• sonja@koffer-auf-reisen.de

Schlagwort-Archiv Thailand

Das Khaolak Laguna Resort

Das Khaolak Laguna Resort

Thailand – Khao Lak

*Werbung durch Markennennung und Verlinkung*

Tolles und sehr schön angelegtes Hotel

Die Lage und die Umgebung

Das Khaolak Laguna Resort liegt günstig, was die Tatsache angeht, das man in Thailand ja meist seine Unterkunft nur mit Frühstück bucht. Von hier aus ist es ein Katzensprung auf die Hauptstraße mit vielen Restaurants und Bars, trotzdem liegt man weit genug weg, um nicht im Trubel zu sein.

Etwas ungünstiger ist es wenn man Ausflüge ab Phuket machen möchte, denn über die Thailändischen Straßen bis dahin zurück dauert es schon ein wenig. Man kann aber auch in Khao Lak nette Ausflüge unternehmen, und wenn man nur für einen Badeurlaub hier ist, dann ist man auf jeden Fall genau richtig.

Die Zimmer

Unser Wunschhotel, das Khaolak Laguna Resort hat uns vom ersten Moment an positiv überrascht. Es wurde sich schon beim Check-in sehr freundlich und zuvorkommend um uns gekümmert. Und die ersten Eindrücke bestätigten sich auch beim ersten Gang über die Anlage und beim Eintritt in unsere Zimmer.

Die Zimmer waren groß, ansprechend eingerichtet, mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch, Sitzecke, einer Kommode, Kleiderschrank und einem kleinen Kühlschrank. Das Bad war ebenfalls groß, mit Wanne und großer Dusche ausgestattet. Ebenfalls hatten unsere Zimmer einen schönen großen möblierten Balkon. Das einzige was ein wenig nachteilig war, war das es im Kleiderschrank fast nur Platz gab um Kleidung aufzuhängen, ein wenig fehlte Raum um etwas abzulegen, oder Schubladen. Aber solchen Kleinigkeiten sind für uns nicht ausschlaggebend.

Die Zimmer wurden täglich gereinigt und das immer zu unserer vollsten Zufriedenheit. Es wurde immer alles nett wieder hergerichtet und dekoriert.

Der Service

Wie oben schon kurz erwähnt, waren alle Angestellten im Hotel sehr freundlich und sehr bemüht einem in jeder Lage zu helfen.

Ein Beispiel, kurz vor Weihnachten wurde um den Pool herum ein großes Buffet und eine Bühne aufgebaut, somit stand diese Fläche für  diesen Tag nicht als Liegefläche zur Verfügung. Nun ja es wurde also etwas knapp mit Liegen, da wir nun aber nicht so verwöhnt sind, haben wir uns mal kurz selber geholfen … sind einfach an den Ort gestapft, wo die Liegen und Auflagen gestapelt wurden und haben uns jeder eine Auflage geschnappt und auf die Wiese gelegt.

Natürlich fällt es nun auf, wenn 5 Personen mit Auflagen quer über die Anlage laufen, und man hat uns gesehen, und sofort auch angesprochen … wie hatten erwartet, das man uns sagt, das wir das bitte lassen solle, ABER der Herr wollte nur wissen, wo wir hin wollen, nach dem wir Ihm das gesagt hatten, kam er kurz darauf mit einem Kollegen im Schlepptau und brachte uns für die Auflagen Handtücher und Kissen … damit wir es auch bequem hätten.

Die Gastronomie

In unserem fall können wir hier nur das Frühstück beurteilen, das Hotel ist zwar eins der wenigen welches man in Thailand auch als allinklusive Hotel buchen kann, davon haben wir aber abgesehen.

Das Frühstück war auf jeden Fall sehr gut, ausreichend, abwechslungsreich und es war auch immer alles frisch, oder wurde auf Wunsch frisch gemachte.

Was wir Mittags an der Strandbar an Essen sehen konnten, sah ansprechend aber nicht sehr abwechslungsreich aus, wir würde in der Zukunft auch dazu tendieren nur Frühstück zu buchen. Allein auch schon weil es wirklich stimmt, man kann in Thailand sehr günstig essen, und das nicht nur einheimisch, sondern jeder Art.

Sport, Unterhaltung und Animtion

 

Das Hotel hat keine Animation, die man aber auch eigentlich hier nicht braucht, da der Weg nach draußen in die Bars wirklich nicht weit ist. Und wenn man zum Abendessen sowieso nicht im Hotel ist, bietet es sich auch ehr an, gleich draußen nach etwas Unterhaltung zu schauen. Was den positiven Nebeneffekt hat, das es Abends im Hotel schön ruhig ist.

Sportlich bietet das Hotel einen Fitnessraum, den wir allerdings nur von außen gesehen haben.

Tipps und Empfehlungen

Wenn man etwas kurzweilige Unterhaltung sucht, auf jeden Fall den Wochenmarkt in nächsten Dorf besuchen, das Treiben dort ist immer einen Besuch wert. Und das ein oder andere Schnäppchen kann man da auch machen.

Die Taxi Fahrer, bzw. Tuck Tuck Fahrer sind durchaus immer bereit zu handeln, aber auf den Preis, den uns die Reiseleiterin gesagt hatte haben wir keinen bekommen. Und wenn man irgendwann nicht zu Fuß gehen will, muss man den Preis akzeptieren, der auch durchaus ok ist.

Supermärkte gibt es wie Sand am Meer und die Preise tun sich eigentlich auch nichts, egal ob man den ersten nimmt, an dem man vorbeigeht, oder ob man noch weiter geht. Das kaufen von Getränken außerhalb der Hotelanlage und das mit herein nehmen ist überhaupt kein Problem, es ist normal und wird nicht missbilligend beäugt. Auch ist es ok diese Getränke mit an den Pool zu nehmen und dort zu trinken.

Unser Fazit zum Schluss

Nach unseren vielen Eindrücken auf der Rundreise waren wir ehrlich gesagt froh, zum einen mal länger als eine Nacht an einem Ort zu bleiben und zum anderen auch erst mal ein paar Tage nichts zu tun. Was in dieser Hotelanlage definitiv gut möglich ist. Man hat Pool, Meer, Strand alles recht zentral und ein gutes Frühstück, was auch wenn man spät aufsteht noch alles für einen bereithält.

