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Die Mein Schiff 5

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Eine Karibikkreuzfahrt mit der Mein Schiff 5

Schon lange wollten wir mal eine Kreuzfahrt machen, austesten, ob es etwas für uns ist – der Hype darum wächst ja immer mehr – aber das muss ja bekanntlich nichts heißen. Es hatte sich die letzten Jahre einfach nicht ergeben, umso schöner als dann unverhofft über sonnenklar TV ein Angebot für die Kreuzfahrt quer durch die Karibik zu einem tollen Preis auftauchte. Wir haben kurz überlegt und dann mit Glück noch Plätze bekommen. Eine Innenkabine auf der Mein Schiff 5 auf der obrigen Route, dazu kam noch eine Vorübernachtung in der Dominikanischen Republik.

Bei mir ploppten dann sofort eine ganze Menge Fragen auf.

 -werde ich seekrank?

– werden wir genug Zeit haben, uns die Inseln anzuschauen?

– wird uns eine Innenkabine reichen?

-wird uns das Schiffsleben gefallen oder wird es uns zu eng mit all den Menschen?

– wird uns das Kreuzfahrtvirus packen und werden wir danach keinen anderen Urlaub mehr machen?

Fragen über Fragen – und nach unserer ersten Kreuzfahrt haben wir nun die Antworten.

Dass für mich wichtigste als erstes, NEIN, niemand von uns ist seekrank geworden. Aber ich gehöre zu den Menschen, die merken das sich das Schiff bewegt – und ja immer, wenn es nicht gerade im Hafen liegt. Manchmal so wenig, dass ich es nur kaum registriere oder über etwas anderes vergesse, aber ich merke es. Richtig heftigen Seegang hatten wir auf dieser Tour nicht, aber das Meer war auch nicht immer so friedlich, wie man es in der Karibik annimmt. Soll heißen, dass es schon so war, das die Passagiere an manchen Abenden einen deutlichen Ausfallschritt machen mussten, um das Gleichgewicht zu halten. Wir hatten zugegeben eine Kabine ganz vorne, wo man ja angeblich die Bewegung des Schiffes noch besser merkt. Aber unabhängig vom Seegang, hab ich die Bewegung des Schiffes besonders nachts als störend empfunden. Es ist für mich in etwa so, als wenn jemand neben dem Bett steht und ständig daran wackelt – und das wird mit der Zeit anstrengend. Daher würde ich Kreuzfahrten über mehr als zwei Wochen und mit mehr als zwei See Tagen an einem Stück eher für mich ausschließen. Und anstatt den Tabletten für die Übelkeit lieber etwas gegen Schwindel mitnehmen.

Das Schiffsleben

Was nun den Platz und die vielen Menschen auf dem Schiff angeht, ich bin ehrlich – für uns gar kein Problem.

Es gibt sicherlich Momente, wo es ein paar Leute weniger sein könnten, aber alles in allem waren wir nie gestört von irgendjemand. Zum Beispiel ist es natürlich an einem See Tag am Pool voll – aber es war immer ein Platz zu finden, der passte. Und ja, auch wenn Passagierwechsel ist, wird es abends im Buffetrestaurant schon mal voll. Da das natürlich das Restaurant ist, was jeder als Erstes findet. Aber wenn man erst mal einen kleinen Überblick hat und weiß was und wo es das alles auf dem Schiff gibt, dann wird man schnell feststellen, dass es immer einen ruhigen Platz ohne zu viele Menschen gibt, man muss sich nur danach umsehen.

Natürlich muss man auch wissen, was man will. Wenn man am See Tag 2 Meter neben dem Pool im Schatten liegen will – dann ist man da definitiv nicht der einzige und es wird dauern einen Platz zu finden. Wenn man im Restaurant am Fenster mit Blick aufs Meer sitzen will und das zu einer der beliebtesten Essenszeiten, wird man ein paar Runden durchs Restaurant drehen müssen, bis man was findet. Ist man aber etwas flexibel, zum Beispiel was die Essenszeiten, oder den Tisch angeht, wenn man bereit ist auch ein Deck höher zu liegen, als der Pool ist, oder sogar ein paar tiefer, dann geht das alles. Früh sein und Liegen reservieren und dann zum Frühstück gehen, ist im Übrigen keine Option – es läuft nämlich den ganzen Tag jemand über das Pool Deck und beobachtet freie Liegen, die nur mit Handtüchern oder Taschen belegt sind, sind diese dann ca. 30 Minuten später immer noch nicht mit Passagieren belegt, markiert er sie, und bei seiner nächsten Runde werden sie, sofern immer noch niemand da ist abgeräumt, und man kann sich seine Sachen beim Pool Boy wiederholen.

Ansonsten muss ich sagen, ist das Schiffsleben schon toll, es gibt eigentlich immer irgendetwas zu tun, es gibt x Bars, genug Restaurants, Shows, Theater, live Musik, kleinere Aufführungen am Mittag, wie Früchte schnitzen … und und und. Die Qualität der Speisen und Getränke ist genial. Auch hier will ich ehrlich sein, ich bin ein All inklusive Fan, und die Mein Schiff Flotte hat da definitiv ein gutes Konzept, bei dem zumindest von uns kein Wunsch offen bleibt.

Besonders zu erwähnen ist hier auch der Wellness Bereich … dieser lässt keine Wünsche offen, und außer Behandlungen Im Spa ist es alles im Preis mit drin, das Fitnessstudio genau so wie die geniale Panoramasauna. Und bevor jetzt jemand fragt … Ja auch auf der Karibik Tour braucht man die Sauna, das Schiff ist gut klimatisiert und den traumhaften Ausblick der Saunen und Ruheräume muss man einfach mal gesehen haben.

Genug Zeit beim Landgang

Was nun die Zeit angeht, die man hat, wenn das Schiff anlegt – tja das kommt sicher auf die Route und somit auf die Häfen an, in denen man anlegt.

Für die Karibik ist es ausreichend gewesen, was zum einen daran liegt, das die Inseln alle jetzt nicht soooo groß sind, und zum anderen daran, das wir immer recht früh angelegt und eher spät wieder abgelegt haben. Die Karibik ist für mich im Nachhinein ein typisches Kreuzfahrtziel – sehr schön, aber kaum eine Insel ist für mich ein Ort gewesen, an dem ich zwei Wochen Urlaub am Stück machen wollte.

Was macht man nun, wenn man angelegt hat, eine geführte Tour, oder geht man auf eigene Faust los? Wir haben beides gemacht und auch hier muss ich sagen, als Kreuzfahrtneuling war es gut vorab Ausflüge gebucht zu haben. Diese Ausflüge sind zugegeben meist teuer, aber einige waren ihren Preis definitiv wert. Es kommt auch hier sicherlich auf das Ziel an, auf den Hafen und die Region in der man anlegt. Und natürlich darauf was man erleben will.

Zumindest was die Karibik angeht, kann man sehr gut auf eigene Faust losziehen, es gibt in jedem Hafen genug Guides und Taxis. Wenn man also nur in die Innenstadt oder an den nächsten Strand will braucht man dafür keine Ausflugsbuchung – auch wenn auch das von der Mein Schiff Flotte angeboten wird – wenn man sich aber wie wir zum Beispiel auf Grenada einige Fabriken zur Produktion von Rum, Schokolade oder Muskatnüssen anschauen mag, dann würde ich das immer wieder geführt machen, schon wegen dem deutschsprachigen Reiseleiter.

Die Kabinenwahl

War unsere Innenkabine es nun wert und war sie ausreichend? Aus unserer Sicht JA. Dazu sei gesagt, dass wir eigentlich nur zum Schlafen auf der Kabine waren, dass einzige was mit Balkon anders gewesen wäre, wäre, dass ich für den ersten Kaffee auf den Balkon gegangen wäre, während mein Mann im Bad war, und mein Mann andersherum die erste Zigarette geraucht hätte. Beides ist uns aber nicht wichtig genug, um den Aufpreis zu zahlen, den man für eine Balkonkabine hinlegen muss.

Eine Außenkabine mit Fenster macht für uns keinen Sinn, denn das Fenster allein macht für uns keinen Unterschied, da reicht dann definitiv die Innenkabine aus. Wenn es eine andere Kabine sein sollte, dann müsste es schon die Balkonkabine sein, das wie gesagt aber nur wenn es ein gutes Angebot gäbe.

Was es zur Kabine noch zu sagen gibt, je nach Route und dem dort zu erwartenden Seegang, wäre ich eher bereit mehr dafür zu zahlen, das ich eine Kabine mittig im Schiff hätte als für den Balkon. Ansonsten muss ich sagen, das die Kabinen wirklich groß sind, vor allem wenn man bedenkt, dass man auf einem Schiff ist, es gibt alles, was man bracht, Doppelbett, Schränke mit viel Stauraum, Fernseher mit kostenloser Videothek und Kameras um aufs Deck zu schauen, Kapsel Kaffee Maschine mit je einer Kapsel pro Person pro Tag gratis, einen Schreibtisch, in unserem Fall eine Couch. Natürlich ein Bad, was definitiv klein ist, aber immer noch groß genug und auch alles hat, was man braucht – Dusche, WC, Ablage Fläche, Föhn und für einen allein genug Platz. Für uns war die Kabinenwahl also perfekt, mehr nimmt man natürlich immer gerne, und wenn das Angebot gut ist, dann ist eine Kabine Upgrade durchaus eine Option.

