Paddy in Obergurgel

Paddy im Schnee in Obergurgel

 

Wer war noch mal Paddy…

 

Für alle die es in der letzten Zeit nicht mitbekommen haben oder sich nicht mehr erinnern können, Paddy ist das neue Mitglied unserer Reisefamilie. Ein kleiner Bär, der zukünftig uns und auch andere Reisende und Reiseblogger begleiten wird. Und von dessen Abenteuern ich hier berichten und schreiben werde.
Zu uns gestoßen ist Paddy in Thailand und jetzt hat er uns nach längerer Vorbereitung das erste Mal auf einer Reise begleitet.
Er war mit uns in Obergurgel, Österreich zum Skifahren.

 

Paddy und der Schnee …

 

 

Tja, wie gesagt, Paddy kommt aus Thailand, für Ihn war Schnee also was ganz neues. Und was soll ich sagen, er fand das kalte, weiße Zeug ganz schön spannend. Skifahren war jetzt noch nicht ganz so sein Ding, was aber auch daran liegen mag, das wir keine passenden Ski für den kleinen dabei hatten. Daran werden wir dann das nächste Mal noch arbeiten. Diesmal konnte Paddy nur in unserer Begleitung raus, denn für kleine, unerfahrene Bären war der Schnee definitiv zu hoch.

 

 

Wir haben nicht nachgemessen, aber ich bin 1,79 m groß, und Straßenschilder sind in Österreich auch nicht kleiner als bei uns.

 

Der Skiort Obergurgel …

 

Obergurgel, wie die Werbung sagt, der Diamant der Alpen. Uns zieht es schon seit ein paar Jahren immer wieder nach Obergurgel. Was zum einen an der Schneesicherheit liegt, denn selbst als letztes Jahr an sehr vielen Orten die Lifte still standen, oder es nur sehr schlechte Bedingungen gab, war hier alles ok, und die Pisten bestens präpariert, sowie eine Abfahrt bis in Tal möglich. Gut hier muss man fairer Weise sagen, das das Tal sich hier auf 1900 Metern befindet.

 

Zum anderen sind wir damals in Obergurgel gelandet, weil ich Anfängerin war, und es im fortgeschrittenen Alter ja generell schon nicht einfach ist noch Skifahren zu lernen, und wenn man dann keine geeigneten Bedingungen hat, wird es nicht gerade einfacher. Und genau das hat Obergurgel damals ausgemacht, die sehr guten Bedingungen auch für Anfänger. Breite, um nicht zu sagen sehr breite Pisten und jede Art von Gefälle, wenig bis sehr viel.

Und was für einen Anfänger auch immer mal wieder wichtig sein kann, die Möglichkeit an drei Stellen auch mit der Gondel wieder ins Tal zukommen.
Ebenfalls wird dem Rest, der es besser oder gut kann nicht langweilig, weil Obergurgel auch durchaus anspruchsvollere Pisten bereithält.

Und dieses Jahr gab es sogar zu Ostern noch viel, um nicht zu sagen sehr viel Schnee und toll gemachte Pisten. Es war fast schon so, das wir zu viel Schnee hatten, und sogar immer noch mehr bekommen haben, es hat eigentlich jede Nacht geschneit, und das teilweise sogar mehr als 15 cm. Schnee im Skiurlaub ist natürlich toll und im Schneefall Abends romantisch spazieren gehen auch, aber der frisch gefallene Schnee morgens auf der Piste ist eher nicht so schön. Und so waren wir doch sehr positiv überrascht und erfreut, das die Pistenbullys tatsächlich in aller Frühe noch mal über die Pisten gefahren sind um sie schön platt zu machen.

 

Unsere Unterkunft …

 

 

Wir waren schon in der ein oder anderen Unterkunft in Obergurgel und immer zufrieden. Diesmal waren wir zum zweiten Mal im s´Hoamatl, einer netten Pension die sozusagen am oberen Rand von Obergurgel liegt. Obergurgel ist ein Ort, wo man eigentlich am Anfang, wenn man ankommt, sein Auto abstellt und dann erst wieder braucht, wenn man nach Hause muss. Das trifft auch zu, wenn man im s´Hoamatl ist, dennoch ist hier der ein oder andere Fußweg ein wenig weiter, als wenn man gleich im Zentrum untergebracht ist. Dazu kommt, dass die Pension wunderschön auf einem Berg liegt, und so muss man eben diesen Berg jeden Abend nach dem Essen gehen auch wieder hoch.

 

 

Uns persönlich stört das nicht, erstens kann bei gutem Essen ein Verdauungsspaziergang nicht schaden, und zweitens ist uns diese schöne kleine Pension das wert. s´Hoamat hat nicht nur sehr nette und schöne Zimmer, welche eingerichtet mit Doppelbett, kleiner Sitzecke, Garderobe, Schrank, TV und Kühlschrank alles haben was man braucht. Sondern es gibt auch noch Wasserkocher, Besteck, Tassen und Teller für die entsprechend gebuchte Personenzahl. So das man, wenn man zum Essen nicht weggehen will, durchaus auch mal einen netten Abend auf dem Zimmer verbringen kann. Das Bad ist ausreichend groß und mit allem versehen was man braucht.

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die es aus machen, es gibt einen Föhn, zusätzliche weiche und kuschelige Decken, sowie zusätzliche Kissen, und wenn man mag, kann man für eine kleine Leihgebühr den Bademantel auch noch leihen.

Es gibt ein gutes und ausreichendes Frühstück, mit Eiern, unterschiedlichem Brot, Brötchen, verschiedenen Müslis, Obst und unterschiedlichem Aufschnitt, alles da was man braucht um gut gestärkt in den Tag zu gehen.
Auch sehr positiv zu erwähnen ist der Saunabereich, er ist groß und freundlich und steht jeden Tag von 16:00 bis 19:00 Uhr zur Verfügung. Handtücher gibt es hier genauso kostenlos, wie Tee und Wasser.

Die Entfernung zur Piste und zum nächsten Lift ist bei guten Schneebedingungen perfekt, es sind vom Skikeller nur ein paar Meter, bis man über einen Zieh Weg auf die Piste auffahren kann und so herunter zum Lift kommt. Abends sollte man allerdings die letzte Gondel nicht verpassen, um von oben kommend wieder an die Pension heranfahren zu können, denn sonst müsste man den eben schon mal erwähnten Berg hoch stapfen.

 

Unser Fazit …

 

Für uns steht fest, dass wir immer wieder gerne nach Obergurgel kommen. Es macht für uns immer wieder einen gewissen Reiz auf. Mehr über die Bewirtung, die Skipisten und den Ort könnt Ihr gerne auch in einem meiner früheren Artikel zu Obergurgel lesen.

 

Wenn Und nächstes Jahr lernt Paddy dann Skifahren 🙂

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt.

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