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Das Sheraton Miramar Resort

Das Sheraton Mirama Resort

Ägypten – El Gouna


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Ein sehr schön angelegtes Hotel, was sich in der Ferienstadt El Gouna auf mehreren Inseln verteil. Leider hält es hier und da nicht mehr den Standard den der Name verspricht.

Die Lage und die Umgebung

Wie so oft bei den Hotelbewertungen, ein paar Worte vorweg. Wenn man dieses Hotel bucht, muss man große Anlagen mögen, denn es ist groß, auf mehreren kleinen Inseln verteilen sich kleinere und größere Gebäude, die von eingeschossig bis dreigeschossig sind. Je nachdem wo man sein Zimmer hat, muss man schon in Kauf nehmen etwas Wegstrecke entweder zum Restaurant, zum Pool oder zum Strand zu haben. Mir hat die Aufmachung der Anlage jedoch sehr gut gefallen, trotz der Größe und der damit vielen Menschen verläuft sich alles und man hat sich nie erdrückt gefühlt. Die Anlage war immer sauber und gut gepflegt. Die Wege sind beschildert und man findet sich gut zurecht.

Die Lage und die Umgebung

Das Hotel liegt in der Touristenstadt El Gouna, fußläufig gut 10 Minuten von der Marina entfernt. Wenn man El Gouna entdecken will geht das von hier aus durchaus gut, außer zur Marina würde ich die Wege aber nicht unbedingt zu Fuß machen, sondern das Tuk Tuk nehmen.

Das Hotel bietet drei eigene Strandbereiche, welche an künstlich angelegten Lagunen liegen. Ebenfalls ist ein 300 Meter langer Steg, welcher aufs offene Meer führt. Dieser Steg dient den Schnorchlern auch dazu über ihn zum vorgelagerten Riff zu kommen.

El Gouna selber liegt gut 20 km vom Flughafen Hurghada entfernt und ist per Transfer in gut 30 Minuten zu erreichen. Der Standort El Gouna eignet sich eher für Badeurlaub und kleine Ausflüge ins Umland. Um bekannte ägyptische Tempelanlagen oder gar die Pyramiden zu besichtigen muss man schon sehr viel Fahrzeit auf sich nehmen.

Die Zimmer

Das Sheraton Miramar ist ein 5 Sterne (Landeskategorie) Hotel der Sheraton Gruppe. Die Zimmer sind groß, gut ausgestattet und wirken nicht verwohnt. Wir hatten ein Standard Zimmer, mit Lagunen Blick. In unserem Fall war das Zimmer eingeschossig mit Terrasse, also gab es niemand über uns. Gelegen an einer kleinen Lagune um die in Kreisform die anderen Gebäude des Hotels angeordnet waren. Also auch ohne offenes Meer, freier und direkter Wasserblick.

Das Zimmer hatte aus meiner Sicht alles was ein Zimmer braucht, zwei große Betten, Tisch und Stühle, Schreibtisch, einen großen und einen etwas kleineren Kleiderschrank, Utensilien zur Zubereitung von Tee und Kaffee, eine Minibar, einen großen Safe, in den auch ein Tablet gepasst hätte und natürlich einen Fernseher.

Das Bad war ausreichend groß, bot überall genug Abstellfläche, und war mit Föhn, Duschgel, Shampoo, Bodylotion und den üblichen Utensilien ausgestattet. Die Terrasse war möbliert mit zwei Sonnenliegen und einem kleinen Beistelltisch. Ebenfalls hatte das Zimmer eine frei zu regelnde Klimaanlage.

Der Service

Der Service im ganzen Hotel war gut. Hier und da musste man sicherlich schon mal etwas warten, aber bei der Größe des Hotels und der damit verbundenen Anzahl an Gästen, lässt sich so etwas kaum vermeiden.

Man bekam Getränke und sogar Snacks an die Liegen gebracht, das sowohl am Strand als auch am Pool, es gab täglich frische Handtücher für den Bereich, und meist wurden auch die einem zur Liege gebracht und einem wurde auf Wunsch der Sonnenschirm aufgemacht.

Das Zimmer wurde ein Mal am Tag zu unserer Zufriedenheit gereinigt und aufgeräumt. Die Minibar wird ein mal am Tag aufgefüllt, zusätzlich gibt es pro Zimmer nach zwei kleine Flaschen Wasser und eine separate fürs Bad. Als unsere Zimmerkarte nicht funktionierte und die Batterie in der Tür gewechselt werden musste hat es zugegeben zwar etwas gedauert, bis der Monteur auf seinem Fahrrad ankam und das Problem gelöst hat, aber er war total freundlich und es war immerhin auch schon zehn Uhr abends.

Die Rezeption war immer besetzt und in der Regel sprach dort auch immer jemand Deutsch. Auch im restlichen Hotel kommt man durchaus mit Deutsch überall weiter. Und der ganze Service funktionierte auch gut ohne Trinkgeld, natürlich haben wir trotzdem welches gegeben und natürlich geht dann alles noch etwas freundlich und schneller, aber es gab auch, ohne nichts am Service zu beanstanden.

Sport, Unterhaltung und Animation

Es gab ein Animations Programm im Sheraton Miramar, was jedoch sehr dezent war, die Animateure waren zwar da, haben aber die Gäste nicht von den Liegen geholt und nicht über den ganzen Pool geschriene was sie anbieten. AN Sportprogramm gab des übliche, wie Wassergymnastik, Boccia, Wasserball, Frühgymnastik und Darts. Abend gab es ein durchaus gutgemeintes Showprogramm, was man aber eher als kurzweilige Unterhaltung einstufen sollte, nicht mehr. Aber so etwas ist ja bekanntlich auch immer Geschmacksache.

Das Hotel hat, wenn man es so will, drei Pools. Welche aber sehr nah beisammen liegen. Einen Hauptpool, welcher auch der größte ist, er fällt langsam schräg ab, soll heißen er hat sowohl Nichtschwimmer als auch Schwimmer Bereiche. Welche gut durch Seile voneinander getrennt sind. Hier sind die meisten Gäste, es gab hier aber genug Liegen und Sonnenschirme, man hat zu jeder Tageszeit immer einen Platz gefunden.

