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Obergurgel

Obergurgel – Der Diamant der Alpen

Ein Skiort für Anfänger und Profis


Test

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Warum Obergurgel

 

Zum Skigebiet Obergurgel sind wir gekommen, weil ich erst spät Skifahren gelernt habe und wir somit ein Skigebiet für blutige Anfänger im fortgeschrittenen Alter gesucht haben. Wie haben viel im Netz recherchiert und sind immer wieder über das Skigebiet Obergurgel gestolpert und ja was soll ich sagen, wie haben es dann einfach ausprobiert, und sind bis heute hängen geblieben.

 

Die Anreise

Bei unseren Skiurlauben erfolgte die Anreise bisher immer mit dem Auto, da wir eigene Skiausrüstung haben, und auf diese auch nicht verzichten wollen, ist es gerade für mich keine wirkliche Alternative die Bahn zu benutzen, da es mir einfach viel zu viel Gepäck ist. Wie kommen aus der Gegend von Köln und somit ist für uns eine Fahrt von gut 8 Stunden mit zwei kleinen Pausen. Wir fahren meistens nachts, beziehungsweise sehr früh am Morgen und sind dann meistens so gegen 09:00 / 10:00 Uhr ober in Obergurgel angekommen.

Man sollte bedenken, dass man so gut 70 Kilometer vorm Ziel die Autobahn verlässt, über den sogenannten Fernpass fährt und es dann irgendwann halt nur noch eine Straße nach oben gibt, und die wollen alle rauf. Dazu kommt das etwas unterhalb von Obergurgel noch Sölden liegt, was auch gerade in der Hochsaison sehr gut besucht ist. Man teilt sich umso später mal kommt, also mit immer mehr Leuten die Straße, und das führt dann gerne immer mal wieder zu Stillstand. Gerade am beliebtesten Anreisetag, dem Samstag. Daher sind wir mittlerweile dazu übergegangen schon freitags an- und wenn es geht erst sonntags wieder abzureisen. Zumindest in Obergurgel ist es mittlerweile nicht mehr so, dass man starr daran festhält, eine Buchung nur von samstags bis samstags möglich zu machen.


Ansonsten sei zur Anreise nur gesagt, wer nicht gerade ein Allrad Fahrzeug hat, sollte definitiv Schneeketten dabeihaben und vor allem auch benutzen können. Für die Leute mit Allrad – wie haben noch nie Ketten gebraucht, es gibt aber auf der Strecke und auch im Dorf Straßen auf denen Schneeketten Schilder stehen, und wenn diese aufgeklappt sind besteht halt Kettenpflicht, oder zumindest die Pflicht sie dabei zu haben.

Eine Anreise nach Obergurgel ist aber auch mit dem Zug und dann mit dem Bus möglich, manche Hotels bieten sogar einen Shuttle Service zum nächsten Flughafen an.

Der Ort Obergurgel und die Pisten

Hohe Muht

Obergurgel ist ein Skiort, der überschaubar ist, eigentlich gibt es, wenn man angekommen ist keinen Grund mehr das Auto zu bewegen, die Entfernungen im Ort selber sind alle zu Fuß zu meistern. Direkt im Ort gibt es auch alles was man braucht, von Supermärkten, über einen Friseur, bis hin zu Restaurants und natürlich Sportgeschäften. Und wenn es wirklich sein sollte, dass man zu weit vom Lift weg ist, dann gibt es auch immer noch den Skibus, der sehr regelmäßig fährt.


Trotz der Überschaubarkeit des Ortes ist das Skigebiet nicht klein, Obergurgel und Hochgurgel sind mit einem Lift verbunden, und somit stehen schon etliche Pistenkilometer zur Verfügung, und ein langes Warten am Lift ist hier echt die Ausnahme. Die Pistenbedingungen in Obergurgel sind toll. Gerade für Anfänger, und da spreche ich wie gesagt aus Erfahrung, sind die breiten Pisten ein Traum, man hat Platz genug. Vor allen gibt es auch Pisten jeder Art, viele blaue und rote also leichte Pisten und Pisten mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Es gibt aber auch durchaus schwarze Pisten für die die es richtig können. Es sollte hier also wirklich jeder etwas für sich finden.


Und was mich vor ein paar Jahren, als absoluter Anfänger begeistert hat, war die Tatsache, das ich nicht wie in anderen Skigebieten „unten“ bleiben musste, sondern auch höher gelegene gute Pisten für mich finden konnte, und man musst hier auch keine Angst haben mit „hoch“ zu fahren, da es zum einen eine blaue Talabfahrt gibt, die man nach mit ein bisschen Übung auch als Anfänger fahren kann. Und wem es doch zu viel oder auch nachmittags einfach zu voll ist, der kommt auch mit der Gondel wieder nach unten.

Und nein, das ist keine Schande, sondern Vernunft und besser als ein verdrehtes Knie.

Bei mir war es oft so, dass mich gerade am Anfang einfach die vielen anderen Leute auf der Piste verunsichert haben, und klar, dann wird nachmittags die Talabfahrt auch noch leicht bucklig oder weich, schon allein, weil ja alle hier runter wollen. Und so bin ich im ersten Jahr oft mit dem Lift wieder nach unten gefahren, und mein Ego hat es problemlos überlebt.

Hier habe ich für euch mal den Link zum Pistenplan   

Was Obergurgel hier auch ganz klar auszeichnet ist die Schneesicherheit, Obergurgel selber liegt auf 1900 Metern und von da aus geht es hoch bis auf bis zu 3027 Metern. Selbst in den letzten Jahren, wo Schnee gerade auch zu Weihnachten in vielen Skigebieten Mangelware war, konnten wie in Obergurgel immer schön fahren, und das auch bis ins Tal. Was nicht zuletzt auch daran liegt das die Pisten hier sehr gut präpariert werden.

Unterkünfte und Verpflegung in Obergurgel

Man hat in Obergurgel quasi alle Möglichkeiten, von einer Unterbringung im Appartement als Selbstversorger, oder teilweise auch mit der Möglichkeit das Frühstück dazu zu buchen über Pensionen mit Frühstück sowie Hotels aller Klassen mit Halbpension findet man hier eigentlich alles. Für Selbstversorger gibt es zwei Supermärkte, in denen man alles Nötige bekommt. Natürlich gibt es auch viele Möglichkeiten schön essen zu gehen. Und auch hier gibt es für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Man findet vom Imbiss über die Pizzeria bis zum Restaurant mit mehr gängigem Menu alles.


Im ersten Jahr haben wir uns für das Hotel Mathisen mit Halbpension entschieden, und dann aber festgestellt das es uns ehr liegt eine Pension mit Frühstück zu buchen, einfach weil wir gerne flexibel sind was die Essenszeiten nach dem Frühstück angeht, mal etwas auf einer Hütte zu Mittag, mal ehr spät abends im Restaurant oder auch einfach mal nur eine Pizza zu mitnehmen.


So sind wir immer mal wieder in der Pension Michael oder auch in der Pension s´Homatl gelandet, und wir sind in beider sehr zufrieden. Beide haben auch eine schöne Lage um gut zum Lift zu kommen, nette und geräumige Zimmer und einen Saunabereich.

Unser Fazit

Für uns ist Obergurgel seit einigen Jahren der perfekte Skiort, nicht zuletzt wegen der Schneesicherheit, den schönen breiten Pisten, und der angenehmen Größe, und einem akzeptablen Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Was man ganz klar sagen muss, wer Skiurlaub machen will um bis zum abwinken Apreski zu haben, der ist hier falsch, es gibt auch hier die Möglichkeit schön zu feiern, und das auch immer mal wieder bis tief in die Nacht, aber Obergurgel ist kein Party Ort.
Wir können Obergurgel nur empfehlen und werden sicher noch das ein oder andere Mal dort Skiurlaub machen.

Sonja

Sylt

Sylt, schöne Strände, gutes Essen und viel Natur


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Wie es zu Sylt kam

Das wir die Insel Sylt besucht haben, kam durch eine Einladung zustande, der wir gerne gefolgt sind. Es ist ganz ehrlich gesagt nicht unsere Region, wir haben es normalerweise mehr mit Flugreisen, sprich mit Reisen in uns fremde Kulturen, in die Sonne und ins Warme. Und wenn es dann doch eine Reise mit dem PKW ist, dann ist es Skiurlaub, also entweder richtig Sommer oder richtig Winter.

Somit waren wir sehr gespannt auf Sylt im Herbst.

Die Anreis

Bei der Anreise nach Sylt hat man mittlerweile viele Möglichkeiten, mit dem eigenen PKW, dann per Autozug mit Ankunft in Westerland oder mit der Fähre über Dänemark, dann kommt man in List an. Sofern man kein eigenes Auto braucht oder auf einen Mietwagen zurückgreifen möchte, kann man auch mit der Bahn oder mit dem Flugzeug anreisen. Jede dieser Arten ist völlig unkompliziert, wir haben uns für den eigenen PKW entschieden, da wir auf der Insel mobil sein wollten und für den Autozug, da uns das am einfachsten erschien. Denn unsere Unterkunft, der „Sylter Hahn“ lag in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof in Westerland, wo der Autozug hält. Wie es uns im Sylter Hahn gefallen habt könnt Ihr gerne in meiner Hotelbewertung dazu lesen.

            

Sylt in allgemeinen

Sylt ist eine sehr freundliche und schöne Insel, und wer nicht immer 25 Grad plus sucht kommt hier auch im Herbst durchaus auf seine Kosten.

Es ist eine Insel für Leute die die Natur lieben, gerne wandern oder Rad fahren, und definitiv ein Hundeparadies. Wer die Natur mag, schöne Strände liebt, gutes Essen zu schätzen weiß und nicht ständig auf der Suche nach neuen Sehenswürdigkeiten ist, der wir sich hier pudel wohl fühlen.

Im Herbst mit Sicherheit auch ein toller Ort für Windsurfer, oder Keytsurfer.

Was man Fairerweise sagen muss, ist das Sylt keine billiges Pflaster ist. Klar, Geld ist immer relativ, für den einen sind über 3,-€ für einen Latte Macchiato viel, für den nächsten ist das normal, und es muss auch nicht immer teuer sein, hier und da findet man auch durchschnittliche Preise, aber vergleicht man es, egal in welcher Hinsicht, seien es Getränke, Essen, Supermarktpreise oder Eintrittspreise, mit anderen Regionen ist es auf meiner Sicht ehr höher im Preis.

Ausflüge und Unternehmungen auf Sylt

Wenn man wie wir noch nie auf Sylt war, gibt es im Grunde schon einiges was man sich ansehen kann, aber man muss ganz ehrlich sagen, das fast alles was man auf der Insel unternehmen kann mit Natur verbunden ist, und die meisten Besucher kommen wohl auch genau deswegen hier her, um endlose Spaziergänge an schönen Stränden zu machen, zumindest im Herbst.

                

Wir haben uns aber auch gerne den kleinen Hafen in List angesehen, was durchaus eine nette Abwechslung ist.

 Hier ist immer ein wenig los, besonders rund um und in der alten Bootshalle, hier drin findet man nicht nur einen kleinen Markt des wohl bekanntesten Fischvermarkters Gosch, sondern auch mehrere andere kleine Geschäfte und Stände.

         

          

          

Von List aus kommt man auch zum so genannten Ellenbogen, der nordöstlichsten Stelle Deutschlands. Wer nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, und die letzten Kilometer bis zu diesem Punkt auch nicht zu Fuß zurücklegen will, der muss 6,-€ Maut zahlen um bis zur Spitze zu fahren.

Egal wie man den Weg zurücklegt auf eins muss man achten, man muss gelegentlich dem ein oder anderen freilaufenden Schaf ausweichen, welche in den Dünen Ihr zuhause haben. Der Weg führt ebenso vorbei an Sylts einziger Wanderdüne.