Das Kreuzfahrtfieber

Viele unserer Bekannten haben uns gesagt, wir sollen nicht mit der Kreuzfahrerei anfangen, denn wenn einen das Fieber erst mal gepackt hätte, dann gäbe es da kein Halten mehr, und man mache keinen anderen Urlaub mehr. Und, wird das jetzt so sein?

Nein, das muss ich leider oder Gott sei Dank sagen, das wird nicht passieren – natürlich war die Kreuzfahrt sehr sehr schön, beeindruckend und aufregend. Und natürlich wird es, wenn wir es ermöglichen können, nicht unsere letzte Kreuzfahrt gewesen sein, aber mit ganz großer Sicherheit gibt es für uns auch noch anderen Urlaub. Dafür ist die Welt zu groß und nicht alles ist per Schiff zu erreichen und es gibt auch Orte, von denen ich vorher weiß, dass ich mehr als ein oder bestenfalls zwei Tage dort verbringen will.

Eine Kreuzfahrt wird für uns auch weiterhin eine Möglichkeit bleiben weit entfernte Ziele, an denen man sich nicht vorstellen kann für zwei Wochen Urlaub zu machen, oder bei denen man nicht weiß, ob sie einen so sehr begeistern, das Klima vielleicht nicht perfekt ist oder man auch einfach nur was die Verpflegung an geht, auf Nummer sicher gehen will, zu bereisen. Wir können uns auch durchaus vorstellen, im fortgeschrittenen Alter so Urlaub zu machen, dann auch in näheren Gefilden, denn das muss man der Mein Schiff Flotte lassen – es gibt hier in der Hinsicht schon das rundum sorglos Paket, auch wenn man nicht mehr so mobil und fit ist.

Unser Fazit zur Kreuzfahrt und Flotte

Kreuzfahrt ja, wenn die Route stimmt, eine Innenkabine ist für uns völlig ausreichend, es dürfen nicht zu viele See Tage am Stück sein, und von Routen, auf denen starker Seegang garantiert ist, würde ich lieber absehen.

Was die Mein Schiff Flotte angeht, da es unsere erste Kreuzfahrt war, können wir das nicht wirklich vergleichen, aber für uns gäbe es keinen Grund nicht wieder auf eine Mein Schiff zu gehen. Was wir zu schätzen wissen ist das definitiv der gute Service, jeder ist jeder Zeit ansprechbar, sehr freundlich und Hilfsbereit. Wenn es was zu beanstanden gibt, versucht man einem umgehend zu helfen. Und jeder der Crew versucht einen den Urlaub so schön als möglich zu gestalten.

Das gute und umfangreiche All inklusive Angebot. Aus unserer Sicht gibt es genug Restaurants – ein großes Buffet Restaurant, zwei á la Card Restaurants, in denen es auch Frühstück gibt, eine Pizzeria und ein 24 Stunden Restaurant mit Burger und anderen leckeren Dingen, bei dem man nicht den Fehler machen sollte, es als Imbiss abzutun. Ein Fisch Restaurant – Gosch – in dem man sowohl Buffet als auch á la Card essen kann, sowie eine Tapas Bar, eine Döner Station und eine Eis Bar. Man kann von Frühstück über spätes Frühstück, Kaffee und Kuchen, Abendessen bis hin zu Mitternachts Snack immer essen und trinken, ja 24 Stunden am Stück, wenn man will.

Die drei weiteren á la Card Restaurants, in denen man zahlen muss, haben wir nicht besucht, da uns das restliche Angebot völlig gereicht und schon fast überfordert hat. Was die Getränke angeht, bliebt da bei uns auch kein Wunsch offen, für wen es wichtig ist, ja auch Marken Alkohol ist im All inklusive Angebot mit drin. Es gibt kaum Getränke oder Cocktails wo man zu zahlen muss und wenn man doch etwas findet, dann ist es mit Sicherheit etwas sehr sehr hochwertiges.

Was für uns ein Grund wäre, ein anderes Schiff NICHT zu buchen, währen feste Tischzeiten, damit kämen wir nämlich gar nicht klar.

Was wir an der Mein Schiff Flotte definitiv noch sehr zu schätzen wissen, ist der große 25 Meter große Pool, und auf einigen Schiffen gibt es dazu sogar noch einen zweiten, und meist zwei bis vier Whirlpools. Denn auch wenn es um den Pool herum voll war, darin war es das nie.

Genau so zu schätzen wissen wir den Sauna und Spa Bereich, der für uns an See Tagen auch immer ein toller Ort zu Entspannung ist.

Somit steht also einer zukünftigen Kreuzfahrt nichts im Wege, aber es wird sicher nicht gleich nächstes Jahr sein.

Wenn Ihr Wissen wollt, wie uns die Karibik gefallen hat, findet Ihr das im Reisebericht „Kreuzfahrt durch die Karibik“

Ansonsten würde ich mich wie immer freuen, wenn Euch gefallen hat, was Ihr gelesen habet, und Ihr etwas hier lassen würdet, einen lieben Gruß, einen Kommentar, ein Lob oder eine Kritik.

Folgt uns auch gerne auf Facebook oder Instagram. Somit ich freue mich auf Euch, bis dahin.

Das Sheraton Miramar Resort

Das Sheraton Mirama Resort

Ägypten – El Gouna


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Ein sehr schön angelegtes Hotel, was sich in der Ferienstadt El Gouna auf mehreren Inseln verteil. Leider hält es hier und da nicht mehr den Standard den der Name verspricht.

Die Lage und die Umgebung

Wie so oft bei den Hotelbewertungen, ein paar Worte vorweg. Wenn man dieses Hotel bucht, muss man große Anlagen mögen, denn es ist groß, auf mehreren kleinen Inseln verteilen sich kleinere und größere Gebäude, die von eingeschossig bis dreigeschossig sind. Je nachdem wo man sein Zimmer hat, muss man schon in Kauf nehmen etwas Wegstrecke entweder zum Restaurant, zum Pool oder zum Strand zu haben. Mir hat die Aufmachung der Anlage jedoch sehr gut gefallen, trotz der Größe und der damit vielen Menschen verläuft sich alles und man hat sich nie erdrückt gefühlt. Die Anlage war immer sauber und gut gepflegt. Die Wege sind beschildert und man findet sich gut zurecht.

Die Lage und die Umgebung

Das Hotel liegt in der Touristenstadt El Gouna, fußläufig gut 10 Minuten von der Marina entfernt. Wenn man El Gouna entdecken will geht das von hier aus durchaus gut, außer zur Marina würde ich die Wege aber nicht unbedingt zu Fuß machen, sondern das Tuk Tuk nehmen.

Das Hotel bietet drei eigene Strandbereiche, welche an künstlich angelegten Lagunen liegen. Ebenfalls ist ein 300 Meter langer Steg, welcher aufs offene Meer führt. Dieser Steg dient den Schnorchlern auch dazu über ihn zum vorgelagerten Riff zu kommen.

El Gouna selber liegt gut 20 km vom Flughafen Hurghada entfernt und ist per Transfer in gut 30 Minuten zu erreichen. Der Standort El Gouna eignet sich eher für Badeurlaub und kleine Ausflüge ins Umland. Um bekannte ägyptische Tempelanlagen oder gar die Pyramiden zu besichtigen muss man schon sehr viel Fahrzeit auf sich nehmen.

Die Zimmer

Das Sheraton Miramar ist ein 5 Sterne (Landeskategorie) Hotel der Sheraton Gruppe. Die Zimmer sind groß, gut ausgestattet und wirken nicht verwohnt. Wir hatten ein Standard Zimmer, mit Lagunen Blick. In unserem Fall war das Zimmer eingeschossig mit Terrasse, also gab es niemand über uns. Gelegen an einer kleinen Lagune um die in Kreisform die anderen Gebäude des Hotels angeordnet waren. Also auch ohne offenes Meer, freier und direkter Wasserblick.

Das Zimmer hatte aus meiner Sicht alles was ein Zimmer braucht, zwei große Betten, Tisch und Stühle, Schreibtisch, einen großen und einen etwas kleineren Kleiderschrank, Utensilien zur Zubereitung von Tee und Kaffee, eine Minibar, einen großen Safe, in den auch ein Tablet gepasst hätte und natürlich einen Fernseher.

Das Bad war ausreichend groß, bot überall genug Abstellfläche, und war mit Föhn, Duschgel, Shampoo, Bodylotion und den üblichen Utensilien ausgestattet. Die Terrasse war möbliert mit zwei Sonnenliegen und einem kleinen Beistelltisch. Ebenfalls hatte das Zimmer eine frei zu regelnde Klimaanlage.

Der Service

Der Service im ganzen Hotel war gut. Hier und da musste man sicherlich schon mal etwas warten, aber bei der Größe des Hotels und der damit verbundenen Anzahl an Gästen, lässt sich so etwas kaum vermeiden.

Man bekam Getränke und sogar Snacks an die Liegen gebracht, das sowohl am Strand als auch am Pool, es gab täglich frische Handtücher für den Bereich, und meist wurden auch die einem zur Liege gebracht und einem wurde auf Wunsch der Sonnenschirm aufgemacht.