Der zweite etwas kleinere Pool ist, etwas ruhiger, es sei denn hier wird gerade Wasserball gespielt. Allerdings standen hier kaum Liegen oder Schirme, was ich persönlich nicht schön fand. Ich denke, der Pool würde bedeutend öfter genutzt, wenn man sich nicht erst vom Hauptpool eine Liege holen müsste.

Das gleiche traf leider auf den Kinderpool zu, dieser befindet sich im Bereich der Kinderanimation, ist aber für alle Gäste zugängig. Nur wer verbringt mit seiner Familie dort Zeit, wenn es keine Liegen und Sonnenschirme gibt.

Die Gastronomie

Wir hatten für das Sheraton Miramar All Inklusive gebucht und das dürfte auch die meist gebuchte Variante hier sein.

Nun fällt es mir hier nicht leicht die richtigen Worte zu finden, um etwas zu den Restaurants und dem Essen zu sagen, ohne gleich völlig negativ zu klingen.

Erst mal die reinen Zahlen, es gibt ein Hauptrestaurant, eine Snackbar am Strand und zwei weitere Restaurants in denen man von der Karte Essen kann. Eins dieser beiden Restaurants, der Italiener, dient am Pool Mittags ebenfalls noch als Snackbar. Gegessen haben wir ein Mal am Strand, was gut war, und ansonsten Morgens und Abends am Buffet.

Zum Hauptrestaurant und dessen Atmosphäre, das Restaurant bietet im Sommer sehr wenig Möglichkeit draußen zu Essen, da es draußen wenig Schattenplätze gibt, und man schon hart im Nehmen sein muss, wenn man bei bereits über 30 Grad mitten in der Sonne seinen Kaffee trinken will. Die Terrassenseiten in der prallen Sonne werden daher von den Angestellten auch erst gar nicht eingedeckt. Generell ist aber die Fläche draußen für die Anzahl der Gäste eher klein und somit muss man auch Abends Glück haben etwas zu finden.

Im Innenbereich teilt sich das Restaurant in drei Räume, einem großen Hauptraum und zwei etwas kleinere. Platz ist hier genug, man bekommt immer und zu jeder Zeit einen Tisch. Und wenn es wirklich mal etwas voller ist, kümmert sich auch gleich jemand darum einem einen freien Tisch zu zeigen.

So richtig gemütlich ist es nicht, durch Größe und Höhe des Raumes ist es laut und man kann sich nicht wirklich in Ruhe mit seinem Tischnachbarn unterhalten, ohne recht laut zu sprechen. Tische und Stühle stehe etwas zu eng und man bekommt so keine Atmosphäre. Ich sage es mal so, es gäbe hier Luft nach oben.

Getränke und Kaffee bekommt man an den Tisch gebracht, was aber durchaus auch schon mal eine ganze zeit dauern kann, und hin und wieder muss man sich auch erst ein zweimal bemerkbar machen, bevor der Kellner einen registriert. Das ist bei der Menge der Menschen durchaus zu verstehen, dennoch empfinde ich es als unschön, gerade beim Frühstück trinke ich halt gerne erst mal einen Schluck Kaffee, bevor ich zum Buffet gehe, und nicht den Kaffee, nachdem ich gefrühstückt habe. Persönlich bin ich ja hier der Befürworter dafür, dass man sich seine Getränke selber holen kann, dann kommt sowas nicht auf.

Vom Buffet selber waren wir enttäuscht, wir waren bereits in Ägypten und das in weniger hoch dotierten Hotels, und Hotels die nicht einer namentlich so bekannte Hotelkette angehörten, und da war es um Klassen besser. Unverblümt gesagt, es war kein Buffet, es war eine Essecke. Das was es gab, war ok, deshalb kann man das jetzt auch als Kritik auf hohem Niveau abtun, aber ich finde, wenn man sich mit 5 Sterne Landes Kategorie und den Namen Sheraton schmückt, sollte man einen gewissen Standard auch halten. Wie gesagt, das was an Essen da war, war ok, aber es war sehr wenig Auswahl und hat sich auch bereits nach einer Woche wiederholt. Es war halt einfach dem nicht angepasst, was man hier erwartet.

Mir drängt sich hier der Verdacht auf, das man über sie Zeit in der die Touristen nicht in Scharen nach Ägypten gereist sind, die Preise gedrückt hat, und jetzt wo es langsam wieder etwas besser wird, nicht weiß wie man den Standard halten oder wieder erhöhen soll. Und Fakt ist, wenn man zu so günstigen Preisen buchen kann, muss an irgendwas gespart werden. Ich finde, dass es so allerdings der falsche Weg zum Sparen ist.

Positiv zu erwähnen ist hier allerdings noch die schöne Bar im Innenhof des Hotels, man kann hier toll sitzen und einfach nur seinen Kaffee oder sein Kaltgetränk genießen.

Unser Fazit

Es bedarf mehr als den oben genannten Mängeln um uns einen Urlaub zu verderben und somit kann ich sagen, das wir wenn der Preis stimmt auch so wieder das Sheraton Miramar besuchen würden, trotz mäßigem Buffet.

Alles in allem ist das Sheraton Miramar ein schönes Hotel mit toller Anlage, es gibt einen tollen Innenhof mit Bar zum Sitzen und verweilen, die Zimmer sind groß und sauber, wenn man also bereit ist, ein wenig Abstriche im Essen zu machen, hat man hier ein tolles Hotel.

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Lest auch gerne den Reisebericht zu unserem Urlaub in Ägypten hier.

Ägypten – El Gouna

El Gouna – eine künstlich angelegte Stadt

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Der Grund für eine Reise in eine nur für Touristen angelegte Stadt

Einen wirklichen Grund gibt es eigentlich gar nicht, wenn man mal von Neugier absieht. Wir wollten uns El Gouna schon lange Mal anschauen und da es dieses Jahr auf vielerlei Gründen nicht möglich war eine Fernreise zu unternehmen haben wir es in Angriff genommen.

