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Das Sheraton Miramar Resort

Das Sheraton Mirama Resort

Ägypten – El Gouna


*Werbung – durch Markennennung und Verlinkung*

Ein sehr schön angelegtes Hotel, was sich in der Ferienstadt El Gouna auf mehreren Inseln verteil. Leider hält es hier und da nicht mehr den Standard den der Name verspricht.

Die Lage und die Umgebung

Wie so oft bei den Hotelbewertungen, ein paar Worte vorweg. Wenn man dieses Hotel bucht, muss man große Anlagen mögen, denn es ist groß, auf mehreren kleinen Inseln verteilen sich kleinere und größere Gebäude, die von eingeschossig bis dreigeschossig sind. Je nachdem wo man sein Zimmer hat, muss man schon in Kauf nehmen etwas Wegstrecke entweder zum Restaurant, zum Pool oder zum Strand zu haben. Mir hat die Aufmachung der Anlage jedoch sehr gut gefallen, trotz der Größe und der damit vielen Menschen verläuft sich alles und man hat sich nie erdrückt gefühlt. Die Anlage war immer sauber und gut gepflegt. Die Wege sind beschildert und man findet sich gut zurecht.

Die Lage und die Umgebung

Das Hotel liegt in der Touristenstadt El Gouna, fußläufig gut 10 Minuten von der Marina entfernt. Wenn man El Gouna entdecken will geht das von hier aus durchaus gut, außer zur Marina würde ich die Wege aber nicht unbedingt zu Fuß machen, sondern das Tuk Tuk nehmen.

Das Hotel bietet drei eigene Strandbereiche, welche an künstlich angelegten Lagunen liegen. Ebenfalls ist ein 300 Meter langer Steg, welcher aufs offene Meer führt. Dieser Steg dient den Schnorchlern auch dazu über ihn zum vorgelagerten Riff zu kommen.

El Gouna selber liegt gut 20 km vom Flughafen Hurghada entfernt und ist per Transfer in gut 30 Minuten zu erreichen. Der Standort El Gouna eignet sich eher für Badeurlaub und kleine Ausflüge ins Umland. Um bekannte ägyptische Tempelanlagen oder gar die Pyramiden zu besichtigen muss man schon sehr viel Fahrzeit auf sich nehmen.

Die Zimmer

Das Sheraton Miramar ist ein 5 Sterne (Landeskategorie) Hotel der Sheraton Gruppe. Die Zimmer sind groß, gut ausgestattet und wirken nicht verwohnt. Wir hatten ein Standard Zimmer, mit Lagunen Blick. In unserem Fall war das Zimmer eingeschossig mit Terrasse, also gab es niemand über uns. Gelegen an einer kleinen Lagune um die in Kreisform die anderen Gebäude des Hotels angeordnet waren. Also auch ohne offenes Meer, freier und direkter Wasserblick.

Das Zimmer hatte aus meiner Sicht alles was ein Zimmer braucht, zwei große Betten, Tisch und Stühle, Schreibtisch, einen großen und einen etwas kleineren Kleiderschrank, Utensilien zur Zubereitung von Tee und Kaffee, eine Minibar, einen großen Safe, in den auch ein Tablet gepasst hätte und natürlich einen Fernseher.

Das Bad war ausreichend groß, bot überall genug Abstellfläche, und war mit Föhn, Duschgel, Shampoo, Bodylotion und den üblichen Utensilien ausgestattet. Die Terrasse war möbliert mit zwei Sonnenliegen und einem kleinen Beistelltisch. Ebenfalls hatte das Zimmer eine frei zu regelnde Klimaanlage.

Der Service

Der Service im ganzen Hotel war gut. Hier und da musste man sicherlich schon mal etwas warten, aber bei der Größe des Hotels und der damit verbundenen Anzahl an Gästen, lässt sich so etwas kaum vermeiden.

Man bekam Getränke und sogar Snacks an die Liegen gebracht, das sowohl am Strand als auch am Pool, es gab täglich frische Handtücher für den Bereich, und meist wurden auch die einem zur Liege gebracht und einem wurde auf Wunsch der Sonnenschirm aufgemacht.

