenn man mal davon absieht, dass man überall die Schuhe auszieht, wenn man einen Tempel betritt, ist man völlig frei in seinem Tun, es stört keinen, wenn man fotografiert, es stört keinen, wenn man in einem Raum mit den betenden Menschen ist. Ich finde zwar das die ein oder anderen Touristen zu wenig Rücksicht nehmen aber ich bin dennoch beeindruckt wie offen diese Religion ist.

Unsere letzte Nacht auf unserer Rundreise haben wir im Sampran Riverside verbracht, ein Hotel dem ein großer Komplex angeschlossen ist, wo man sich das thailändische Kunsthandwerk anschauen kann. Das Ganze ist zwar ein wenig wie eine Art Freizeitpark aufgebaut, aber es war dennoch interessant. Man konnte zusehen, wie Seide gewonnen und verarbeitet wurde, wie Reis angebaut oder Vieh gehalten wurde. Es gab Stationen an denen aus Blättern etwas geflochten wurde oder traditionelle Musik gemacht wurde. Man konnte etwas über den traditionellen Schwertkampf und das Thai Boxen erfahren. Nett gemacht war es auch, dass man überall mitmachen konnte und dass ein oder andere ausprobieren durfte.

Der letzte Tag und der Tag der Märkte

Am nächsten Morgen sind wir in unseren letzten Tag aufgebrochen, und dieser Tag hat uns zu zwei außergewöhnlichen Märkten geführt.
Zuerst ging es nach Mae Klong, wo sich der bekannte Schienenmarkt befindet. Der Markt findet seit über 100 Jahren genau an dieser Stelle statt, also schon lange bevor dort eine Eisenbahnstrecke gebaut wurde.

Irgendwann wurden dann Schienen verlegt, und es wurde eine Eisenbahnstrecke. Für die Thailändischen Händler gab es nun zwei Möglichkeiten, umziehen oder bleiben – tja und wie man heute spektakulär erleben darf, sie haben sich zum bleiben entschieden. Warum, das weiß man heute nicht mehr so genau, es gibt Gerüchte, die besagt, dass die Stände auf und an den Schienen, keine oder nur geringe Standgebühren kosten, ob das der Grund ist, oder einfach nur das festhalten an Traditionen, man kann es nur mutmaßen. Eins steht jedenfalls fest, heute ist einer der gefährlichsten Märkte auch eine der größten Touristen Attraktionen.

Der Markt selber ist eigentlich überall, in einer großen Halle und neben und auf den Schienen. Man sieht die Schienen teilweise kaum, sie liegen voll mit allem Möglichem und man ist sich ihrer auch nicht wirklich bewusst. Doch wenn man dann die Durchsagt und das laute Pfeifen des herannahenden Zuges hört, dann werden alle hektisch, innerhalb von Sekunden wird alles beiseite geräumt, die Markisen artigen Dächer eingeklappt, Menschen drängen sich an den Rand der Schienen …. Und dann kommt er auch schon, der Zug.

Und auch wenn der Zug unerwarteter Weise im Schritttempo durch das Geschehen fährt, es ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Zum Teil liegen noch Wahren zwischen den Gleisten, über die der Zug unbeeindruckt einfach rollt. Faszinierend ist, dass so gut wie nie etwas passiert. Die freundlichen Thais haben immer ein Auge auf die Touristen, wer nicht weit genug am Rand steht, oder sogar nicht schnell genug von den Schienen ist wird dahin geschoben, wo ihm nichts passieren kann. Es ist auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis, und wenn dann der Zug durch ist, wird nur Sekunden dahinter alles wiederaufgebaut und nimmt seinen ganz normalen Lauf.

Mindestens genau so quirlig nur nicht ganz so gefährlich sind in Damnoen Saduak die sogenannten „schwimmenden Märkte“. Und genau das war unser nächstes Ziel.

Wie haben ein ganzes Stück vor dem eigentlichen Markt vom Auto in ein Longboot gewechselt und sind über die kleinen und verworrenen Wasserkanäle zum Markt gefahren, hierbei konnte man schön das ursprüngliche Leben am Rande dieser Wasserstraßen sehen.

Der Markt selber findet heute gar nicht mehr nur auf dem Wasser statt, sondern in einem recht großen Areal um die Wasserstraßen herum. Wer Menschenmassen liebt ist hier zu jeder Zeit richtig, wer dies ehr vermeiden will, sollte früh morgens weit vor zehn Uhr hier sein, den danach kommen die Touristen. Natürlich kann man sich auch mit einem traditionellen Holzboot durch die noch bestehenden Wasserstraßen des Marktes fahren lassen. Ein Erlebnis ist das allemal, aber ein Stau auf unseren Autobahnen, ist ein Klacks gegen das was da los ist. Eins muss man allerdings sagen, die Thais nehmen das Chaos mit bedeutend mehr Gelassenheit als wir den morgendlichen Stau auf dem Weg zur Arbeit.

Wie fanden es interessanter am Markt angekommen auszusteigen und uns das Treiben von Land aus anzusehen, es gibt überall die Möglichkeit wieder ans Wasser zu gehen und einen Blick auf das Gewusel zu werfen.

Wer nicht nur für das Erlebnis an sich hier ist, sondern auch zum Shoppen, dem sei gesagt es gibt glaube ich nichts was es auf diesem Markt nicht gibt, man sollte nur auf jeden Fall eine ganze Menge Zeit mitbringen um alles zu sehen.

Nach diesen zwei tollen Erlebnissen endete unser letzter Tag der Rundreise auf dem Airport Bangkok wo wir per Inlandsflug nach Khao Lak aufgebrochen sind.

Was wir da alles erlebt haben erzähle ich Euch dann im zweiten Teil meines Urlaubsberichtes zu unserer Zeit in Thailand.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 2 und Teil 3 unserer Thailand Reise.

Sonja