Die Malediven, für viele immer noch das Paradies

 

Die Malediven, die Insel Kuramathi, ein Traum für Schnorchler und eine lange Anreise.

 

 

Die Entscheidung für die Malediven

Ich denke es war bei uns da nicht anders als bei vielen anderen auch, die Malediven waren schon immer ein Traum von uns, Freunde und Bekannte die da waren schwärmten davon, wie weiß der Sand sei und wie türkis das Meer, von den Schnorchel Erfahrungen ganz zu schweigen. Tja und dieses Jahr haben wir ihn dann wahr gemacht, diesen Traum.

Aber welche Insel soll es werden, und wann?

Die Malediven, 90.000 qkm Gesamtfläche, davon 290 qkm Inselfläche, ca.1.200 Inseln in gut 26 Hauptatollen, welche soll man da nur nehmen???

Bei unseren Vorüberlegungen haben wir uns dann dazu entschlossen eine „größere“ Insel zu nehmen, weil wir als Neulinge da wohl die selben Gedanke hatten wie viele andere Ersttäter auch … „wird uns nicht zu langweilig auf einer kleinen Insel?“ Auch da gibt es dann doch einige die zur Auswahl stehen, geworden ist es dann zum Schluss Kuramathi eine Insel die man im Norden des Ari-Atolls, genau im Rasdhoo-Atoll findet, sie ist ganze 1,8 km lang und 500m breit, lässt sich bequem in 1,5 Stunden umrunden, und gehört somit definitiv zu den größeren der Malediven Inseln. Beim der Reisezeit haben wir uns für Ende September, Anfang Oktober entschieden und das war aus unserer Sicht auch eine optimale Zeit. Es war warm, aber auf eine angenehme Art, immer so um die 30 – 32 Grad, nachts ca. 27 Grad, und trocken, wir hatten nicht einen Tag Regen. Dazu kam, das was man bei einer Buchung einer großen Insel immer bedenken sollte, es war zu dieser Zeit nicht „so voll“ soll heißen, man hatte trotz großer Insel, und somit halt auch vielen Gästen, immer noch seine Ruhe.

Die Anreise

Los ging es nun am 25.September 2016 für uns, mit dem ICE zum Flughafen Frankfurt am Main, und von dort mit Sri Lanken Air nach Colombo, Flugdauer etwa 10 Stunden, dort hatten wir 2,5 Stunden Aufenthalt und dann ging es ebenfalls mit Sri Lanken Air weiter nach Male, die Flugzeit hier betrug noch mal gut 1 Stunde. In male angekommen, ging es für uns nach einem Aufenthalt von 1,5 Stunden mit dem Schnellboot weiter zu unserer Urlaubsinsel Kuramathi, dieser Transfer dauert dann noch mal gut 1,5 Stunden.

Zur Anreise, möchte ich hier kurz für diejenigen die es vielleicht genau wie wir das erste Mal machen etwas sagen. Die Airline kann ich nur empfehlen, wir sind auch zum ersten mal damit geflogen und waren positiv überrascht, von kleinen Annehmlichkeiten wie ausreichend Sitzplatz (ich bin selber 1,79 groß), einer Decke und einem Kissen, sowie einem kostenlosen Kopfhörer für jeden Reisenden mal abgesehen, gab es auch ein gutes Bordprogramm, was ja bei der Flugdauer für den ein oder anderen schon von Interesse ist. Es gab über 30 Filme, auf Deutsch, welche kostenlos angesehen werden konnten, Musik, etliche Spiele, Info Kanäle und die Möglichkeit über USB Geräte anzuschließen, oder halt nur mit Strom zu versehen. Jeder Sitzplatz hatte einen eigenen Bildschirm in der Lehne des Vordermanns, was zwar schon fast nichts Besonderes mehr ist, aber es sei dennoch erwähnt. Das Essen war für uns ok, nicht zu scharf, aber dennoch leicht Indisch angehaucht, gewöhnungsbedürftig für den Europäer war es dann wohl ehr 3 warme Mahlzeiten auf kompletten Flug zu bekommen, zwei auf dem ersten, und eine weitere auf dem kurzen Weiterflug. Getränke gab es immer zwischendurch.