Das Zimmer wurde ein Mal am Tag zu unserer Zufriedenheit gereinigt und aufgeräumt. Die Minibar wird ein mal am Tag aufgefüllt, zusätzlich gibt es pro Zimmer nach zwei kleine Flaschen Wasser und eine separate fürs Bad. Als unsere Zimmerkarte nicht funktionierte und die Batterie in der Tür gewechselt werden musste hat es zugegeben zwar etwas gedauert, bis der Monteur auf seinem Fahrrad ankam und das Problem gelöst hat, aber er war total freundlich und es war immerhin auch schon zehn Uhr abends.

Die Rezeption war immer besetzt und in der Regel sprach dort auch immer jemand Deutsch. Auch im restlichen Hotel kommt man durchaus mit Deutsch überall weiter. Und der ganze Service funktionierte auch gut ohne Trinkgeld, natürlich haben wir trotzdem welches gegeben und natürlich geht dann alles noch etwas freundlich und schneller, aber es gab auch, ohne nichts am Service zu beanstanden.

Sport, Unterhaltung und Animation

Es gab ein Animations Programm im Sheraton Miramar, was jedoch sehr dezent war, die Animateure waren zwar da, haben aber die Gäste nicht von den Liegen geholt und nicht über den ganzen Pool geschriene was sie anbieten. AN Sportprogramm gab des übliche, wie Wassergymnastik, Boccia, Wasserball, Frühgymnastik und Darts. Abend gab es ein durchaus gutgemeintes Showprogramm, was man aber eher als kurzweilige Unterhaltung einstufen sollte, nicht mehr. Aber so etwas ist ja bekanntlich auch immer Geschmacksache.

Das Hotel hat, wenn man es so will, drei Pools. Welche aber sehr nah beisammen liegen. Einen Hauptpool, welcher auch der größte ist, er fällt langsam schräg ab, soll heißen er hat sowohl Nichtschwimmer als auch Schwimmer Bereiche. Welche gut durch Seile voneinander getrennt sind. Hier sind die meisten Gäste, es gab hier aber genug Liegen und Sonnenschirme, man hat zu jeder Tageszeit immer einen Platz gefunden.

Der zweite etwas kleinere Pool ist, etwas ruhiger, es sei denn hier wird gerade Wasserball gespielt. Allerdings standen hier kaum Liegen oder Schirme, was ich persönlich nicht schön fand. Ich denke, der Pool würde bedeutend öfter genutzt, wenn man sich nicht erst vom Hauptpool eine Liege holen müsste.

Das gleiche traf leider auf den Kinderpool zu, dieser befindet sich im Bereich der Kinderanimation, ist aber für alle Gäste zugängig. Nur wer verbringt mit seiner Familie dort Zeit, wenn es keine Liegen und Sonnenschirme gibt.

Die Gastronomie

Wir hatten für das Sheraton Miramar All Inklusive gebucht und das dürfte auch die meist gebuchte Variante hier sein.

Nun fällt es mir hier nicht leicht die richtigen Worte zu finden, um etwas zu den Restaurants und dem Essen zu sagen, ohne gleich völlig negativ zu klingen.

Erst mal die reinen Zahlen, es gibt ein Hauptrestaurant, eine Snackbar am Strand und zwei weitere Restaurants in denen man von der Karte Essen kann. Eins dieser beiden Restaurants, der Italiener, dient am Pool Mittags ebenfalls noch als Snackbar. Gegessen haben wir ein Mal am Strand, was gut war, und ansonsten Morgens und Abends am Buffet.

Zum Hauptrestaurant und dessen Atmosphäre, das Restaurant bietet im Sommer sehr wenig Möglichkeit draußen zu Essen, da es draußen wenig Schattenplätze gibt, und man schon hart im Nehmen sein muss, wenn man bei bereits über 30 Grad mitten in der Sonne seinen Kaffee trinken will. Die Terrassenseiten in der prallen Sonne werden daher von den Angestellten auch erst gar nicht eingedeckt. Generell ist aber die Fläche draußen für die Anzahl der Gäste eher klein und somit muss man auch Abends Glück haben etwas zu finden.