Selbstverständlich haben wir uns auch den kleinen Ort Kampen angesehen, gleich hinter der Friesenkapelle findet man hier den berühmten Denghoog, ein über 4000 Jahre altes Steingrab, die nächste Attraktion auf dem Weg zum Strand ist die Uwe-Düne, welche mit 53m die höchste Stelle auf Sylt ist und einen tollen Ausblick bietet, zumindest bei gutem Wetter.

Geht man durch die Dünen weiter zum Strand erreicht man, vorbei am Leuchtturm,

irgendwann das Rote Kliff, was durchaus ein Besuch wert ist.

           

Und ganz in der Nähe kann man dann eine wohlverdiente Pause machen, das La Grande Plage an Kampens Hauptstrand, ein Pfahlrestaurant bietet sich dafür förmlich an. Man kann bei gutem Wetter auf der Rundumterasse ein herrliches Panorama aufs Meer genießen, aber auch von drinnen hat man noch einen schönen Ausblick, egal ob bei gutem Essen oder nur einem Kaffee.

Auf dem Rückweg haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, einen Spaziergang durch den Strönwai zu machen. Die Straße die auch bekannt als „Whiskymeile“ ist, wo die Reichen und Schönen zum flanieren und bummeln hinkommen, ist allerdings aus meiner Sicht ehr unspektakulär, zumindest in der Woche und im Herbst.

Westerland selbst stellt, so könnte man es sagen das Zentrum der Insel da, die Innenstadt ist nett und lädt zum bummeln und Kaffee trinken ein. Auch hier kommt man von fast überall schnell an den Strand, und hat eine nicht enden wollende Promenade zum wandern zur Verfügung. In Innenstadt Nähe mit kleinen Geschäften, davor und dahinter immer mal wieder mit kleinen Strandbars und Bistros.

                                  

Für die Tage mit etwas schlechterem Wetter gibt es in Westerland ein Aquarium und ein Freizeitbad, beides bietet durchaus eine nette Abwechslung, aber auch nicht mehr. Das Aquarium haben wir uns angesehen, es ist sehr nett gemacht, aber halt auch in kurzer Zeit besichtigt, man kann sich bei Interesse für die Tiere eine Stunde darin aufhalten, viel mehr aber auch nicht.

Was man am Strand, bei Wind auch immer schön machen kann, ist den Wind- und Kitesurfern zuzusehen.

             

Die Gastronomie auf Sylt

Ganz klar, man kann auf Sylt toll und gut fisch essen, und das fast überall, aber es soll ja Leute geben, denen der Sinn nach was anderem steht, und diejenigen kann ich beruhigen, es gibt auch jede Menge andere gute Möglichkeiten, und das denke ich für jeden Geschmack.

Wir hatten im Sylter Hahn unserer Unterkunft, ein sehr sehr gutes Frühstück, darum haben wir uns dazu entschieden mittags nichts zu essen und dafür abends essen zu gehen.

Wem das anders lieber ist, oder wer sich da schlicht und ergreifende nicht festlegen will, der bekommt hier wirklich überall auch Mittags etwas, selbst in den Cafés in denen wir für einen Kaffee oder Tee saßen, gab es Mittags leckere Dinge auf der Karte.

Wir haben uns in unserer Zeit abends für das Dalmatien, einen Kroaten entschieden, wo es lecker gegrillte Sachen, aber auch Nudeln oder Fisch gab. Platz genug für einen spontanen Besuch gab es hier auch.

Wer gerne ein gutes Steak essen will, dem kann ich nur einen Besuch im Block House ans Herzen legen, aber natürlich hat man hier auch noch die Möglichkeit, Burger, Salat oder auch tolle Gemüsevarianten zu essen. Hier sollte man allerdings vor allem am Wochenende reservieren.

Wem nach einem Schnitzel, einem Hähnchen oder einer Haxe ist, der bekommt auch das, und zwar im Münchener Hahn. Wer kein Problem damit hat, auf Sylt ehr bayrische Atmosphäre zu haben, der kann hier durchaus gut essen.

Wenn man so gar nicht weiß worauf man Hunger hat, geht ja meist der Besuch beim Italiener immer, und auch da bietet sich hier eine Auswahl an. Ausprobiert haben wir die Pizzeria riva, das Essen ist lecker, aber ich persönlich fand es ehr ungemütlich weil es sehr eng war und den ausstrahlte das man in kleinem Raum viele Tische unterbringen wollte. Gemütlicher und geschmacklich definitiv genau so gut fand ich es da im 49er Aldente, das Restaurant gleich beim Aquarium. Auch hier gab es vom Salat über die Pizza bis zum Steak alles. Hier konnte man gut hin nur um etwas zu trinken, sei es der Kaffee nach dem Spaziergang am Nachmittag oder auch das Bier zum Abend.

Wem danach ist mal ein etwas anderes Ambiente zu haben, der kann sowohl zum essen, als auch nur um etwas zu trinken in die Osteria am Campingplatz, echt nett gemacht, und wer mag kann selbst wenn es regnet im Strandkorb mit den Füßen im Sand sitzen, denn das gibt es da sogar drinnen.

Alles in allem … Essen ist Geschmacksache, aber auf Sylt kann wirklich jeder etwas finden.

Sylt und Hunde

Wir selbst haben keinen Hund, waren aber dennoch total begeistert davon, wie offen diese Insel für Hunde ist.

Klar in der Hauptsaison im Sommer, wenn alle Gäste am Strand liegen sollte sie dort an der Leine geführt werden, aber auch dann gibt es Hundestrände, wo die Vierbeiner frei laufen können. Und jetzt im Oktober, wo ehr niemand am Strand liegt, störte es niemanden, das die Hunde frei am Strand herumliefen, klar oben auf der Promenade oder in der Stadt waren die meisten an der Leine. Aber auch hier habe ich selten so viele Geschärfte gesehen, vor denen ein Hundenapf stand, oder wo Hunde so problemlos mit in die Geschäfte dürfen.

Dasselbe trifft auf alle Restaurants, Bars oder Cafés zu, ich habe keins gesehen, wo Hunde nicht willkommen gewesen wären.

Ich denke für Hunde und deren Besitzer ein kleiner Traum, quasi ein Hundeparadies.

Unser persönliches Fazit

Eine tolle Insel für Naturliebhaber, uns fehlt es auf der Insel ein wenig an Möglichkeiten zu Unternehmungen, die über das spazieren gehen am Strand hinausgehen, und ich kann es nicht verleugnen, mir selber läge Sylt im Sommer bestimmt ehr, allein des Wetters wegen, ich bin und bleibe halt eine Frostbeule.

Somit muss ich ganz ehrlich sagen das wir hier wohl ehr nicht zum Wiederholungstäter werden. Auch wenn wir jedem empfehlen können sich die Insel mal anzusehen.

Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim lesen. und wenn Euch der Bericht gefallen hat. schaut doch mal bei mir auf Facebook oder Instagram vorbei, liked den Artikel oder folgt mir.

Sonja

Das Hotel Platanista

Psalidi – Kos – Griechenland

Gutes Hotel, aber nicht AI geeignet

 

 

 

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Das Hotel im Allgemeinen und die Zimmer

Das Hotel Platanista ist schön, eine übersichtliche Anlage, aber nicht zu klein. Die Anlage ist gepflegt und sauber, und man gibt sich Mühe sie an vielen Stellen durch Kleinigkeiten nett zu gestalten.

 Die Zimmer sind groß genug, ein recht großer Einbauschrank im Eingangsbereich, ein Bad mit Wanne, und ein großes, gemütliches Bett, sowie ein kleiner Schreibtischschrank in den man auch noch mal etwas verstauen kann und der die Minibar enthält.

Terrasse mit Stühlen und Tisch. Fernseher, mit 3-4 deutschen Programmen. Die Einrichtung ist von Ihrem Stiel her ok, nicht modern, aber auch nicht zu alt, uns fehlte auf dem Zimmer nichts, und die Größe passte man konnte alles unterbringen, und stand sich nirgends im Weg.

Das Zimmer wurde immer zu unserer Zufriedenheit gereinigt und Handtücher gab es mehr als genug und das auch immer frisch.

Die Lage und die Umgebung

Die Lage des Platanosta ist gut, man kommt wunderbar nach Kos Stadt, sei es zu Fuß, mit dem Bus oder dem Rad.

Alles was man sonst braucht ist in Reichweite, Fahrrad- und Autovermietung, sowie die Bushaltestelle, alles gleich vor der Tür. Ein kleiner Supermarkt ist ein paar Gehminuten entfernt auch vorhanden. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel hat ca. 1,45 Stunden gedauert, aber das kommt darauf an, wie viele Hotels man anfährt.

Wer Strand Urlaub machen will, sollte zum einen bedenken, das dieses Hotel nicht direkt am Strand liegt, zum anderen vielleicht in eine Region der Insel die bessere Strände hat, dennoch ist der Strand gut zu Fuß zu erreichen, aus dem Hotel über die Straße, keine 5 Minuten.

Der Service

Wir hatten All In gebucht und das war das Einzige was nicht gerade gut abgeschnitten hat, was in gar keinen Fall auf das Essen bezogen ist, das war toll, nur das mit dem Service in Verbindung mit dem AI passt hier nicht so richtig. Und da könnte der ein oder andere dann doch etwas enttäuscht sein.

Ich würde das Hotel jedem weiterempfehlen, aber es selber nicht mehr als AI Gast buchen. Wir hatten diese Aussage bereits in einigen Bewertungen über das Hotel Platanista auf diversen Portalen gelesen, aber da solche Dinge immer ein Stück weit vom eigenen Empfinden abhängen, geben wir auf diese Aussagen meist nicht so viel und machen uns da lieber unser eigenes Bild. Aber es war dann schon so, wie das einige zuvor beschrieben haben, im Verlauf des Urlaubs drängt sich immer mehr der Verdacht auf, das das AI Konzept nicht gewünscht ist, man wird zum einen gerne übersehen, wenn man Getränke bestellen will, selber hohlen kann man sich aber zum Beispiel seinen Frühstückskaffee nicht, und es gibt auch Leistungen, die finde ich sollte zu einem AI Paket einfach dazugehören, und hier meine ich nicht den Alkohol.

Aber es ist schon seltsam, das man keine Flasche Wasser bekommen kann, es sei den man kauft sie. Wasser im Glas (still und aus dem Hahn) ja, soviel man will, aber eine Flasche, ob nun still oder nicht, die man mitnehmen kann, nein. Kaffee, ja – Espresso, nein. Es liegt denke ich daran, das man hier als AI Gast mehr als nur in der Minderheit ist, und klar die zahlenden Gäste bringen mehr, aber ich finde wenn man es nicht gerne hat, das es AI Gäste gibt, dann sollte man es einfach nicht anbieten. Uns hat es den Urlaub nicht verdorben, uns macht man mit Kaffee und Cola, aber auch schon zufrieden, aber es ist dennoch ein Manko.

Das gesamte Personal ist aber sehr freundlich, selbst wenn sie einen wie oben geschrieben übersehen, und man sie dann anspricht sind sie immer noch die Freundlichkeit in Person. Verständigung hat meist auf Englisch stattgefunden, auch bei Ankunft hat niemand versucht und auf Deutsch anzusprechen. Ich denke man käme mit deutsch und Händen und Füßen klar, aber auf Englisch ist es leichter.