Wenn Ihr wissen wollt was wir sonst alles in Thailand erlebt haben, denn lest gerne meine Reiseberichte dazu, es gibt hier allerdings drei Teile, da es einfach zu viele Eindrücke für nur einen Bericht waren. Lest gerne in Teil 1 wie unsere Rundreise war, kommt in Teil 2 mit uns nach Khao Lak zum Baden und begleitet uns in Teil 3 nach Bangkok über Sylvester.

Wenn Euch meine Berichte gefallen, folgt mir gerne auf Facebook, Instagram oder Pinterest, teilt, pinnt und Liket gerne was Euch gefällt.

Thailand -Teil 3

Sylvester in Bangkok

Thailand – Teil 3


*Werbung durch Markennennung und Verlinkung*

Der dritte Teil der Thailandreise

In den zwei vorherigen Teilen habe ich Euch ja von unserer Rundreise und unserer Zeit in Khao Lak erzählt, jetzt geht’s für Sylvester noch mal nach Bangkok!

Eine Sache hier mal noch vorweg, dieser Beitrag hat für mich ungewöhnlich wenig Bilder, aber zu dieser Zeit ist es in Bangkok wirklich sehr voll, und ein Foto ohne Menschen zu schießen ist fast unmöglich, daher kann ich einfach aus Respekt am eigenen Bild hier nicht so viel veröffentlichen.

Die Anreise nach Bangkok

Wie im 2. Teil erzählt, ging es für uns per Inlandsflug mit Thai Air wieder zurück nach Bangkok. Bei Thai Air gab es für uns nicht die Möglichkeit kostenlos das Freigepäck zu erhöhen, aber dennoch kam es beim Check In nicht auf 1 kg mehr oder weniger an. Dennoch sollte man schon nah an der vorgeschriebenen 20 kg bleiben, sonst kann es teuer werden. Was den Platz und den Service im Flugzeug angeht, verhält es sich hier wie bei unserem ersten Inlandsflug auch, für die kurze Flugzeit völlig ok, aber nicht mit dem Standard den Thai Air auf Langstreckenflügen hat zu vergleichen.

Gut wieder in Bangkok angekommen ging es per Transfer wieder ins Hotel Ramada Plaza River Side. Hotel technisch wussten wir ja diesmal was uns erwartet, da wir ja bereits unsere erste Nacht vor unserer Rundreise hier verbracht hatten. Das Hotel liegt, um sich in Bangkok umzusehen sehr günstig, man kann viel zu Fuß erreichen, und zusätzlich bietet das Hotel auch einen Schiffsshuttle zur Hauptstation an. Von da aus kommt man für ein paar Cent mit den Taxischiffen fast überall hin.

Pläne und Unternehmungen in Bangkok

Was ich persönlich total beeindruckend fand, war das wir uns egal wo in Bangkok völlig frei bewegen konnten. Nirgendwo, völlig egal, wo man abgebogen ist, hatte man das Gefühl sich unsicher zu fühlen.

Vorgenommen für die paar Tage in Bangkok hatten wir uns speziell nichts – Möglichkeiten gibt es aber ja definitiv genug – und entschieden haben wir uns schlussendlich für den Königspalast, China Town und den großen Asiatique Nachtmarkt, ganz in der Nähe unseres Hotels

In meinem Fall musste ich leider passen, was den Königspalast anging, da ich schon mit gesundheitlichen Problemen aus Khao Lak in Bangkok angekommen war. Und deshalb habe ich mich schweren Herzens für einen ruhigen Tag zwischen Pool Liege und Bett entschieden. Aber mein Mann und der Rest der Truppe hat sich aufgemacht, um sich den Königspalast anzuschauen. Und mir dann natürlich später alles ganz genau berichtet.

Der Königspalast Bangkok zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und wenn ich meinem Mann glauben darf, dann tut er dies auch zurecht. Die Anlage und ihre vergoldeten Staturen und all die toll verzierten Gebäude und Wandmalereien sollte man definitiv gesehen haben.

Vergessen sollte man hier auf keinen Fall die Kleiderordnung, die Knöcheln und die Schultern sollten bedeckt sein, und das ganze bitte auch nicht zu durchsichtig. Und das wird am Königspalast auch am Eingang kontrolliert und da nützt diskutieren nicht, wenn die Dame nein sagt, dann hilft nur umziehen. Freundlicherweise gibt es aber kleine Geschäfte vorm Eingang, die taugliche Kleidung verkaufen.

Die Anlage des Königspalastes ist recht groß und man kann je nachdem wie sehr man sich für Kultur interessiert schon eine ganze Zeit darin verbringen. Der wohl bekannteste ist der Wat Phra Kaeo mit seinem Smaragd Buddha. Dieser Buddha sitzt auf einem vergoldeten Thron und trägt je nach Jahreszeit unterschiedliche Gewänder. Allerdings heißt der Buddha nur Smaragd Buddha, er besteht nämlich eigentlich aus grüner Jade, aber sein damaliger Entdecker hielt den grünen Stein für Smaragd und so blieb der Name haften. Man muss sich aber nicht entscheiden welchen teil der Anlage man sich anschaut, denn eigentlich ist die ganze Anlage eine einzige Sehenswürdigkeit, und man kann sich hier einfach treiben lassen.

Einen Tag später ging es für uns dann nach China Town und da war ich dann auch wieder mit dabei. Ja, wie soll man China Town beschreiben? Es ist tatsächlich ein kleines Stück China mitten in Bangkok, eine ganz eigene Welt für sich. Es ist eng, chaotisch und voll – dennoch sehr faszinierend. Man merkt sofort den Einfluss der vielen Chinesen, die hier leben. Es gibt extrem viele kleine Garküchen. Ansonsten gibt es vor allem jede Menge kleine und große Läden und Stände. Kleine Händler, die einfach alles was man braucht und auch definitiv nicht braucht anbieten, findet man hier genau so wie die Großhändler, die die Straßenhändler in ganz Bangkok mit Ware versorgen.

Man sollte bei einem Besuch in China Town definitiv kein Problem mit vielen Menschen haben. Denn umfallen kann man hier eigentlich nicht, dafür hat man nicht genug Platz. Es kommt darauf an, wohin man sich treiben lässt, mal ist es voller, mal etwas leerer, aber eng ist es auf jeden Fall immer. Wir fanden es auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.