Der Aufenthalt in Male kann von der Zeit her variieren, da die Boote zu den Hotelinseln immer z einer festen Zeit gehen, in unserem Fall ging das Boot halt um 10:00 Uhr und wir waren bereits um 08:30 Uhr am Flughafen, man sollte sich hier halt immer auf ein wenig Wartezeit einstellen. Das ändert sich im Übrigen auch nicht wenn mal hier als Weitertransfer das Wasserflugzeug wählt, allerdings würden wir hier trotzdem Jedem eben den Transfer per Wasserflugzeug empfehlen. Zum einen, doch auch hier kann man Seegang haben, und wenn man dann nicht so seefest ist, kann das durchaus, betrachtet man den Rest der Anreise ganz schön stressig werden, zum anderen, es hat zumindest uns einfach keinen Spaß mehr gemacht, nach der Dauer der Anreise noch mal 1,5 Stunden auf einem Boot zu verbringen. Man hat hier keinen Einfluss darauf ob das Boot groß, klein, offen oder geschlossen ist. Hin war unseres offen, und ehr klein, wir haben am Rand auf einer zwar gepolsterten Bank gesessen, und man konnte sich nicht so richtig festhalten, und ja wir hatten Seegang und wenn man dann nach der Dauer der Anreise bis hierher damit beschäftigt ist, nicht den Sitz unterm Po zu verlieren, und immer den Horizont im Auge zu halten, damit einem nicht schlecht wird, ist dies zumindest für mich Stress. Also wir würden somit beim nächsten Mal das Wasserflugzeug benutzen, das braucht nach Kuramathi ca. 20 Minuten, kostet allerdings hier extra.

Die Ankunft auf Kuramath

Auf Kuramathi angekommen wird man gleich sehr freundlich und führsorglich begrüßt, um sein Gepäck muss man sich ab dem Zeitpunkt wo man am Flughafen vor dem Boot steht nicht mehr kümmern, es wird im Boot verladen und auf der Insel während man selber ein Erfrischungstuch und einen kühlen Begrüßungsdrink erhält zu Zimmer gebracht. Was wir auch schön gemacht fanden war, das wir in dem Sinne nicht großartig einchecken mussten, wir hatten bereits am Flughafen eine der obligatorischen Karten erhalten welche man sonst im Hotel ausfüllen muss, somit konnte man die Wartezeit dort sinnvoll nutzen und diese Karten bereits ausfüllen, auf der Insel begrüßte uns dann die deutschsprachige Reiseleitung, warf nur noch mal einen kurzen Blick auf die Karten und händigte uns sofort den Zimmerschlüssel aus. Die Dame gab uns dann bei den oben genannten Begrüßungsdrink noch die ein oder andere Vorab Info zu der Insel und einen Plan der Insel, dann brachte uns ein Mitarbeiter zu unserem Bungalow und kaum 10 Minuten später kamen dort auch die Koffer an.

Unsere Unterkunft

Unsere Unterkunft auf Kuramathi war eine Beach Villa, Seeseite. Es hatte alles was man braucht, war definitiv mit ca. 70 qm und wie wir fanden auch sehr nett und ansehnlich eingerichtet. Es war ausgestattet mit einem Kingsize Bett, in Himmelbettoptik, einer Couch, und einer Art Schreibtisch vor einem Spiegel, sowie Fernseher, Musikanlage mit Docking Station und CD Spieler und Klimaanlage, einem großen Schrank, mit praktischer Bank für die Koffer davor und einem Fach mit Wasserkocher, Kaffee, Tassen, Gläsern sowie kleinem Kühlschrank. Sowie dem Safe. Das Bad war groß, mit Waschtisch, WC und mit Außendusche. Nach Vorne raus gab es einer Terrasse, welche mit zwei Liegen und einem zusätzlichen Tagesbett versehen war. Für diese beiden Liegen bekamen wir jeden Tag zwei separate frische Handtücher, welche uns bereits bevor wir aufstanden auf eben diese Liegen gelegt wurden. Zur Klimaanlage sei gesagt, dass man sie ununterbrochen hätte laufen lassen können, sie wurde auch vom Personal nicht ausgestellt, wenn man sie anhatte während der Zimmerreinigung. Für wen das wichtig ist, es gab auf den Zimmern kostenlos WLAN, welches aber ehr für das Nötigste funktionierte als für große Nutzung.