Die Gastronomie

Hier gibt es kleine Dinge, wo ich Sagen muss, es müsste nicht sein, aber nichts was wirklich schlimm ist. Zu erst, das Essen ist wirklich super, und sehr abwechslungsreich, wir haben in 10 Tage nicht ein Mal das Selbe Buffet gehabt. Das Frühstück ist reichlich und für jeden ist hier was dabei, auch da ist genug Abwechslung möglich. Es gibt insgesamt 4 Bars, ABER, davon hat über den Tag nur eine, und über Mittag zwei auf, abends sind es dann wieder nur zwei, wobei eine davon in der Lobby, also schon ab vom Schuss ist. Und hier sag ich halt, es müsste nicht sein, aber die netten Kellner und Kellnerinnen des Hotel Platanista mache es weg, wenn man länger warten muss. Beim Restaurant ist es in etwa dasselbe, es gibt eins, mit einem definitiv zu kleinen Außenbereich. Wenn man abends draußen sitzen will, muss man sich somit erst beim Oberkellner melden, der verweist einen dann auf einen Platz neben dem Restaurant und da muss man dann warten, bis man einen Tisch zugewiesen bekommt. Ok mit 2 Personen ging dies immer recht flott, nur konnte man so halt nicht da sitzen wo man wollte beziehungsweise da, wo die nette Kellnerin war, die einem was zu trinken brachte, sondern musste den Tisch nehmen (den Kellner) dem man zugewiesen bekam. Da wir AI gebucht hatten kann ich zu den Preisen nur das sagen, was ich bei einem Blick in die Karte gesehen habe, sprich Cola, 2,50 € Kaffee 2,20 € Cocktails ab 7,00

Sport & Unterhaltung im Hotel

Die Animation war nett und nicht zu aufdringlich, wir haben die Angebote allerdings nicht genutzt. Der Strand ist ok, aber auch nicht mehr. Es gibt 2 Pools mit immer genug Liegen und Schirmen, es war immer was frei, zu jeder Zeit zu der man gekommen ist, und man hat auch immer Platz im Schatten gefunden. Liegen und Schirme sind ok, ich hab nur ganz selten etwas Kaputtes gesehen, Badetücher muss man mitbringen, oder gegen Gebühr leihen.

Das Fazit

Wir würden das Hotel Platanista wieder buchen, allein der günstigen Lage und Nähe nach Kos Stadt wegen, aber wir würden hier davon abraten das All In Angebot anzunehmen, da es sich definitiv hier nicht rentiert.

Sonja

Mexiko

 

Mexiko – Das Land der Mayas und Mythen


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Warum Mexiko

 

Als wir uns entschlossen nach Mexiko zu reisen, war das eine ehr spontane Entscheidung, weder hegte einer von uns schon lange den Wunsch, noch gab es einen anderen konkreten Grund. Vielmehr war es so, dass wir immer mal wieder von Freunden und Bekannten gehört hatten, dass es sehr schön sein solle, traumhafte Strände gäbe, und natürlich das Land viel biete, was es anzuschauen uns zu erkunden gäbe.

Tja und das hörte sich doch gut und nach der perfekten Kombination aus Kultur und Erholung an, also wurde es 2015 Mexiko.

Geografisch hatten wir uns für die Region Riviera Maya und hier für ein Hotel in der Nähe von Playa del Carmen entschieden, was so circa 70 Kilometer südlich von Cancun liegt. Zum einen weil uns die Hotels dort zusagten, sie waren zwar auch groß, aber bei weitem nicht solche Klötze wie zum Beispiel in Cancun selber. Und zum anderen war die Lage für den einen oder anderen Ausflug günstig.

 

 

 

Die Anreise

 

Wir sind zu der Zeit per Direktflug mit der Condor geflogen, was einem hier lieber ist kann man glaube ich schwer sagen. 12 Stunden sind eine lange Zeit, ob man sie nun an einem Stück im Flugzeug verbringen mag, oder lieber bei einer Verbindung mit Zwischenlandung die Chance haben will, sich die Füße zu vertreten, muss wohl jeder für sich selber wissen.

In meinem Fall muss ich sagen, auch wenn mir der Flieger mit der Zeit immer enger erscheint, ich fliege lieber am Stück, bin somit meist auch schneller da und hab die Anreise hinter mir.

Nach dem Flug, dem Bustransfer und dem einchecken im Hotel, waren wir gut auf dem Zimmer angekommen, und eins stand fest im Juli ist es verdammt heiß in Mexiko und 8 Stunden Zeit Verschiebung sorgen für ein mächtiges Jetlag, zumindest bei mir. Somit hieß es Koffer aufs Zimmer, duschen und erst mal ein Stündchen Schlafen.

 

 

Die ersten Tage

 

Nach ein paar Stunden Schlaf war der Jetlag behoben, was man von den Temperaturen nicht sagen konnte. Versteht mich nicht falsch, uns war schon klar, das wir im Süden waren und auch das es warm sein würde, was wir trotz vieler anderer Urlaube etwas unterschätzt hatten, war die zu dieser Jahreszeit hier sehr sehr hohe Luftfeuchtigkeit, und das gepaart mit in dem Jahr außergewöhnlich hohen Temperaturen, war dann doch gewöhnungsbedürftig. Und es sollte sich in den kommenden Tagen rausstellen, dass wir uns nicht so wirklich daran gewöhnen würden.

Die ersten zwei drei Tage verbrachten wir erstmal am Pool unseres Hotels, unter anderem in der Hoffnung auf Akklimatisierung. Aber wir durften recht schnell feststellen, das das ein Wunschtraum war, es war Tag wie Nacht einfach sehr warm und vor allem sehr schwül. Und da ab Mittags der Pool auch ehr einer Badewanne glich, und das trotz seiner Größe und Frischwasserzulauf, hatten wir entschlossen das wir genauso gut auf Ausflügen schwitzen können. Und es gibt ja nun auch wirklich schlimmeres im Urlaub, als ein Luxusproblem wie … zu warm.

 

 

 

Kultur und Ausflüge

 

Als erstes haben wir einen Ausflug zur Mayastätte Tulum gemacht. Tulum ist zwar im Verhältnis eine überschaubare Anlage, was aber kein Nachteil ist. Man kann mehrere Bauten der Mayageschichte ansehen und gerade durch die kleinere Anlage geht das auch wunderbar ohne Reiseleitung oder Führer. Allein wenn man durch die Anlage spaziert kann man viel sehen und entdecken, und schon hier in einer ehr kleineren Anlage war ich wieder mal erstaunt, wie Menschen, soweit vor unserer Zeit, das erbauen konnten.

Das einzige Manko hier war der Strand. Tulum ist ja unmittelbar am Strand gelegen und man sieht in Berichten oder auf Bildern unterhalb der Anlage immer einen wundervollen Strand. Zum einen muss hier mal gesagt werden, dass ich mir keine Tageszeit vorstellen kann, wo dieser kleine Strandabschnitt so menschenleer ist wie auf diesen Bildern, und daher wirkt er natürlich auch live nicht so anmutig. Zum anderen holte uns hier ein kleiner Nachteil unseres Mexikourlaubs ein … Seegras! In diesem Jahr fand man es in großen Massen an allen Stränden, und es trübte das Bild was halt viele von mexikanischen Stränden haben, denn sie wirkten weder Karibik ähnlich, noch außergewöhnlich schön.

Aber so etwas sind Naturereignisse für die Niemand etwas kann, oder an denen man zumindest in diesem Moment nichts ändern kann, somit kann und sollte man es einfach akzeptieren, und wir haben uns unweigerlich gefragt, wie lange uns die Schönheit unserer Natur wohl generell noch erhalten bleibt.

 

Eine weitere Maya Stätte, die wir uns angesehen haben war Coba, mitten im Wald gelegen, und mit einer eindrucksvollen Attraktion, denn die 42 Meter hohe Pyramide die auf dieser Anlage steht, gibt einem die Gelegenheit zu einem genialen Ausblick, wenn man sich dann die Mühe macht ihre 120 Stufen hochzusteigen.

Es sei hier allerdings erwähnt, das sollte man die Pyramide erklimmen wollen, sollte man gut zu Fuß sein, und das nicht nur wegen der großen Anzahl der Stufen, sondern auch weil die Stufen unterschiedlich hoch oder breit sind, teilweise halt auch nicht mehr zu 100% erhalten, und so etwas wie ein Geländer gibt es nicht. Dazu kommt, dass man ganz sicher nicht der einzige ist, der den Wunsch hat, nach oben oder unten zu gelangen. Und für Leute mit etwas schwachem Kreislauf, bitte auch hier an die Temperaturen denken, man sah immer wieder Leute erst mal länger auf der Hälfte sitzen bleiben, weil sie die Kombi aus alle dem unterschätzt hatten.

Der Weg zu der Pyramide war dagegen gut zu meistern, auch wenn sie Mitten im Wald liegt, waren die Wege gut ausgebaut und wer nicht zu Fuß gehen wollte, dem stand sogar eine Art kleiner Rikscha zur Verfügung, welche einen gegen Gebühr bis kurz vor die Pyramide fuhr.

Einer unserer Weiteren Ausflüge, welcher für mich definitiv eins der Highlights war, führte uns zum Strand von Akumal zum schwimmen und Schnorcheln mit den Schildkröten. Leider war zwar auch hier das Seegras ein Problem, denn zum einen mussten wir durch den Teppich durch um dahinter dann überhaupt Schnorcheln zu können, was ich aber viel schlimmer fand, war das uns unser Guide erklärte das es für die Schildkröten zur tödlichen Falle werden kann. Das Seegras schwimmt in großen Teppichen an der Wasseroberfläche und wenn die Tiere darunter nach Futter suchen und dann zum Lufthohlen auftauchen müssen, kommen sie oft nicht durch und können dann unter Umständen ersticken. Und so kommen natürlich auch immer weniger dieser wie ich finde sehr schönen und faszinierenden Tiere in diese Bucht.

Wir hatten trotz Seegras das Glück mehrere von Ihnen zu sehen, und ihnen zum Teil auch recht nah zu kommen. Natürlich tummeln sich in der Bucht auch noch andere Unterwasserbewohner, die man sehen kann, alles in allem war für mich dieser Ausflug an dieser Stelle schon sein Geld wert.

Aber es ging ja noch weiter, wir sind zu einem Gelände gefahren, auf dem sich drei Cenoten befinden, um dann später auch in einer von Ihnen zu Schnorcheln.

Cenoten sind natürlich entstandene „Löcher“ mit einem Süßwasser See. Sie entstehen dadurch dass die Decken von Höhlen praktisch einstürzen, was hier immer mal wieder vorkommt, da das Land hier aus Kalksandstein besteht.

Durch das glasklare Wasser kann man schon allein nur beim durch schwimmen, immer wieder interessante Gebilde auf dem Grund sehen. Und je nach dem wie die Sonne steht bricht sich das Licht in vielen schönen Farben auf dem Wasser. Natürlich findet man auch hier beim Schnorcheln kleine Fische oder Schildkröten, es ist einfach ein tolles Erlebnis mitten in der Natur. Und definitiv eine Abkühlung, denn das Wasser hier ist dann doch ehr kühl.

Tja und wir wussten nach diesem Ausflug, dass uns die Unterwasserwelt fasziniert, und wir sicher nicht zum letzten Mal geschnorchelt sind.

Außerdem haben wir noch den Park X-Caret besucht, es ist eine Art Freizeitpark in dem sich fast alles ums Wasser dreht. So einen Park zu besuchen ist ja immer Geschmacksache, was hier aber auf jeden Fall außer Frage steht, ist das es in diesem Fall teuer ist. Schon der Eintritt selber war kein Schnäppchen, aber es ist hier nicht wie bei uns, das man mit dem Eintritt auch automatisch Zugang zu den Attraktionen hat, sondern das meiste und natürlich das spannendste kostet hier alles noch mal extra und das nicht zu knapp.

Es gibt natürlich auch ein paar kostenlose Dinge, zum Beispiel kann man sich durch eine Art Fluss treiben lassen, mit kleinen Höhlen und so etwas. Das schwimmen an unterschiedlichsten Stellen und auch das Schnorcheln ist kostenlos, sofern man eine eigene Ausrüstung hat.

Ebenfalls kann man eine ganze Menge Tiere beobachten, Schildkröten, Rochen, Riff Haie, Pinguine, eine Seekuh und auch Delfine.

Aber Dinge wie mit den Delfinen schwimmen, für Kinder das Füttern von Rochen und auch das Abtauchen mit einem Taucherhelm, so etwas kostet alles.

Uns hat es dennoch gut gefallen, was daran liegen mag, das wir zum einen wussten, das wenn Zusatzkosten entstehen, zum anderen uns vor Ort dazu entschlossen haben nichts dieser Dinge zu tun, das aus den unterschiedlichsten Gründen, mal war es uns einfach zu teuer, mal einfach zu touristisch gemacht.