Das Zimmer wurde ein Mal am Tag zu unserer Zufriedenheit gereinigt und aufgeräumt. Die Minibar wird ein mal am Tag aufgefüllt, zusätzlich gibt es pro Zimmer nach zwei kleine Flaschen Wasser und eine separate fürs Bad. Als unsere Zimmerkarte nicht funktionierte und die Batterie in der Tür gewechselt werden musste hat es zugegeben zwar etwas gedauert, bis der Monteur auf seinem Fahrrad ankam und das Problem gelöst hat, aber er war total freundlich und es war immerhin auch schon zehn Uhr abends.

Die Rezeption war immer besetzt und in der Regel sprach dort auch immer jemand Deutsch. Auch im restlichen Hotel kommt man durchaus mit Deutsch überall weiter. Und der ganze Service funktionierte auch gut ohne Trinkgeld, natürlich haben wir trotzdem welches gegeben und natürlich geht dann alles noch etwas freundlich und schneller, aber es gab auch, ohne nichts am Service zu beanstanden.

Sport, Unterhaltung und Animation

Es gab ein Animations Programm im Sheraton Miramar, was jedoch sehr dezent war, die Animateure waren zwar da, haben aber die Gäste nicht von den Liegen geholt und nicht über den ganzen Pool geschriene was sie anbieten. AN Sportprogramm gab des übliche, wie Wassergymnastik, Boccia, Wasserball, Frühgymnastik und Darts. Abend gab es ein durchaus gutgemeintes Showprogramm, was man aber eher als kurzweilige Unterhaltung einstufen sollte, nicht mehr. Aber so etwas ist ja bekanntlich auch immer Geschmacksache.

Das Hotel hat, wenn man es so will, drei Pools. Welche aber sehr nah beisammen liegen. Einen Hauptpool, welcher auch der größte ist, er fällt langsam schräg ab, soll heißen er hat sowohl Nichtschwimmer als auch Schwimmer Bereiche. Welche gut durch Seile voneinander getrennt sind. Hier sind die meisten Gäste, es gab hier aber genug Liegen und Sonnenschirme, man hat zu jeder Tageszeit immer einen Platz gefunden.

Der zweite etwas kleinere Pool ist, etwas ruhiger, es sei denn hier wird gerade Wasserball gespielt. Allerdings standen hier kaum Liegen oder Schirme, was ich persönlich nicht schön fand. Ich denke, der Pool würde bedeutend öfter genutzt, wenn man sich nicht erst vom Hauptpool eine Liege holen müsste.

Das gleiche traf leider auf den Kinderpool zu, dieser befindet sich im Bereich der Kinderanimation, ist aber für alle Gäste zugängig. Nur wer verbringt mit seiner Familie dort Zeit, wenn es keine Liegen und Sonnenschirme gibt.

Die Gastronomie

Wir hatten für das Sheraton Miramar All Inklusive gebucht und das dürfte auch die meist gebuchte Variante hier sein.

Nun fällt es mir hier nicht leicht die richtigen Worte zu finden, um etwas zu den Restaurants und dem Essen zu sagen, ohne gleich völlig negativ zu klingen.

Erst mal die reinen Zahlen, es gibt ein Hauptrestaurant, eine Snackbar am Strand und zwei weitere Restaurants in denen man von der Karte Essen kann. Eins dieser beiden Restaurants, der Italiener, dient am Pool Mittags ebenfalls noch als Snackbar. Gegessen haben wir ein Mal am Strand, was gut war, und ansonsten Morgens und Abends am Buffet.

Zum Hauptrestaurant und dessen Atmosphäre, das Restaurant bietet im Sommer sehr wenig Möglichkeit draußen zu Essen, da es draußen wenig Schattenplätze gibt, und man schon hart im Nehmen sein muss, wenn man bei bereits über 30 Grad mitten in der Sonne seinen Kaffee trinken will. Die Terrassenseiten in der prallen Sonne werden daher von den Angestellten auch erst gar nicht eingedeckt. Generell ist aber die Fläche draußen für die Anzahl der Gäste eher klein und somit muss man auch Abends Glück haben etwas zu finden.

Im Innenbereich teilt sich das Restaurant in drei Räume, einem großen Hauptraum und zwei etwas kleinere. Platz ist hier genug, man bekommt immer und zu jeder Zeit einen Tisch. Und wenn es wirklich mal etwas voller ist, kümmert sich auch gleich jemand darum einem einen freien Tisch zu zeigen.

So richtig gemütlich ist es nicht, durch Größe und Höhe des Raumes ist es laut und man kann sich nicht wirklich in Ruhe mit seinem Tischnachbarn unterhalten, ohne recht laut zu sprechen. Tische und Stühle stehe etwas zu eng und man bekommt so keine Atmosphäre. Ich sage es mal so, es gäbe hier Luft nach oben.

Getränke und Kaffee bekommt man an den Tisch gebracht, was aber durchaus auch schon mal eine ganze zeit dauern kann, und hin und wieder muss man sich auch erst ein zweimal bemerkbar machen, bevor der Kellner einen registriert. Das ist bei der Menge der Menschen durchaus zu verstehen, dennoch empfinde ich es als unschön, gerade beim Frühstück trinke ich halt gerne erst mal einen Schluck Kaffee, bevor ich zum Buffet gehe, und nicht den Kaffee, nachdem ich gefrühstückt habe. Persönlich bin ich ja hier der Befürworter dafür, dass man sich seine Getränke selber holen kann, dann kommt sowas nicht auf.

Vom Buffet selber waren wir enttäuscht, wir waren bereits in Ägypten und das in weniger hoch dotierten Hotels, und Hotels die nicht einer namentlich so bekannte Hotelkette angehörten, und da war es um Klassen besser. Unverblümt gesagt, es war kein Buffet, es war eine Essecke. Das was es gab, war ok, deshalb kann man das jetzt auch als Kritik auf hohem Niveau abtun, aber ich finde, wenn man sich mit 5 Sterne Landes Kategorie und den Namen Sheraton schmückt, sollte man einen gewissen Standard auch halten. Wie gesagt, das was an Essen da war, war ok, aber es war sehr wenig Auswahl und hat sich auch bereits nach einer Woche wiederholt. Es war halt einfach dem nicht angepasst, was man hier erwartet.

Mir drängt sich hier der Verdacht auf, das man über sie Zeit in der die Touristen nicht in Scharen nach Ägypten gereist sind, die Preise gedrückt hat, und jetzt wo es langsam wieder etwas besser wird, nicht weiß wie man den Standard halten oder wieder erhöhen soll. Und Fakt ist, wenn man zu so günstigen Preisen buchen kann, muss an irgendwas gespart werden. Ich finde, dass es so allerdings der falsche Weg zum Sparen ist.

Positiv zu erwähnen ist hier allerdings noch die schöne Bar im Innenhof des Hotels, man kann hier toll sitzen und einfach nur seinen Kaffee oder sein Kaltgetränk genießen.

Unser Fazit

Es bedarf mehr als den oben genannten Mängeln um uns einen Urlaub zu verderben und somit kann ich sagen, das wir wenn der Preis stimmt auch so wieder das Sheraton Miramar besuchen würden, trotz mäßigem Buffet.

Alles in allem ist das Sheraton Miramar ein schönes Hotel mit toller Anlage, es gibt einen tollen Innenhof mit Bar zum Sitzen und verweilen, die Zimmer sind groß und sauber, wenn man also bereit ist, ein wenig Abstriche im Essen zu machen, hat man hier ein tolles Hotel.

Wie immer hoffe ich Euch hat gefallen was Ihr gelesen habet, folgt mir gerne auf Facebook oder Instagram, Liked, pinnt und twittert was Euch gefällt. Mehr Fotos findet Ihr auf Pinterest und Instagram.

Lest auch gerne den Reisebericht zu unserem Urlaub in Ägypten hier.

Das Khaolak Laguna Resort

Das Khaolak Laguna Resort

Thailand – Khao Lak

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Tolles und sehr schön angelegtes Hotel

Die Lage und die Umgebung

Das Khaolak Laguna Resort liegt günstig, was die Tatsache angeht, das man in Thailand ja meist seine Unterkunft nur mit Frühstück bucht. Von hier aus ist es ein Katzensprung auf die Hauptstraße mit vielen Restaurants und Bars, trotzdem liegt man weit genug weg, um nicht im Trubel zu sein.

Etwas ungünstiger ist es wenn man Ausflüge ab Phuket machen möchte, denn über die Thailändischen Straßen bis dahin zurück dauert es schon ein wenig. Man kann aber auch in Khao Lak nette Ausflüge unternehmen, und wenn man nur für einen Badeurlaub hier ist, dann ist man auf jeden Fall genau richtig.

Die Zimmer

Unser Wunschhotel, das Khaolak Laguna Resort hat uns vom ersten Moment an positiv überrascht. Es wurde sich schon beim Check-in sehr freundlich und zuvorkommend um uns gekümmert. Und die ersten Eindrücke bestätigten sich auch beim ersten Gang über die Anlage und beim Eintritt in unsere Zimmer.