Die Zimmer wurden zweimal am Tag gereinigt, und die Betten gemacht, meist einmal in der Zeit wo wir frühstücken waren und einmal in der Zeit wo man zum Abendessen war. Wir waren mit diesem Service immer sehr zufrieden, es war immer sauber, frische Handtücher wenn man sie, nach alt bekanntem System auf den Boden legte und ein frisch gemachtes Bett.

An dieser Stelle möchte ich kurz auf die Lage unserer Beach Villa eingehen. Es gibt unterschiedlichste Villen Typen, welche über die ganze Insel verteilt liegen, unsere Villen Kategorie war in der Preislage die zweitteuerste, es gab die so genannten Garden Villen, welche aber halt keine freistehenden Bungalows waren, und wir hatten da eben den Traum, den wohl viele in Verbindung mit den Malediven haben … ein freistehendes Bungalow, nicht weit vom Strand weg, mit Blickrichtung durch ein paar Palmen aufs Meer … um diesen Wunsch 200% perfekt haben zu wollen sollte man sich auf Kuramathi vor Buchung den Inselplan ansehen, und eventuell in der Villenkategorie noch etwas nach oben gehen. Denn eben die von uns bezogenen Beach Villen sind U-förmig angerichtet, und stehen alle etwas seitlich, sprich ein wenig mit der Blickrichtung in das Innere des U´s. Wenn man also nun nicht an der Spitze des U´s ist, kann man schon mal ein paar Meter weiter vom Meer entfernt sein. Ich bitte zu bedenken, das das hier jetzt wirklich Kritik auf sehr hohem Niveau ist, man war sicherlich selbst von der Hintersten Villa in 2 Minuten am Strand und ich bitte das hier jetzt nicht falsch zu verstehen, unser Bungalow war toll und die Lage schön, aber für die oben beschriebene Vorstellung zu erfüllen lag es zum einen ein paar Meter zu weit vom Strand entfernt, und mit der Blickrichtung etwas zu sehr in die Mitte, nicht im Endferntesten hat das unseren Urlaub getrübt, aber das mag der ein oder andere vor Ort dann ja eventuell anders sehen und daher hier unser Tipp, erst auf den Inselplan schauen, dann buchen.

Die Verpflegung

Wir hatten die mit All In gebucht und auch wenn diese Insel auch mit Vollpension zu buchen ist können wir nur jedem zu AI raten, denn die Preise sind sonst schon gewaltig. Man muss hier einfach immer wieder bedenken, dass man auf einer Insel ist und auf diesen Inseln so gut wie nichts angebaut wird, somit wird fast alles importiert und dies kostet halt. Das AI in hier beinhaltet dann auch einen Teil der Minibar in der Villa, das bezieht sich auf Wasser und Soft Drinks, welche auch in ausreichender Menge nachgefüllt werden. Was man trotz AI auf den Malediven wissen und erst verstehen muss, ist das man für jedes Getränk immer unterschreiben muss, auch wenn man es nicht bezahlen muss, man bestellt etwas, oder nimmt etwas aus der Minibar, gibt seine Zimmernummer an, und bevor man geht fragt man nach dem zu unterschreibenden Beleg, auf dem dann steht was die Getränke gekostet hätten, und dann unten als Betrag eine Null, diesen muss man dann unterschreiben uns gut. Bei der Minibar liegen dann solche Zettel daneben, welche man selber ausfüllen kann, wenn man das macht wird nachgefüllt, wenn man es vergisst, liegt der Zettel mit der netten Bitte zu unterschreiben auf dem Bett und man füllt später auf. Klingt wenn man noch nicht da war kompliziert oder etwas nervig, ist aber vor Ort wenn man es erst man verstanden hat total einfach. Oft waren die Kellner am Strand zum Beispiel so nett und haben gesagt, wann Ihre Schicht zu ende ist und man solle einfach kurz vorher alles unterschreiben kommen, damit man nicht für jedes einzeln bestellte Getränk unterschreiben musste.