Für uns ist es meist eher schwer in einem fremden Land Zeit zu verbringen, ohne uns da mit Land und Leuten zu beschäftigen, sprich es wäre keine Option gewesen Ägypten zu bereisen, ohne die Pyramiden oder all die alten Tempel Anlagen zu sehen … aber diesmal war die Lösung einfach, da wir schon mal vor ein paar Jahren in Ägypten waren und uns das Land bei einer Nilkreuzfahrt und einem Zwischenstopp in Kairo angesehen haben. Lest darüber gerne hier.

Somit konnten wir uns diesmal ganz beruhigt und ohne „schlechtes Gewissen“ bei einem Badeurlaub einfach „nur“ El Gouna ansehen.

El Gouna, Daten und Fakten

El Gouna wird als moderner Urlaubsort am Roten Meer beschrieben und liegt in der Nähe von Hurghada.

Der Ort oder besser die Stadt erstreckt sich entlang der Küste und ist auf mehrere kleinere Inseln verteilt. Und El Gouna ist definitiv nicht so klein wie man denken mag. Bekannt ist die Stadt für Ihre Lagunen, Korallenriffe, und Sandstrände. Viele Wassersportler, vor allem Kitesurfer und Windsurfer kennen und lieben den breiten Mangrooy Beach. Ein sehr beliebter Treffpunkt ist auch die Abu Tig Marina, ein kleiner Hafen mit vielen Restaurants und Bars.

Der Hintergrund, warum El Gouna gebaut wurde, war der Wunsch eine Siedlung zu schaffen, in der Touristen sich zwischen Restaurants, Hotels, Bars und Geschäften frei bewegen können, ohne extrem große Strecken zurücklegen zu müssen. Und in dem ein hohes Maß an Sicherheit gegeben ist. Denn normalerweise sind die Regionen in Ägypten eher dünn besiedelt, natürlich gibt es einige große Städte wie Hurghada, Alexandria oder auch Kairo. Aber normalerweise sieht es in den Touristen Gebieten eher so aus, das es die Hotels gibt, welche oft große Anlagen haben, davor das Meer liegt und dahinter die Wüste. Und so verlassen die Urlauber eher selten Ihre Hotelanlagen.

Das hat El Gouna zu mindestens für sich und innerhalb seiner Grenzen geändert.

Errichtet wurde El Gouna von einem Konzern, der dem Unternehmer Samih Sawiris gehört, und es hat alles mit der Grundsteinlegung 1989 begonnen. Seit dem wurden viele Millionen Dollar in dieses Projekt gesteckt und El Gouna ist angewachsen auf eine stattliche Größe, Hotels, Bungalows und auch privat Häuser verteilen sich mittlerweile auf einer Größe von 5 x 2 Kilometern.

Die Anreise

Die Anreise nach El Gouna ist einfach und unkompliziert. In unserem Fall sind wir von Frankfurt gestartet und nach gut 4,5 Stunden Flug in Hurghada gelandet. Von dort ging es mit dem Bus direkt nach El Gouna, die Entfernung beträgt ungefähr 20 Kilometer und je nach Verkehr schafft man das in 30 bis 45 Minuten.

Dann  steht man tatsächlich vor einer Schranke, die El Gouna vom Rest der Welt trennt. Der Busfahrer muss sich ausweisen, sagen, wo er hin will, dann erhält er eine Durchfahrtsgenehmigung. Die Autos werden mit Spiegeln von unten kontrolliert und die Privatwagen teilweise sogar mit Hunden durchsucht. Meine ganz private Meinung ist hier geteilt, klar man macht das, um gerade nach den harten Zeiten für den Tourismus in diesem Land die Leute in Sicherheit zu wiegen. Und das ist für immer noch sehr viele Touristen auch wichtig und ausschlaggebend. Auf der anderen Seite ist es eine Show, denn ganz ehrlich es ist keine Mauer um die Stadt gezogen und es wird die Möglichkeit geben hereinzukommen, wenn man weiß wo. Und kontrolliert werden auch nur die Einheimischen, Angestellten und Fahrer, niemand kontrolliert die Touristen im Bus oder der Ihr Gepäck … und wer sagt das alle Touristen „lieb“ sind. Ob man das nun braucht oder nicht bleibt Ansichtssache, mich persönlich stört es nicht, es verunsichert mich auch nicht, aber ich bräuchte es auch nicht.

Wenn man dann sozusagen im Inneren der Stadt angekommen ist, kommt es darauf an, wie viele Hotels der Fahrer anfahren muss und an welcher Stelle das steht, was man gebucht hat. Aber richtig groß sind die Entfernungen hier alle nicht und man ist eigentlich sehr schnell an seinem Hotel.

Sehenswertes in El Gouna

Uns selber ging es so, das wir uns das ganze etwas kleiner und kompakter vorgestellt hatten. Aber mal eben so von einem zum anderen Hotel schlendern kann man dann doch nicht, muss man aber auch nicht, denn es gibt ja Tuk Tuks, die wohl beliebtesten Fortbewegungsmittel in El Gouna. Diese kleinen Taxis befördern maximal 3 Personen und bringen einen überall hin, wo man hin möchte. Vor den meisten Hotels stehen immer ein oder zwei, an den markanten Sehenswürdigkeiten gibt es sogar Tuk Tuk Haltestellen. Und sonst einfach winken, die Fahrer haben immer ein Auge dafür wer mitfahren will. Eine Fahr egal von wo nach wo in El Gouna kosten immer 2 €. Man muss oder wenn man es so sagen will, kann diese Preise nicht verhandeln, es steht an jedem Tuk Tuk dieser Preis und die Fahrer versuchen auch nicht mehr zu bekommen.


Von den großen Hotels auf fahren auch Shuttle Busse, diese haben allerdings feste Haltepunkte und sind etwas teurer. Und auf den Wasserkanälen verkehren auch noch Wassertaxis, aber auch diese halten an festgelegten Punkten.

