Thailand -Teil 2 – der Badeurlaub

Badeurlaub in Khao Lak

Thailand – Teil 2

Der zweite Teil der Thailandreise ….

 

Im ersten Teil habe ich Euch ja von unserer Rundreise erzählt, geendet hat diese ja quasi am Flughafen Bangkok, und genau da geht es jetzt weiter!

 

Die Anreise nach Khao Lak …

 

Am Flughafen Bangkok angekommen, mussten wie uns erst mal orientieren, denn irgendwie war auf den vielen Infotafeln unser Flug nach Phuket nirgends aufgelistet. Und nachdem wir zugegeben kurz irritiert waren, dämmerte es uns nach kurzer Zeit — unser Fahrer hatte uns am internationalen Terminal abgesetzt und von da gehen nun mal keine Inlandsflüge! Kurz bei der netten Dame an der Info nachgefragt, wurde uns das auch bestätigt. Das Problem ließ sich aber schnell und unkompliziert lösen. Da man den Terminal für Inlandsflüge problemlos in 5 Minuten zu Fuß erreichen konnte. Dort angekommen ging es dann mit kurzer Verspätung auch los, mit Bangkok Air nach Phuket.

Wie hatten uns für diesen Flug bereits von zu Hause aus die FleyerBonus Card von Bangkok Air besorgt, da man laut unseren Infos nur durch den Besitz der Karte 10 kg Freigepäck mehr hat. Die Karte funktioniert wir das bei uns bekannte Miles and More System. Und da wir auf den Langstrecken Flügen 30 kg Gepäck frei hatten, und auf den Inlandsflügen dann nur 20 kg, erschien uns das als sichere Lösung. Und entweder waren die Damen und Herren am Check In sehr großzügig oder das Vorlegen der ausgedruckten Karte hat funktioniert, denn alle Koffer waren ein paar Kilo schwerer und nachzahlen musste niemand. Ansonsten kann man diesen Inlandsflug gut mit einem Flug mit unseren bekannten Billigfliegern vergleichen, was Platz und Service angeht. Aber bei einer Flugzeit von etwa 1,5 Stunden stellte das für uns jetzt kein Problem dar.

Gut am Flughafen Phuket angekommen hat uns unser Transfer ins ca. 1 bis 1,5 Stunde entfernet Khao Lak gebracht. Nach einer sagen wir mal „unruhigen“ Fahrt, da es der dortiger Fahrer nicht so mit einer für diese Straßen angepassten Geschwindigkeit hatte, waren wir gut im Hotel angekommen.

 

Unser Hotel in Khao Lak ….

 

Unser Wunschhotel, das Khaolak Laguna Resort hat uns vom ersten Moment an positiv überrascht. Es wurde sich schon beim Check-in sehr freundlich und zuvorkommend um uns gekümmert. Und die ersten Eindrücke bestätigten sich auch beim ersten Gang über die Anlage und beim Eintritt in unsere Zimmer.

 

Die Zimmer waren groß, ansprechend eingerichtet, mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch, Sitzecke, einer Kommode,  Kleiderschrank und einem kleinen Kühlschrank. Das Bad war ebenfalls groß, mit Wanne und großer Dusche ausgestattet. Ebenfalls hatten unsere Zimmer einen schönen großen möblierten Balkon. Das einzige was ein wenig nachteilig war, war das es im Kleiderschrank fast nur Platz gab um Kleidung aufzuhängen, ein wenig fehlte Raum um etwas abzulegen, oder Schubladen. Aber solchen Kleinigkeiten sind für uns nicht ausschlaggebend.

Lest hier gerne auch meine ausführliche Hotelbewertung.

Nach unseren vielen Eindrücken auf der Rundreise waren wir ehrlich gesagt froh, zum einen mal länger als eine Nacht an einem Ort zu bleiben und zum anderen auch erst mal ein paar Tage nichts zu tun. Was in dieser Hotelanlage definitiv gut möglich ist. Man hat Pool, Meer, Strand alles recht zentral und ein gutes Frühstück, was auch wenn man spät aufsteht noch alles für einen bereithält.