Ansonsten beinhaltet das AI natürlich Frühstück, Mittag und Abendessen in Buffetform, hierfür bekommt man ein Hauptrestaurant zugeordnet, das hat nichts damit zu tun in welcher Kategorie man gebucht hat, sondern einfach nur damit, wo die Villa liegt um dem Gast weite Wege zum Restaurant zu ersparen, sollte hier jemand zweifeln, man darf auf nachfrage auch gerne eins der anderen Restaurants benutzen. Nachmittags gibt es zusätzlich noch Kaffee/Tee und Snacks.

Es sind fast alle Getränke in dem AI Angebot eingeschlossen, man kann es auf den Karten in den Bars gut erkennen, da die eingeschlossenen Getränke mit grünen Häkchen gekennzeichnet sind, ausgeschlossen, sind eigentlich nur einige hochwertige Alkoholsorten, frisch gepresste Säfte, sowie so Sachen wie Red Bull oder deutsches Bier. Aber ich habe wirklich selten eine Karte mit einem solchen AI Angebot an Longdrinks und Cocktails gesehen, da findet wirklich jeder etwas.

Außer der Verpflegung beinhaltet das AI Angebot auch die Schnorchelausrüstung, und zwei Ausflüge, einmal zu einer Einheimischen Insel und ein Sunset Cruise.

Das AI Angebot kann noch aufgestockt werden zu einem Select AI, der Unterschied hier liegt dann darin, das man dann auch, mit Reservierung, in den zahlreichen a la Card Restaurants essen kann, und ausgewählte Weine zu den Mahlzeiten erhält. Ich denke hier muss jeder selber entscheiden was er bevorzugt.

Uns hat das AI gereicht und das Angebot des Essens war für uns mehr als ausreichend, sehr abwechslungsreich durch Themenabende, sehr lecker und auch nicht wie wir im Vorfeld von vielen gehört hatten zu scharf oder zu sehr indisch angehaucht. Es gab einen amerikanischen Abend mit zum Beispiel Burger, einen italienischen, mit Nudeln und Pizza, einen europäischen, mit deutschem Geschnetzelten aber natürlich auch einen mit einheimischen und indischem Essen, alles in allem kann man hier nur sagen, das wir uns nicht vorstellen können, das hier jemand hungrig gehen muss, oder nichts findet, aber zu guter Letzt bleibt Essen natürlich immer eine Geschmacksache.

Was hier noch zu erwähnen gibt sind die Zeiten, zu denen man Essen konnte, es war hier halt so, das wenn man beispielsweise bis 21:30 Uhr Abendessen konnte, das das so zu verstehen ist, das das Buffet dann auch um 21:30 abgeräumt war. Das an sich ist ok, und wenn man es wie wir gleich am Anfang von der Reiseleitung gesagt bekommt gar kein Problem. Was sich für uns etwas unschön daran gezeigt hat war, das es in Umsetzung hieß, das schon teilweise eine Stunde vorher die Tische rechts und links von einem abgeräumt und um beim Beispiel Abendessen zu bleiben, fürs Frühstück eingedeckt wurden, man hatte also oft Unruhe um seinen Tisch herum. Das Buffet selber war in einem Kreis aufgebaut, wo links und rechts das selbe stand, und so konnte es also eine dreiviertel Stunde vor Ende der Zeit auch schon mal sein, das eine dieser beiden Seiten leer war, es hat der Qualität nichts gemacht, man konnte noch alles bekommen, aber es erweckte doch immer irgendwie den Eindruck man solle sich beeilen fertig zu werden, oder es entstand einfach eine gewisse Unruhe oder das Gefühl das man nicht mehr da sein sollte. Wir haben das für uns persönlich ganz einfach damit gelöst, dass wir etwas früher essen gegangen sind, aber dennoch wollten wir es erwähnen.