Die Zimmer waren groß, ansprechend eingerichtet, mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch, Sitzecke, einer Kommode, Kleiderschrank und einem kleinen Kühlschrank. Das Bad war ebenfalls groß, mit Wanne und großer Dusche ausgestattet. Ebenfalls hatten unsere Zimmer einen schönen großen möblierten Balkon. Das einzige was ein wenig nachteilig war, war das es im Kleiderschrank fast nur Platz gab um Kleidung aufzuhängen, ein wenig fehlte Raum um etwas abzulegen, oder Schubladen. Aber solchen Kleinigkeiten sind für uns nicht ausschlaggebend.

Die Zimmer wurden täglich gereinigt und das immer zu unserer vollsten Zufriedenheit. Es wurde immer alles nett wieder hergerichtet und dekoriert.

Der Service

Wie oben schon kurz erwähnt, waren alle Angestellten im Hotel sehr freundlich und sehr bemüht einem in jeder Lage zu helfen.

Ein Beispiel, kurz vor Weihnachten wurde um den Pool herum ein großes Buffet und eine Bühne aufgebaut, somit stand diese Fläche für  diesen Tag nicht als Liegefläche zur Verfügung. Nun ja es wurde also etwas knapp mit Liegen, da wir nun aber nicht so verwöhnt sind, haben wir uns mal kurz selber geholfen … sind einfach an den Ort gestapft, wo die Liegen und Auflagen gestapelt wurden und haben uns jeder eine Auflage geschnappt und auf die Wiese gelegt.

Natürlich fällt es nun auf, wenn 5 Personen mit Auflagen quer über die Anlage laufen, und man hat uns gesehen, und sofort auch angesprochen … wie hatten erwartet, das man uns sagt, das wir das bitte lassen solle, ABER der Herr wollte nur wissen, wo wir hin wollen, nach dem wir Ihm das gesagt hatten, kam er kurz darauf mit einem Kollegen im Schlepptau und brachte uns für die Auflagen Handtücher und Kissen … damit wir es auch bequem hätten.

Die Gastronomie

In unserem fall können wir hier nur das Frühstück beurteilen, das Hotel ist zwar eins der wenigen welches man in Thailand auch als allinklusive Hotel buchen kann, davon haben wir aber abgesehen.

Das Frühstück war auf jeden Fall sehr gut, ausreichend, abwechslungsreich und es war auch immer alles frisch, oder wurde auf Wunsch frisch gemachte.

Was wir Mittags an der Strandbar an Essen sehen konnten, sah ansprechend aber nicht sehr abwechslungsreich aus, wir würde in der Zukunft auch dazu tendieren nur Frühstück zu buchen. Allein auch schon weil es wirklich stimmt, man kann in Thailand sehr günstig essen, und das nicht nur einheimisch, sondern jeder Art.

Sport, Unterhaltung und Animtion

 

Das Hotel hat keine Animation, die man aber auch eigentlich hier nicht braucht, da der Weg nach draußen in die Bars wirklich nicht weit ist. Und wenn man zum Abendessen sowieso nicht im Hotel ist, bietet es sich auch ehr an, gleich draußen nach etwas Unterhaltung zu schauen. Was den positiven Nebeneffekt hat, das es Abends im Hotel schön ruhig ist.

Sportlich bietet das Hotel einen Fitnessraum, den wir allerdings nur von außen gesehen haben.

Tipps und Empfehlungen

Wenn man etwas kurzweilige Unterhaltung sucht, auf jeden Fall den Wochenmarkt in nächsten Dorf besuchen, das Treiben dort ist immer einen Besuch wert. Und das ein oder andere Schnäppchen kann man da auch machen.

Die Taxi Fahrer, bzw. Tuck Tuck Fahrer sind durchaus immer bereit zu handeln, aber auf den Preis, den uns die Reiseleiterin gesagt hatte haben wir keinen bekommen. Und wenn man irgendwann nicht zu Fuß gehen will, muss man den Preis akzeptieren, der auch durchaus ok ist.

Supermärkte gibt es wie Sand am Meer und die Preise tun sich eigentlich auch nichts, egal ob man den ersten nimmt, an dem man vorbeigeht, oder ob man noch weiter geht. Das kaufen von Getränken außerhalb der Hotelanlage und das mit herein nehmen ist überhaupt kein Problem, es ist normal und wird nicht missbilligend beäugt. Auch ist es ok diese Getränke mit an den Pool zu nehmen und dort zu trinken.

Unser Fazit zum Schluss

Nach unseren vielen Eindrücken auf der Rundreise waren wir ehrlich gesagt froh, zum einen mal länger als eine Nacht an einem Ort zu bleiben und zum anderen auch erst mal ein paar Tage nichts zu tun. Was in dieser Hotelanlage definitiv gut möglich ist. Man hat Pool, Meer, Strand alles recht zentral und ein gutes Frühstück, was auch wenn man spät aufsteht noch alles für einen bereithält.

Wenn Ihr wissen wollt was wir sonst alles in Thailand erlebt haben, denn lest gerne meine Reiseberichte dazu, es gibt hier allerdings drei Teile, da es einfach zu viele Eindrücke für nur einen Bericht waren. Lest gerne in Teil 1 wie unsere Rundreise war, kommt in Teil 2 mit uns nach Khao Lak zum Baden und begleitet uns in Teil 3 nach Bangkok über Sylvester.

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s´Hoamatl

s´Hoamatl

Obergurgel – Österreich

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Kleine sehr gute und toll gelegene Pension

Die Lage und die Umgebung

s´Hoamatl ist eine kleine und sehr schöne Frühstücks Pension im Skiort Obergurgel. Wenn man bei netten Leuten ein schönes Zimmer in guten Lage haben möchte, ist man hier genau richtig.

Die Lage im Skiurlaub ist ja nie so ganz unwichtig, man will nah genug an der Piste sein, optimaler Weise sein Auto nicht benutzen um zu Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten zu kommen, und am liebsten nah genug an Apre Ski Möglichkeiten und dennoch weit genug weg, damit es ruhig ist. Und genau das alles geht im s´Hoamatl.

Wenn man bereit ist einen kleinen Anstieg in Kauf zu nehmen, den man aber wirklich problemlos gehen kann kommt man perfekt zu Fuß überall hin. Die Entfernung zur Piste ist bei guten Schneebedingungen vielleicht sogar ein wenig kürzer als bei der ein oder anderen Unterbringung genau im Zentrum. Es gilt hier jedoch definitiv bei der letzten Abfahrt aufzupassen, denn man muss hier auf halber Strecke abbiegen und nicht bis ganz runter zur Liftstation fahren, denn sonst wird der Weg mit Ski und Skischuhen doch etwas weit.

Die Zimmer

s´Hoamat hat nicht nur sehr nette und schöne Zimmer, welche eingerichtet mit Doppelbett, kleiner Sitzecke, Garderobe, Schrank, TV und Kühlschrank alles haben was man braucht. Sondern es gibt auch noch Wasserkocher, Besteck, Tassen und Teller für die entsprechend gebuchte Personenzahl. So das man, wenn man zum Essen nicht weggehen will, durchaus auch mal einen netten Abend auf dem Zimmer verbringen kann. Das Bad ist ausreichend groß und mit allem versehen was man braucht.

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die es aus machen, es gibt einen Föhn, zusätzliche weiche und kuschelige Decken, sowie zusätzliche Kissen, und wenn man mag, kann man für eine kleine Leihgebühr den Bademantel auch noch leihen.

Der Wellnessbereich


Für eine Pension ist der Saunabereich sehr positiv zu erwähnen, er ist groß und freundlich und steht jeden Tag von 16:00 bis 19:00 Uhr zur Verfügung. Handtücher gibt es hier genauso kostenlos, wie Tee und Wasser.

Die Gastronomie


Es gibt ein gutes und ausreichendes Frühstück, mit unterschiedlichem Brot und Brötchen, Eiern, verschiedenen Müsli Sorten, Wurst, Käse, Jogurt und Marmeladen. Rundum alles was man braucht um gestärkt in den Tag zu starten. Über den Tag steht der Frühstücksraum als Aufenthaltsraum zur Verfügung, hier befindet sich auch ein Kühlschrank mit Getränken.

Unser Fazit

Für uns war es der zweite und sicher nicht der letzte Besuch im s´Hoamatl. Man fühlt sich hier sehr gut aufgehoben. Und hat seinen sehr schönen Saunabereich den man nutzen kann.

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Das Landhaus Sylter Hahn

Landhaus Sylter Hahn / Westerland / Sylt

Ein sehr schönes und sehr gepflegtes Hotel, mit sehr gutem Frühstück.


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Die Lage und die Umgebung

Das Landhaus Sylter Hahn in Westerland war für eine Woche unser Zu Hause auf Sylt und ich kann vorab nur sagen, dass wir definitiv beeindruckt waren.

Die Lage des Hotels ist wirklich optimal, man findet es bei der Anreise auf der Insel sehr gut, und es ist kaum weit von einer der Anreisemöglichkeiten entfernt. Wenn man mit dem Autozug nach Sylt kommt, ist es von der Station aus einfach und schnell zu finden. Vom Bahnhof Westerland aus, könnte man je nach Menge des Gepäcks sogar zu Fuß zum Hotel gehen.