Sogar zwei Abende hat es uns auf den Asiatique Nachtmarkt, ganz in der Nähe unseres Hotels verschlagen. Der Markt ist einer der größten in Bangkok, er ist zwar lange nicht mehr so traditionell wie solche Märkte früher mal waren, aber er hat einiges zu bieten. Es gibt allein über 1.000 Shops und mehr als 40 Restaurants, dazu kommen noch unzählige Stände, mit unterschiedlichsten Dingen und unterschiedlichstem Essen. Leute die es traditionell lieben werden sich hier vielleicht eher unwohl fühlen, aber wer gerne viel sieht, und gerne unter Einheimischen ist, der kann hier schon eine ganze Menge Zeit verbringen. Denn obwohl der Markt eher weniger traditionell ist, lieben die Thais selber diesen Markt. Man bekommt hier wie auf allen Märkten in Thailand einfach alles, aber hier eben nicht nur die typischen Touristen Souvenirs, sondern auch hochwertigere Waren. Ebenso verhält es sich beim Essen, man findet hier richtige und auch definitiv teure Restaurants genau so wie die typischen Marktstände an denen man für kleines Geld total lecker Essen kann. Der Markt hat täglich von 17:00 Uhr bis Mitternacht geöffnet und man erkennt ihn an dem schon von weiten sichtbaren großen Riesenrad.

Sylvester in Bangkok

Unser Highlight kurz vor unserer Abreise war natürlich Silvester. Wir hatten für den Abend nichts Spezielles geplant und auch niedriges etwas reserviert, auch hatten wir das Angebot unseres Hotels, an dem dortigen Galaabend teilzunehmen gerne ausgeschlagen. Zum einen weil und das Angebot des Hotels einfach unglaublich teuer erschien, zum anderen, weil wir uns gerne einfach treiben lasen wollten. Abends haben wir uns dann dazu entschieden, in einem kleinen Thai Restaurant, in dem wir an den Vortagen schon guter Erfahrung gemacht hatten, etwa essen zu gehen, und uns dann mit einem Getränk raus an die Straße zu setzen und uns das Treiben anzusehen. Um kurz vor Mitternacht wollten wir dann an den Fluss gehen und uns überraschen lassen was passiert. Da auch Silvester von den Thais nur für die Touristen gefeiert wird, wussten wir nicht mit welchem Rahmen wir rechnen konnten.

Und was soll ich sagen, auf der Straße war die Hölle los, spontan um entscheiden hätten wir uns gar nicht können, denn außer zu Fuß wäre gar kein durchkommen gewesen. Die Straße vor unserem Hotel war kurzerhand in eine Einbandstraße umfunktioniert worden, welche Richtung Nachtmarkt ging, und es reite sich ein Auto an das andere, dazwischen immer wieder Motorräder und Tuk Tuks. Wir waren also hier schon mal gut beschäftigt und hatten unseren Spaß dabei uns dieses Treiben anzusehen. Kurz vor zwölf sind wir dann zu einem freien Platz neben unserem Hotel gegangen, von welchem man direkt auf den Fluss schauen konnte. Und auch wenn wir hier selbstverständlich auch nicht allein waren, war es doch im Verhältnis zu den vollkommen überfüllten Straßen sehr angenehm hier. Punkt Mitternacht gab es dann ein unbeschreibliches Feuerwerk, was von mehreren Stellen auf dem Fluss aus abgefeuert wurde. Mit Worten kann man das wirklich schwer beschreiben und im Nachhinein kann ich auch wirklich nicht mehr sagen, wie lange es gedauert hat. Aber ich habe noch nicht viel Vergleichbares hier bei uns gesehen.

Somit kann ich nur sagen, Silvester in Thailand ist definitiv ein Erlebnis.

Leider war das Feuerwerk dann für uns aber auch sowas wie der Startschuss für unsere Heimreise und so ging es am 02. Januar 2018 wieder zum Airport Bangkok und von da aus wieder mit Thai Air zurück nach Frankfurt

Unser Fazit zu Thailand

Thailand ist ein sehr sehr vielfältiges Land, von dem man bei einer 2,5-wöchigen Reise definitiv nicht alles sehen kann. Wir kommen also ganz sicher wieder, um die Ecken an denen wir noch nicht waren zu entdecken.

Auch wenn ich es persönlich zu schade fände, nur für einen Badeaufenthalt nach Thailand zu reisen, geben die Stände und Hotel die Möglichkeit dafür ganz sicher her. Somit ist dies auch ein Land für Reisende, die nur Strandurlaub machen wollen.

Und wer die Möglichkeit hat, sollte ich auf jeden Fall 2–3 Tage Zeit für einen Stopp in Bangkok nehmen.

Für uns war es ein gelungener Urlaub, mit unzähligen Erinnerungen und dem Wunsch noch mal nach Thailand zu reisen.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 1 und Teil 2 unserer Thailand Reise.

Thailand -Teil 2

Badeurlaub in Khao Lak

Thailand – Teil 2

*Werbung durch Markennennung und Verlinkung*

Der zweite Teil der Thailandreise

Im ersten Teil habe ich Euch ja von unserer Rundreise erzählt, geendet hat diese ja quasi am Flughafen Bangkok, und genau da geht es jetzt weiter!

Die Anreise nach Khao Lak

Am Flughafen Bangkok angekommen, mussten wie uns erst mal orientieren, denn irgendwie war auf den vielen Infotafeln unser Flug nach Phuket nirgends aufgelistet. Und nachdem wir zugegeben kurz irritiert waren, dämmerte es uns nach kurzer Zeit — unser Fahrer hatte uns am internationalen Terminal abgesetzt und von da gehen nun mal keine Inlandsflüge! Kurz bei der netten Dame an der Info nachgefragt, wurde uns das auch bestätigt. Das Problem ließ sich aber schnell und unkompliziert lösen. Da man den Terminal für Inlandsflüge problemlos in 5 Minuten zu Fuß erreichen konnte. Dort angekommen ging es dann mit kurzer Verspätung auch los, mit Bangkok Air nach Phuket.