Da unser Hotel einen Shuttle nach Playa del Carmen anbot, haben wir diesen auch in Anspruch genommen und man muss sagen es ist eine willkommene Abwechslung in den Abendstunden hier durch die Straßen zu schlendern, es ist natürlich alles sehr auf Touristen abgestimmt, aber das hab ich auch schon schlimmer gesehen.

  

Fazit und Tipps

 

Alles in allem ist Mexiko eine Reise wert, man sollte nur auf die Jahreszeit achten, je nach dem wie warm und schwül man es gerne haben möchte.

Wer in dem Jahr Badeurlaub machen wollte und von den Karibik ähnlichen Stränden geträumt hatte wird enttäuscht gewesen sein, aber das war nicht immer so, wir haben viele Leute getroffen, die es vor Jahren anders erlebt haben, und ob das Problem mit dem Seegras noch existent ist vermag ich nicht zu sagen. Ich persönlich kann nur sagen, dass jedes Hotel sich wahnsinnige Mühe gegeben hat das Problem zu lösen, aber das Seegras war einfach schneller wieder da und hat Teppiche auf Wasser und Strand gebildet als es abgetragen werden konnte. So etwas ist schade, aber ein Naturereignis was man niemandem zum Vorwurf machen kann, und aus meiner Sicht ehr ein Grund das man über das was wir hin und wieder unsere Natur antun hier und da mal nachdenken sollten.

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass man besser ein paar Brocken spanisch oder englisch können sollte, denn nur mit deutsch kommt man nicht überall weiter, auch wenn sich jeder im Hotel und auch außerhalb Mühe gibt, es macht es oft einfach leichter ein paar Fremdsprachen Kenntnisse zu haben.

Die Ausflüge kann man wenn man will in den Hotels bei den Agenturen auch mit deutscher Führung buchen, aber da sind sie definitiv teuer.

Wir fanden das Land schön, die Maya Kultur interessant und die Leute sehr nett, somit können wir eine Reise nach Mexiko nur empfehlen.

 

Den Bericht zum Hotel findet ihr hier

 

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Sonja

Das Temple Point Resort

Provinz Coast / Watamu / Kenia

Ein zauberhaft in die Natur eingepasstes Hotel was Ruhesuchenden alles bietet was man braucht.


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Vorweg muss ich hier sagen, das wir zu der Zeit in Kenia waren, wo es Ebula in Teilen Afrikas gab, und obwohl es keinen bekannten Fall in der Region um Kenia gab, haben die Touristen die Küsten gemieden, somit waren wir fast allein im Hotel.

Das Hotel ist sehr schön und im Landesstiel gestaltet und dadurch dass die Wohneinheiten nie höher als 2 Etagen sind wirkt die Anlage sehr gemütlich.

Unser Zimmer war völlig ausreichend in seiner Größe, nett und liebevoll eingerichtet, immer sauber. Unser Zimmer hatte Bett mit Moskitonetz, 2 Sessel und Tisch, Kühlschrank, Fernseher, Wasserkocher, Telefon, Haarföhn, auf dem Balkon standen zwei Liegen, und vor dem Zimmer befand sich noch eine Art Terrasse, die von zwei Wohneinheiten aus genutzt werden konnte, mit einer sehr gemütlichen Sitzecke mit mehreren Kissen. Die Einrichtung im Zimmer war ok, etwas abgenutzt ja, aber bei weitem nicht so dass es gestört hätte.

Das Bad war auch völlig ok, man muss halt daran denken, dass man in Afrika ist, alles war sauber und funktionierte, auch wenn es nicht der neuste Standard war. Einzig und allein der Wasserdruck ließ sehr zu wünschen übrig, duschen dauerte halt etwas länger, aber uns hat es nicht gestört.

 

Die Lage und die Umgebung

Das Hotel macht in seiner Beschreibung im Katalog kein Geheimnis aus seiner etwas abgelegenen Lage, und das brauch es auch nicht, denn für Leute die Ruhe suchen ist die Lage ein Traum, das Hotel passt sich schön in die Natur ein und man findet überall ein schönes Plätzchen zum ausruhen.
Der Weg zum Strand führt über einen angelegten Weg, der gut zu gehen ist, und was das gute ist, da es eine Bucht ist, ist man sicher vor den sonst so oft genannten Beachboys, sie stehen zwar auch hier am Anfang vom Strand, aber es ist auch immer Jemand vom Hotel da, der darauf achtet, das sie die Gäste in Ruhe lassen. Man wird hier von diesen Verkäufern nur angesprochen, wenn man das will.

Wer gerne und viele Ausflüge machen will sollte bedenken, das das Hotel nicht unbedingt den kürzesten Weg überall hin bietet, uns war das bewusst, dennoch ist uns sowohl der Transfer vom Flughafen Mombasa, als auch der Transfer zu unserem Safari Beginn und später zurück lang geworden. Mann muss nach Mombasa gut 3 Stunden einrechnen.

Der Service im Hotel

Die Freundlichkeit des Personals, egal wo ist kaum zu toppen gewesen, jeder hat sich so liebevoll um uns bemüht, und man hatte nie das Gefühl, das die Leute das nur machten, weil es ihr Job war, sondern immer das Ihre Freundlichkeit ehrlich war.
Man sollte etwas Englisch können um klar zu kommen, aber das Personal beginnt auch gerade Deutsch zu lernen, und sie geben sich da echt Mühe.

Die Gastronomie

Es gibt ein Restaurant und zu unserer Zeit eine Bar, es gab weder an Speisen noch Getränken etwas auszusetzen. Sehr positiv überrascht war ich von den Getränkepreisen, für eine Cola, und es war Coca Cola, 0,3 ca. 1,50€ und für 0,5 Bier ca. 3,60€ da kann man aus meiner Sicht nicht meckern.

Was man sagen muss ist das das Hotel nicht nur nicht ausgebucht war, sondern quasi leer, bis auf uns und weiteren 5 Leuten, sprich es waren 7 zu Bestzeit 11 Personen da. Was in keiner Weise zu Einschränkungen innerhalb der Anlage geführt hat, das Einzige war, das es anstatt Buffet abends immer 2 bis 3 Gerichte zur Auswahl gab. Ich kann also nicht sagen wie das Essen was Abwechslung und Menge betrifft wäre, wenn es ausgebucht ist, so war es immer mehr als ich essen konnte, und es tat mir leid, das ich etwas umgehen lassen musste, aber da man sich das Essen nicht selber nehmen konnte, sondern einem der Teller ja in der Küche gefüllt wurde, nutzte es nichts zu sagen das man noch weniger wollte.

Das Essen selber war ok, und man hat immer was gefunden, ich möchte behaupten das es besser gewesen wäre, wenn mehr Gäste da gewesene wären, aber man konnte sich auch hier nicht beklagen.

Sport & Unterhaltung

Auch hier muss man halt sagen das das Hotel leer war, somit hätten wir die sehr netten Animations Leute für uns allein, und wir haben meist Karten mit Ihnen gespielt, sie hätte aber auch alles andere mit uns unternommen, was auf ihrem Plan stand, aber wir wollte nach 7 Tagen Safari lieber etwas Ruhe.
Beide Pools waren in Betrieb, trotz der wenigen Gäste, und immer sauber, immer mit Liegen, Auflagen und Schirmen versehen.

Tipps & Empfehlung

Ich kann dieses Hotel nur empfehlen, für alle die Ruhe und Erholung suchen und ihren Urlaub bei wundervollen sehr lieben Menschen verbringen wollen.
Für wen es wichtig ist, es gab WIFI kostenlos, an der Bar und an einem Pool.
Bedenken bei Anreise sollte man den Transfer von Mombasa, der nicht kurz ist, aber es ist es wert.

Was man wenn man Badeurlaub machen will auch bedenken sollte, ist das es hier sehr stark Ebbe und Flut gibt und somit das Baden nicht immer so gut möglich ist. Badeschuhe sollten auf jeden Fall im Gepäck sein.

Aber wem das nichts ausmacht der kann hier auch ein sehr faszinierendes Erlebnis haben, da das Wasser wirklich sehr sehr weit zurück geht, kann man bei Ebbe in der Bucht toll spazieren gehen und es bietet sich einem schon ein sehr bizarres Bild von Steinen und Felsen die sonst unter dem Meeresspiegel sind.

Wenn Euch mein Bericht gefallen hat, teilt oder Liked Ihn gerne. Und wenn Ihr mehr zu unserem Aufenthalt in Kenia wissen wollt, lest gerne meinen Reisebericht dazu.

Sonja

Kenia

Kenia – Safari und die Erfüllung eines Traums


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Südafrika, Kenia, eine Reise die mich sehr sehr beeindruckt hat, und ganz klar etwas was ich wiederholen möchte.

Der Wunsch oder am Anfang der Traum, einen Urlaub in Südafrika und eine Safari zu machen ist auch ein wenig aus der Liebe zur Tierwelt entstanden, ich mag Tiere sehr und diese dann in freier Wildbahn und in ihrem Lebensraum hautnah zu erleben, war für mich einfach eine faszinierende Vorstellung. Kenia war am Anfang noch kein Bestandteil dieser Vorstellung.

Bei unsern anfänglichen Planungen waren wir uns noch unsicher, wo genau es hingehen sollte und wie lang die Safari dauern sollte.

Wir haben dann viele andere Reiseberichte gelesen und sind immer wieder über Kenia gestolpert, und darüber, dass es für „Ersttäter“ geeignet sei, also fiel somit die Entscheidung für Kenia, im Endeffekt mit der Kombination einer 7 tätigen Safari und eines anschließenden Badeurlaubs. Am Anfang hatten wir zwar kurz in Erwägung gezogen nur 3 Tage auf Safari zu gehen, haben diese Überlegung dann aber schnell wieder verworfen, allein weil wir nicht in Stress verfallen wollten. Und bei den / Tagen erschien es uns einfach erholsamer und auf eine gewisse Weise gemütlicher, nur alle 2 Tage von einer Lodge in die andere zu wechseln, also nicht nach jeder Nacht wieder unsere Sachen packen zu müssen.

Und aus heutiger Sicht kann ich nur sagen, dass das eine sehr gute Entscheidung war. Heute, und im Nachhinein betrachtet würde ich sogar auf den anschließenden Badeurlaub verzichten und stattdessen ein paar erholsame Tage auf einer Lodge anfügen. Was ich auch nur empfehlen kann, ist mindestens eine Vorübernachtung, bevor man zur Safari startet, denn nach der Anreise und auch allein schon durch die Zeit- und Klimaumstellung ist man schon ganz schön platt und wenn man in Mombasa ankommt erst mal dankbar für ein paar Stunden Ruhe und eine Nacht Schlaf bevor es losgeht. Was ich persönlich bei einem nächsten Aufenthalt auch machen würde, ist darauf zu achten, das die Transfer Zeit vom Flughafen Mombasa zum Hotel ehr kurz ist, denn wie ich jetzt weiß, können bei kenianischen Straßenverhältnissen und der Fahrweise der Kenianer 60 bis 80 km sich schnell mal wie eine Weltreise anfühlen, und locker 3 bis 4 Stunden dauern.

Bei uns sah die Anreise so aus, dass wir von Frankfurt mit Zwischenlandung in Äthiopien nach Mombasa geflogen sind. Eine zusätzliche Landung haben wir noch am Kilimandscharo Airport eingefügt, hier konnten wie allerdings das Flugzeug nicht verlassen, sondern haben nur Passagiere aufgenommen, wurden betankt und so etwas, dennoch stand der Flieger eine gute Stunde hier. Ja und danach kam dann halt noch der Transfer vom Airport Mombasa nach Watamu, der mal eben 3,5 Stunden gedauert hat.

Alles in allem kann ich sagen, waren wir froh als wir da waren und dann eben zwei Nächte im Hotel Temple Point in Watamu Zeit hatten uns zu erholen und zu akklimatisieren.