Wenn man am Hotel angekommen ist, ist man außerhalb des Trubel und ruhig untergebracht,  hat aber dennoch nur einen kurzen Weg zum Strand, und zur City. Beides ist problemlos zu Fuß zu erreichen. Ebenfalls erreicht man genug Restaurants gut zu Fuß um etwas zu Essen oder auch nur einen Kaffee zu trinken.

 

Die Zimmer

Auch hier kann man aus meiner Sicht nur begeistert sein. Wir hatten ein Doppelzimmer, mit Terrasse und Blick in den tollen Garten. Die Zimmer sind hochwertig und modern eingerichtet, es fehlt hier an nichts. Es gibt einen großen Kleiderschrank, kleine Kommode, einen Fernseher, die Möglichkeit Kaffee und Tee zuzubereiten und genug Ablageplatz. Das Bad ist ebenfalls modern eingerichtet, mit großer Dusche. Die Terrasse ist möbliert und bietet direkten Zugang in den schönen und toll angelegten Garten. In dem man es sich auch in einem der dort stehenden Strandkörbe gemütlich machen kann.

Die Zimmer wurden jeden Tag gereinigt und das immer zu unserer Zufriedenheit.

Der Service

Der Servive im Hotel ist sehr gut, das Personal ist immer freundlich und hilfsbereit. Es ist immer jemand an der Rezeption der ein offenes Ohr hat, einem gerne hilft, oder einfach nur nette Ausflugstipps gibt. Auch beim Frühstück ist das Personal sehr zuvorkommend und immer bemüht sich darum zu kümmern das es einem gut geht.

Man fühlt sich rund rum gut aufgehoben.  

Die Gastronomie

Das Hotel bietet nur Frühstück an, wobei das nur hier sehr unterrieben ist, denn vorab muss man mal sagen, dass man bis 11:30 Uhr frühstücken kann. Zudem bietet das Hotel schon eine sehr große Auswahl an, es gibt mehr Sorten an Brot und Brötchen, als man hätte zählen können, 5 – 6 Sorten Müsli, x Sorten an Käse und Wurst, Rohkost, und auch immer etwas warmes. Eierspeisen, Quark, Marmeladen und natürlich alles an Kaffee und Tee was man haben möchte.

Und es war definitiv zu jeder Zeit immer alles da, und davon auch genug.

Nachmittags stehen 1 bis 2 Sorten Kuchen am Buffet zur Verfügung. Hier vertraut das Hotel seinen Gästen blind, man kann sich den Kuchen selber nehmen und schreibt auf einen Zettel auf was man genommen hat und seine Zimmernummer. Das gilt auch über den ganzen Tag für Kaffeespezialitäten, Tee oder Kaltgetränke, welche im Frühstücksraum zur Verfügung stehen.

Der Wellnessbereich

Das Hotel verfügt über einen kleinen Pool, sowie eine Sauna und einen Massagebereich. Pool und Saunabereich sind nicht separat voneinander, somit muss der Saunabesucher schon ein klein wenig Rücksicht auf die bekleideten Gäste nehmen, was aber eigentlich kein Problem darstellt. Das einzige wo es eventuell stören könnte ist beim duschen, da man nun mal nackt duscht wenn man aus der Sauna kommt, uns hat es nicht gestört, und es wäre wohl auch jammern auf sehr hohem Niveau.

Unser Fazit

Wir können das Hotel nur empfehlen, und würden jeder Zeit wieder kommen. Man muss sagen, das es ehr zu den hochpreisigen zählt, aber es bietet dafür definitiv auch was.

Wie es uns auf Sylt gefallen hat und was wir erlebt haben, könnt Ihr gerne in meinem Reisebericht zu Sylt lesen.

Wie immer bei meinen Artikeln freu ich mich, wenn Ihr einen Kommentar hinterlasst, gerne auf Facebook, Instagram oder Pinterest vorbeischaut, uns folgt, den Bericht liked oder teilt.

Das Hotel Platanista

Psalidi – Kos – Griechenland

Gutes Hotel, aber nicht AI geeignet

 

 

 

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Das Hotel im Allgemeinen und die Zimmer

Das Hotel Platanista ist schön, eine übersichtliche Anlage, aber nicht zu klein. Die Anlage ist gepflegt und sauber, und man gibt sich Mühe sie an vielen Stellen durch Kleinigkeiten nett zu gestalten.

 Die Zimmer sind groß genug, ein recht großer Einbauschrank im Eingangsbereich, ein Bad mit Wanne, und ein großes, gemütliches Bett, sowie ein kleiner Schreibtischschrank in den man auch noch mal etwas verstauen kann und der die Minibar enthält.

Terrasse mit Stühlen und Tisch. Fernseher, mit 3-4 deutschen Programmen. Die Einrichtung ist von Ihrem Stiel her ok, nicht modern, aber auch nicht zu alt, uns fehlte auf dem Zimmer nichts, und die Größe passte man konnte alles unterbringen, und stand sich nirgends im Weg.

Das Zimmer wurde immer zu unserer Zufriedenheit gereinigt und Handtücher gab es mehr als genug und das auch immer frisch.

Die Lage und die Umgebung

Die Lage des Platanosta ist gut, man kommt wunderbar nach Kos Stadt, sei es zu Fuß, mit dem Bus oder dem Rad.

Alles was man sonst braucht ist in Reichweite, Fahrrad- und Autovermietung, sowie die Bushaltestelle, alles gleich vor der Tür. Ein kleiner Supermarkt ist ein paar Gehminuten entfernt auch vorhanden. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel hat ca. 1,45 Stunden gedauert, aber das kommt darauf an, wie viele Hotels man anfährt.

Wer Strand Urlaub machen will, sollte zum einen bedenken, das dieses Hotel nicht direkt am Strand liegt, zum anderen vielleicht in eine Region der Insel die bessere Strände hat, dennoch ist der Strand gut zu Fuß zu erreichen, aus dem Hotel über die Straße, keine 5 Minuten.

Der Service

Wir hatten All In gebucht und das war das Einzige was nicht gerade gut abgeschnitten hat, was in gar keinen Fall auf das Essen bezogen ist, das war toll, nur das mit dem Service in Verbindung mit dem AI passt hier nicht so richtig. Und da könnte der ein oder andere dann doch etwas enttäuscht sein.

Ich würde das Hotel jedem weiterempfehlen, aber es selber nicht mehr als AI Gast buchen. Wir hatten diese Aussage bereits in einigen Bewertungen über das Hotel Platanista auf diversen Portalen gelesen, aber da solche Dinge immer ein Stück weit vom eigenen Empfinden abhängen, geben wir auf diese Aussagen meist nicht so viel und machen uns da lieber unser eigenes Bild. Aber es war dann schon so, wie das einige zuvor beschrieben haben, im Verlauf des Urlaubs drängt sich immer mehr der Verdacht auf, das das AI Konzept nicht gewünscht ist, man wird zum einen gerne übersehen, wenn man Getränke bestellen will, selber hohlen kann man sich aber zum Beispiel seinen Frühstückskaffee nicht, und es gibt auch Leistungen, die finde ich sollte zu einem AI Paket einfach dazugehören, und hier meine ich nicht den Alkohol.

Aber es ist schon seltsam, das man keine Flasche Wasser bekommen kann, es sei den man kauft sie. Wasser im Glas (still und aus dem Hahn) ja, soviel man will, aber eine Flasche, ob nun still oder nicht, die man mitnehmen kann, nein. Kaffee, ja – Espresso, nein. Es liegt denke ich daran, das man hier als AI Gast mehr als nur in der Minderheit ist, und klar die zahlenden Gäste bringen mehr, aber ich finde wenn man es nicht gerne hat, das es AI Gäste gibt, dann sollte man es einfach nicht anbieten. Uns hat es den Urlaub nicht verdorben, uns macht man mit Kaffee und Cola, aber auch schon zufrieden, aber es ist dennoch ein Manko.

Das gesamte Personal ist aber sehr freundlich, selbst wenn sie einen wie oben geschrieben übersehen, und man sie dann anspricht sind sie immer noch die Freundlichkeit in Person. Verständigung hat meist auf Englisch stattgefunden, auch bei Ankunft hat niemand versucht und auf Deutsch anzusprechen. Ich denke man käme mit deutsch und Händen und Füßen klar, aber auf Englisch ist es leichter.