Wie hatten uns für diesen Flug bereits von zu Hause aus die FleyerBonus Card von Bangkok Air besorgt, da man laut unseren Infos nur durch den Besitz der Karte 10 kg Freigepäck mehr hat. Die Karte funktioniert wir das bei uns bekannte Miles and More System. Und da wir auf den Langstrecken Flügen 30 kg Gepäck frei hatten, und auf den Inlandsflügen dann nur 20 kg, erschien uns das als sichere Lösung. Und entweder waren die Damen und Herren am Check In sehr großzügig oder das Vorlegen der ausgedruckten Karte hat funktioniert, denn alle Koffer waren ein paar Kilo schwerer und nachzahlen musste niemand. Ansonsten kann man diesen Inlandsflug gut mit einem Flug mit unseren bekannten Billigfliegern vergleichen, was Platz und Service angeht. Aber bei einer Flugzeit von etwa 1,5 Stunden stellte das für uns jetzt kein Problem dar.

Gut am Flughafen Phuket angekommen hat uns unser Transfer ins ca. 1 bis 1,5 Stunde entfernet Khao Lak gebracht. Nach einer sagen wir mal „unruhigen“ Fahrt, da es der dortiger Fahrer nicht so mit einer für diese Straßen angepassten Geschwindigkeit hatte, waren wir gut im Hotel angekommen.

Unser Hotel in Khao Lak

Unser Wunschhotel, das Khaolak Laguna Resort hat uns vom ersten Moment an positiv überrascht. Es wurde sich schon beim Check-in sehr freundlich und zuvorkommend um uns gekümmert. Und die ersten Eindrücke bestätigten sich auch beim ersten Gang über die Anlage und beim Eintritt in unsere Zimmer.

Die Zimmer waren groß, ansprechend eingerichtet, mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch, Sitzecke, einer Kommode,  Kleiderschrank und einem kleinen Kühlschrank. Das Bad war ebenfalls groß, mit Wanne und großer Dusche ausgestattet. Ebenfalls hatten unsere Zimmer einen schönen großen möblierten Balkon. Das einzige was ein wenig nachteilig war, war das es im Kleiderschrank fast nur Platz gab um Kleidung aufzuhängen, ein wenig fehlte Raum um etwas abzulegen, oder Schubladen. Aber solchen Kleinigkeiten sind für uns nicht ausschlaggebend.

Lest hier gerne auch meine ausführliche Hotelbewertung.

Nach unseren vielen Eindrücken auf der Rundreise waren wir ehrlich gesagt froh, zum einen mal länger als eine Nacht an einem Ort zu bleiben und zum anderen auch erst mal ein paar Tage nichts zu tun. Was in dieser Hotelanlage definitiv gut möglich ist. Man hat Pool, Meer, Strand alles recht zentral und ein gutes Frühstück, was auch wenn man spät aufsteht noch alles für einen bereithält.

Über die Verpflegung und die Preise

Wie hatten auf Anraten vieler Leute nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. Und auch wenn ich vor diesem Urlaub sehr skeptisch war, kann ich das jetzt nur jedem raten, genauso zu machen, und ich würde es bei einem erneuten Thailand Aufenthalt ebenfalls wieder so machen. Man muss weder Angst haben, dass man keine Örtlichkeit findet, wo man etwas essen kann, noch das man nicht das für sich passende Essen findet. Und auch muss man sich keine Sorgen machen, das die Nebenkosten die Urlaubskasse sprengen.

Aber der Reihe nach … fangen wir mal mit den Örtlichkeiten und Möglichkeiten an, etwas zu essen. Wenn man das Hotel verlässt, steht man quasi auf einer Art Einkaufsstraße, welche über einige Kilometer unzählige Restaurants, Bars und Geschäfte bereithält. Zu Fuß ist man also in weniger als 5 Minuten mitten im Geschehen und kann in etlichen Einrichtungen das unterschiedlichste zu essen findet. Und hier kommen wir zur Auswahl, man findet hier alles, von eiheimischen Thaiessen über Pizza und Burger zu Schnitzel und sogar einen MC Donald, es gibt also wirklich für jeden etwas.

Was nun den Preis angeht, ist es immer etwas schwierig darüber ein Urteil abzugeben, denn was für den einen billig ist, ist für den anderen schon teuer. Also belasse ich es mal dabei zu sagen, dass wir uns eigentlich immer für Restaurants entschieden haben, wir sowohl Pizza, als auch Nudelgerichte, Steak oder Thai hatten, und im Durchschnitt eigentlich nie mehr als 20 bis 30 Euro für zwei Leute inclusive Getränke bezahlt haben. Es würde sicher noch etwas günstiger, wenn man sich einen kleinen thailändischen Imbiss sucht, aber für uns war es auch so völlig ok. Was die Getränkepreise angeht, muss man halt schauen, wo und was man trinkt … im Hotel ist es immer etwas teurer aber nicht teurer als bei uns, im Restaurant sind die Preise auch mit den unsrigen zu vergleichen. Wenn man nun aber in einen der Supermärkte geht, von denen man echt alle 200 Meter einen findet, dann geht es viel viel günstiger. Die meisten Märkte heißen in Thailand „seveleleven“ und man bekommt da wirklich alles, und hier muss man für zum Beispiel einen Liter Cola gerade mal 80 Cent zahlen für Wasser meist noch viel weniger, aber auch Bier oder sonstiger Alkohol kostet hier viel weniger als bei uns. Und nein, es ist überhaupt kein Problem die Getränke mit ins Hotel zu nehmen, und diese am Pool auf dem Zimmer oder dem Balkon zu verzehren. Man sollte vielleicht nicht versuchen, sich an eine Hotelbar damit zu setzen, aber ansonsten geht da alles. Geht man abends in eine Bar um was zu trinken, ist es auf jeden Fall billiger als hier, es kommt natürlich auch immer darauf an, was man trinken möchte.

Ausflüge in Khao Lak und Umgebung

Nach ein paar Tagen Ruhe, haben wir uns natürlich auch in Khao Lak noch das ein oder andere angesehen. Wir haben uns unter anderem für eine vom Reiseveranstalter angebotene Tagestour entschieden. Ein ganzer Tag, mit vielen Stopps, an dem man viel zu sehen bekam. Zuerst ging es für uns wieder per Transfer nach Phuket und von da aus dann weiter per Schnellboot. Nach einer Fahrt von ca. einer Stunde haben wir an einer Bucht gehalten, von der aus wir in eine Höhle gegangen sind, die einen zweiten Ausgang hatte, der einen quasi in eine Lichtung geführt hat.