Im Innenbereich teilt sich das Restaurant in drei Räume, einem großen Hauptraum und zwei etwas kleinere. Platz ist hier genug, man bekommt immer und zu jeder Zeit einen Tisch. Und wenn es wirklich mal etwas voller ist, kümmert sich auch gleich jemand darum einem einen freien Tisch zu zeigen.

So richtig gemütlich ist es nicht, durch Größe und Höhe des Raumes ist es laut und man kann sich nicht wirklich in Ruhe mit seinem Tischnachbarn unterhalten, ohne recht laut zu sprechen. Tische und Stühle stehe etwas zu eng und man bekommt so keine Atmosphäre. Ich sage es mal so, es gäbe hier Luft nach oben.

Getränke und Kaffee bekommt man an den Tisch gebracht, was aber durchaus auch schon mal eine ganze zeit dauern kann, und hin und wieder muss man sich auch erst ein zweimal bemerkbar machen, bevor der Kellner einen registriert. Das ist bei der Menge der Menschen durchaus zu verstehen, dennoch empfinde ich es als unschön, gerade beim Frühstück trinke ich halt gerne erst mal einen Schluck Kaffee, bevor ich zum Buffet gehe, und nicht den Kaffee, nachdem ich gefrühstückt habe. Persönlich bin ich ja hier der Befürworter dafür, dass man sich seine Getränke selber holen kann, dann kommt sowas nicht auf.

Vom Buffet selber waren wir enttäuscht, wir waren bereits in Ägypten und das in weniger hoch dotierten Hotels, und Hotels die nicht einer namentlich so bekannte Hotelkette angehörten, und da war es um Klassen besser. Unverblümt gesagt, es war kein Buffet, es war eine Essecke. Das was es gab, war ok, deshalb kann man das jetzt auch als Kritik auf hohem Niveau abtun, aber ich finde, wenn man sich mit 5 Sterne Landes Kategorie und den Namen Sheraton schmückt, sollte man einen gewissen Standard auch halten. Wie gesagt, das was an Essen da war, war ok, aber es war sehr wenig Auswahl und hat sich auch bereits nach einer Woche wiederholt. Es war halt einfach dem nicht angepasst, was man hier erwartet.

Mir drängt sich hier der Verdacht auf, das man über sie Zeit in der die Touristen nicht in Scharen nach Ägypten gereist sind, die Preise gedrückt hat, und jetzt wo es langsam wieder etwas besser wird, nicht weiß wie man den Standard halten oder wieder erhöhen soll. Und Fakt ist, wenn man zu so günstigen Preisen buchen kann, muss an irgendwas gespart werden. Ich finde, dass es so allerdings der falsche Weg zum Sparen ist.

Positiv zu erwähnen ist hier allerdings noch die schöne Bar im Innenhof des Hotels, man kann hier toll sitzen und einfach nur seinen Kaffee oder sein Kaltgetränk genießen.

Unser Fazit

Es bedarf mehr als den oben genannten Mängeln um uns einen Urlaub zu verderben und somit kann ich sagen, das wir wenn der Preis stimmt auch so wieder das Sheraton Miramar besuchen würden, trotz mäßigem Buffet.

Alles in allem ist das Sheraton Miramar ein schönes Hotel mit toller Anlage, es gibt einen tollen Innenhof mit Bar zum Sitzen und verweilen, die Zimmer sind groß und sauber, wenn man also bereit ist, ein wenig Abstriche im Essen zu machen, hat man hier ein tolles Hotel.

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Lest auch gerne den Reisebericht zu unserem Urlaub in Ägypten hier.

Das Khaolak Laguna Resort

Das Khaolak Laguna Resort

Thailand – Khao Lak

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Tolles und sehr schön angelegtes Hotel

Die Lage und die Umgebung

Das Khaolak Laguna Resort liegt günstig, was die Tatsache angeht, das man in Thailand ja meist seine Unterkunft nur mit Frühstück bucht. Von hier aus ist es ein Katzensprung auf die Hauptstraße mit vielen Restaurants und Bars, trotzdem liegt man weit genug weg, um nicht im Trubel zu sein.