Die Gastronomie

Hier gibt es kleine Dinge, wo ich Sagen muss, es müsste nicht sein, aber nichts was wirklich schlimm ist. Zu erst, das Essen ist wirklich super, und sehr abwechslungsreich, wir haben in 10 Tage nicht ein Mal das Selbe Buffet gehabt. Das Frühstück ist reichlich und für jeden ist hier was dabei, auch da ist genug Abwechslung möglich. Es gibt insgesamt 4 Bars, ABER, davon hat über den Tag nur eine, und über Mittag zwei auf, abends sind es dann wieder nur zwei, wobei eine davon in der Lobby, also schon ab vom Schuss ist. Und hier sag ich halt, es müsste nicht sein, aber die netten Kellner und Kellnerinnen des Hotel Platanista mache es weg, wenn man länger warten muss. Beim Restaurant ist es in etwa dasselbe, es gibt eins, mit einem definitiv zu kleinen Außenbereich. Wenn man abends draußen sitzen will, muss man sich somit erst beim Oberkellner melden, der verweist einen dann auf einen Platz neben dem Restaurant und da muss man dann warten, bis man einen Tisch zugewiesen bekommt. Ok mit 2 Personen ging dies immer recht flott, nur konnte man so halt nicht da sitzen wo man wollte beziehungsweise da, wo die nette Kellnerin war, die einem was zu trinken brachte, sondern musste den Tisch nehmen (den Kellner) dem man zugewiesen bekam. Da wir AI gebucht hatten kann ich zu den Preisen nur das sagen, was ich bei einem Blick in die Karte gesehen habe, sprich Cola, 2,50 € Kaffee 2,20 € Cocktails ab 7,00

Sport & Unterhaltung im Hotel

Die Animation war nett und nicht zu aufdringlich, wir haben die Angebote allerdings nicht genutzt. Der Strand ist ok, aber auch nicht mehr. Es gibt 2 Pools mit immer genug Liegen und Schirmen, es war immer was frei, zu jeder Zeit zu der man gekommen ist, und man hat auch immer Platz im Schatten gefunden. Liegen und Schirme sind ok, ich hab nur ganz selten etwas Kaputtes gesehen, Badetücher muss man mitbringen, oder gegen Gebühr leihen.

Das Fazit

Wir würden das Hotel Platanista wieder buchen, allein der günstigen Lage und Nähe nach Kos Stadt wegen, aber wir würden hier davon abraten das All In Angebot anzunehmen, da es sich definitiv hier nicht rentiert.

Das Temple Point Resort

Provinz Coast / Watamu / Kenia

Ein zauberhaft in die Natur eingepasstes Hotel was Ruhesuchenden alles bietet was man braucht.


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Vorweg muss ich hier sagen, das wir zu der Zeit in Kenia waren, wo es Ebula in Teilen Afrikas gab, und obwohl es keinen bekannten Fall in der Region um Kenia gab, haben die Touristen die Küsten gemieden, somit waren wir fast allein im Hotel.

Das Hotel ist sehr schön und im Landesstiel gestaltet und dadurch dass die Wohneinheiten nie höher als 2 Etagen sind wirkt die Anlage sehr gemütlich.

Unser Zimmer war völlig ausreichend in seiner Größe, nett und liebevoll eingerichtet, immer sauber. Unser Zimmer hatte Bett mit Moskitonetz, 2 Sessel und Tisch, Kühlschrank, Fernseher, Wasserkocher, Telefon, Haarföhn, auf dem Balkon standen zwei Liegen, und vor dem Zimmer befand sich noch eine Art Terrasse, die von zwei Wohneinheiten aus genutzt werden konnte, mit einer sehr gemütlichen Sitzecke mit mehreren Kissen. Die Einrichtung im Zimmer war ok, etwas abgenutzt ja, aber bei weitem nicht so dass es gestört hätte.

Das Bad war auch völlig ok, man muss halt daran denken, dass man in Afrika ist, alles war sauber und funktionierte, auch wenn es nicht der neuste Standard war. Einzig und allein der Wasserdruck ließ sehr zu wünschen übrig, duschen dauerte halt etwas länger, aber uns hat es nicht gestört.

 

Die Lage und die Umgebung

Das Hotel macht in seiner Beschreibung im Katalog kein Geheimnis aus seiner etwas abgelegenen Lage, und das brauch es auch nicht, denn für Leute die Ruhe suchen ist die Lage ein Traum, das Hotel passt sich schön in die Natur ein und man findet überall ein schönes Plätzchen zum ausruhen.
Der Weg zum Strand führt über einen angelegten Weg, der gut zu gehen ist, und was das gute ist, da es eine Bucht ist, ist man sicher vor den sonst so oft genannten Beachboys, sie stehen zwar auch hier am Anfang vom Strand, aber es ist auch immer Jemand vom Hotel da, der darauf achtet, das sie die Gäste in Ruhe lassen. Man wird hier von diesen Verkäufern nur angesprochen, wenn man das will.

Wer gerne und viele Ausflüge machen will sollte bedenken, das das Hotel nicht unbedingt den kürzesten Weg überall hin bietet, uns war das bewusst, dennoch ist uns sowohl der Transfer vom Flughafen Mombasa, als auch der Transfer zu unserem Safari Beginn und später zurück lang geworden. Mann muss nach Mombasa gut 3 Stunden einrechnen.

Der Service im Hotel

Die Freundlichkeit des Personals, egal wo ist kaum zu toppen gewesen, jeder hat sich so liebevoll um uns bemüht, und man hatte nie das Gefühl, das die Leute das nur machten, weil es ihr Job war, sondern immer das Ihre Freundlichkeit ehrlich war.
Man sollte etwas Englisch können um klar zu kommen, aber das Personal beginnt auch gerade Deutsch zu lernen, und sie geben sich da echt Mühe.

Die Gastronomie

Es gibt ein Restaurant und zu unserer Zeit eine Bar, es gab weder an Speisen noch Getränken etwas auszusetzen. Sehr positiv überrascht war ich von den Getränkepreisen, für eine Cola, und es war Coca Cola, 0,3 ca. 1,50€ und für 0,5 Bier ca. 3,60€ da kann man aus meiner Sicht nicht meckern.

Was man sagen muss ist das das Hotel nicht nur nicht ausgebucht war, sondern quasi leer, bis auf uns und weiteren 5 Leuten, sprich es waren 7 zu Bestzeit 11 Personen da. Was in keiner Weise zu Einschränkungen innerhalb der Anlage geführt hat, das Einzige war, das es anstatt Buffet abends immer 2 bis 3 Gerichte zur Auswahl gab. Ich kann also nicht sagen wie das Essen was Abwechslung und Menge betrifft wäre, wenn es ausgebucht ist, so war es immer mehr als ich essen konnte, und es tat mir leid, das ich etwas umgehen lassen musste, aber da man sich das Essen nicht selber nehmen konnte, sondern einem der Teller ja in der Küche gefüllt wurde, nutzte es nichts zu sagen das man noch weniger wollte.

Das Essen selber war ok, und man hat immer was gefunden, ich möchte behaupten das es besser gewesen wäre, wenn mehr Gäste da gewesene wären, aber man konnte sich auch hier nicht beklagen.

Sport & Unterhaltung

Auch hier muss man halt sagen das das Hotel leer war, somit hätten wir die sehr netten Animations Leute für uns allein, und wir haben meist Karten mit Ihnen gespielt, sie hätte aber auch alles andere mit uns unternommen, was auf ihrem Plan stand, aber wir wollte nach 7 Tagen Safari lieber etwas Ruhe.
Beide Pools waren in Betrieb, trotz der wenigen Gäste, und immer sauber, immer mit Liegen, Auflagen und Schirmen versehen.

Tipps & Empfehlung

Ich kann dieses Hotel nur empfehlen, für alle die Ruhe und Erholung suchen und ihren Urlaub bei wundervollen sehr lieben Menschen verbringen wollen.
Für wen es wichtig ist, es gab WIFI kostenlos, an der Bar und an einem Pool.
Bedenken bei Anreise sollte man den Transfer von Mombasa, der nicht kurz ist, aber es ist es wert.

Was man wenn man Badeurlaub machen will auch bedenken sollte, ist das es hier sehr stark Ebbe und Flut gibt und somit das Baden nicht immer so gut möglich ist. Badeschuhe sollten auf jeden Fall im Gepäck sein.

Aber wem das nichts ausmacht der kann hier auch ein sehr faszinierendes Erlebnis haben, da das Wasser wirklich sehr sehr weit zurück geht, kann man bei Ebbe in der Bucht toll spazieren gehen und es bietet sich einem schon ein sehr bizarres Bild von Steinen und Felsen die sonst unter dem Meeresspiegel sind.

Wenn Euch mein Bericht gefallen hat, teilt oder Liked Ihn gerne. Und wenn Ihr mehr zu unserem Aufenthalt in Kenia wissen wollt, lest gerne meinen Reisebericht dazu.

Das Iberostar Paraiso Beach

Das Iberostar Paraiso Beach

Mexiko – Playa del Carmen

 

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Tolles und gepflegtes Hotel, wir kämen wieder

Vorweg sei mal wieder gesagt, man sollte auf jeden Fall große Anlagen mögen wenn man dieses Hotel bucht, denn diese Anlage ist groß, alles in allem besteht sie aus fünf Hotels, und die Anlagen von vier davon verlaufen quasi ineinander, und man kann den kompletten Raum nutzen. Dennoch ist die Anlage sehr gepflegt und sehr sauber. Es gibt überall genug Platz, sowohl am Pool, als auch im Restaurant ist uns nie aufgefallen, wie viele Menschen im Hotel sind. Es Waren zu dieser Zeit fast überwiegend Amerikaner da, und hier muss man schon sagen, wenn man das nötigste an Englisch kann, hilft das ungemein.

Wem Internet wichtig ist, dem sei hier gesagt, das es zusätzlich kostet und es definitiv nicht billig, es gibt im hoteleigenen Einkaufszentrum ein freies WLAN, was aber bestens zum versenden kurzer Nachrichten reicht, für uns ist das kein Nachteil gewesen, da wir im Urlaub nicht zwingend Internet brauchten.