Wenn man davon absieht, das ganz El Gouna als Touristen Attraktion gedacht ist, gibt es einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Möchte man El Gouna in Gebiete einteilen, dann gibt es drei zentrale Bereiche. Das Stadtzentrum, auch Down Town genannt, den Tamar – Henna – Platz und die Abu Tig Marina, den alten Yachthafen der Stadt. Das Stadtzentrum beherbergt einige kleine Geschäfte, welche wie in einer kleinen Verkaufsstraße versucht worden sind landestypisch anzuordnen.

Man findet hier auch Bars und Restaurants und es ist durchaus eine nette Abwechslung abends hier ein wenig lang zu laufen. Uns selber gefiel jedoch die Abu Tig Marina, auch „alte Marina“ genannt bedeutend besser. Hier sind um einen kleinen Yachthafen herum viele Bars und Restaurants angesiedelt. Man kann das ein oder andere Schiff bestaunen, hört aus vielen Bars Musik und kann sich das bunte Treiben bei einem kühlen Getränk ansehen. Im Übrigen ist es auch ein schöner Ort um sich den Sonnenuntergang anzuschauen.

Für Interessierte gibt es noch die Moschee von El Gouna oder auch die Kirsche zu bestaunen. Auch hat El Gouna ein eigenes Museum, in dem die Geschichte Ägyptens gezeigt wird. Und dann gibt es noch ein kleines Aquarium, in dem man ein wenig der Unterwasserwelt bestaunen kann. Etwas abgelegen im Südosten befinden sich die Überreste der Festung Deir Umm Duheis und für die Naturliebhaber gibt es, außer der beeindruckenden Unterwasserwelt noch die Mangroveninsel vor dem Shereton Miramar zu besichtigen.

Aktivitäten in El Gouna

In El Gouna geht, wenn man will, eine Menge. Baden, Schnorcheln, Tauchen, Kitesurfen, Parasailing, Windsurfen, Reiten, Wüstentouren mit dem Jeep, dem Quad oder auf dem Kamel und es gibt eine Gokart Bahn. Es mangelt also keineswegs an Angeboten. Und man kann das alles auch an fast jedem Hotel buchen, denn es mangelt auch nicht an Leuten, die einem Ausflüge und ähnliches verkaufen wollen. Wem man da nun mehr vertraut dem Reiseleiter der Agentur, mit der man unterwegs ist oder den ortsansässigen Verkäufern, das sei jedem selber überlassen. Preislich waren in unserem Fall die ortsansässigen auf jeden Fall günstiger, aber es gab auch nicht jeden Ausflug bei jeder Agentur. Vergleichen und umhören lohnt sich also.

Wir haben uns für einen Ausflug mit der bei uns im Hotel ansässigen Tauchschule zum Schnorcheln entschieden und sind damit gut gefahren, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte, die Leute waren nett und hilfsbereit, und der Ausflug entsprach dem, was uns vorab versprochen wurde, somit kein Grund zur Klage.

Strände gibt es in El Gouna in der Theorie viele, fast jedes Hotel sagt, es hätte einen, im weitesten Sinne ist die auch richtig, man sollte aber bedenken, das viele davon künstlich angelegte Lagunen sind, und das ist nicht immer vergleichbar mit dem offenen Meer. Es gibt aber auch ein paar Strandabschnitte direkt am Meer. Einer davon ist der Mangroovy Beach, er liegt etwas nördlich der Marina und besitzt einen sehr flachen Küstenabschnitt, dieser uns das vorgelagerte Riff bilden eine Lagune, welche ein sehr beliebter Platz für Wind und Kitesurfer ist. Gleich neben unserem Hotel, dem Shereton Miramer liegt der Zeytouna Beach, er befindet sich auf einer kleinen Insel, und auch hier ist eine Lagune vorgelagert. Je nachdem ob man Ebbe oder Flut hat, kann man sehr weit ins Wasser gehen und erreicht dabei bestenfalls Kniehöhe. An diesem Strand geht ein 300 Meter langer Steg über die Lagune hinweg bis ins offene Meer. E ist der beliebte Ort für Schnorchler um von hier aus das vorgelagerte Riff zu besuchen.

Und damit sind wir bei der wohl beliebtesten Freizeitbeschäftigung in Ägypten, der Unterwasserwelt, sprich dem Schnorcheln und Tauchen. Wer nun extra dafür nach Ägypten kommt, dem sei gesagt, ja das lohnt sich definitiv, aber man sollte dann nicht unbedingt El Gouna als Aufenthaltsort wählen, sondern doch lieber eine der Bekannten Regionen dafür. Natürlich ist es in uns von El Gouna aus auch möglich, aber in direkter Nähe, also auch von oben erwähntem Steg kann man zwar durchaus in das vorgelagerte Riff, aber so viel Spektakuläres hält dies nicht bereit. Gut wenn man das erst mal etwas in dieser Art macht, wird man begeistert sein, aber sonst eher weniger. Man muss halt auch hier immer bedenken, das vieles hier künstlich angelegt ist und Natur ist nie künstlich. Was definitiv geht, sind Tauch- und Schnorchel Ausflüge mit dem Boot, wen es also nicht stört erst mal eine Zeitlang mit dem Boot raus zu fahren und zu schönen und sehenswerten Tauch- und Schnorchel Spots zu schippern, der kann das von hier aus auch gut machen. Fast alle Hotels haben eigene Tauchschulen auf Ihrer Anlage und die Leute da wissen, wo es was zu sehen gibt.

Ebenfalls sehr beliebt in El Gouna ist Wassersport und durch den Wind, der am Roten Meer fast nie ganz verschwindet, gilt es als kleines Wind sicheres Paradies vor allem für Kitesurfer und Windsurfer. Auch hier gibt es viele Wassersportschulen die Kurse und Ausrüstung anbieten. Es ist aber auch eine sehr nette Abwechslung den Kitesurfern einfach nur zuzusehen und wenn es ein bisschen mehr Wind gibt, sieht man auch gleich unendlich viele Schirme am Horizont.