Man stand hier wirklich in Mitten der Kalksandstein Felsen und konnte die bizarren Formen der Steine sehen. Man kann diese Höhle nur bei Niedrigwasser besuchen, da dieser Innenraum sonst unter Wasser liegt. Ich empfehle hier durchaus Badeschuhe, da man, wenn man durch die Höhle geht, auch durch knietiefes Wasser gehen muss, wo sich kleine Steine oder ähnliches am Untergrund befinden. Auch kommt einem die Decke oft recht nah und man weiß nach ein paar Metern, das Helm und Taschenlampe nicht nur zur Zierde verteilt wurden. Aber wir fanden es toll.

Danach ging es für uns weiter zum jedermann wohl bekannten „James Bond Felsen“. Die Insel wo dieser liegt heißt Khao Pang Kann und durch den bekannten James Bond Film wurde die der Insel vorgelagerte Felsennadel wohl weltbekannt. Auf der Insel gibt es nicht nur den Felsen, auch wenn wohl alle wegen ihm kommen. Die Insel ist grün bewachsen, und mit bis zu 300 Metern senkrecht aufsteigenden Felsen umgeben, welche von Höhlen und Grotten durchzogen werden. Diese Insel wie auch die weiteren bizarren Kalksandstein Gebilde in der Phang – Nang Bucht sind durch Wind, Wetter, Meeresströmungen und Erdverschiebungen entstanden.

Eins muss einem bei all der tollen Natur jedoch klar sein, man ist gerade hier NIE alleine, und wenn man ein schönes Foto mit DEM Felsen will, muss man schon etwas Geduld haben, denn das wollen alle die da sind. Es ist schon sehr touristisch und sehr vermarktet, aber wir fanden dennoch das es schön und interessant war es zu sehen.

Danach machten wir einen weiteren Halt, zum Kajak fahren. Wir mussten hier nicht selber fahren, sondern jedes Kajak bekam einen Fahrer, welcher einen dann durch eine Region mit vielen Felsen, kleinen Höhlen und bewachsenem Ufer fuhr. Es war eine nette Abwechslung.

Bedeutend interessanter fand ich jedoch den Stopp danach. Wir haben nämlich auf einem der schwimmemden Dörfer angehalten, und uns ein wenig dort umsehen dürfen. Das Dorf heißt Koh Panyee und ist bei den meisten Besuchern durch einen Fernsehbericht bekannt geworden. Erstaunlicher Weise gibt es hier nämlich viele Fußballer und diese spielen und trainieren auf einem Sportplatz, der komplett aufs Wasser gebaut ist. Aber auch sonst ist es schon beeindruckend zu sehen, wie diese Seenormaden Ihr Leben führen, ganz ohne das Festland zu betreten.

Zwischendurch hatten wir dann noch zwei kleine Badestopp, einmal in einer kleinen Bucht, und einmal auf einer Art Sandbank, und wenn man hier steht und sich die andern 100 Menschen die gerade auch da sind wegdenket, oder wenn man wie wir das Glück hat zu einer guten Zeit anzukommen, wo noch nicht so viel los ist, dann könnte man meinen das man auf einer Südseeinsel ist. Die Natur hier ist wirklich sehr beeindruckend.

Weiter hatten wir uns noch dazu entschieden uns den Wochenmarkt in Bang Niang anzusehen, hier findet man auch das Denkmal für den damaligen Tsunami. Der Markt bietet alles was man sucht, Kleidung, einheimisches Handwerk, Gemüse …. Ein einheimisches Shoppingparadies, und man kann ihn problemlos mit einem Tuk Tuk erreichen. Entgegen unserer hiesigen Wochenmärkte ist er jedoch nicht früh morgens, sondern beginnt erst um 15:00 Uhr.

Weihnachten in Thailand

Da wir über Weihnachten im Khaolak Laguna Resort waren, hatten wir natürlich schon vorher mal darüber nachgedacht wo wir an diesem Abend Essen gehen sollten. Allerdings wurde uns diese Entscheidung vom Hotel abgenommen, da man uns ein paar Tage vorher darüber informierte, das es im Hotel eine Art Galaabend gäbe und dieser bei unserer Buchung bereits inbegriffen sei. Naja und da haben wir gedacht das man sich das ja ruhig mal ansehen könnte. Nun ist auch sowas immer Geschmacksache und darum sei hier nur kurz gesagt, dass es schon beeindruckend war, was da für die Gäste mal eben an einem Tag aus dem Boden gestampft wurde. Es wurde rund um den Pool ein großes Buffet aufgebaut, jede Menge Tische und Stühle, sowie zwei Bars dahin gebracht und eine Bühne aufgebaut. Der Abend an sich war nett, wobei man sagen muss das die Thais Weihnachten nur für uns Tourist feiern, und es gar nicht zu Ihrer Kultur und Ihrem Glauben gehört. Und sie orientieren sich hier sehr an China, und das macht es für uns Europäer zu einem sehr sehr kitschigen Geschehen.

Das Essen an dem Abend war auch ok, es war sehr viel Auswahl da, und es war sehr liebevoll angerichtet. Es gab mit Sicherheit für jeden etwas. Als Fazit sei hier nur gesagt, dass Thais nicht grillen können, etwas was man wie bei uns auf den Grill legt, Steak oder ähnliches, wird hier immer „ganz durch“ gebraten und wie sagt man es so schön, sie machen daraus eine „Schuhsohle“, und das so sehr, dass man es teilweise wirklich nicht kauen kann, weil es so zäh wird. Aber aus unserer Sicht gab es auch genug anderes am Buffet zu finden.

Nach nun 8 erholsamen und sehr interessanten Tagen in Khao Lak ging es für uns wieder zurück zum Flughafen Phuket und von da wieder zurück nach Bangkok, wo wir noch weitere 4 Tage Zeit hatten um uns Bangkok anzuschauen und um Sylvester zu feiern.

Und wie es uns in der Stadt gefallen hat, und wie es ist in einer so großen Stadt Sylvester zu feiern, das erzähle ich euch dann in meinem 3. Teil zu unserer Thailandreise.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 1 und Teil 3 unserer Thailand Reise.