Etwas ungünstiger ist es wenn man Ausflüge ab Phuket machen möchte, denn über die Thailändischen Straßen bis dahin zurück dauert es schon ein wenig. Man kann aber auch in Khao Lak nette Ausflüge unternehmen, und wenn man nur für einen Badeurlaub hier ist, dann ist man auf jeden Fall genau richtig.

Die Zimmer

Unser Wunschhotel, das Khaolak Laguna Resort hat uns vom ersten Moment an positiv überrascht. Es wurde sich schon beim Check-in sehr freundlich und zuvorkommend um uns gekümmert. Und die ersten Eindrücke bestätigten sich auch beim ersten Gang über die Anlage und beim Eintritt in unsere Zimmer.

Die Zimmer waren groß, ansprechend eingerichtet, mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch, Sitzecke, einer Kommode, Kleiderschrank und einem kleinen Kühlschrank. Das Bad war ebenfalls groß, mit Wanne und großer Dusche ausgestattet. Ebenfalls hatten unsere Zimmer einen schönen großen möblierten Balkon. Das einzige was ein wenig nachteilig war, war das es im Kleiderschrank fast nur Platz gab um Kleidung aufzuhängen, ein wenig fehlte Raum um etwas abzulegen, oder Schubladen. Aber solchen Kleinigkeiten sind für uns nicht ausschlaggebend.

Die Zimmer wurden täglich gereinigt und das immer zu unserer vollsten Zufriedenheit. Es wurde immer alles nett wieder hergerichtet und dekoriert.

Der Service

Wie oben schon kurz erwähnt, waren alle Angestellten im Hotel sehr freundlich und sehr bemüht einem in jeder Lage zu helfen.

Ein Beispiel, kurz vor Weihnachten wurde um den Pool herum ein großes Buffet und eine Bühne aufgebaut, somit stand diese Fläche für  diesen Tag nicht als Liegefläche zur Verfügung. Nun ja es wurde also etwas knapp mit Liegen, da wir nun aber nicht so verwöhnt sind, haben wir uns mal kurz selber geholfen … sind einfach an den Ort gestapft, wo die Liegen und Auflagen gestapelt wurden und haben uns jeder eine Auflage geschnappt und auf die Wiese gelegt.

Natürlich fällt es nun auf, wenn 5 Personen mit Auflagen quer über die Anlage laufen, und man hat uns gesehen, und sofort auch angesprochen … wie hatten erwartet, das man uns sagt, das wir das bitte lassen solle, ABER der Herr wollte nur wissen, wo wir hin wollen, nach dem wir Ihm das gesagt hatten, kam er kurz darauf mit einem Kollegen im Schlepptau und brachte uns für die Auflagen Handtücher und Kissen … damit wir es auch bequem hätten.

Die Gastronomie

In unserem fall können wir hier nur das Frühstück beurteilen, das Hotel ist zwar eins der wenigen welches man in Thailand auch als allinklusive Hotel buchen kann, davon haben wir aber abgesehen.

Das Frühstück war auf jeden Fall sehr gut, ausreichend, abwechslungsreich und es war auch immer alles frisch, oder wurde auf Wunsch frisch gemachte.

Was wir Mittags an der Strandbar an Essen sehen konnten, sah ansprechend aber nicht sehr abwechslungsreich aus, wir würde in der Zukunft auch dazu tendieren nur Frühstück zu buchen. Allein auch schon weil es wirklich stimmt, man kann in Thailand sehr günstig essen, und das nicht nur einheimisch, sondern jeder Art.

Sport, Unterhaltung und Animtion

 

Das Hotel hat keine Animation, die man aber auch eigentlich hier nicht braucht, da der Weg nach draußen in die Bars wirklich nicht weit ist. Und wenn man zum Abendessen sowieso nicht im Hotel ist, bietet es sich auch ehr an, gleich draußen nach etwas Unterhaltung zu schauen. Was den positiven Nebeneffekt hat, das es Abends im Hotel schön ruhig ist.