Das Hotel war auch das von uns gebuchte Hotel für den anschließenden Badeurlaub, wenn Ihr mehr dazu erfahren wollt, lest gerne meine Hotelbeschreibung dazu. Und so blieb unser großes Gepäck dann auch gut untergestellt in diesem Hotel. Auf Safari ist ehr leichtes Gepäck, wie Reisetasche oder Rucksack gewünscht, da zu einen ja alles in die Safari Jeeps passen muss und zum anderen die Träger auf den Lodges auch immer die Sachen hin und her tragen müssen, und da man hier nichts in der Richtung von befestigten Wegen oder sonst etwas wo man einen Trolley darüber ziehen könnte findet, sind die Jungs für jedes Kilo weniger dankbar.

Unsere Safari startete also sozusagen in unserem Hotel in Watamu, von da ging es noch in einem normalen Kleinbus nach Mombasa, wo wir dann in Safari Jeeps umstiegen. Dieser war in unserem Fall mit 6 Leuten besetzt, so das jeder am Fenster sitzen konnte und auch jeder genug Platz zum stehen hatte, wenn in den Nationalparks das Dach offen war.

Von Mombasa aus ging es dann über die Fernstraße A 109, dem so genannten Mombasa Highway zu unserer ersten Station dem Tsavo Nationalpark. Auf dem Hinweg haben wir hier den kleineren Teil, den 9.065 Quadratkilometer großen Tsavo West besucht. Seine Savannen reichen von der tansanischen Grenze im Süden, an der Straße zwischen Mombasa und Nairobi entlang bis zum Athi River im Norden. Das Landschaftsbild hier zeichnet sich durch weite Savannen, Dornbuschebenen und graue Lava Felsen auf.

Im Tsavo West haben wir dann auch (endlich) die ersten Tiere beobachten können, Zebras, Gnus und Büffelherden sowie Nilpferde und die ersten Giraffen und Elefanten.

Unsere erste Unterkunft für zwei Nächte war das Severin Safari Camp. Ich kann hier nicht genau sagen, was wir zur der Zeit erwartet hatten, wir hatten vorher Dinge gelesen, wie das wir nur zeitweise Strom oder warmes Wasser hätten, die Zelte mit festen Dächern überdacht wären und einiges in dieser Richtung … sicher wussten wir das eine Lodge kein 5 Sterne Hotel ist .. aber … was wir hier vorgefunden haben, das hat uns in sehr sehr positiven Sinne sprachlos gemacht. Das was man uns als unser „Zelt“ zeigte, hätte ich in vielen unserer Hotels mal gerne als Zimmer gehabt. Alles passte auch wundervoll vom Stiel zusammen und sehr toll in die Landschaft. Aus unserer Sicht war es Luxus, dieser war aber so schön und unauffällig in die Savanne integriert das man es nicht als störend wahrnahm. Ich denke hier sagen aber Bilder mehr als ich schreiben könnte.

Sowas als Zelt zu bezeichnen fällt mir schon etwas schwer … unsere Zimmer.

Und ja, wen das alles noch nicht überrascht, für der hätte hier auch noch den Pool

Wie später auf den anderen Loges auch gab es ein künstlich angelegtes Wasserloch, an dem sich immer wieder Tierherden trafen, spätestes hier war mir klar ich hätte das Hotel später nicht mehr gebracht. Man steht morgens auf, tritt mit seinem ersten Kaffee nach draußen auf seine kleine Terrasse und wir erst mal von ein Paar Impalas oder Gnus begrüßt, einfach genial.

Von dort aus ging es dann nach zwei Tagen die mit Pirschfahrten zu den unterschiedlichsten Tageszeiten und einer Wanderung durch die Savanne gefüllt waren, weiter zum Amboseli Nationalpark.

Der Amboseli dehnt sich rund 130 km nordwestlich und 240 km südlich von Nairobi an der Grenze zu Tansania aus. Mit einer Fläche von nur 292 Quadratkilometern, zählt er zu den kleinsten, aber mit dem höchsten Berg Afrikas, dem 5.895 Meter hohen Kilimandscharo auch zu den am meist betuchtesten National Parks. Die Landschaft ist geprägt von sodahaltigem grauem Staub. Akazienwäldern, Sümpfe und offenen Savannen wechseln sich ab und bietet vielen Großwildarten eine Heimat. Unter anderem sind hier rund 800 Elefanten zuhause, welche den Park nur selten verlassen, selbst wenn ihnen dies möglich ist.

Unsere Unterkunft hier war das Elerai Camp, was uns nicht nur einen unbeschreiblichen Blick auf den Kilimandscharo mit seiner Schneebedeckten Kuppe, sondern auch einen faszinierenden Ausblick über die Savanne geboten hat. Das im Tal gelegene Wasserloch war immer ein Treffpunkt für die Elefanten, und wenn man gewollt hätte, hätte man im Pool sitzen und die Tiere beobachten können. Die größte Herde Elefanten, die hier zu unserer Zeit vorbeikam bestand aus 35 Tieren, wobei die Kleinen noch nicht mitgezählt sind.

Der Amboseli Park hatte viele Überraschungen für uns bereit. Zum einen wieder eine Lodge wo es mir eigentlich schon wieder schwer fällt, von Unterbringung im Zelt zu sprechen.

In diesem Fall sah man von der Terrasse gleich auf den Kilimandscharo, der sich auch extra für uns aus seinem Wolkenbett begab.

Zum andern hat man in diesem Park aber auch das Glück die Tiere in Herden zu sehen und das auch oft sehr nah an den Jeeps. Ja und das macht einen dann doch hier und da schon mal sprachlos, wenn eine Elefantenherde, scheinbar zu greifen nah, an einem vorbeizieht, oder ein kleines Nilpferd einfach mal neben dem Jeep liegt und schläft.

Im Amboseli haben wir dann auch den König der Savanne, den Löwen gesehen, und die zwei gaben sich auch die Ehre ganz nah an unserem Fahrzeug vorbeizutraben.

Ein Erlebnis der anderen Art, ohne Tiere, was wir aber dennoch ganz sicher nicht vergessen werden, wie man in Südafrika, in Kenia, Anfand September, am flackernden Kamin sitzt ….

Nun ja, als beim Abendessen die netten Kellner nach unserem Zeltschlüssel fragten, um uns WÄRMFLASCHEN ins Bett zu legen, haben wir zuerst noch etwas irritiert geschaut und es für einen Scherz gehalten. Schließlich waren wir in Südafrika, mit viel Sonnenschutz im Gepäck. Was wir aber nicht bedacht hatten, war, dass das Camp am Kilimandscharo lag und das auf etwas mehr als 1000 Höhenmeter und es hier vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang schon mal etwas kühler werden kann. Und so waren wir ein paar Stunden später froh darüber das die Angestellten für die Abendstunden den Kamin anzündeten und wir es uns davor gemütlich machen konnten. Und ein paar weitere Stunden später sehr sehr dankbar für die Wärmflaschen im Bett.

Vom Amboseli Nationalpark ging es dann nach zwei Übernachtungen wieder zurück in den Tsavo Nationalpark und diesmal in den Tsavo Ost. Eisenbahn und Fernstraße A 109 unterteilen Tsavo Ost und Tsavo West, welche zusammen mit eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern den größten Nationalpark Kenias bilden. Unsere letzten Tage waren wir im größeren Teil unterwegs dem Tsavo Ost mit rund 11.500 Quadratkilometern Fläche. Das Landschaftsbild hier ist bedeutend eintöniger, meist geprägt durch Dornbusch und Grassavannen. Über weite Strecken erreicht hier die Erde ein leuchtendes Rot, dafür verantwortlich ist der Laterit Staub mit dem auch die Tsavo Elefanten duschen. Das Ergebnis dieser Praktik hat die Dickhäuter berühmt gemacht, al die roten Elefanten von Tsavo.

Unsere Unterkunft im Tsavo Ost war das Satao Camp. Auch ein wunder schönes Camp, was sich dadurch auszeichnet das man sich eigentlich ständig mittendrin in der Tierwelt fühlt.

Zum einen hat das Camp ein nah gelegenes Wasserloch auf das man aus den meisten Zelten schauen kann. Zum anderen haben Impala Herden beschlossen, gleich neben der Feuerstelle Quartier zu beziehen und haben dieses Camp als ihren Schlafplatz auserkoren. Somit laufen diese Gesellen auch den ganzen Tag zwischen den Zelten herum.

Wenn man Glück hat (was wir wenn man es so will hatten) erlebt man, das es nicht als Scherz gemein ist das jedes Zelt einen Notfallknopf hat, und es Sinn macht sich daran zu halten, nach Einbruch der Dunkelheit bitte nicht alleine, sondern nur in Begleitung der extra dafür bereitstehenden Buschmänner durch das Camp zu laufen. Denn wenn man einen leichten Schlaf hat kann es sein, das man Nachts schon mal von 1 bis 2 Hippos, die in nächster Nähe neben dem Zelt stehen und grasen geweckt wird.

Hier war unsere Safari dann auch zu Ende und es ist uns alles wirklich schwer gefallen uns von dieser ganz eigenen Welt zu trennen.

 

Der  Höhepunkt auf unserer letzten Pirschfahr war dann er, oder sie ….

….. aber leider war die Großkatze nicht sehr fotogen und wollte sich einfach nicht von vorne zeigen.

Danach ging es früh am nächsten Tag zurück nach Mombasa und für uns dann von da wieder in unser Hotel nach Watamu, wo nun ja noch 5 Tage Badeurlaub uns warteten. Man sollte sich definitiv nach einer Safari ein paar Tage nehmen um all die gewonnen Eindrücke zu verarbeiten, und um auszuschlafen, denn wären der Safari ist man meist sehr früh auf den Beinen, da es die Tiere die man sehen will ja auch sind. Und hier meine ich mit früh auch wirklich früh, denn es kann auf einer Safari auch schon mal morgens um 5 Uhr los gehen. Und erst mit etwas Ruhe kommen die ganzen Bilder zur Geltung und man kann wundervoll alles noch mal Revue passieren lassen, während der Safari kommt man so nicht dazu. Es waren wirklich sehr überwältigende Momente und sehr beeindruckende Erlebnisse dabei und viele davon zaubern heute noch ein Lächeln auf mein Gesicht wenn ich daran denke. Ob man die letzten Tage in einem Hotel an der Küste Kenias verbringen will, welche mit Sicherheit tollen Strände bereithält, das ist wohl reine Geschmacksache. Ich ganz persönlich würde, wie schon mal am Anfang gesagt ein paar ruhige Tage in einer der Loges anhängen. Nicht um weiter auf Pirschfahrt zu gehen, denn hier muss man mal ganz ehrlich sagen, das nach 7 Tagen im offenen Jeep und den dortigen Straßenverhältnissen der Bedarf am Fahren doch gedeckt ist. Aber die meisten Lodges haben auch ruhige Ecken, gemütliche Sitzgelegenheiten, eine Bar und oft sogar einen kleinen Pool, und halt auch die Möglichkeit von dort die Tiere, die an den angelegten Wasserlöchern vorbei kommen zu beobachten. Für mich wäre es der passende Ausklang für einen solchen Urlaub.

Ein Tipp zum Schluss, was im Gepäck auf keine Fall fehlen sollte ist Sonnencreme, auch wenn es hier und da diesig ist, es täuscht, man verbrennt gerade auf den Fahrten im Auto schnell, Mückenschutz, und zwar guter, eine dünne Jacke sowie eine lange Hose für die Früh- oder Abendpirsch.

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, das Kenia für uns ein Traum war und sicherlich nicht das letzte Mal das wir in Südafrika und auf Safari waren, wir werde hier mit Sicherheit zum Wiederholungstäter.

Wenn Euch mein Bericht gefallen habt. folgt mir doch gerne, oder Liked und Teilt was ich schreibe.

