Paddy beim Camping in Kreta

Paddys erster Campingurlaub auf Kreta

mit Stine und Ihrer Familie von haflokast.de

Wer war noch mal Paddy…

Für alle die es in der letzten Zeit nicht mitbekommen haben oder sich nicht mehr erinnern können, Paddy ist das neue Mitglied unserer Reisefamilie. Ein kleiner Bär, der zukünftig uns und auch andere Reisende und Reiseblogger begleiten wird. Und von dessen Abenteuern ich hier berichten und schreiben werde.

Und zwar war er diesmal mit der lieben Stine von haflokast.de auf seiner ersten Tour im Wohnmobil unterwegs. Es ging nach Griechenland, genaugenommen nach Kreta, und das war gleich von Anfang an spannend für Paddy. 

Aber lest selber was alles los war im folgenden Reisebericht von Stine, den Sie netterweise für uns geschrieben hat.

 

Gastbeitrag von Stine von haflokast.de – zu Ihrem Campingurlaub in Kreta…

 

Paddy im Campingurlaub auf Kreta

Der Start von Paddys erstem Urlaub im Wohnmobil verlief zum Anfang etwas holprig. Ich möchte meinem Postboten nicht unterstellen, dass er nicht geklingelt hat, aber wir mussten ohne den Reiseteddy starten, da er gut verpackt auf dem Hauptpostamt lag und wir ihn erst am nächsten Tag hätten abholen können. Und wir sollten da aber schon pünktlich an der Fähre in Ancona, Italien sein. Zum Glück sind meine Töchter vier Tage später nachgeflogen und hatten Paddy im Gepäck.

Das Trio wurde am Flughafen eingesammelt und dann ging es mit dem Wohnmobil 60 km in Richtung Süden. Meine Familie hat dort ein kleines Ferienhaus und wir haben die erste Woche so eine Art „Camping light“ gemacht. Schlafen im Wohnmobil, aber kochen und duschen im Haus. Ging nicht anders, da meine Mutter auch zu Besuch war und wir nur zwei Schlafzimmer haben. Paddy fand das nicht schlimm, da er nach Lust und Laune wechseln konnte. Und Paddy hat uns jeden Tag begleitet, wenn wir ins Dorf gefahren sind, um Brot, Eier und Tomaten einzukaufen. Wir wollten dem kleinen Vagabunden das ursprüngliche Kreta zeigen. Weit weg von Hotels und Touristentrubel. Bei der griechischen Küche denkt man sofort an deftige Grillplatten, Gyros und Tomatenreis. Die kretische Küche ist da anders. Viel gemüselastiger, denn die Viehzucht ist auf dem kargen Land sehr schwer und man nutzt die freien Flächen, um Gemüse und Hülsenfrüchte anzubauen.
Die Tavernen im Ort haben eigentlich keine Speisekarte. Der Wirt zählt auf, was gerade in der Küche brutzelt und man stellt sich sein Menü selbst zusammen. Neugierig was Fawa ist oder kleine Fische? Zur Küche gehen und kosten. Fawa ist ein gelber Erbsenbrei mit Olivenöl und Zwiebelschnitzen. Hört sich jetzt nicht so besonders an. Schmeckt aber sehr gut. Kleine Fische sind frittierte Sardellen. Kopf abziehen, Schwanz in den Fingern halten und herzhaft zu beißen. Das Essen ist einfach, aber unheimlich schmackhaft.
Und so ist auch die Umgebung. Das Fischerdorf hat kein Hotel, keine Ampel und keinen Kreisverkehr. Von 13-17 Uhr ist Mittagsruhe. Keine Besuche, keine Anrufe oder in der Nähe Bäume fällen. Die Ruhezeit ist heilig.

Ab der zweiten Woche begann dann das wirkliche Camping auf Kreta. Paddy saß vorne hinter der Windschutzscheibe und konnte die östliche Küste mit ihren wunderschönen Stränden bewundern. Auf der Insel ist wildes Campen nicht gerne gesehen, aber wenn man sich nicht komplett mit Tisch und Stühlen ausbreitet und seinen Müll wieder mitnimmt, sagt niemand etwas. Die Inselbewohner sind von Natur aus sehr gastfreundlich und wenn man sie mit Jia su ( Hallo) oder Kalimera (Guten Morgen) begrüßt freuen sie sich und sind auch bereit, einen kleinen geheimen Strand für eine Übernachtung zu zeigen.


Paddy wäre am liebsten sofort baden gegangen. Aber davon mussten wir ihn leider abhalten. Sonja hatte in ihrem Brief, der mit im Paket lag, eindeutig geschrieben, das Paddy nicht ins Wasser darf. Wie kann man einen Bären am besten ablenken? Genau…mit Honig. Und der ist auf Kreta besonders lecker. Auf der Insel wächst sehr viel Thymian und mit seinen kleinen weissen Blüten ist er ein Magnet für Bienen. Der Honig schmeckt ungewöhnlich herb, aber ist sehr lecker. Unbedingt probieren. Er ist, neben Olivenöl, das beliebteste Urlaubsmitbringsel.
Ansonsten hat Paddy bewiesen, dass er ein echter Reisebär ist. Kreuzfahrten, Fliegen und Camping scheint im richtig Spaß zu machen. Heimweh hat er ganz bestimmt nicht. Kleiner Tipp, wenn Ihr Paddy auf Eure Reise mitnehmt: er schläft sehr schnell ein, wenn Ihr ihm eine gute Nachtgeschichte über Bären erzählt.


Vielen Dank an Sonja für diese tolle Idee und dass wir dabei sein durften. Paddy, Dir viel Spaß auf Deinen weiteren Reisen und ich freue mich auf neue Berichte von Dir.
Deine Stine

 

 

Mein Dankschön geht hier erts mal an Stine und Ihre tolle Familie …

 

Danke liebe Stine dafür das Du Paddy mitgenommen und Ihm ein wenig von der Welt gezeigt hast. Und danke dafür das Du uns ein wenig an Deiner Reise hast teilhaben lassen.

Ich finde die Geschichte von den euch richtig schön, und vor allem toll geschrieben. Wenn Euch das auch so geht, dann folgt Paddy und mit doch gerne weiter.

Und vor allem wenn Euch gefallen hat was Stine geschrieben hat, dann folgt Ihren Geschichten auf Ihrem Blog, schaut Euch Ihre Fotos auf  Instagram an, oder schaut bei Ihr auf Facebook vorbei. Teilt, pinnt oder twittert unseren Beitrag gerne.

Und wenn Euch gefällt was ich schreibe, dürft Ihr natürlich wie immer gerne kommentieren, es auf Facebook liken, auf Pinterest pinnen, oder auf Instagram mehr Fotos anschauen.

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