Sportlich bietet das Hotel einen Fitnessraum, den wir allerdings nur von außen gesehen haben.

Tipps und Empfehlungen

Wenn man etwas kurzweilige Unterhaltung sucht, auf jeden Fall den Wochenmarkt in nächsten Dorf besuchen, das Treiben dort ist immer einen Besuch wert. Und das ein oder andere Schnäppchen kann man da auch machen.

Die Taxi Fahrer, bzw. Tuck Tuck Fahrer sind durchaus immer bereit zu handeln, aber auf den Preis, den uns die Reiseleiterin gesagt hatte haben wir keinen bekommen. Und wenn man irgendwann nicht zu Fuß gehen will, muss man den Preis akzeptieren, der auch durchaus ok ist.

Supermärkte gibt es wie Sand am Meer und die Preise tun sich eigentlich auch nichts, egal ob man den ersten nimmt, an dem man vorbeigeht, oder ob man noch weiter geht. Das kaufen von Getränken außerhalb der Hotelanlage und das mit herein nehmen ist überhaupt kein Problem, es ist normal und wird nicht missbilligend beäugt. Auch ist es ok diese Getränke mit an den Pool zu nehmen und dort zu trinken.

Unser Fazit zum Schluss

Nach unseren vielen Eindrücken auf der Rundreise waren wir ehrlich gesagt froh, zum einen mal länger als eine Nacht an einem Ort zu bleiben und zum anderen auch erst mal ein paar Tage nichts zu tun. Was in dieser Hotelanlage definitiv gut möglich ist. Man hat Pool, Meer, Strand alles recht zentral und ein gutes Frühstück, was auch wenn man spät aufsteht noch alles für einen bereithält.

Wenn Ihr wissen wollt was wir sonst alles in Thailand erlebt haben, denn lest gerne meine Reiseberichte dazu, es gibt hier allerdings drei Teile, da es einfach zu viele Eindrücke für nur einen Bericht waren. Lest gerne in Teil 1 wie unsere Rundreise war, kommt in Teil 2 mit uns nach Khao Lak zum Baden und begleitet uns in Teil 3 nach Bangkok über Sylvester.

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Thailand -Teil 2

Badeurlaub in Khao Lak

Thailand – Teil 2

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Der zweite Teil der Thailandreise

Im ersten Teil habe ich Euch ja von unserer Rundreise erzählt, geendet hat diese ja quasi am Flughafen Bangkok, und genau da geht es jetzt weiter!

Die Anreise nach Khao Lak

Am Flughafen Bangkok angekommen, mussten wie uns erst mal orientieren, denn irgendwie war auf den vielen Infotafeln unser Flug nach Phuket nirgends aufgelistet. Und nachdem wir zugegeben kurz irritiert waren, dämmerte es uns nach kurzer Zeit — unser Fahrer hatte uns am internationalen Terminal abgesetzt und von da gehen nun mal keine Inlandsflüge! Kurz bei der netten Dame an der Info nachgefragt, wurde uns das auch bestätigt. Das Problem ließ sich aber schnell und unkompliziert lösen. Da man den Terminal für Inlandsflüge problemlos in 5 Minuten zu Fuß erreichen konnte. Dort angekommen ging es dann mit kurzer Verspätung auch los, mit Bangkok Air nach Phuket.

Wie hatten uns für diesen Flug bereits von zu Hause aus die FleyerBonus Card von Bangkok Air besorgt, da man laut unseren Infos nur durch den Besitz der Karte 10 kg Freigepäck mehr hat. Die Karte funktioniert wir das bei uns bekannte Miles and More System. Und da wir auf den Langstrecken Flügen 30 kg Gepäck frei hatten, und auf den Inlandsflügen dann nur 20 kg, erschien uns das als sichere Lösung. Und entweder waren die Damen und Herren am Check In sehr großzügig oder das Vorlegen der ausgedruckten Karte hat funktioniert, denn alle Koffer waren ein paar Kilo schwerer und nachzahlen musste niemand. Ansonsten kann man diesen Inlandsflug gut mit einem Flug mit unseren bekannten Billigfliegern vergleichen, was Platz und Service angeht. Aber bei einer Flugzeit von etwa 1,5 Stunden stellte das für uns jetzt kein Problem dar.