Thailand – Teil 1

Thailand Teil 1 – die Rundreise

*Werbung durch Markennennung und Verlinkung*

Der Grund für einen Reisebericht in mehreren Teilen

Der Grund warum ich meinen Reisebericht diesmal in mehreren Teilen schreibe, liegt ganz einfach darin, dass Thailand soooo beeindruckend war, und sooo viele Eindrücke bei mir hinterlassen hat, dass ich das ganz unmöglich in einen einzigen Bericht packen kann. Und das schon gar nicht ohne das Ihr Stunden lesen müsstet. 

Wie es zu Thailand kam

Thailand stand grundsätzlich schon immer auf unserer List, konkret hat es sich aber ergeben, weil wir seit unserer Kenia Reise sehr liebe Urlaubsbekannte haben, und es schon lange unser Wunsch war, noch mal zusammen Urlaub zu machen. Und wie es so ist, wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, hat natürlich auch jeder unterschiedliche Interessen, so hat es sich erst nicht so einfach gestaltet ein gemeinsames Ziel zu finden. Und nach einiger Suche hat sich herausgestellt, dass Thailand das Ziel ist wo wir alles unter einen Hut bringen können. Und das war definitiv die richtige Entscheidung. Thailand ist ein so vielfältiges Land, da findet sich garantiert für jeden etwa. Egal ob die Interessen nun bei Tempeln, der Natur, Tieren, den Menschen, Städten oder einfach nur einem Badeurlaub liegen.

Um nun in den zweieinhalb Wochen, die wir Zeit hatten möglichst viel von dem Land zu sehen und trotzdem nicht in Urlaubsstress zu verfallen, haben wir uns für eine Rundreise entschieden. Danach zur Erholung für eine Woche Khao Lak, und von da aus ging es dann über Sylvester noch mal nach Bangkok um uns die Stadt anzusehen.

Hier im ersten Teil erzähle ich Euch nun von den Erlebnissen auf unserer Rundreise.

Die Anreise

Wir sind wie so oft auf unseren Reisen vom Flughafen Frankfurt aus gestartet. Ich mag den Flughafen einfach und zum anderen ist er von uns aus sehr gut per ICE zu erreichen. Wir sind per Direktflug mit der Thai Air nach Bangkok geflogen. Und das kann ich definitiv empfehlen, denn Thai Air hat auch in der ganz normalen Econemy sehr gute Sitzabstände, und einen guten Sitzkomfort. Ich kann da nur von mir ausgehen, aber bei einer Größe von 1,79 m komme ich nicht mit den Knien an den Vordersitz, und dass auch nicht, wenn der Vordermann seinen Sitz zurückstellt.

Auch was den Service angeht kann man sich hier nicht beklagen. Es gab in regelmäßigen Abständen etwas zu trinken, zweimal etwas zu essen, und immer noch kleine Aufmerksamkeiten dazwischen. Auf den Geschmack des Essens einzugehen, ist finde ich immer schwierig, weil jeder empfindet so etwas anders, wir fanden das Essen ok, und auch nicht zu scharf, was man auf Flügen in diese Region ja schon mal befürchtet.

Das Unterhaltungsprogramm war völlig ausreichend, es gab ca. 10 deutschsprachige Filme, etliche Spiele und Musik. Einen eigenen USB Stick konnte man auch noch benutzen. Kopfhörer, Kissen und Decke lagen wie selbstverständlich von Anfang an auf jedem Platz.

In Bangkok angekommen, ging es in unser Hotel für die erst Nacht, das Ramda Plaza Bangkok Memam Riverside. Für unsere erste Nacht haben wir kein spezielles Hotel ausgesucht, sondern einfach das genommen, in dem die Rundreise am nächsten Morgen gestartet ist. Und das hat sich auch als gute Wahl herausgestellt.

Aufbruch zur Rundreise

Nach einem sehr guten und reichhaltigen Frühstück ging es dann am nächsten Morgen los. Zuerst sind wir an den nahegelegenen Pier gefahren und von da ging es per Boot weiter den durch Bangkok fließenden Nae Nam Chao Phraya Fluss rauf bis nach Bang Pa. Die Flussfahrt war für den Start der Rundreise schön, man wird nicht sofort mit Eindrücken überflutet und kann es nach der doch langen Anreise vom Vortag erst mal ruhig angehen lassen. Man kann relaxed auf dem Deck sitzen und das Ufer an sich vorbeiziehen lassen.

In Bang Pa angekommen stand die Besichtigung des königlichen Sommerpalastes auf dem Programm. Der Palast diente bis 1767 allen siamesischen Königen als Sommerresidenz, dann stand er 80 Jahre leer und wurde erst unter König Mongkut wieder genutzt. Die ganze Anlage ist von einer Mauer umgeben, und durch mehrere Turmbauten zugängig. Das Gelände ist sehr weitläufig und in einen äußeren und einen inneren Bereich gegliedert, der äußere ist frei zugänglich, während der innere der königlichen Familie vorbehalten ist. Es gibt allerhand Palastähnliche Bauten, Staturen und Pavillons zu bestaunen.

Eins was hier wichtig ist …. Alles was dem König unterliegt und sei es auch dieses gartenähnliche Gelände muss in langen Hosen, bis zu den Knöcheln und mindesten T-Shirt besucht werden. Falls man das nicht weiß … umziehe auf dem Parkplatz ist kein Problem.

Für uns ging es von hier weiter zu den Ruinen von Ayutthaya. Ayutthaya ist die ehemalige Hauptstadt von Königreich Siam, die Ruinen der dortigen Altstadt sind heute als der Geschichtspark von Ayutthaya bekannt. Ein Arsenal mit archäologischen Städten, Paläste, Tempel und Staturen. Wer sich für etwas in dieser Art interessiert, für den ist es mit Sicherheit sehr interessant, aber am Ende des Tages sind es doch nur Ruinen, die durchaus nett anzusehen waren, aber man hat das Areal doch in ehr kurzer Zeit gesehen.

Bedeutend interessanter fand ich da die buddhistische Tempelanlage Wat Phanan Choeng, welche auch in diesem Geschichtspark liegt. Bemerkenswert war hier definitiv die 19 Meter hohe Buddha Statue, sie ist eine der größten alten Statuen des Landes, und hinterlässt schon einen Wow Effekt.