Unser ganz persönlicher Eindruck

Wir wollten uns schon lange El Gouna ansehen, schon seit unserer ersten Reise nach Ägypten, jetzt im Nachhinein betrachtet, gibt es das ein oder andere positive, aber auch Dinge, die aus meiner Sicht überbewertet werden.

Eins ist klar oder es sollte es zumindest jedem sein, El Gouna ist eine künstlich erschaffene Welt für sich, welche mit dem realen Ägypten außerhalb der Stadt nichts gemein hat.

Positiv ist es mit Sicherheit, dass man sich in El Gouna frei bewegen kann. Und zwar auch frei von lästigen Straßenverkäufern, welche man in Ägypten sonst schon häufig findet. Egal wo in der Stadt man sich befindet, egal in welche noch so kleine Gasse man abbiegt, man hat zu keiner Zeit das Gefühl in Gefahr zu sein, oder sich unsicher fühlen zu müssen. Und das ist mit Sicherheit für den ein oder anderen Touristen wichtig.

Die Hotelanlagen in El Gouna sind schön angelegt und es gibt für jeden Geschmack etwas. Von 3 Sterne bis 5 Sterne, von klein bis groß, hier dürfte jeder seine Favoriten finden. Es ist einfach und unkompliziert die Hotelanlage abends zu verlassen, wenn man dann mal etwas anderes als die Hotelbar sehen will. Down Town und die Marina bieten Abwechslung und sind bequem per Tuk Tuk zu erreichen. Wenn man sich auf den Wegen der Touristen bewegt ist El Gouna sehr sauber, toll angelegt und wirkt modern. Die einheimische Währung braucht man nicht, man kommt bestens mit Euro klar.

Aber biegt man mal ein wenig links oder rechts von den üblichen Touristenpfaden ab, bewegt sich etwas weg vom Strom, dann sieht El Gouna manchmal gar nicht mehr soooo glänzend aus. Klar immer noch viel sauberer und moderner als das reale Ägypten außerhalb dieser Mauern, aber doch nicht mehr so glitzernd wie die Touristenpfade. Es wirkt eher ein wenig vergessen. Und hier sollte man dann für den kleinen Supermarkt auch einheimische Währung haben, denn da nimmt niemand mehr Euro.

Auf mich persönlich macht es den Eindruck, das es am Anfang einen Hype um El Gouna gab, der dann abgeebbt ist, und als dann die Aufstände und damit die Touristenkrise kam, hat man El Gouna wieder gehypte, weil es Sicherheit vermittelt. Und um die Touristen zu locken hat man natürlich die Preise gedrückt, denn eins muss man definitiv sagen, Ägypten zu buchen ist immer noch günstig, und jetzt wo die Touristen wieder da sind, weiß man glaube ich nicht, wie man den Standard wieder nach ober bekommen soll. Das ist wie gesagt aber ein ganz persönlicher Eindruck, aber es ist ja so, wenn man die Preise immer mehr drückt, muss man es irgendwo auffangen, und aus meiner Sicht gelingt dies eben nicht mehr überall.

Das gleiche Gefühl hatte ich auch bei einigen Dingen im Hotel. Nicht das ich mich hier beklagen will, das Shereton Miramar ist ein schönes Hotel, aber es kann in dem ein oder anderen Bereich den Standard nicht halten, den ich aus durchaus schlechter eingestuften Hotels in Ägypten kenne.

Aber lest dazu gerne den Bericht und die Hotelbewertung hier

Alles in allem ist El Gouna ein toller Ort, wenn man einen Badeurlaub in Ägypten machen will, aber aus meiner Sicht kann man das eben auch in vielen anderen Regionen und anderen großen Hotels in Ägypten. Es ist nett und schön gemacht, aber nochmal extra für El Gouna nach Ägypten müsste ich nicht.

Versteht mich nicht falsch, wir hatten einen tollen Urlaub, die Idee und die Umsetzung von El Gouna ist gut, aber eben nichts soooo außergewöhnliches. Es sei denn man brauch dieses Gefühl der Sicherheit, dann ist es auf jeden Fall eine Option.

Wenn Ihr mehr zu Ägypten lesen wollt, Tempel und Pyramiden kennenlernen wollt, denn lest gerne hier ,

schaut euch auch gerne meine Hotel Bewertungen für Ägypten an. Das Jungle Aqua Park Hotel sowie das Shereton Miramar Hotel.

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Ägypten

Ägypten – Das Land der Pharaonen und Pyramiden

Pyramiden – eine Nilkreuzfahrt und Erholung

 


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Nach längerem Vergleichen und Suchen, hatten wir einen Reiseveranstalter gefunden, der genau das anbot, eine Kombi aus Kairo, dann per Inlandsflug nach Luxor, zur Nilkreuzfahrt und dann nach Hurghada zum Badeurlaub. Gereist sind wir zur der Zeit mit Phoenix Reisen, und diesen Veranstalter kann ich jemanden der nach Ägypten will nur ans Herz legen, vom Service her gab es da wie selbstverständlich das rundum Sorglos Packet.

Wir sind von Frankfurt nach Kairo geflogen, wo wir dann eine Übernachtung hatten, was heißt wir waren weniger als 48 Stunden in Kairo, und genau das wurde unserer erstes und Gott sei Dank auch einziges Problem, denn was uns zu dieser Zeit beim einchecken in Frankfurt niemand gesagt hatte, unser Gepäck wurde in Kairo nicht ausgeladen, sondern flog gleich weiter nach Luxor zum Schiff. Ich muss hier sicher niemandem sagen oder näher erklären, wie Frau darauf reagiert, wenn sie nach einem längeren Flug am Gepäckband steht und KEIN Koffer erscheint. Und wie es mir nach der Erklärung der Reiseleitung warum dies so ist, und das dies auch der ganz normale Werdegang ist ging, als ich unser Gepäck gedanklich in Luxor einsam und verlassen Kreise auf dem Gepäckband ziehen sah.