Die Lage und die Umgebung

Die Entfernung zum Flughafen ist mit einer guten halben Stunde, sehr gut. Zum einkaufen, bummeln uns schauen nach Playa Del Carmen fährt ein Hotel Shuttle, der preislich total ok ist. Die Nähe zum Strand ist bei der Größe der Anlage davon abhängig wo man sein Zimmer hat, wenn man es realistisch betrachtet, sind die Wege immer irgendwo hin weit, entweder zum Strand oder zum Abendessen. Rein persönlich gesehen stört uns so etwas nicht, was daran liegen mag, das wir große, wie in dem Fall schön gemachte Hotelanlagen mögen. Man muss aber auch nicht laufen, da einen den ganzen Tag ein kleiner Zug über die Anlage fährt, den man benutzen kann. Und der hält sogar neben einem an, wenn man nicht an der Haltestelle steht und fragt nett ob er einen mitnehmen soll.

Zimmer

Die Zimmer sind in einem guten Zustand, und definitiv groß, es gibt bei einem gebuchten All In einen Minibar inklusive, sowie die Möglichkeit Kaffee und Tee zuzubereiten. Das Bad ist gut und in einem einwandfreien Zustand, große Dusche und viele Abstellmöglichkeiten.

Gebucht hatten wir ein Doppelzimmer, Standard mit der Möglichen Option eines Poolblicks, und genau das wurde uns auch zugeteilt.

Der Service

Das Personal ist immer und jederzeit total freundlichen, das Zimmer wurde immer zu unser Zufriedenheit gereinigt und das sehr liebevoll. Service wurde hier immer groß geschrieben und uns immer von Anfang an entgegen gebracht. Wie zuvor schon gesagt, wenn man gar kein Englisch kann ist es denke ich schwer zu Recht zu kommen, auch wenn sich jeder Mühe gibt, geht es auch mit Händen und Füßen, und niemand wird einfach stehen gelassen.

Die Gastronomie und die Restaurants

Es gibt fürs Frühstück vier Anlaufstellen, zwei im unteren Teil der Anlage, in Strand und Poolnähe, und zwei im Lobbybereich, selbes gilt fürs Mittagessen, da kommen dann noch Snacks am Strand dazu, fürs Abendessen gibt es dann nur die zwei Möglichkeiten in der Lobby, was aber völlig reicht, wir mussten nie auf einen Platz warten, oder irgendwo anstehen.

Das Essen war überall gut, es hätte abends zwar etwas abwechslungsreicher sein können, aber das ist schon jammern auf hohem Niveau.

Sport, Unterhaltung und Animation

Die Poolanlage ist sehr groß und bietet trotz dem obligatorischen reservieren der Liegen, was scheinbar keine Nation sein lassen kann, immer genug freien Platz, in Sonne und Schatten.

Die Animation wurde von uns nicht genutzt, aber sie waren immer freundlich und was noch wichtiger ist, nie aufdringlich.

Am Strand ist es was Platz in Sonne und Schatten angeht genau so, es gibt immer ein Plätzchen, auch wenn man hier und da mal etwas Ausschau danach halten muss.

Der Strand selber ist sehr schön, was leider durch Umwelteinflüsse heute nicht mehr immer zu vermeiden ist, ist See Graß. Zu unserer Zeit in extremen Mengen, egal wie viel Mühe sich das Personal gegeben hat um das Zeig zu beseitigen, es war immer da, und es hat leider das was man den mexikanischen Stränden nachsagt, nämlich einen Hauch von Karibik, wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Das ist hier in KEINEM Fall als Kritik gemeint, denn man hat im Hotel wirklich alles daran gesetzt die Strände morgens und abends zu reinigen, aber wer ins Meer wollte, dem blieb über den Tag nichts anderes über als durch das Seegras zu gehen oder zu schwimmen. Aber das sind Umwelteinflüsse, die man niemandem zu Vorwurf machen kann.

Tipps und Empfehlung zum Schluss

Was man definitiv sagen muss, die angebotenen Ausflüge sind sehr teuer, der ein oder andere lohnt sich dennoch sehr, aber manches muss dann auch nicht sein, aber ich denke so etwas nun auch immer wieder Geschmacksache ist.

was uns total gut gefallen hat war der Ausflug nach Akumall zum Schnorcheln, um Schildkröten zu sehen.

Trotz dem oben schon erwähnten See Graß, was den Schildkröten nicht nur extrem schadet, sondern was sie sogar sterben lässt, haben wir einige gesehen. Und allein das war das Geld schon wert.

In diesem Ausflug war auch das Schnorcheln in den so genannten Cenoten einbegriffen und aus unserer Sicht bleibt nur zu sagen dass es ein Erlebnis ist.

Dieser Ausflug war für uns der schönste, was natürlich immer Ansichtssache ist.

Natürlich haben wir uns die ein oder andere Maya Stätte angesehen, und sicherlich waren auch diese beeindruckend.

Nett war der Park „xcaret“, aber definitiv überteuert. Für uns ein Muss ein Ausflug zu Mayastätten, angeboten werden hier einige, da muss dann aber denke ich jeder selber wissen, was einem das wert ist und wie viel Fahrzeit er in Kauf nehmen will.

Unser Fazit und die Haustiere, die wir hatten

Wir würden jeder zeit wieder in einem der vier Hotels der Iberostarkette buchen, und können dies auch mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Es gab auf der Anlage eine ganze Menge tierischer Gesellen, wir fanden es sehr schön, man sollte aber bitte bitte den Anweisungen, die Bande nicht zu füttern folgen, sonst darf man sich später auch nicht wundern, wenn sie klauen.

Sollte Euch mein Bericht gefallen haben, folgt mir gerne, oder teilt ihn. Ich würde mich freuen.

Und wenn Ihr wissen wollt, wie es uns in Mexiko gefallen hat, dann lest gerne meinen Reisebericht dazu.

Das Labranda Targa Club Aqua Parc

Das LABRANDA Targa Club Aqua Parc

Marokko, Marrakech

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Lage und Umgebung des Hotels, LABRANDA Targa Club Aqua Parc, waren wie erwartet. Das Hotel liegt etwa 4 km außerhalb von Marrakech, um das Hotel herum ist eigentlich nichts. Die Stadt ist aber mit einem Hotel eigenen Shuttle gut zu erreichen, man sollte diesen zwar reservieren, aber das ist kein Problem. Der Flughafentransfer kann trotz dem nahen Flughafen schon mal etwas dauern, da man unter Umständen erst mal eine kleine Rundfahrt zu anderen Hotels macht, welche auch durchaus innerhalb der Medina liegen können. Für uns persönlich war es nicht weiter schlimm, so hat man dann auch schon gleich mal einen Eindruck von der Stadt bekommen. In etwa 30 Minuten waren wir hin unterwegs, zum Abflug hat es etwas länger gedauert.

Die Zimmer sind, wenn man danach geht was man bezahlt hat völlig ok. Dazu muss ich hier jetzt allerdings sagen, das wir laut Buchung eine Juniorsuite hatten, vor Ort war es ein gutes Doppelzimmer, was ein kleines Sofa mit im Raum hatte, welches halt nicht im Hauptgebäude, sondern in einem der Nebengebäude war. Man konnte hier nichts mit dem Begriff Juniorsuite verbinden, und wenn ich das tue, dann möchte ich lieber nicht wissen, wie hier ein Standartzimmer aussieht. Für uns war das ok, aber wer extra so bucht und sich auf eine Suite freut, oder mit der Vorstellung zu einer handelsüblichen Juniorsuite dort anreist, dürfte sehr enttäuscht sein.

Ansonsten hatte das Zimmer zwei einzelne Betten, die sich aber zusammen schieben ließen, einen Schrank, einen Schreibtisch mit Stuhl und einen Kühlschrank. Sowie einen Fernseher. Eine kleine Terrasse mit zwei Stühlen und einem Tisch. Das Bad war ausreichend groß, ein WC ein Waschtisch und eine Dusche, Es war also alles da was man gebraucht hat, es war von der Einrichtung her dunkel gehalten, ansonsten kann man den Zustand des Zimmers als ok bezeichnen, kleinere Mängel waren da, haben unseren Urlaub aber nicht trüben können. Das Zimmer war bei Ankunft sauber, und es wurde auch regelmäßig gemacht, aber mehr auch nicht, richtig gesäubert wie man es sonst kennt war hier eher nicht der Fall. Wenn am ersten Tag sich Staub oder Dreck in der Ecke gesammelt hatte, dann lag er da am letzten Tag auch noch. Wenn man sich mal ein Zierkissen unter das normale Kissen gelegt hatte zum Fernsehen, dann blieb dies auch da liegen. Auch hier kann ich nur sagen, für uns kein Problem, aber man kennt es halt anders. Es stellt sich hier halt die Frage was man erwartet. und was man dann bekommt.

Service, ja, das ist das einzige was man hier nicht schön reden kann und was ich auch nicht schöner reden will als es war. Mal von der Mentalität der Menschen abgesehen, das sowieso alles etwas langsamer geht, und davon abgesehen, das wir zur Zeit des Ramadan da waren, gab es wenn man es mal real betrachtet so gut wie keinen Service. Wenn man ihn erbeten hat, oder etwas erfragt hat, dann bekam man es und das auch schnell, aber von alleine passiert hier nichts, oder zumindest nur das aller nötigste.