Gut am Flughafen Phuket angekommen hat uns unser Transfer ins ca. 1 bis 1,5 Stunde entfernet Khao Lak gebracht. Nach einer sagen wir mal „unruhigen“ Fahrt, da es der dortiger Fahrer nicht so mit einer für diese Straßen angepassten Geschwindigkeit hatte, waren wir gut im Hotel angekommen.

Unser Hotel in Khao Lak

Unser Wunschhotel, das Khaolak Laguna Resort hat uns vom ersten Moment an positiv überrascht. Es wurde sich schon beim Check-in sehr freundlich und zuvorkommend um uns gekümmert. Und die ersten Eindrücke bestätigten sich auch beim ersten Gang über die Anlage und beim Eintritt in unsere Zimmer.

Die Zimmer waren groß, ansprechend eingerichtet, mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch, Sitzecke, einer Kommode,  Kleiderschrank und einem kleinen Kühlschrank. Das Bad war ebenfalls groß, mit Wanne und großer Dusche ausgestattet. Ebenfalls hatten unsere Zimmer einen schönen großen möblierten Balkon. Das einzige was ein wenig nachteilig war, war das es im Kleiderschrank fast nur Platz gab um Kleidung aufzuhängen, ein wenig fehlte Raum um etwas abzulegen, oder Schubladen. Aber solchen Kleinigkeiten sind für uns nicht ausschlaggebend.

Lest hier gerne auch meine ausführliche Hotelbewertung.

Nach unseren vielen Eindrücken auf der Rundreise waren wir ehrlich gesagt froh, zum einen mal länger als eine Nacht an einem Ort zu bleiben und zum anderen auch erst mal ein paar Tage nichts zu tun. Was in dieser Hotelanlage definitiv gut möglich ist. Man hat Pool, Meer, Strand alles recht zentral und ein gutes Frühstück, was auch wenn man spät aufsteht noch alles für einen bereithält.

Über die Verpflegung und die Preise

Wie hatten auf Anraten vieler Leute nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. Und auch wenn ich vor diesem Urlaub sehr skeptisch war, kann ich das jetzt nur jedem raten, genauso zu machen, und ich würde es bei einem erneuten Thailand Aufenthalt ebenfalls wieder so machen. Man muss weder Angst haben, dass man keine Örtlichkeit findet, wo man etwas essen kann, noch das man nicht das für sich passende Essen findet. Und auch muss man sich keine Sorgen machen, das die Nebenkosten die Urlaubskasse sprengen.

Aber der Reihe nach … fangen wir mal mit den Örtlichkeiten und Möglichkeiten an, etwas zu essen. Wenn man das Hotel verlässt, steht man quasi auf einer Art Einkaufsstraße, welche über einige Kilometer unzählige Restaurants, Bars und Geschäfte bereithält. Zu Fuß ist man also in weniger als 5 Minuten mitten im Geschehen und kann in etlichen Einrichtungen das unterschiedlichste zu essen findet. Und hier kommen wir zur Auswahl, man findet hier alles, von eiheimischen Thaiessen über Pizza und Burger zu Schnitzel und sogar einen MC Donald, es gibt also wirklich für jeden etwas.