Na ja, es ließ sich ja nun mal nicht ändern, und hier kann ich nur sagen kam die gute Betreuung von Phoenix das erste mal schon gleich zur Geltung, man hat sich nett darum gekümmert, aber ändern konnten auch sie nichts, weil es wie gesagt der gängige Ablauf ist, es wäre halt nur nett gewesen wenn man uns das in Frankfurt beim einchecken gesagt hätte, dann hätte man das nötigste im Handgepäck haben können.

Wir sind recht spät im Hotel in Kairo angekommen, was nicht zuletzt etwas an der abenteuerlichen Fahrweise der Ägypter liegt. Ganz ehrlich ich habe noch nie so viele Autos auf einem Fleck gesehen, die Stoßstange an Stoßstange stehen und ununterbrochen hupen. Man kann hier locker aus zwei Fahrspuren vier machen, und so tun als sei das ganz normal.

Am nächsten Tag ging es nach einem frühen Frühstück los zu dem Pyramiden und dem Ägyptischen Museum. Ich bin jetzt definitiv nicht der Museumstyp, aber hier muss ich sagen ein Besuch dort lohnt sich, es gibt einiges zu sehen. Bei der Besichtigung der Pyramiden hatten wir trotz des engen Zeitplans, da ja abends schon wieder unser Flug ging, genug Zeit und das weitläufige Gelände in aller Ruhe anzusehen. Es ist schon sehr beeindruckend, wenn man direkt vor einer der Pyramiden steht, und dieses riesige Bauwerk mit dem Hintergedanken betrachtet, dass Menschen es gebaut haben.

Es gab die Möglichkeit eine der Pyramiden von innen anzusehen, jedoch sollte man hier immer bedenken, das es sehr stickig im inneren ist, es ist nicht selten das Leute hier bedingt durch Kreislaufprobleme umkippen.

Wir waren mir einer kleinen Reisegruppe von sechs Leuten unterwegs, und konnten so mit einem kleinen Bus zu einem Aussichtspunkt fahren, von wo man einen tollen Ausblick über alle drei Pyramiden hatte, auch blieb noch genug Zeit um zur bekannten Sphinx Statur und dem Gelände um sie herum zu fahren, und auch dies in Ruhe anzuschauen.

Am Abend ging es dann zum Flughafen und per Inlandsflug nach Luxor zu unserem Flussfahrtschiff. Als wir das Schiff von außen gesehen haben, haben wir uns kurz angeschaut und wohl dasselbe gedacht, es sah nicht sooo toll aus, ehr etwas alt. ABER, nach dem wir auch nur einen Fuß ins Innere gesetzt hatten, waren diese Zweifel weg, man hatte sofort nicht mehr das Gefühl auf einem Schiff zu sein, es war geräumig und definitiv schön.

Unsere Kabine ware größer als manches Hotelzimmer das wir hatten, und sehr nett und liebevoll eingerichtet. Sie hatten sogar einen kleinen Balkon, auch wenn dieser nur für zwei Stühle reichte. Auch sonst gab es auf dem Schiff alle was man braucht, ein nettes Restaurant, eine Bar und das Deck mit Sitz- und Liegemöglichkeiten in Sonne und Schatten, sowie einen Pool.

Die erste Nacht blieb das Schiff in Luxor liegen, wie wir gleich am nächsten morgen hier die ersten Besichtigungen hatten.

Die Route

Luxor – Teben West (Königsgräber im Tal der Könige, die Tempel der Hatschepsut, Memnon Kolosse) – Esnar – Kom Ombo (Doppeltempel des Sobek und des Haroris) – Assuan (Assuan Staudamm, Philae Tempel – Edfu (Horustempel) – Teben Ost (Tempelanlage von Karnak) – Luxor (Luxor Tempel, Sphinx Allee)

Jetzt hier auf jeden der wunderschönen Tempel einzugehen, den wir gesehen haben dürfte wohl den Rahmen sprengen, also werde ich das mal in einem gesonderten Bericht für die, die das etwas genauer interessiert machen.

Ein paar Dinge sollte man bei einer Nilkreuzfahrt bedenken. Man ist zwar im Urlaub, aber meist muss man dennoch früh aufstehen, denn zum einen ist oft noch eine Anfahrt bis zu dem zu besichtigen Tempel per Bus zurückzulegen, und zum anderen wird es im Verlauf des Tages doch schon sehr heiß. Dafür bekommt man aber viel zu sehen, und hat dann oft nachmittags noch mal die Gelegenheit nett an Deck zu sitzen oder eine Runde durch den Pool zu schwimmen.

Wie oben schon gesagt sitz man auch immer noch mal eine Zeit im Reisebus, da nicht alle Sehenswürdigkeiten gleich in fußläufiger Nähe zur Anlegestelle liegen. Hier und da sollte man auch noch gut zu Fuß sein, denn die Tempelanlagen sind nicht immer mit Leichtigkeit zu begehen. Man kommt zum Mittagessen eigentlich immer wieder aufs Schiff zurück, es geht nach einer kleinen Pause aber dann auch durchaus auch noch mal los, zu dem ein oder anderen etwas näher gelegenen Ziel. Es gibt auch Tage an denen man über Mittag unterwegs ist, dann wird man aber bestens unterwegs versorgt.

Die Möglichkeit an dem ein oder anderen freien Nachmittag noch Ausflüge dazuzubuchen gibt es natürlich auch, so ist der berühmte Tempel von Abu Simble zum Beispiel nicht automatisch dabei, ein Besuch hier kostet dann natürlich auch extra.

Weiter sollte man wissen, das ein Nilkreuzschiff etwas lauter ist als der ein oder andere Ozeanriese, hat mein ein Zimmer in der Nähe der Maschinen oder auch in der Nähe der Gangway hat man schon eine gewisse Geräuschkulisse. Was da das Schiff meist nachts fährt und am frühen morgen anlegt, durchaus gewöhnungsbedürftig sein kann. Vom fahren des Schiffes selber merkt man eigentlich nichts, ich bin selber nicht sehr seetüchtig und hatte nie Probleme.