Ein paar Beispiele, egal wann und wo, auch abends in der Bar musste man sich seine Getränke selber holen, und man bekam Getränke wie eine Cola eigentlich NIE in einem Glas, auch nicht abends an der Bar, es gab einen Pappbecher in der Größe eines Espressobechers. Wenn man ein Glas erbeten hat hieß es wäre keins da, und die wenigen die da seinen müsse man für die alkoholischen Getränke aufheben.

 

Im Restaurant wurden die Tische ein mal pro Abend eingedeckt, kam man also nicht um sieben zum Essen, wo es sehr voll war, sondern erst um acht, musste man sich Besteck, Serviette, und natürlich Gläser, falls es denn überhaupt welche gab, zusammensuchen. Abgeräumt wurden die Tische schnell, aber halt auch nicht mehr, einen feuchten Lappen um eventuelle Reste herunter zu wischen, nein der war nicht da. Man sah immer gut welche Gäste schon länger da waren, denn diese kannten das Problem und gingen selber an die Waagen der Kellner um sich alles was sie so brauchten, auch Wein oder dergleichen zu hohlen. Auch hier ging auf Nachfragen der entsprechende Kellner sofort auf die Suche nach dem was man brauchte, aber auch eben nur dann.

Am Pool gab es genau eine Möglichkeit Getränke zu bekommen, und das wieder in den tollen Pappbechern, und egal wie viel Mühe sich der eine einsame Kellner der hinter dieser Bar stand gab, die Schlange davor konnte er alleine nicht abarbeiten. Und so musste man halt auch bei über 30 Grad schon mal eine viertel Stunde auf seine Getränke warten.

Was in dem Zusammenhang positiv erwähnt werden muss, sind die Jungs am Pool, die einem die Schirme dorthin gerückt haben wo man sie haben wollte und sie öffneten, was halt auch daran lag, das man das selber nicht konnte, da man erst wissen musste, das die Schirme nur auf bleiben, wenn man von einem Busch ein Stöckchen abbricht und dies als Halterung benutzt.

An der Rezeption wurde man schon beim einchecken an die Agentur vor Ort verwiesen, und hier sei ebenfalls mal Lob ausgesprochen, die Herrschaften dort haben sich immer um alles gekümmert, jede Frage beantwortet und waren sehr nett. Sie waren auch dafür zuständig Ausflüge zu verkaufen, aber keineswegs darauf aus nur dass zu tun. Sondern haben wirklich jede frage auch zu Land und Leuten, oder bezüglich des Hotels beantwortet, und das sogar in Deutsch.

Die Gastronomie des Hotels beschränkt sich auf ein Restaurant, in dem das Essen durch die Reihe gut war, etwas schwierig wird es wenn man kein einheimisches Essen mag, denn dazu bot sich nicht so viel Alternative, es sei denn man gibt sich mit Pizza und Nudeln zufrieden. Beim Frühstück habe ich lieber die Finger von Wurst und Käse gelassen, da diese nicht mehr so appetitlich aussahen, aber ich habe problemlos ausreichend Alternativen dazu gefunden. Was generell halt auch hier wieder unschön war, war der Mangel an Tellern, Besteck, Tassen und Gläsern. Am Anfang lag im Salatbuffet EIN Löffel für x Schälchen, das wurde später etwas besser, aber man musste hier klare Abstriche machen.

Was Sport Unterhaltung und den Pool angeht, waren wir zufrieden, es waren drei Pools und ein separates Kinderbecken auf der Anlage, im vorderen Bereich zwei Pools zu schwimmen, und einer mit vier Rutschen. Und im hinteren Teil, ruhig gelegen ein weiterer Pool, nur für Erwachsene.

Wer meinen Reisebegleiter kennt, weiß das die Rutschen ausgiebig getestet werden mussten, und ja es ist eine nette Abwechslung, dann aber doch eher ein kurzweiliger Spaß. Ansonsten konnte man Tischtennis spielen, Feder- oder Volleyball oder sich in die Hände der Animation geben, Die Jungs und Mädels waren sehr nett, präsent aber nie aufdringlich und haben es immer gut gemeint. Wer also was machen wollte hatte die Möglichkeit dazu. Etwas unschön war es, das es abends zwar Live Musik gab aber kaum Sitzgelegenheiten um draußen zu sitzen, und da wo man sitzen konnte, war es schnell voll und sehr laut. Somit war man doch eher versucht sich mit einem Getränk auf die eigene Terrasse oder Balkon zu begeben.

Zum guten Schluss bleibt zu sagen, das Hotel ist ok, wenn man dass Preis – Leistungs- Verhältnis betrachtet. Wenn man, wie so oft gesagt, den Preis den wir gezahlt haben sieht war es halt ok, wer etwas mehr erwartet, egal wovon sollte hier nicht buchen. Die Anlage ist schön und übersichtlich, klare Mankos gibt es im Restaurant, das Essen ist durchaus ok, aber der Service ist eigentlich gar nicht vorhanden. Wir hatten einen netten Urlaub, in Anbetracht des günstigen Preises, uns jedoch bewusst noch mal für dieses Hotel entscheiden würden wir nicht. Es war unser erster Urlaub mit Sonnenklar TV und unser erster Urlaub in einem Labranda Hotel und wir hoffen es geht besser.

Falls Euch gefallen hat was Ihr lest, folgt uns gerne, oder teilt meine Beiträge. Was wir sonst noch alles in Marokko erlebt haben, könnt Ihr in meinem Reisebericht dazu nachlesen.

Das Puerto Palace

Das Puerto Palace

Teneriffa / Puerto de la Cruz


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Im Grunde ist dies ein sehr schönes Hotel für Leute mit dem Wunsch etwas in und um Puerto de la Cruz zu unternehmen, die Zimmer des Puerto Palace sind ausreichend groß, der Balkon auch, für ein  Stadt nah gelegenes Hotel fanden wir es ruhig. Was man wissen sollte, denn sicher ist es für den ein oder anderen wichtig, der Safe kostet extra, Handtücher zu tauschen auch und der Getränke Service  ist nicht der schnellste auch nicht wenn man mit einer gebuchten Halbpension die Getränke ja bezahlt.

Die Lage

Das Hotel liegt oberhalb der Stadt, man kann wenn man gut zu Fuß ist in 15 Minuten unten in der Stadt sein, hoch zieht es sich dann schon etwas.

Man muss sich, sofern man nicht will, die Mühe aber gar nicht machen, da ein kostenloser Shuttle Bus stündlich (von Mittagspause abgesehen) fährt.

Der Loro Park ist zu Fuß in 20 bis 25 Minuten zu erreichen und abends könnte man dann auch wieder den Hotel Shuttle benutzen die Haltestelle hierfür erreicht man in 10 Minuten vom Loro Park aus.

Die Zimmer

Die Zimmer waren völlig ok, groß genug und sauber, der Balkon, der in unserem Fall zur Poolseite lag war ebenfalls groß und möbliert.

Das einzige, was uns gestört hat war, das das Duschen, eher gefährlich war, da die Wassertemperatur extrem geschwankt hat, und das nicht nur in die kalte Richtung, sondern auch in die heiße, wenn man also nicht immer aufgepasst hat, hatte man sich schnell verbrannt.

Der Service im Hotel

Der Service war ok, man hat sich um alles gekümmert und das Personal war freundlich. Das einzige was schade war, war der Getränke Service beim Essen, wir hatten Halbpension gebucht, somit haben wir die Getränke beim Essen bezahlt, trotzdem musste man schon sehr lange warten bis einer der zahlreichen Kellner am Tisch stehen blieb und die Bestellung aufnahm, und wenn er denn einmal da war kam er auch kein zweites mal freiwillig wieder. Ehr schade und schlecht fürs Hotel, denn da verschenkt man Umsatz.

Was wir als unschön empfanden war das man den Safe zusätzlich bezahlen mussten, und das es zwar kostenlos Handtücher für den Pool gab, man allerdings für den Wechsel 1,- € bezahlen musste.

Die Gastronomie

Das Essen war gut und abwechslungsreich, das Restaurant ist vom Ambiente her ok, mehr aber auch nicht. Für den ein oder anderen wird es etwas laut und ungemütlich sein, uns hat es so nicht gestört.

Was wir da eher schade fanden, war das es nicht die Möglichkeit gab draußen zu frühstücken oder abends zu essen, und das obwohl es den Platz dafür gegeben hätte, man hätte nur bestuhlen müssen. Zum einen hätte man dadurch etwas mehr Platz gewonnen, zum anderen findet man draußen meist eher ein ruhiges Plätzchen gefunden. Und ganz ehrlich wer möchte schon drinnen sein, wenn das Wetter es erlaubt draußen zu sitzen?

Zum Schluss

Was für uns nicht wichtig ist aber evtl. für andere, das WLAN war kostenlos im gesamten Hotel.

Wir würden das Hotel unter dem Aspekt einen Kurzurlaub machen zu wollen und uns die Stadt und den nah gelegenen Loro Park anzusehen, jederzeit wieder buchen.