Was nun den Preis angeht, ist es immer etwas schwierig darüber ein Urteil abzugeben, denn was für den einen billig ist, ist für den anderen schon teuer. Also belasse ich es mal dabei zu sagen, dass wir uns eigentlich immer für Restaurants entschieden haben, wir sowohl Pizza, als auch Nudelgerichte, Steak oder Thai hatten, und im Durchschnitt eigentlich nie mehr als 20 bis 30 Euro für zwei Leute inclusive Getränke bezahlt haben. Es würde sicher noch etwas günstiger, wenn man sich einen kleinen thailändischen Imbiss sucht, aber für uns war es auch so völlig ok. Was die Getränkepreise angeht, muss man halt schauen, wo und was man trinkt … im Hotel ist es immer etwas teurer aber nicht teurer als bei uns, im Restaurant sind die Preise auch mit den unsrigen zu vergleichen. Wenn man nun aber in einen der Supermärkte geht, von denen man echt alle 200 Meter einen findet, dann geht es viel viel günstiger. Die meisten Märkte heißen in Thailand „seveleleven“ und man bekommt da wirklich alles, und hier muss man für zum Beispiel einen Liter Cola gerade mal 80 Cent zahlen für Wasser meist noch viel weniger, aber auch Bier oder sonstiger Alkohol kostet hier viel weniger als bei uns. Und nein, es ist überhaupt kein Problem die Getränke mit ins Hotel zu nehmen, und diese am Pool auf dem Zimmer oder dem Balkon zu verzehren. Man sollte vielleicht nicht versuchen, sich an eine Hotelbar damit zu setzen, aber ansonsten geht da alles. Geht man abends in eine Bar um was zu trinken, ist es auf jeden Fall billiger als hier, es kommt natürlich auch immer darauf an, was man trinken möchte.

Ausflüge in Khao Lak und Umgebung

Nach ein paar Tagen Ruhe, haben wir uns natürlich auch in Khao Lak noch das ein oder andere angesehen. Wir haben uns unter anderem für eine vom Reiseveranstalter angebotene Tagestour entschieden. Ein ganzer Tag, mit vielen Stopps, an dem man viel zu sehen bekam. Zuerst ging es für uns wieder per Transfer nach Phuket und von da aus dann weiter per Schnellboot. Nach einer Fahrt von ca. einer Stunde haben wir an einer Bucht gehalten, von der aus wir in eine Höhle gegangen sind, die einen zweiten Ausgang hatte, der einen quasi in eine Lichtung geführt hat.

Man stand hier wirklich in Mitten der Kalksandstein Felsen und konnte die bizarren Formen der Steine sehen. Man kann diese Höhle nur bei Niedrigwasser besuchen, da dieser Innenraum sonst unter Wasser liegt. Ich empfehle hier durchaus Badeschuhe, da man, wenn man durch die Höhle geht, auch durch knietiefes Wasser gehen muss, wo sich kleine Steine oder ähnliches am Untergrund befinden. Auch kommt einem die Decke oft recht nah und man weiß nach ein paar Metern, das Helm und Taschenlampe nicht nur zur Zierde verteilt wurden. Aber wir fanden es toll.

Danach ging es für uns weiter zum jedermann wohl bekannten „James Bond Felsen“. Die Insel wo dieser liegt heißt Khao Pang Kann und durch den bekannten James Bond Film wurde die der Insel vorgelagerte Felsennadel wohl weltbekannt. Auf der Insel gibt es nicht nur den Felsen, auch wenn wohl alle wegen ihm kommen. Die Insel ist grün bewachsen, und mit bis zu 300 Metern senkrecht aufsteigenden Felsen umgeben, welche von Höhlen und Grotten durchzogen werden. Diese Insel wie auch die weiteren bizarren Kalksandstein Gebilde in der Phang – Nang Bucht sind durch Wind, Wetter, Meeresströmungen und Erdverschiebungen entstanden.

Eins muss einem bei all der tollen Natur jedoch klar sein, man ist gerade hier NIE alleine, und wenn man ein schönes Foto mit DEM Felsen will, muss man schon etwas Geduld haben, denn das wollen alle die da sind. Es ist schon sehr touristisch und sehr vermarktet, aber wir fanden dennoch das es schön und interessant war es zu sehen.

Danach machten wir einen weiteren Halt, zum Kajak fahren. Wir mussten hier nicht selber fahren, sondern jedes Kajak bekam einen Fahrer, welcher einen dann durch eine Region mit vielen Felsen, kleinen Höhlen und bewachsenem Ufer fuhr. Es war eine nette Abwechslung.