Eine Nilkreuzfahrt ist eine schöne Möglichkeit viel vom Land zu sehen, und doch immer wieder kleine Ruhepausen zu haben, es ist toll am frühen Abend wenn es noch hell ist und das Schiff schon abgelegt hat, an Deck zu sitzen und die Landschaft links und rechts vorbeiziehen zu sehen, noch eine Runde im Pool zu schwimmen, und bei einem Drink den Sonnenuntergang zu genießen.

Aus meiner Sicht war es die beste Art, um das beeindruckende Land zu bestaunen, und wir hatten das definitive Glück eine Reiseführerin zu haben, die uns ihr Land mit einer solchen Liebe, Hingabe und Wehmut über den fortschreitenden Verfall näher gebracht hat, das es gar keine Möglichkeit gab, das es uns hätte langweilig werden können.

Danke „Mama Isis“. 

Ich muss aber auch ganz ehrlich sagen, das man es mögen muss, denn es sind viele Tempel und irgendwann schleicht sich sonst das Gefühl ein das es nur wieder eine der nächsten Ruinen mit umgefallenen Säulen und Steinen ist, die eigentlich genau so aussieht wie die letzte. Und man sollte vorher vielleicht ein wenig den Reiseführer gelesen haben und schon mal was von der eine oder anderen Sehenswürdigkeit gehört haben, sonst könnte es sein, das das alles etwas viel Input auf einmal ist. Persönlich fand ich es wunderschön. Es war bei jedem Ausflug genug zeit um sich nach der Führung alles noch mal in Ruhe anzuschauen oder um Fotos zu machen, wir waren nie gehetzt oder in Eile unterwegs, trotz teilweise vollem Programm.

Die Nilkreuzfahrt endet wieder in Luxor und dort hat sie mit einem nett organisierten Abschlussabend ihren Ausklang gefunden, bevor es am nächsten Morgen mit dem Bus nach Hurghada ging.

Man sollte, wenn man erholt nach Hause will sollte man auf jeden Fall ein paar Tage Badeurlaub an die Nilkreuzfahrt anhängen, zum einen um noch etwas auszuspannen, zum anderen um die gesammelten Eindrücke wirken zu lassen. Für wen die Reise keine Frage von Kosten ist, der sollte hier allerdings die Variante eines Inlandsfluges nach Hurghada wählen, denn der Bustransfer durch die Wüste zieht sich über 6 Stunden schon ganz gut und so viel schönes gibt es da nun auch nicht zu sehen.

Die Tage in Hurghada haben wir dann auch nur noch zum ausspannen genutzt, in einem wie wir faden sehr schönen Hotel, was genau für solche Zwecke geeignet ist. Dazu findet Ihr eine genaue Hotelbeschreibung unter meinen Hotelbewertungen.

Zum Schluss bleibt über Ägypten zu sagen, das es ein sehr schönes und sehr faszinierendes Land ist, in dem man sehr viel sehen kann. Was die heute oft so in Frage gestellte Sicherheit angeht, kann ich nur sagen, das wir zu keinem Zeitpunkt Angst hatten uns frei zu bewegen, auch nicht ohne Reiseleitung, und wir waren gerade mal ein Jahr nach den großen Demos und Unruhen da.

Was man definitiv nicht braucht sind die Straßenverkäufer vor jeder Tempelanlage und vor den Pyramiden. Wer denkt er kennt die Sorte aus anderen Ländern, der wird überrascht sein, die Jungs hier sind besser. Man muss da schon sehr resistent sein, Scheuklappen auf und durch, einfach weiter gehen und nur nicht antworten, jedes Wort ist hier schon eins zu viel, dann hat man sofort x Personen um sich, die eine, wenn sie nicht von Reiseleitung oder Busfahrer abgefangen werden sogar bis in den Bus nachkommen.

Für uns war Ägypten definitiv eine Reise wert und wenn wir noch mal auf der Suche nach einem Ziel für einen Kurzurlaub oder einem Badeurlaub wären, stünde Ägypten durchaus wieder zu Wahl, schon allein wegen dem Service im Hotel.

Wie uns das Hotel Jungle Aqua Park gefallen hat könnt Ihr gerne in meinem Bericht dazu lesen.

Das Jungle Aqua Park

Hurghada, Ägypten 


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Eins muss man gleich am Anfang sagen, ja, die Anlage ist groß und das muss man mögen. Die Anlage ist aber trotz ihrer Größe sehr nett gestaltet, kein großer Betonklotz, sondern kleine Häuser in Reihe, welche höchstens 2 geschossig sind.

Die ganze Anlage ist nett aufgelockert und die meisten Zimmer liegen am Pool, ein großer Hauptpool durchzieht den vorderen Teil der Anlage, an diesem findet auch die Animation statt, die anderen Zimmer sind immer in einer Art U-Form angeordnet und in deren Mitte ist dann wieder ein einzelner Pool.

Die Anlage war trotz Ihrer Größe immer sauber, man sieht immer Personal was hinter den Leuten herräumt, sauber macht oder sich um den Garten kümmert.

Zur Anlage gehört ein Rutschen Park der eine will kommende Abwechslung ist, auch für Erwachsene.

Die Lage

Zur Lage des Hotels muss man sagen, dass es nicht direkt am Strand liegt, was für uns kein Problem darstellte, da wir nach einer Woche Nilkreuzfahrt nur Erholung gesucht haben. Wir haben uns den Strand angesehen, und es ist und bleibt immer Geschmacksache, aber wir haben schon schönere gesehen. Der Strandabschnitt, der extra für Hotelgäste reserviert war, war weder einladend eingerichtet, was Liegen und Schirme angeht, noch sah er sonderlich gepflegt aus.

Wer jedoch wert darauf legt, zum Strand zu kommen, dem sei gesagt dieser ist mit einem Shuttle Bus problemlos zu erreichen. Der fährt recht regelmäßig und hat auch immer Platz genug.

