Sylt, eine Insel für Naturliebhaber

Sylt, schöne Strände, gutes Essen und viel Natur

 

 

Wie es zu Sylt kam …

Das wir die Insel Sylt besucht haben, kam durch eine Einladung zustande, der wir gerne gefolgt sind. Es ist ganz ehrlich gesagt nicht unsere Region, wir haben es normalerweise mehr mit Flugreisen, sprich mit Reisen in uns fremde Kulturen, in die Sonne und ins Warme. Und wenn es dann doch eine Reise mit dem PKW ist, dann ist es Skiurlaub, also entweder richtig Sommer oder richtig Winter.

Somit waren wir sehr gespannt auf Sylt im Herbst.

Die Anreise …

Bei der Anreise nach Sylt hat man mittlerweile viele Möglichkeiten, mit dem eigenen PKW, dann per Autozug mit Ankunft in Westerland oder mit der Fähre über Dänemark, dann kommt man in List an. Sofern man kein eigenes Auto braucht oder auf einen Mietwagen zurückgreifen möchte, kann man auch mit der Bahn oder mit dem Flugzeug anreisen. Jede dieser Arten ist völlig unkompliziert, wir haben uns für den eigenen PKW entschieden, da wir auf der Insel mobil sein wollten und für den Autozug, da uns das am einfachsten erschien. Denn unsere Unterkunft, der „Sylter Hahn“ lag in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof in Westerland, wo der Autozug hält. Wie es uns im Sylter Hahn gefallen habt könnt Ihr gerne in meiner Hotelbewertung dazu lesen.

            

Sylt in allgemeinen …

Sylt ist eine sehr freundliche und schöne Insel, und wer nicht immer 25 Grad plus sucht kommt hier auch im Herbst durchaus auf seine Kosten.

Es ist eine Insel für Leute die die Natur lieben, gerne wandern oder Rad fahren, und definitiv ein Hundeparadies. Wer die Natur mag, schöne Strände liebt, gutes Essen zu schätzen weiß und nicht ständig auf der Suche nach neuen Sehenswürdigkeiten ist, der wir sich hier pudel wohl fühlen.

Im Herbst mit Sicherheit auch ein toller Ort für Windsurfer, oder Keytsurfer.

Was man Fairerweise sagen muss, ist das Sylt keine billiges Pflaster ist. Klar, Geld ist immer relativ, für den einen sind über 3,-€ für einen Latte Macchiato viel, für den nächsten ist das normal, und es muss auch nicht immer teuer sein, hier und da findet man auch durchschnittliche Preise, aber vergleicht man es, egal in welcher Hinsicht, seien es Getränke, Essen, Supermarktpreise oder Eintrittspreise, mit anderen Regionen ist es auf meiner Sicht ehr höher im Preis.

Ausflüge und Unternehmungen auf Sylt …

Wenn man wie wir noch nie auf Sylt war, gibt es im Grunde schon einiges was man sich ansehen kann, aber man muss ganz ehrlich sagen, das fast alles was man auf der Insel unternehmen kann mit Natur verbunden ist, und die meisten Besucher kommen wohl auch genau deswegen hier her, um endlose Spaziergänge an schönen Stränden zu machen, zumindest im Herbst.

                

Wir haben uns aber auch gerne den kleinen Hafen in List angesehen, was durchaus eine nette Abwechslung ist.

 Hier ist immer ein wenig los, besonders rund um und in der alten Bootshalle, hier drin findet man nicht nur einen kleinen Markt des wohl bekanntesten Fischvermarkters Gosch, sondern auch mehrere andere kleine Geschäfte und Stände.

         

          

          

Von List aus kommt man auch zum so genannten Ellenbogen, der nordöstlichsten Stelle Deutschlands. Wer nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, und die letzten Kilometer bis zu diesem Punkt auch nicht zu Fuß zurücklegen will, der muss 6,-€ Maut zahlen um bis zur Spitze zu fahren.

Egal wie man den Weg zurücklegt auf eins muss man achten, man muss gelegentlich dem ein oder anderen freilaufenden Schaf ausweichen, welche in den Dünen Ihr zuhause haben. Der Weg führt ebenso vorbei an Sylts einziger Wanderdüne.

Selbstverständlich haben wir uns auch den kleinen Ort Kampen angesehen, gleich hinter der Friesenkapelle findet man hier den berühmten Denghoog, ein über 4000 Jahre altes Steingrab, die nächste Attraktion auf dem Weg zum Strand ist die Uwe-Düne, welche mit 53m die höchste Stelle auf Sylt ist und einen tollen Ausblick bietet, zumindest bei gutem Wetter.

Geht man durch die Dünen weiter zum Strand erreicht man, vorbei am Leuchtturm,

irgendwann das Rote Kliff, was durchaus ein Besuch wert ist.

           

Und ganz in der Nähe kann man dann eine wohlverdiente Pause machen, das La Grande Plage an Kampens Hauptstrand, ein Pfahlrestaurant bietet sich dafür förmlich an. Man kann bei gutem Wetter auf der Rundumterasse ein herrliches Panorama aufs Meer genießen, aber auch von drinnen hat man noch einen schönen Ausblick, egal ob bei gutem Essen oder nur einem Kaffee.

Auf dem Rückweg haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, einen Spaziergang durch den Strönwai zu machen. Die Straße die auch bekannt als „Whiskymeile“ ist, wo die Reichen und Schönen zum flanieren und bummeln hinkommen, ist allerdings aus meiner Sicht ehr unspektakulär, zumindest in der Woche und im Herbst.