 

Die Insel selber …

und natürlich das Schnorcheln, sowie die schönen Abende.

Zur Insel selber sei gesagt, das sie einem wenn man erst mal da ist, doch recht groß erscheint, wer also Angst haben sollte Ihm sei es auf einer Insel zu eng, der ist hier gold richtig, Die Insel hat eine wunderschöne Vegetation, und man kann nicht nur am Strand unter Palmen liegen, sondern auch schön spazieren gehen, es gibt sogar dabei überall etwas zu bestaunen, seien es die Flughunde, ein über 300 Jahre alter Baum oder die endlos erscheinende Sandbank, auf der man wunderbar einen Sonnenuntergang bestaunen kann.

Natürlich ist Kuramathi für Taucher und Schnorchler auch ein Paradies, wir sind „nur“ geschnorchelt, aber schon dass ist ein Erlebnis wert, und wir können nur jedem raten, es auszuprobieren. Die Ausrüstung kann man, falls sie keinen Platz mehr im Koffer gefunden hat hier leihen. Kuramathi hat eine Lagunenseite und eine Riffseite, und auf eben dieser kann man schnorcheln. Es wurden hier extra Kanäle angelegt, durch die man zu bestimmten Zeiten am Tag ins Außenriff schwimmen kann. Die Zeiten hierfür liegen bei ca. 4 Stunden am Tag und sind zu unterschiedlichen Zeiten, welche abhängig von den Gezeiten sind. Es klingt jetzt komplizierter als es vor Ort ist, man kann im ECO Center oder auch an der Rezeption immer einsehen, wann am nächsten Tag der Höchststand des Wassers ist und ausgehend von dem Zeitpunkt jeweils zwei Stunden davor und danach ist die Zeit, wo man durch die Kanäle schwimmen kann. In den Kanälen wurden die Korallen weitgehend entfernt, damit man sich auch noch mal hinstellen und orientieren kann, bevor man im Außenriff ist. Was wir auch sehr schön fanden, ist das im Außenriff in gewissen Abständen immer wieder Reifen, wie Bojen angebracht wurden, an denen man sich immer mal wieder festhalten und bei Bedarf auch ausruhen konnte. Zum anderen konnte man sich hier einfach ein wenig orientieren wenn man einfach von einem zum nächsten Ring geschwommen ist. Wem die Zeit jetzt nicht reicht, der muss sich keine Sorgen machen, es gab einen Eingang über einen Steg ins Wasser, von da aus konnte man den ganzen Tag ins Außenriff gelangen und so ganztägig schnorcheln.

Wem nach weiterer oder anderer Beschäftigung ist, der findet im Bereich Wassersport noch viele Möglichkeiten, vom Windsurfen über Kajak und auch dem Banana Boot findet sich hier etliches. Jedoch muss man hier sagen, dass dies alles zu einem stattlichen Preis angeboten wird. Ebenfalls werden eine Reihe Ausflüge angeboten, von Schnorchel und Tauch Touren, zu Ausflügen zu anderen Inseln, sollte für jeden Interessierten etwas dabei sein. Hier können wir allerdings nichts zu sagen, da wir selber keine Ausflüge unternommen haben.

Den Abend kann man an mehr als einer Bar gut ausklingen lassen, ganz so wie man es mag, entweder ehr ruhig, bei gedämpfter Musik oder auch an einer der Bars wo ein DJ auflegt, wo man wenn man mag sogar Tanzen kann. An manchen Abenden gibt es eine Kinovorführung am Strand, wir fanden, für jeden Geschmack etwas.