Sonja

Das Iberostar Paraiso Beach

Das Iberostar Paraiso Beach

Mexiko – Playa del Carmen

 

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Tolles und gepflegtes Hotel, wir kämen wieder

Vorweg sei mal wieder gesagt, man sollte auf jeden Fall große Anlagen mögen wenn man dieses Hotel bucht, denn diese Anlage ist groß, alles in allem besteht sie aus fünf Hotels, und die Anlagen von vier davon verlaufen quasi ineinander, und man kann den kompletten Raum nutzen. Dennoch ist die Anlage sehr gepflegt und sehr sauber. Es gibt überall genug Platz, sowohl am Pool, als auch im Restaurant ist uns nie aufgefallen, wie viele Menschen im Hotel sind. Es Waren zu dieser Zeit fast überwiegend Amerikaner da, und hier muss man schon sagen, wenn man das nötigste an Englisch kann, hilft das ungemein.

Wem Internet wichtig ist, dem sei hier gesagt, das es zusätzlich kostet und es definitiv nicht billig, es gibt im hoteleigenen Einkaufszentrum ein freies WLAN, was aber bestens zum versenden kurzer Nachrichten reicht, für uns ist das kein Nachteil gewesen, da wir im Urlaub nicht zwingend Internet brauchten.

Die Lage und die Umgebung

Die Entfernung zum Flughafen ist mit einer guten halben Stunde, sehr gut. Zum einkaufen, bummeln uns schauen nach Playa Del Carmen fährt ein Hotel Shuttle, der preislich total ok ist. Die Nähe zum Strand ist bei der Größe der Anlage davon abhängig wo man sein Zimmer hat, wenn man es realistisch betrachtet, sind die Wege immer irgendwo hin weit, entweder zum Strand oder zum Abendessen. Rein persönlich gesehen stört uns so etwas nicht, was daran liegen mag, das wir große, wie in dem Fall schön gemachte Hotelanlagen mögen. Man muss aber auch nicht laufen, da einen den ganzen Tag ein kleiner Zug über die Anlage fährt, den man benutzen kann. Und der hält sogar neben einem an, wenn man nicht an der Haltestelle steht und fragt nett ob er einen mitnehmen soll.

Zimmer

Die Zimmer sind in einem guten Zustand, und definitiv groß, es gibt bei einem gebuchten All In einen Minibar inklusive, sowie die Möglichkeit Kaffee und Tee zuzubereiten. Das Bad ist gut und in einem einwandfreien Zustand, große Dusche und viele Abstellmöglichkeiten.

Gebucht hatten wir ein Doppelzimmer, Standard mit der Möglichen Option eines Poolblicks, und genau das wurde uns auch zugeteilt.

Der Service

Das Personal ist immer und jederzeit total freundlichen, das Zimmer wurde immer zu unser Zufriedenheit gereinigt und das sehr liebevoll. Service wurde hier immer groß geschrieben und uns immer von Anfang an entgegen gebracht. Wie zuvor schon gesagt, wenn man gar kein Englisch kann ist es denke ich schwer zu Recht zu kommen, auch wenn sich jeder Mühe gibt, geht es auch mit Händen und Füßen, und niemand wird einfach stehen gelassen.

Die Gastronomie und die Restaurants

Es gibt fürs Frühstück vier Anlaufstellen, zwei im unteren Teil der Anlage, in Strand und Poolnähe, und zwei im Lobbybereich, selbes gilt fürs Mittagessen, da kommen dann noch Snacks am Strand dazu, fürs Abendessen gibt es dann nur die zwei Möglichkeiten in der Lobby, was aber völlig reicht, wir mussten nie auf einen Platz warten, oder irgendwo anstehen.

Das Essen war überall gut, es hätte abends zwar etwas abwechslungsreicher sein können, aber das ist schon jammern auf hohem Niveau.

Sport, Unterhaltung und Animation

Die Poolanlage ist sehr groß und bietet trotz dem obligatorischen reservieren der Liegen, was scheinbar keine Nation sein lassen kann, immer genug freien Platz, in Sonne und Schatten.

Die Animation wurde von uns nicht genutzt, aber sie waren immer freundlich und was noch wichtiger ist, nie aufdringlich.

Am Strand ist es was Platz in Sonne und Schatten angeht genau so, es gibt immer ein Plätzchen, auch wenn man hier und da mal etwas Ausschau danach halten muss.

Der Strand selber ist sehr schön, was leider durch Umwelteinflüsse heute nicht mehr immer zu vermeiden ist, ist See Graß. Zu unserer Zeit in extremen Mengen, egal wie viel Mühe sich das Personal gegeben hat um das Zeig zu beseitigen, es war immer da, und es hat leider das was man den mexikanischen Stränden nachsagt, nämlich einen Hauch von Karibik, wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Das ist hier in KEINEM Fall als Kritik gemeint, denn man hat im Hotel wirklich alles daran gesetzt die Strände morgens und abends zu reinigen, aber wer ins Meer wollte, dem blieb über den Tag nichts anderes über als durch das Seegras zu gehen oder zu schwimmen. Aber das sind Umwelteinflüsse, die man niemandem zu Vorwurf machen kann.

Tipps und Empfehlung zum Schluss

Was man definitiv sagen muss, die angebotenen Ausflüge sind sehr teuer, der ein oder andere lohnt sich dennoch sehr, aber manches muss dann auch nicht sein, aber ich denke so etwas nun auch immer wieder Geschmacksache ist.

was uns total gut gefallen hat war der Ausflug nach Akumall zum Schnorcheln, um Schildkröten zu sehen.

Trotz dem oben schon erwähnten See Graß, was den Schildkröten nicht nur extrem schadet, sondern was sie sogar sterben lässt, haben wir einige gesehen. Und allein das war das Geld schon wert.

In diesem Ausflug war auch das Schnorcheln in den so genannten Cenoten einbegriffen und aus unserer Sicht bleibt nur zu sagen dass es ein Erlebnis ist.

Dieser Ausflug war für uns der schönste, was natürlich immer Ansichtssache ist.

Natürlich haben wir uns die ein oder andere Maya Stätte angesehen, und sicherlich waren auch diese beeindruckend.

Nett war der Park „xcaret“, aber definitiv überteuert. Für uns ein Muss ein Ausflug zu Mayastätten, angeboten werden hier einige, da muss dann aber denke ich jeder selber wissen, was einem das wert ist und wie viel Fahrzeit er in Kauf nehmen will.

Unser Fazit und die Haustiere, die wir hatten

Wir würden jeder zeit wieder in einem der vier Hotels der Iberostarkette buchen, und können dies auch mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Es gab auf der Anlage eine ganze Menge tierischer Gesellen, wir fanden es sehr schön, man sollte aber bitte bitte den Anweisungen, die Bande nicht zu füttern folgen, sonst darf man sich später auch nicht wundern, wenn sie klauen.

Sollte Euch mein Bericht gefallen haben, folgt mir gerne, oder teilt ihn. Ich würde mich freuen.

Und wenn Ihr wissen wollt, wie es uns in Mexiko gefallen hat, dann lest gerne meinen Reisebericht dazu.

Sonja

Sonnenklar TV

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Das Sonnenklar TV Experiment

Wir haben es ausprobiert!

Vielleicht kennt Ihr auch den Fernsehsender Sonnenklar TV, und vielleicht schau Ihr ihn ja sogar hin und wieder, einfach nur so, weil man neugierig ist. Wenn ja geht es Euch vielleicht wie mir, man sieht im Fernsehen die schönen und zugegeben meist günstigen Angebote und fragt sich unweigerlich, wo der Haken ist. Oft drängt sich dann auch die Frage auf, ob das nicht alles nur Fake ist.

Bei mir er es nicht anders. Ich schaue Sonnenklar TV schon allein deswegen gerne, weil man viel von den Reisezielen und den Hotels welche dort vorgestellt werden sieht. Und ja die Angebote sind wirklich oft reizvoll, was den Preis, oder die versprochenen Zusatzleistungen angeht. Dennoch irgendwie bleibt da immer ein kleiner Zweifel, ob das alles so sein kann, und die Frage wie man es schaffen kann solche Reisen zu den Preisen anzubieten.

Also hab ich angefangen mich ein wenig mit den Angeboten von Sonnenklar TV zu beschäftigen, und wenn man dann genau hinsieht und hinhört, stellt man einiges fest. Zum einen ist der im Fernsehen auf den ersten Blick sichtbare Preis natürlich immer der günstigste und davor steht immer ein kleines „ab“. Versteht mich bitte nicht falsch, daraus macht Sonnenklar TV kein Geheimnis, im Gegenteil, wenn man nicht abgelenkt von schönen Bildern der Reiseziele, richtig zuhört wird dies oft erwähnt, und auch die anderen Preise (die immer noch günstig sind) werden dem Kunden ganz transparent gezeigt. Sonnenklar TV ist hier also fair. Dazu kommt, dass wenn man sich die Zeit nimmt, man sich auch alles noch mal genau im Internet ansehen kann, und da dann auch den tagesaktuellen Preis zu seiner gewünschten Reisezeit bekommt.

Wenn man die Angebote weiter genau betrachtet, dann findet man an fast jedem so etwas wie einen Haken, dieser ist aber oft nicht die Rede wert, und es liegt hier immer im Auge des Betrachters was für ihn akzeptabel ist und was nicht.

 

Ein paar Beispiele, manchmal liegt der günstigste Preis nicht in der perfekten Reisezeit für das entsprechende Land. Wir waren aber zum Beispiel zur Regenzeit in Mexiko, ohne einen Tag Regen gehabt zu haben. Oftmals sind die Hotels Neueröffnungen, während es für manche sicher einen Reiz hat, der „erste“ im Hotel zu sein, und man deswegen über das ein oder andere weg sehen kann, würde es andere sicher stören, wenn noch nicht alles an der Anlage perfekt ist oder es im Service hier und da noch ein wenig hakt, weil sich verständlicher Weise das ganze Team erst aufeinander einstellen muss. Oft sind die Flugzeiten nicht sooo toll, oder es kommen auch auf ehr kurzen Strecken keine Direktflüge zustande, auch hier bleibt abzuwägen ob es das einem wert ist.

Was mir auch aufgefallen ist, ist das Sonnenklar TV mittlerweile eine eigene Hotelmarke hat, LABRANDA. Und es macht den Eindruck, das man hier gerne mal Hotels unter die Fittiche nimmt, die ehr schlecht auf einschlägigen Portalen bewertet werden, diesen dann unter dem eigenen Namen LABRANDA weiter führt und durch Verbesserung des Systems und Konzeptes wieder nach oben bringen will. Und da dies bekanntlich immer etwas dauert und man vor allem auch erst wieder bekannt machen muss, dass ein Hotel wieder besser geworden ist, vergibt man am Anfang günstigere Preise. Was natürlich, und hier möchte ich erneut nicht falsch verstanden werden, völlig legitim ist.

Und ganz klassisch ist es natürlich so, das man Regionen sehr günstig bekommt, die heute leider durch alle möglichen Dinge, wie Terror, Umweltkatastrophen oder andere Dinge die den Urlaub oberflächlich betrachtet kaputt machen, in Verruf geraten und dadurch schlecht nachgefragt sind. Auch dies finde ich völlig ok. Denn die Menschen in vielen Ländern leben vom Tourismus, und wenige Gäste für weniger Geld sind besser als keine, vor allem dann wenn diese nach Hause fahren und sagen wie schön es war.

 

Nach diesen ganzen Überlegungen bin ich zum Schluss gekommen, das man es einfach ausprobieren muss, in unserem Fall erst mal mit einer Reise, wo das Risiko ehr gering ist. Soll heißen, ein Ziel was nicht zu exotisch ist, wo man sich wenn alle Stricke reißen und man es dann doch gar nicht zu Ende bringen möchte einfach wieder in den Flieger setzen kann und nach Hause fliegt.

Ich habe also angefangen Sonnenklar TV bewusster zu schauen, um ein Angebot zu finden, was uns zusagt und was in unsere Reisezeit passt, um es dann zu buchen und herauszufinden, ob es hält was es verspricht. Und wie soll es bei dieser Fülle an Angeboten sein, wir haben natürlich etwas gefunden.