Die sonstige Umgebung des Hotels ist soweit ok, es kommt darauf an was man vor hat, wir haben die Anlage an ein paar Abenden verlassen, was auch ohne Probleme möglich ist, man muss halt wie in vielen anderen Ländern auch ein wenig Nerven mitbringen, was die Straßenverkäufer angeht. Sehr viel Sehenswertes haben wir allerdings in direktem Umfeld nicht gefunden. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der näheren Umgebung, einmal in Form einer Einkaufsstraße und einmal eines Einkaufszentrums.

Die Ausflugsmöglichkeiten die uns vorgestellt wurden hörten sich gut an, wurden aber von uns nicht genutzt weil wir wie gesagt das Kulturprogramm vorher ausgiebig hatten.

Entfernung zum Flughafen

Der Transfer zum Flughafen ist höchstens 30 Minuten, was natürlich schön ist, uns im Vorfeld aber etwas Sorgen machte, weil wir Lärm durch die Flughafen Nähe befürchtet haben. Das definitiv völlig unbegründet. Die Nähe zum Flughafen und die uns überfliegenden Maschinen haben uns nie gestört. Ich könnte nicht sagen, das ich mal bewusst einen Flieger gehört hätte.

Wie hatten ein normales Doppelzimmer gebucht, und ich muss sagen, die Zimmer sind groß, zumindest war das unser Eindruck, und was wir von anderen Zimmern sehen konnten war unserem ähnlich. Ein großes Bad unterteilt in ein abgetrenntes WC eine Nasszelle und dem Waschtisch. Eine Schrankwand im Eingang, dann das Doppelbett mit einem Schreibtisch davor. Davor ein durch Vorhänge abgetrennter Raum mit zwei Einzelbetten und davor die möblierte Terrasse. Rundum sehr nett eingerichtet und immer sauber. Die Einrichtung war schön und freundlich, nichts machte einen verwohnten Eindruck, sondern einen einladenden und wohnlichen.

Die Zimmer wurden regelmäßig und gut sauber gemacht, es gab regelmäßig neue Handtücher. Die Minibar wurde jederzeit mit Wasser aufgefüllt.

Der Service

Bezüglich des Service blieb kein Wunsch offen und wir können nichts negatives finden. Das Personal ist absolut freundlich und das zu jeder Zeit, man kommt mit deutsch weiter, es ist hier und da mit englisch aber leichter. Beschwerden gab es von unserer Seite aus keine, somit weiß ich nicht wie man damit umgegangen wäre, aber wir hatten bei Reservierung den Wunsch geäußert ein Zimmer am Hauptpool zu bekommen, und dieser wurde uns optimal erfüllt. Es gab eine Kinderbetreuung, Animation, Wäscherei und Arzt … genutzt haben wir davon nichts. Außer die Animation am Abend, die haben wir uns einmal angesehen, so etwas ist halt immer Geschmacksache, aber aus unserer Sicht brauchte man das hier ehr nicht, wir haben da schon schöner gesehen.

Gastronomie

Zur Gastronomie sei vorab gesagt, dass wir AI gebucht hatten und das Hotel 6 Restaurants und eben so viele Bars hat, alles ist im AI einbegriffen. Jedes Hotel hat ein anderes Thema und ein anderes Buffet, vom Schnitzel, über die frisch gemachte Pizza bis zu einheimischen Sachen war alles da, und so kann man sich jeden Abend erst mal fragen, wo man essen will … uns hat es überall wo wir waren gefallen und geschmeckt, man findet immer etwas und wird immer satt, die Auswahl an Getränke ist ebenfalls gut und ausreichend. Alles wird in den Restaurants sauber gehalten und die Tische schnell abgeräumt.

Man bekommt immer einen freien Tisch, klar ist, das es drinnen wo viele Menschen aufeinander treffen lauter ist und man hier und da auch mal etwas warten muss bis man an der Reihe ist … aber wer will bei solchem Wetter schon drinnen essen, und draußen bekommt man immer ein ruhiges Plätzchen. Das selbe trifft auf die Bars zu, klar ist es da wo die Musik an dem Abend spielt voller und lauter, aber es ist genug Platz für alle vorhanden und wenn man es ruhig will findet man auch dafür einen Platz.

Sport und Unterhaltung

Was Sport und Unterhaltung angeht hat das Hotel wie bereits gesagt einen eigenen Rutschen Park mit ca. 19 Rutschen und noch mal so vielen für die Kinder, an Unterhaltung mangelt es nicht. Die Animation am Pool ist gut und ausreichend, die Leute sind nett und nicht im Geringsten aufdringlich, es gibt alles von Fußball, über Aerobic und Darts bis hin zu Volleyball.

Die Pools

Wie oben bereits beschrieben, gibt es einen großen Pool quer durch die Anlage und jede Menge kleine vor den Zimmern. Zu unserer Zeit war es nie ein Problem einen Platz da zu bekommen wo man wollt, ob bei der Animation oder in einem ruhigen Eckchen, ebenfalls standen im Bereich des Rutschen Parks vollkommen genug Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung.

Zum Schluss

An Gästen gab es alle Nationen, sowie Familien und Paare … ganz gemischt. Dennoch muss man ganz klar sagen, man sollte eine große Anlage und Kinder mögen, wenn man dieses Hotel  bucht. Denn durch den Rutschen Park sind viele Familien da.

Und durch die Größe der Anlage kann es bedingt dadurch, wo man ein Zimmer hat schon mal mit einem kleineren Spaziergang verbunden sein zum Restaurant zu kommen.

Alles in Allem bleibt uns zu sagen, das wir das Hotel jeder Zeit wieder buchen würden, empfehlen würde wir es auch jederzeit, aber nur wenn man nicht zwingend einen perfekten Strandurlaub machen will, und lieber die Ausflugsmöglichkeiten des Reiseveranstalters bucht, denn auf eigene Faust, oder zu Fuß geht hier nicht viel.

Wer aber wie wir nach einer Woche in der er sich das sehr schöne Land angeschaut hat, und Tempel und Ruinen genug gesehen hat ausspannen will, der ist hier genau richtig.

Wie es uns sonst in Ägypten gefallen hat könnt Ihr gerne in meinem Reisebericht dazu lesen.