Westerland selbst stellt, so könnte man es sagen das Zentrum der Insel da, die Innenstadt ist nett und lädt zum bummeln und Kaffee trinken ein. Auch hier kommt man von fast überall schnell an den Strand, und hat eine nicht enden wollende Promenade zum wandern zur Verfügung. In Innenstadt Nähe mit kleinen Geschäften, davor und dahinter immer mal wieder mit kleinen Strandbars und Bistros.

 

                                  

Für die Tage mit etwas schlechterem Wetter gibt es in Westerland ein Aquarium und ein Freizeitbad, beides bietet durchaus eine nette Abwechslung, aber auch nicht mehr. Das Aquarium haben wir uns angesehen, es ist sehr nett gemacht, aber halt auch in kurzer Zeit besichtigt, man kann sich bei Interesse für die Tiere eine Stunde darin aufhalten, viel mehr aber auch nicht.

Was man am Strand, bei Wind auch immer schön machen kann, ist den Wind- und Kitesurfern zuzusehen.

             

Die Gastronomie auf Sylt …

Ganz klar, man kann auf Sylt toll und gut fisch essen, und das fast überall, aber es soll ja Leute geben, denen der Sinn nach was anderem steht, und diejenigen kann ich beruhigen, es gibt auch jede Menge andere gute Möglichkeiten, und das denke ich für jeden Geschmack.

Wir hatten im Sylter Hahn unserer Unterkunft, ein sehr sehr gutes Frühstück, darum haben wir uns dazu entschieden mittags nichts zu essen und dafür abends essen zu gehen.

Wem das anders lieber ist, oder wer sich da schlicht und ergreifende nicht festlegen will, der bekommt hier wirklich überall auch Mittags etwas, selbst in den Cafés in denen wir für einen Kaffee oder Tee saßen, gab es Mittags leckere Dinge auf der Karte.

Wir haben uns in unserer Zeit abends für das Dalmatien, einen Kroaten entschieden, wo es lecker gegrillte Sachen, aber auch Nudeln oder Fisch gab. Platz genug für einen spontanen Besuch gab es hier auch.

Wer gerne ein gutes Steak essen will, dem kann ich nur einen Besuch im Block House ans Herzen legen, aber natürlich hat man hier auch noch die Möglichkeit, Burger, Salat oder auch tolle Gemüsevarianten zu essen. Hier sollte man allerdings vor allem am Wochenende reservieren.

Wem nach einem Schnitzel, einem Hähnchen oder einer Haxe ist, der bekommt auch das, und zwar im Münchener Hahn. Wer kein Problem damit hat, auf Sylt ehr bayrische Atmosphäre zu haben, der kann hier durchaus gut essen.

Wenn man so gar nicht weiß worauf man Hunger hat, geht ja meist der Besuch beim Italiener immer, und auch da bietet sich hier eine Auswahl an. Ausprobiert haben wir die Pizzeria riva, das Essen ist lecker, aber ich persönlich fand es ehr ungemütlich weil es sehr eng war und den ausstrahlte das man in kleinem Raum viele Tische unterbringen wollte. Gemütlicher und geschmacklich definitiv genau so gut fand ich es da im 49er Aldente, das Restaurant gleich beim Aquarium. Auch hier gab es vom Salat über die Pizza bis zum Steak alles. Hier konnte man gut hin nur um etwas zu trinken, sei es der Kaffee nach dem Spaziergang am Nachmittag oder auch das Bier zum Abend.

Wem danach ist mal ein etwas anderes Ambiente zu haben, der kann sowohl zum essen, als auch nur um etwas zu trinken in die Osteria am Campingplatz, echt nett gemacht, und wer mag kann selbst wenn es regnet im Strandkorb mit den Füßen im Sand sitzen, denn das gibt es da sogar drinnen.

Alles in allem … Essen ist Geschmacksache, aber auf Sylt kann wirklich jeder etwas finden.

Sylt und Hunde …

Wir selbst haben keinen Hund, waren aber dennoch total begeistert davon, wie offen diese Insel für Hunde ist.

Klar in der Hauptsaison im Sommer, wenn alle Gäste am Strand liegen sollte sie dort an der Leine geführt werden, aber auch dann gibt es Hundestrände, wo die Vierbeiner frei laufen können. Und jetzt im Oktober, wo ehr niemand am Strand liegt, störte es niemanden, das die Hunde frei am Strand herumliefen, klar oben auf der Promenade oder in der Stadt waren die meisten an der Leine. Aber auch hier habe ich selten so viele Geschärfte gesehen, vor denen ein Hundenapf stand, oder wo Hunde so problemlos mit in die Geschäfte dürfen.

Dasselbe trifft auf alle Restaurants, Bars oder Cafés zu, ich habe keins gesehen, wo Hunde nicht willkommen gewesen wären.

Ich denke für Hunde und deren Besitzer ein kleiner Traum, quasi ein Hundeparadies.

Unser persönliches Fazit …

Eine tolle Insel für Naturliebhaber, uns fehlt es auf der Insel ein wenig an Möglichkeiten zu Unternehmungen, die über das spazieren gehen am Strand hinausgehen, und ich kann es nicht verleugnen, mir selber läge Sylt im Sommer bestimmt ehr, allein des Wetters wegen, ich bin und bleibe halt eine Frostbeule.

Somit muss ich ganz ehrlich sagen das wir hier wohl ehr nicht zum Wiederholungstäter werden. Auch wenn wir jedem empfehlen können sich die Insel mal anzusehen.

Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim Lesen, und wenn Euch der Bericht gefallen hat, schaut doch mal bei mir auf Facebook oder Instagram vorbei, liked den Artikel oder folgt meinem Blog.

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