Bedeutend interessanter fand ich jedoch den Stopp danach. Wir haben nämlich auf einem der schwimmemden Dörfer angehalten, und uns ein wenig dort umsehen dürfen. Das Dorf heißt Koh Panyee und ist bei den meisten Besuchern durch einen Fernsehbericht bekannt geworden. Erstaunlicher Weise gibt es hier nämlich viele Fußballer und diese spielen und trainieren auf einem Sportplatz, der komplett aufs Wasser gebaut ist. Aber auch sonst ist es schon beeindruckend zu sehen, wie diese Seenormaden Ihr Leben führen, ganz ohne das Festland zu betreten.

Zwischendurch hatten wir dann noch zwei kleine Badestopp, einmal in einer kleinen Bucht, und einmal auf einer Art Sandbank, und wenn man hier steht und sich die andern 100 Menschen die gerade auch da sind wegdenket, oder wenn man wie wir das Glück hat zu einer guten Zeit anzukommen, wo noch nicht so viel los ist, dann könnte man meinen das man auf einer Südseeinsel ist. Die Natur hier ist wirklich sehr beeindruckend.

Weiter hatten wir uns noch dazu entschieden uns den Wochenmarkt in Bang Niang anzusehen, hier findet man auch das Denkmal für den damaligen Tsunami. Der Markt bietet alles was man sucht, Kleidung, einheimisches Handwerk, Gemüse …. Ein einheimisches Shoppingparadies, und man kann ihn problemlos mit einem Tuk Tuk erreichen. Entgegen unserer hiesigen Wochenmärkte ist er jedoch nicht früh morgens, sondern beginnt erst um 15:00 Uhr.

Weihnachten in Thailand

Da wir über Weihnachten im Khaolak Laguna Resort waren, hatten wir natürlich schon vorher mal darüber nachgedacht wo wir an diesem Abend Essen gehen sollten. Allerdings wurde uns diese Entscheidung vom Hotel abgenommen, da man uns ein paar Tage vorher darüber informierte, das es im Hotel eine Art Galaabend gäbe und dieser bei unserer Buchung bereits inbegriffen sei. Naja und da haben wir gedacht das man sich das ja ruhig mal ansehen könnte. Nun ist auch sowas immer Geschmacksache und darum sei hier nur kurz gesagt, dass es schon beeindruckend war, was da für die Gäste mal eben an einem Tag aus dem Boden gestampft wurde. Es wurde rund um den Pool ein großes Buffet aufgebaut, jede Menge Tische und Stühle, sowie zwei Bars dahin gebracht und eine Bühne aufgebaut. Der Abend an sich war nett, wobei man sagen muss das die Thais Weihnachten nur für uns Tourist feiern, und es gar nicht zu Ihrer Kultur und Ihrem Glauben gehört. Und sie orientieren sich hier sehr an China, und das macht es für uns Europäer zu einem sehr sehr kitschigen Geschehen.

Das Essen an dem Abend war auch ok, es war sehr viel Auswahl da, und es war sehr liebevoll angerichtet. Es gab mit Sicherheit für jeden etwas. Als Fazit sei hier nur gesagt, dass Thais nicht grillen können, etwas was man wie bei uns auf den Grill legt, Steak oder ähnliches, wird hier immer „ganz durch“ gebraten und wie sagt man es so schön, sie machen daraus eine „Schuhsohle“, und das so sehr, dass man es teilweise wirklich nicht kauen kann, weil es so zäh wird. Aber aus unserer Sicht gab es auch genug anderes am Buffet zu finden.

Nach nun 8 erholsamen und sehr interessanten Tagen in Khao Lak ging es für uns wieder zurück zum Flughafen Phuket und von da wieder zurück nach Bangkok, wo wir noch weitere 4 Tage Zeit hatten um uns Bangkok anzuschauen und um Sylvester zu feiern.

Und wie es uns in der Stadt gefallen hat, und wie es ist in einer so großen Stadt Sylvester zu feiern, das erzähle ich euch dann in meinem 3. Teil zu unserer Thailandreise.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 1 und Teil 3 unserer Thailand Reise.