Die Pools?

Eine Frage die wohl auf den Malediven immer bleibt, braucht man hier einen Pool? Unserer Meinung nach bleibt diese Frage in soweit offen, dass dies Jeder für sich selber entscheiden muss, brauchen denke ich tut man ihn bei diesem tollen Meer nicht, aber wenn man einen hat, kann das auch mal toll sein. Und hier hat man wenn man will sogar drei, zwei davon sind Infinity Pools, einer ist im Inneren der Insel beim Spa, der ist aus unserer Sicht ehr überflüssig, die befinden anderen haben wir genutzt, zwar wenig, aber es hatte halt schon auch was, zum Beispiel im Pool zu liegen und übers Meer den Sonnenuntergang zu sehen.

die letzten Tage und leider die Rückreise.

Ja und auch wenn man nicht mag, es kommt der Tag wo man wieder nach Hause muss. Auch hier ist auf den Malediven alles etwas anders, man bekommt in der Regel erst gut einen Tag vorher eine Info auf sein Zimmer wann und wie es losgeht, was aber kein Problem darstellt, da hier alles wunderbar organisiert ist. In der Info steht, wann man sein Gepäck vor die Tür stellen soll, denn natürlich kümmert sich hier wieder jemand drum. Wo und wann man nochmals Frühstücken kann, und wann man sich an der Rezeption einfinden muss, um wieder aufs Boot zu steigen.
Eins sollte man allerdings auch hier bereits bei Buchung beachten, zum einen wenn man per Wasserflugzeug zurück zum Flughafen kommt, diese fliegen hier auf Sicht, was heißt, nur so lange es hell ist, hat man also einen späten Rückflug von Male nach Deutschland, verbringt man viel Zeit am Flughafen Male. Und auch wenn man per Boot zurück fährt, das Boot fährt nicht für jeden Flug einzeln, es wird hier verständlicher Weise gesammelt und so kann es immer zu längeren Aufenthalten in Male kommen. Wir wussten dies im Vorfeld und hatten uns für einen frühen Rückflug entschieden, und für uns hat es sich so als sinnvoll erwiesen, aber auch das ist sicherlich Geschmacksache.

Das Fazit und was zum Schluss bleibt

Zum Schluss bleiben eine Menge wunderschöne Erinnerungen an eins von vielen Paradiesen, und eine Menge Eindrücke der Unterwasserwelt.
Würden wir es wieder machen … Ja, ja und noch mal ja. Die Malediven immer wieder, Kuramathi selber durchaus auch, dennoch würden wir uns wohl für ein zweites Mal eine etwas kleinere Insel aussuchen.
Aber auch diese Insel hier können wir nur empfehlen, was Service, Personal und den ganzen schönen Rest angeht

Was man braucht, und was nicht

Man braucht aus unserer Sicht mindestens zwei Wochen Zeit, definitiv Sonnencreme, Mückenschutz und den Wunsch nach Ruhe und ein wenig Einsamkeit.
Was man auf gar keinen Fall braucht sind zu viele Klamotten, denn eine Kleiderordnung gibt es kaum, man wird lediglich gebeten, nicht in Badekleidung in Restaurants oder Bars zu sein. Das heißt auch die Herren, dürfen eine kurze Hose zum Essen anziehen. Und was man nur wenig braucht sind Schuhe … wer mag kann sogar ganz darauf verzichten.

 

2 Kommentare

  1. Zu aller erst möchte ich sagen das es ein Super Artikel von Ihnen ist mit tollen Bildern. Würde auch gerne auf die Malediven fliegen… mich graust es aber vor der Anreise die ist schon heftig. Ich denke einmal werde ich es auch machen und das Paradies auf Erden entdecken

    • Hallo lieber Georg,

      ganz lieben Dank, es freut mich wenn mein Reisebericht gefallen hat.

      Es stimmt aber die Anreise ist auf jeden Fall beschwerlich, aber ich muss sagen es war es wert.
      Liebe Grüße Sonja

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