 

 

Über die Verpflegung und die Preise …

 

Wie hatten auf Anraten vieler Leute nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. Und auch wenn ich vor diesem Urlaub sehr skeptisch war, kann ich das jetzt nur jedem raten, genauso zu machen, und ich würde es bei einem erneuten Thailand Aufenthalt ebenfalls wieder so machen. Man muss weder Angst haben, dass man keine Örtlichkeit findet, wo man etwas essen kann, noch das man nicht das für sich passende Essen findet. Und auch muss man sich keine Sorgen machen, das die Nebenkosten die Urlaubskasse sprengen.

Aber der Reihe nach … fangen wir mal mit den Örtlichkeiten und Möglichkeiten an, etwas zu essen. Wenn man das Hotel verlässt, steht man quasi auf einer Art Einkaufsstraße, welche über einige Kilometer unzählige Restaurants, Bars und Geschäfte bereithält. Zu Fuß ist man also in weniger als 5 Minuten mitten im Geschehen und kann in etlichen Einrichtungen das unterschiedlichste zu essen findet. Und hier kommen wir zur Auswahl, man findet hier alles, von eiheimischen Thaiessen über Pizza und Burger zu Schnitzel und sogar einen MC Donald, es gibt also wirklich für jeden etwas.

Was nun den Preis angeht, ist es immer etwas schwierig darüber ein Urteil abzugeben, denn was für den einen billig ist, ist für den anderen schon teuer. Also belasse ich es mal dabei zu sagen, dass wir uns eigentlich immer für Restaurants entschieden haben, wir sowohl Pizza, als auch Nudelgerichte, Steak oder Thai hatten, und im Durchschnitt eigentlich nie mehr als 20 bis 30 Euro für zwei Leute inclusive Getränke bezahlt haben. Es würde sicher noch etwas günstiger, wenn man sich einen kleinen thailändischen Imbiss sucht, aber für uns war es auch so völlig ok. Was die Getränkepreise angeht, muss man halt schauen, wo und was man trinkt … im Hotel ist es immer etwas teurer aber nicht teurer als bei uns, im Restaurant sind die Preise auch mit den unsrigen zu vergleichen. Wenn man nun aber in einen der Supermärkte geht, von denen man echt alle 200 Meter einen findet, dann geht es viel viel günstiger. Die meisten Märkte heißen in Thailand „seveleleven“ und man bekommt da wirklich alles, und hier muss man für zum Beispiel einen Liter Cola gerade mal 80 Cent zahlen für Wasser meist noch viel weniger, aber auch Bier oder sonstiger Alkohol kostet hier viel weniger als bei uns. Und nein, es ist überhaupt kein Problem die Getränke mit ins Hotel zu nehmen, und diese am Pool auf dem Zimmer oder dem Balkon zu verzehren. Man sollte vielleicht nicht versuchen, sich an eine Hotelbar damit zu setzen, aber ansonsten geht da alles. Geht man abends in eine Bar um was zu trinken, ist es auf jeden Fall billiger als hier, es kommt natürlich auch immer darauf an, was man trinken möchte.

 

Ausflüge in Khao Lak und Umgebung …

 

Nach ein paar Tagen Ruhe, haben wir uns natürlich auch in Khao Lak noch das ein oder andere angesehen. Wir haben uns unter anderem für eine vom Reiseveranstalter angebotene Tagestour entschieden. Ein ganzer Tag, mit vielen Stopps, an dem man viel zu sehen bekam. Zuerst ging es für uns wieder per Transfer nach Phuket und von da aus dann weiter per Schnellboot. Nach einer Fahrt von ca. einer Stunde haben wir an einer Bucht gehalten, von der aus wir in eine Höhle gegangen sind, die einen zweiten Ausgang hatte, der einen quasi in eine Lichtung geführt hat.