Die Buchung lautete, eine Woche Marrakech, mit Flügen und Transfer, einer All Inklusive Verpflegung und einem Upgrade auf eine Suite. Das ganze zu eine definitiv guten Preis für die Reisezeit Juni. Das hört sich soweit doch gut an, oder?

 

Wie unser Urlaub war könnt Ihr gerne in meinem Artikel

über Marrakesch lesen

 nachlesen.

Und in meiner Beschreibung zum Hotel

 Labranda Targa Club

findet Ihr auch dazu noch mal alles Interessante.

 

Unsere Erfahrung mit Sonnenklar TV: wenn man sich die Angebote genau anschaut, sich nicht von Aussagen, wie Tages Angebot, nur noch wenige Plätze frei oder auch nur noch heute buchbar, unter Druck setzen oder hetzen lässt, in seiner Reisezeit am besten etwas flexibel ist und bereit ist, das ein oder andere Manko hinzunehmen, kann man hier durchaus einen günstigen und sehr schönen Urlaub machen.

In unserem Fall war das Manko, dass das Hotel trotz das es ein Hotel der LABRANDA Kette war, wohl noch etwas am Service arbeiten muss, denn der war in manchen Teilen einfach nicht da. Und ich muss ganz klar sagen das das Upgrade auf eine Suite sich besser anhört als es aussah, denn die Suite war definitiv nicht mehr als ein Doppelzimmer. Betrachtet man jedoch hier das Preis – Leistungs- Verhältnis, muss man einfach sagen, dass man zu dem Preis nicht mehr erwarten kann, und dass es zu dem Preis auch nichts gab, was uns den Urlaub hätte versauen können. Denn wer braucht schon eine Suite, wenn man eh nur zum Schlafen auf dem Zimmer ist. Und zumindest wir können damit leben (für den Preis und für eine Woche) wenn man im Restaurant sich zum Beispiel Besteck, Gläser oder Tassen erst mal selber zusammen suchen muss.

Zum sonstige Ablauf sei noch erwähnt, das ich zuerst versucht hatte das Angebot online zu buchen, was irgendwie wohl nicht funktioniert hatte, da ich länger keine Bestätigungsmail bekam. Also habe ich angerufen und mir wurde wunderbar geholfen. Und mir wurde gesagt, dass man mit einem Anruf auch immer auf der sicheren Seite sei, da man sofort eine Buchungsnummer bekommt. Wer meint das man hier zu schnell abgearbeitet wird, dem sei gesagt das das nicht der Fall ist, der Herr am anderen Ende der Leitung hatte alle Zeit der Welt für mich, ist alles Punkt für Punkt mit mir durch gegangen und hat mir jede Frage mit absolutem Verständnis und Ruhe beantwortet. Wer Angst um seine Daten hat, Sonnenklar TV möchte bei diesen Buchungen keine Bankdaten und auch keine Kreditkarten Nummern, nur die Daten die man zu einer Buchung halt braucht, sprich Namen, Geburtsdaten und Adressen. Zur Zahlung erhält man per Mail oder Post später die Rechnung.

 

Unser Fazit zu Sonnenklar TV, wir werden wohl weiter nach für uns interessanten Angeboten Ausschau halten und auch wieder buchen. Der Service in den Büros wo man anruft um Fragen zu stellen, oder eine Buchung vornimmt ist sehr gut, und mit dem ein oder anderen kleinen Manko können wir leben, es ist ja durchaus vorher ersichtlich und jeder kann da selber entscheiden ob er das bereit ist hinzunehmen oder eben nicht. Für uns ist das Experiment Sonnenklar TV positiv ausgegangen.

Sonja

Das Labranda Targa Club Aqua Parc

Das LABRANDA Targa Club Aqua Parc

Marokko, Marrakech

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Lage und Umgebung des Hotels, LABRANDA Targa Club Aqua Parc, waren wie erwartet. Das Hotel liegt etwa 4 km außerhalb von Marrakech, um das Hotel herum ist eigentlich nichts. Die Stadt ist aber mit einem Hotel eigenen Shuttle gut zu erreichen, man sollte diesen zwar reservieren, aber das ist kein Problem. Der Flughafentransfer kann trotz dem nahen Flughafen schon mal etwas dauern, da man unter Umständen erst mal eine kleine Rundfahrt zu anderen Hotels macht, welche auch durchaus innerhalb der Medina liegen können. Für uns persönlich war es nicht weiter schlimm, so hat man dann auch schon gleich mal einen Eindruck von der Stadt bekommen. In etwa 30 Minuten waren wir hin unterwegs, zum Abflug hat es etwas länger gedauert.

Die Zimmer sind, wenn man danach geht was man bezahlt hat völlig ok. Dazu muss ich hier jetzt allerdings sagen, das wir laut Buchung eine Juniorsuite hatten, vor Ort war es ein gutes Doppelzimmer, was ein kleines Sofa mit im Raum hatte, welches halt nicht im Hauptgebäude, sondern in einem der Nebengebäude war. Man konnte hier nichts mit dem Begriff Juniorsuite verbinden, und wenn ich das tue, dann möchte ich lieber nicht wissen, wie hier ein Standartzimmer aussieht. Für uns war das ok, aber wer extra so bucht und sich auf eine Suite freut, oder mit der Vorstellung zu einer handelsüblichen Juniorsuite dort anreist, dürfte sehr enttäuscht sein.

Ansonsten hatte das Zimmer zwei einzelne Betten, die sich aber zusammen schieben ließen, einen Schrank, einen Schreibtisch mit Stuhl und einen Kühlschrank. Sowie einen Fernseher. Eine kleine Terrasse mit zwei Stühlen und einem Tisch. Das Bad war ausreichend groß, ein WC ein Waschtisch und eine Dusche, Es war also alles da was man gebraucht hat, es war von der Einrichtung her dunkel gehalten, ansonsten kann man den Zustand des Zimmers als ok bezeichnen, kleinere Mängel waren da, haben unseren Urlaub aber nicht trüben können. Das Zimmer war bei Ankunft sauber, und es wurde auch regelmäßig gemacht, aber mehr auch nicht, richtig gesäubert wie man es sonst kennt war hier eher nicht der Fall. Wenn am ersten Tag sich Staub oder Dreck in der Ecke gesammelt hatte, dann lag er da am letzten Tag auch noch. Wenn man sich mal ein Zierkissen unter das normale Kissen gelegt hatte zum Fernsehen, dann blieb dies auch da liegen. Auch hier kann ich nur sagen, für uns kein Problem, aber man kennt es halt anders. Es stellt sich hier halt die Frage was man erwartet. und was man dann bekommt.

Service, ja, das ist das einzige was man hier nicht schön reden kann und was ich auch nicht schöner reden will als es war. Mal von der Mentalität der Menschen abgesehen, das sowieso alles etwas langsamer geht, und davon abgesehen, das wir zur Zeit des Ramadan da waren, gab es wenn man es mal real betrachtet so gut wie keinen Service. Wenn man ihn erbeten hat, oder etwas erfragt hat, dann bekam man es und das auch schnell, aber von alleine passiert hier nichts, oder zumindest nur das aller nötigste.

Ein paar Beispiele, egal wann und wo, auch abends in der Bar musste man sich seine Getränke selber holen, und man bekam Getränke wie eine Cola eigentlich NIE in einem Glas, auch nicht abends an der Bar, es gab einen Pappbecher in der Größe eines Espressobechers. Wenn man ein Glas erbeten hat hieß es wäre keins da, und die wenigen die da seinen müsse man für die alkoholischen Getränke aufheben.

 

Im Restaurant wurden die Tische ein mal pro Abend eingedeckt, kam man also nicht um sieben zum Essen, wo es sehr voll war, sondern erst um acht, musste man sich Besteck, Serviette, und natürlich Gläser, falls es denn überhaupt welche gab, zusammensuchen. Abgeräumt wurden die Tische schnell, aber halt auch nicht mehr, einen feuchten Lappen um eventuelle Reste herunter zu wischen, nein der war nicht da. Man sah immer gut welche Gäste schon länger da waren, denn diese kannten das Problem und gingen selber an die Waagen der Kellner um sich alles was sie so brauchten, auch Wein oder dergleichen zu hohlen. Auch hier ging auf Nachfragen der entsprechende Kellner sofort auf die Suche nach dem was man brauchte, aber auch eben nur dann.

Am Pool gab es genau eine Möglichkeit Getränke zu bekommen, und das wieder in den tollen Pappbechern, und egal wie viel Mühe sich der eine einsame Kellner der hinter dieser Bar stand gab, die Schlange davor konnte er alleine nicht abarbeiten. Und so musste man halt auch bei über 30 Grad schon mal eine viertel Stunde auf seine Getränke warten.

Was in dem Zusammenhang positiv erwähnt werden muss, sind die Jungs am Pool, die einem die Schirme dorthin gerückt haben wo man sie haben wollte und sie öffneten, was halt auch daran lag, das man das selber nicht konnte, da man erst wissen musste, das die Schirme nur auf bleiben, wenn man von einem Busch ein Stöckchen abbricht und dies als Halterung benutzt.

An der Rezeption wurde man schon beim einchecken an die Agentur vor Ort verwiesen, und hier sei ebenfalls mal Lob ausgesprochen, die Herrschaften dort haben sich immer um alles gekümmert, jede Frage beantwortet und waren sehr nett. Sie waren auch dafür zuständig Ausflüge zu verkaufen, aber keineswegs darauf aus nur dass zu tun. Sondern haben wirklich jede frage auch zu Land und Leuten, oder bezüglich des Hotels beantwortet, und das sogar in Deutsch.

Die Gastronomie des Hotels beschränkt sich auf ein Restaurant, in dem das Essen durch die Reihe gut war, etwas schwierig wird es wenn man kein einheimisches Essen mag, denn dazu bot sich nicht so viel Alternative, es sei denn man gibt sich mit Pizza und Nudeln zufrieden. Beim Frühstück habe ich lieber die Finger von Wurst und Käse gelassen, da diese nicht mehr so appetitlich aussahen, aber ich habe problemlos ausreichend Alternativen dazu gefunden. Was generell halt auch hier wieder unschön war, war der Mangel an Tellern, Besteck, Tassen und Gläsern. Am Anfang lag im Salatbuffet EIN Löffel für x Schälchen, das wurde später etwas besser, aber man musste hier klare Abstriche machen.

Was Sport Unterhaltung und den Pool angeht, waren wir zufrieden, es waren drei Pools und ein separates Kinderbecken auf der Anlage, im vorderen Bereich zwei Pools zu schwimmen, und einer mit vier Rutschen. Und im hinteren Teil, ruhig gelegen ein weiterer Pool, nur für Erwachsene.

Wer meinen Reisebegleiter kennt, weiß das die Rutschen ausgiebig getestet werden mussten, und ja es ist eine nette Abwechslung, dann aber doch eher ein kurzweiliger Spaß. Ansonsten konnte man Tischtennis spielen, Feder- oder Volleyball oder sich in die Hände der Animation geben, Die Jungs und Mädels waren sehr nett, präsent aber nie aufdringlich und haben es immer gut gemeint. Wer also was machen wollte hatte die Möglichkeit dazu. Etwas unschön war es, das es abends zwar Live Musik gab aber kaum Sitzgelegenheiten um draußen zu sitzen, und da wo man sitzen konnte, war es schnell voll und sehr laut. Somit war man doch eher versucht sich mit einem Getränk auf die eigene Terrasse oder Balkon zu begeben.