Nach so vielen Erlebnissen am ersten Tag ist man dann doch froh, wenn man sein Quartier für die erst Nacht erreicht und nach einem guten Abendessen, einfach nur ins Bett fallen muss.

Der zweite Tag der Rundreise

Von unserm Hotel für die erste Nacht, dem Krungsri River, was schön an einem Fluss lag und eine tolle Aussicht von den oberen Etagen geboten hat, ging es nach einem frühen Frühstück weiter nach Kanchanaburi, wo man die sogenannte „Brücke am Kwai“ findet. Die Brücke ist bei den meisten von uns wohl durch den gleichnamigen Film bekannt, und wurde im 2. Weltkrieg von Kriegsgefangenen gebaut, um damals Thailand und Burma zu verbinden. Die Brücke selber ist natürlich ein interessantes Bauwerk, aber eben dennoch nur eine Brücke, sie hat Ihren Stellenwert wohl ehr durch den Film, und Ihre Geschichte.

Nach einer kurzen Besichtigung der Brücke sind wir dann mit der historischen Bahn die diese Strecke befährt von Takilen nach Tam Kra Sae gefahren. Es ist durchaus eine nette Abwechslung, aber persönlich fand ich es jetzt nicht so spannend, die Strecke ist oft dicht bewachsen und sooo viel sieht man am Wegesrand jetzt auch nicht.

Das interessanteste und spannendste ist dann definitiv das letzte Stück der Strecke, die sogenannte „Todesstrecke“. Bedeutend mehr davon beeindruckt ist man, wenn man dann ausgestiegen ist, sich umdreht und sich anschaut, worüber man gerade gefahren ist.

Und hier kann man, sobald der Zug dann weitergefahren ist, auch etwas für uns ehr ungewöhnliches tun, man kann über die Schienen und somit über die „Todesstrecke“ gehen. Man sollte besser festes Schuhwerk anhaben, und etwas schwindelfrei zu sein kann auch nicht schaden. Es ist zum einen schon, naja, sagen wir man interessant zu sehen, über welche Konstruktion man da gerade gefahren ist. Aber das ist auch nicht alles, man kann es im Vorbeifahren kaum sehen, aber ungefähr in der Mitte dieses Abschnittes befindet sich eine kleine Höhle, die Krasae Cave, es ist ein kleiner Tempel, mit unterschiedlichen Statuen, den es sich durchaus lohnt anzuschauen.

Hier ein Tipp, wenn man zu Fuß über die Brücke will, und davon eventuell auch noch ein nettes Foto haben will, lohnt es sich etwas Geduld zu haben. Denn wenn der Zug stoppt und alle aussteigen, wollen genau das auch alle anderen Touristen. Es dauert aber wirklich eine ganze Zeit bis der Zug zurückkommt, wenn man also erst mal alle die nicht warten können vorlässt, hat man nachher etwas mehr Platz für einen tollen Schnappschuss. Es lohnt sich also etwas zu warten.

Wir haben in dem kleinen Resturamt an der Station dann etwas gegessen und gewartet, bis der Zug wieder zurückfährt, man kann dann von der Plattform des Restaurants welche schön über dem Fluss liegt, schöne Fotos machen.

Auf dem Weg zur unserer Unterkunft für die nächste Nacht haben wir noch an der eigentlichen Endstation des Zuges angehalten und einen Wasserfall besichtigt. Wasserfall ist hier ein vielleicht etwas zu großes Wort, aber es ist definitiv ein schönes Gelände und bietet auf jeden Fall sehr schöne Fotomotive.

Für unsere zweite Nacht mussten wir dann umsteigen in ein Longheckboot, da es zum Fluss Hotel „Kwai Jungle Raft“ ging. Ein Hotel, was komplett auf einer Floßkonstruktion auf dem Fluss liegt, somit ist es also auch nur über den Fluss zu erreichen.

Gerne könnt ihr hierzu meine ausführliche Hotelbeschreibung lesen, aber kurz möchte ich auch hier was zu dieser außergewöhnlichen schwimmenden Unterkunft sagen. Denn ein paar Dinge sollte man wissen, zum einen wie gesagt das Hotel ist nur per Langheckboot zu erreichen, was ungefähr 20 Minuten dauert und schon ein Erlebnis für sich ist. Die Boote können allerdings nur kleines Gepäck transportieren, mehr mitzunehmen als das was man für eine Nacht unbedingt braucht geht also nicht.

Es gibt in dem Hotel keinen Strom und auch kein warmes Wasser, generell wird das Wasser in der Nacht abgestellt, da dann der Flusspegel durch den darüber liegenden Staudamm sinkt. Die Einrichtung der kleinen Bungalows, welche aus geflochtenen Bambus Wänden bestehen ist völlig ok, aber eben nicht mehr. Man sollte auch bedenke, dass es trotzsommerlicher Temperaturen hier nachts kalt werden kann.

Jedes einzelne der Bungalows hat eine Außenterrasse mit Liegestühlen und Hängematte, baden im Fluss ist wer es mag, mit Schwimmwesten möglich.

Es ist ein sehr sehr schönes und einmaliges Erlebnis, und das Hotel ist toll gestaltet. Wir möchten die Nacht hier nicht missen, aber man sollte halt wissen worauf man sich einlässt.

Wir haben uns nach dem wir nachmittags in unserer schwimmenden Unterkunft angekommen waren, noch das Dorf der dortigen Mitarbeiter angesehen. Die Menschen hier leben noch sehr ursprünglich, und auch wenn ich mir fast ein wenig störend vorkam, so durch die Privatsphäre dieser Menschen zu laufen, hatte ich genau hier eins meiner persönlichen Highlights auf dieser Reise. Ich konnte einen Elefanten streicheln, und zwar einen der nicht extra für Touristen nett dort hingestellt wurde. Die alte Dame bezieht in diesem Dorf ihre Rente und kam gerade vom Baden und hatte nichts dagegen kurz anzuhalten.