Zum guten Schluss bleibt zu sagen, das Hotel ist ok, wenn man dass Preis – Leistungs- Verhältnis betrachtet. Wenn man, wie so oft gesagt, den Preis den wir gezahlt haben sieht war es halt ok, wer etwas mehr erwartet, egal wovon sollte hier nicht buchen. Die Anlage ist schön und übersichtlich, klare Mankos gibt es im Restaurant, das Essen ist durchaus ok, aber der Service ist eigentlich gar nicht vorhanden. Wir hatten einen netten Urlaub, in Anbetracht des günstigen Preises, uns jedoch bewusst noch mal für dieses Hotel entscheiden würden wir nicht. Es war unser erster Urlaub mit Sonnenklar TV und unser erster Urlaub in einem Labranda Hotel und wir hoffen es geht besser.

Falls Euch gefallen hat was Ihr lest, folgt uns gerne, oder teilt meine Beiträge. Was wir sonst noch alles in Marokko erlebt haben, könnt Ihr in meinem Reisebericht dazu nachlesen.

Sonja

Marokko

Marrakech, die rote Stadt

Der Flair von 1000 und 1 Nacht

*Werbung durch Markennennung und Verlinkung*

Wir kommen gerade von einer Woche Urlaub in Marrakech zurück und die Eindrücke sind noch ganz frisch, also will ich das doch gleich nutzen und etwas darüber erzählen.

 

Die Entscheidung für Marrakech wurde bei uns aus der Neugier heraus geboren, ich hatte von vielen vom berühmten Flair von 1000 und 1 Nacht gehört, einer eigenen Welt innerhalb der Medina, der Altstadt von Marrakech, und dem bunten Treiben auf den Souks, den Märkten. Und nun wollten wir das einfach mal selber sehen und erleben. 

Da wir diesmal nur eine Woche Zeit hatten, haben wir uns dazu entschlossen, diese komplette Woche in Marrakech zu verbringen, da uns ein Transfer an die Küste, zum baden, für die uns zur Verfügung stehende Zeit doch etwas zu weit war. Und bei allem Kulturinteresse waren doch auch ein zwei Tage einfach nur Erholung im Plan.

Der Wunsch nach ein Paar Tagen Nichtstun war auch der Grund, warum wir uns für ein Hotel ein paar Kilometer außerhalb von Marrakech entschieden haben, und durch den vom Hotel kostenlos angebotenen Shuttle in die Stadt war uns die Möglichkeit jederzeit unkompliziert dort hinzukommen gegeben.

Marrakech ist eine zweigeteilte Stadt, zum einen ist da die Altstadt, die Medina, welche bis heute von einer 20 km langen Mauer umzogen wird. Die Mauer umzieht heute die Altstadt, das jüdische Viertel und die Gärten von Almohaden. Auf der anderen Seite ist die Neustadt, welche sehr modern ist und daher für uns ehr uninteressant, war. Die Medina, das Treiben innerhalb dieser Mauer ist das, was uns und wohl auch die meisten Touristen interessiert.

Und es ist wirklich wie man es oft erzählt bekommt, es ist eine andere Welt, wobei der Flair von 1000 und 1 Nacht sich ehr etwas versteckt hält.

 

Die Straßen und Gassen sind alle sehr klein und verwinkelt. Uns würde es schon Nerven kosten hier mit einem PKW durchzufahren, für die Einheimischen stellt das keine Herausforderung da, es ist für sie kein Grund nicht mit Rollern, Fahrrädern, Eselgespannen, Pkws und auch kleinen Bussen und Transportern dort zu fahren. Wie in anderen afrikanischen Ländern auch, kann ich mir nicht im Traum vorstellen hier selber zu fahren, somit haben wir es auch bevorzugt die Medina zu Fuß zu erkunden. Und ganz ehrlich selbst das bleibt immer mal wieder eine Herausforderung, da man immer wieder damit beschäftigt ist irgendwas mit Rädern auszuweichen.

Es ist abenteuerlich durch die kleinen Gassen zu gehen, was man sieht ist für Europäer ehr ungewohnt, was wir vielleicht als etwas baufällig und dreckig empfinden ist hier normal, was für uns ehr unhygienisch scheint hier Standart. Da es nun nicht unser erstes afrikanisches Land war, war uns das nicht alles so neu, was aber auch ich so noch nicht life gesehen hatte, war ein einheimischer Markt, wo rohes Fleisch und Fisch einfach so vor den Ständen hängt. Oder einen Stand in dem im hinteren Bereich die Hühner in Käfigen sitzen und vor sich hin gackern, und links im Vordergrund die frischen Eier verkauft werden und rechts daneben, die frisch geschlachteten Hühner.

Wir kennen es halt nicht, das oben auf dem Tresen das frisch geschlachtete Tier ausgenommen und dann verkauft wird, und vor den Füßen des Käufers mit den übergebliebenen Resten die Katze gefüttert werden J Aber hier, innerhalb dieser Mauern ist das noch ganz normal.

Sehr faszinierend fand ich hier die absoluten Gegensätze, die wenn man einfach nur durch die Straßen der Medina geht, auf den ersten Blick gar nicht sieht. Wir hatten das Glück, das ein paar Gassen hinter diesem Markt ein Hotel, ein so genanntes Riad uns seine Türen geöffnet hat, damit wir es uns einmal ansehen konnten. Und da war er dann, der Flair aus 1000 und 1 Nacht, viel größer können Unterschiede wohl nicht sein. Man tritt von einer ehr unansehnlichen Gasse durch eine schwere Holztür in den Innenhof eines wunderschönen Innenhof eines kleinen Hotels. Sauber, gepflegt, grün, ruhig und angenehm kühl. Es gibt viele dieser Riads, und man sieht eigentlich keinem seinen Zauber an, man sieht allerdings auch keinem seinen Preis an, und der ist nach oben definitiv unbegrenzt offen.

Bevor wir in das Labyrinth der Souks eingetaucht sind, haben wir uns noch die Saadier Gräber und den Bahia Palast angesehen. Es gibt hier vielleicht nicht soviel zu sehen wie man sich bei den schwungvoll klingenden Namen vorstellt, dennoch hat jedes einzelne seinen Höhepunkt. So ist das größte der Gräber sehr gut erhalten, und auch wenn man nur durch eine Art Eingang einen Blick hinein werfen kann, ist es beeindruckend zu sehen was Menschen früher gebaut haben. Auch die Innenhöfe des Bahia Palastes mit seinen gut erhaltenen Holz- und Gibs Schnitzereien sollte man durchaus mal gesehen haben.

Wir haben auch vor der bekannten Koutoubia Moschee gestanden, da Moscheen in Marokko aber von nicht Muslimen nicht betreten werden dürfen, kann man diese nun mal nur von außen besichtigen, die Größe ist beeindruckend, die Geschichten zu Bau auch, aber mehr ist es dann hier auch nicht. 

Dann haben wir uns voller Neugier in das Getümmel der Souks, der Märkte in Marrakech gewagt. Das erste was auffiel, es geht immer noch ein wenig enger und noch ein wenig verwinkelter, aber wer glaubt hier passe dann nichts mehr mit Rädern hindurch, der unterschätzt die Roller und Eselskarren gewaltig.

Die Souks sind für unser Empfinden sehr unübersichtlich, von jeder noch so kleinen Gasse gehen wieder x weitere Gassen ab, als Tourist kann man sich hier ganz problemlos verlaufen. Für die Menschen dort oder auch für uns auf den zweiten Blick, hat es System, es gibt für jedes Gewerbe einen Bereich. Holzschnitzer, Schumacher, Gerber, Teppichhändler, Gewürzverkäufer … es dürfte nichts geben, was man in den Souks nicht bekommen kann.

Was ich so noch auf keinem Markt in irgendeinem andern Land gesehen habe war, dass die Waren nicht nur an diesen Ständen verkauft wurden, sondern sie wurden auch direkt davor oder daneben hergestellt. Man kann also quasi rechts den fertigen Schuh kaufen und sieht links wie er von Hand gefertigt wird, das Leder gegerbt oder zugeschnitten und die Einzelteile miteinander vernäht werden.

     In den Bereichen wo Metall oder Holz verarbeitet wird stehen in kleinsten Räumen Maschinen, es wird geschweißt und gehämmert, und wenn man sich vor 10 Metern noch auf einem Markt fühlte, meint man eben diese 10 Meter weiter man wäre in einer Werkstatt. Es ist definitiv ein Erlebnis. Die Händler hier sind wie alle, sie wollen verkaufen, aber ich war doch sehr positiv überrascht, denn sie sind bei weitem nicht so aufdringlich wie anderswo und um so tiefer man in die Souks eintaucht, um so weniger Touristen also da sind, um so entspannter wird es. In den Souks selbst gehört es zum guten Ton zu handeln, aber auf den eben erwähnten Lebensmittelmärkten der Einheimischen haben die Waren feste, tagesaktuelle Preise.

Etwas Vorsicht ist bei herumlaufenden Straßenhändlern geboten, hier sollte wohl jeder selber wissen, ob er sich das geben möchte oder nicht, diese Jungs wollen nicht immer beim ersten klaren „nein“ auch zu Kenntnis nehmen das man kein Interesse hat und sind dann doch schon mal etwas anhänglicher. Abstand sollte man auf jeden Fall davon nehmen Leute Geld zu wechseln, denn hierbei wird man nur allzu gerne übers Ohr gehauen, auch bettelnde Kinder sollte man, so schwer wie es auch oft fällt, ignorieren, nicht nur das man sie schwer wieder los wird, wenn man erst mal einem was gegeben hat, werden es auch sehr schnell mehr.

 Was das fotografieren angeht, verhält es sich wie in vielen andern Ländern auch, mal sollte die Einheimischen erst fragen bevor man sie fotografiert, oft reicht bei der „normal Bevölkerung“ eine nette Frage für eine Erlaubnis auch aus. Auf den Bekannten touristischen Plätzen oder gar dem Djemma el Fna, dem Gauklerplatz, wo in typische Trachten gekleidete Männer stehen, oder Schlangenbeschwörer zufällig in dem Moment ihre Kunst zeigen, wo man vorbei geht, muss man damit rechnen, das diese Leute Geld dafür erwarten, das man Fotos macht. Und sie können ungemütlich werden, wenn Sie es nicht bekommen.

Der Gauklerplatz füllt sich zum Nachmittag hin immer mehr mit Ständen aller Art, und das Treiben nimmt von Stunde zu Stunde zu. Es werden Garküchen, Grillstationen und Saftstände aufgebaut. Es kommen Schlangenbeschwörer, Gaukler mit Affen und Frauen die Henner Tattoos anbieten. 

Man kann um den ganzen Platz herum, wie eigentlich auch sonst sehr oft in Marrakech, schön auf Dachterrassen sitzen und dem Treiben zuschauen, zu sehen gibt es definitiv genug.

      Preislich ist Marrakech kein Schnäppchen, aber bei weitem auch nicht so überteuert wie man es sonst schon mal hat. Man kann für Softdrinks in der 0,3 l Flasche mit 2,50 € rechnen, essen kann man auch recht günstig, wenn man das einheimische Essen mag.

Was das Klima angeht, sollte man wenn man es nicht gerne ab 40 Grad aufwärts mag lieber die Zeit ab Mitte Juni bis Mitte Ende August meiden, unser Frühling oder auch unser Herbst ist da wohl die entspannter Reisezeit.

Unser Fazit zu Marrakesch, ja es ist definitiv eine ganz andere Welt, in welche man durchaus mal eingetauscht sein sollte. Der Flair aus 1000 und 1 Nacht hat sich mir oberflächlich aber ehr selten gezeigt, und wenn ich ihn gefunden habe hat man sich diesen durchaus gut bezahlen lassen.

Es war schön, aber das mich dieses Land wie einige andere so gepackt hat, das ich sofort noch mal hin möchte, kann ich nicht sagen. Es war eine Reise wert, aber für mich ganz persönlich aber eben auch nur eine. Aber hier muss man ganz klar sagen, ist es ja gut, dass jeder Mensch seine ganz persönlichen Empfindungen und Vorlieben hat. 

Wenn Euch gefällt was Ihr lest, folgt uns doch gerne. Mehr zu unserem Hotel in Marokko könnt Ihr in meiner Hotlbewertung dazu lesen.
 

												
Sonja