Der dritte Tag

Wieder gut auf dem Festland angekommen ging es am dritten Tag unserer Rundreise weiter nach Nakhon Pathom, um den dortigen Tempel Phra Pathom Chedi anzuschauen. Der Tempel zeichnet sich durch seine 127 Meter hohe Kuppel aus, und ist damit weltweit der höchste. Ansonsten findet man hier das was man in den meisten buddhistischen Tempeln findet, meist goldene Buddha Statuen in allen Formen. Man kann ganz frei über die Anlage gehen und sich alles anschauen. Und ich muss sagen, dass ich einmal mehr davon überrascht war, wie wenig Distanz diese Religion aufbaut. Wenn man mal davon absieht, dass man überall die Schuhe auszieht, wenn man einen Tempel betritt, ist man völlig frei in seinem Tun, es stört keinen, wenn man fotografiert, es stört keinen, wenn man in einem Raum mit den betenden Menschen ist. Ich finde zwar das die ein oder anderen Touristen zu wenig Rücksicht nehmen aber ich bin dennoch beeindruckt wie offen diese Religion ist.

Unsere letzte Nacht auf unserer Rundreise haben wir im Sampran Riverside verbracht, ein Hotel dem ein großer Komplex angeschlossen ist, wo man sich das thailändische Kunsthandwerk anschauen kann. Das Ganze ist zwar ein wenig wie eine Art Freizeitpark aufgebaut, aber es war dennoch interessant. Man konnte zusehen, wie Seide gewonnen und verarbeitet wurde, wie Reis angebaut oder Vieh gehalten wurde. Es gab Stationen an denen aus Blättern etwas geflochten wurde oder traditionelle Musik gemacht wurde. Man konnte etwas über den traditionellen Schwertkampf und das Thai Boxen erfahren. Nett gemacht war es auch, dass man überall mitmachen konnte und dass ein oder andere ausprobieren durfte.

Der letzte Tag und der Tag der Märkte

Am nächsten Morgen sind wir in unseren letzten Tag aufgebrochen, und dieser Tag hat uns zu zwei außergewöhnlichen Märkten geführt.
Zuerst ging es nach Mae Klong, wo sich der bekannte Schienenmarkt befindet. Der Markt findet seit über 100 Jahren genau an dieser Stelle statt, also schon lange bevor dort eine Eisenbahnstrecke gebaut wurde.

Irgendwann wurden dann Schienen verlegt, und es wurde eine Eisenbahnstrecke. Für die Thailändischen Händler gab es nun zwei Möglichkeiten, umziehen oder bleiben – tja und wie man heute spektakulär erleben darf, sie haben sich zum bleiben entschieden. Warum, das weiß man heute nicht mehr so genau, es gibt Gerüchte, die besagt, dass die Stände auf und an den Schienen, keine oder nur geringe Standgebühren kosten, ob das der Grund ist, oder einfach nur das festhalten an Traditionen, man kann es nur mutmaßen. Eins steht jedenfalls fest, heute ist einer der gefährlichsten Märkte auch eine der größten Touristen Attraktionen.

Der Markt selber ist eigentlich überall, in einer großen Halle und neben und auf den Schienen. Man sieht die Schienen teilweise kaum, sie liegen voll mit allem Möglichem und man ist sich ihrer auch nicht wirklich bewusst. Doch wenn man dann die Durchsagt und das laute Pfeifen des herannahenden Zuges hört, dann werden alle hektisch, innerhalb von Sekunden wird alles beiseite geräumt, die Markisen artigen Dächer eingeklappt, Menschen drängen sich an den Rand der Schienen …. Und dann kommt er auch schon, der Zug.

Und auch wenn der Zug unerwarteter Weise im Schritttempo durch das Geschehen fährt, es ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Zum Teil liegen noch Wahren zwischen den Gleisten, über die der Zug unbeeindruckt einfach rollt. Faszinierend ist, dass so gut wie nie etwas passiert. Die freundlichen Thais haben immer ein Auge auf die Touristen, wer nicht weit genug am Rand steht, oder sogar nicht schnell genug von den Schienen ist wird dahin geschoben, wo ihm nichts passieren kann. Es ist auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis, und wenn dann der Zug durch ist, wird nur Sekunden dahinter alles wiederaufgebaut und nimmt seinen ganz normalen Lauf.

Mindestens genau so quirlig nur nicht ganz so gefährlich sind in Damnoen Saduak die sogenannten „schwimmenden Märkte“. Und genau das war unser nächstes Ziel.

Wie haben ein ganzes Stück vor dem eigentlichen Markt vom Auto in ein Longboot gewechselt und sind über die kleinen und verworrenen Wasserkanäle zum Markt gefahren, hierbei konnte man schön das ursprüngliche Leben am Rande dieser Wasserstraßen sehen.

Der Markt selber findet heute gar nicht mehr nur auf dem Wasser statt, sondern in einem recht großen Areal um die Wasserstraßen herum. Wer Menschenmassen liebt ist hier zu jeder Zeit richtig, wer dies ehr vermeiden will, sollte früh morgens weit vor zehn Uhr hier sein, den danach kommen die Touristen. Natürlich kann man sich auch mit einem traditionellen Holzboot durch die noch bestehenden Wasserstraßen des Marktes fahren lassen. Ein Erlebnis ist das allemal, aber ein Stau auf unseren Autobahnen, ist ein Klacks gegen das was da los ist. Eins muss man allerdings sagen, die Thais nehmen das Chaos mit bedeutend mehr Gelassenheit als wir den morgendlichen Stau auf dem Weg zur Arbeit.

Wie fanden es interessanter am Markt angekommen auszusteigen und uns das Treiben von Land aus anzusehen, es gibt überall die Möglichkeit wieder ans Wasser zu gehen und einen Blick auf das Gewusel zu werfen.

Wer nicht nur für das Erlebnis an sich hier ist, sondern auch zum Shoppen, dem sei gesagt es gibt glaube ich nichts was es auf diesem Markt nicht gibt, man sollte nur auf jeden Fall eine ganze Menge Zeit mitbringen um alles zu sehen.

Nach diesen zwei tollen Erlebnissen endete unser letzter Tag der Rundreise auf dem Airport Bangkok wo wir per Inlandsflug nach Khao Lak aufgebrochen sind.

Was wir da alles erlebt haben erzähle ich Euch dann im zweiten Teil meines Urlaubsberichtes zu unserer Zeit in Thailand.

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 2 und Teil 3 unserer Thailand Reise.