Man stand hier wirklich in Mitten der Kalksandstein Felsen und konnte die bizarren Formen der Steine sehen. Man kann diese Höhle nur bei Niedrigwasser besuchen, da dieser Innenraum sonst unter Wasser liegt. Ich empfehle hier durchaus Badeschuhe, da man, wenn man durch die Höhle geht, auch durch knietiefes Wasser gehen muss, wo sich kleine Steine oder ähnliches am Untergrund befinden. Auch kommt einem die Decke oft recht nah und man weiß nach ein paar Metern, das Helm und Taschenlampe nicht nur zur Zierde verteilt wurden. Aber wir fanden es toll.

Danach ging es für uns weiter zum jedermann wohl bekannten „James Bond Felsen“. Die Insel wo dieser liegt heißt Khao Pang Kann und durch den bekannten James Bond Film wurde die der Insel vorgelagerte Felsennadel wohl weltbekannt. Auf der Insel gibt es nicht nur den Felsen, auch wenn wohl alle wegen ihm kommen. Die Insel ist grün bewachsen, und mit bis zu 300 Metern senkrecht aufsteigenden Felsen umgeben, welche von Höhlen und Grotten durchzogen werden. Diese Insel wie auch die weiteren bizarren Kalksandstein Gebilde in der Phang – Nang Bucht sind durch Wind, Wetter, Meeresströmungen und Erdverschiebungen entstanden.

Eins muss einem bei all der tollen Natur jedoch klar sein, man ist gerade hier NIE alleine, und wenn man ein schönes Foto mit DEM Felsen will, muss man schon etwas Geduld haben, denn das wollen alle die da sind. Es ist schon sehr touristisch und sehr vermarktet, aber wir fanden dennoch das es schön und interessant war es zu sehen.

Danach machten wir einen weiteren Halt, zum Kajak fahren. Wir mussten hier nicht selber fahren, sondern jedes Kajak bekam einen Fahrer, welcher einen dann durch eine Region mit vielen Felsen, kleinen Höhlen und bewachsenem Ufer fuhr. Es war eine nette Abwechslung.

 

Bedeutend interessanter fand ich jedoch den Stopp danach. Wir haben nämlich auf einem der schwimmemden Dörfer angehalten, und uns ein wenig dort umsehen dürfen. Das Dorf heißt Koh Panyee und ist bei den meisten Besuchern durch einen Fernsehbericht bekannt geworden. Erstaunlicher Weise gibt es hier nämlich viele Fußballer und diese spielen und trainieren auf einem Sportplatz, der komplett aufs Wasser gebaut ist. Aber auch sonst ist es schon beeindruckend zu sehen, wie diese Seenormaden Ihr Leben führen, ganz ohne das Festland zu betreten.

 

Zwischendurch hatten wir dann noch zwei kleine Badestopp, einmal in einer kleinen Bucht, und einmal auf einer Art Sandbank, und wenn man hier steht und sich die andern 100 Menschen die gerade auch da sind wegdenket, oder wenn man wie wir das Glück hat zu einer guten Zeit anzukommen, wo noch nicht so viel los ist, dann könnte man meinen das man auf einer Südseeinsel ist. Die Natur hier ist wirklich sehr beeindruckend.

Weiter hatten wir uns noch dazu entschieden uns den Wochenmarkt in Bang Niang anzusehen, hier findet man auch das Denkmal für den damaligen Tsunami. Der Markt bietet alles was man sucht, Kleidung, einheimisches Handwerk, Gemüse …. Ein einheimisches Shoppingparadies, und man kann ihn problemlos mit einem Tuk Tuk erreichen. Entgegen unserer hiesigen Wochenmärkte ist er jedoch nicht früh morgens, sondern beginnt erst um 15:00 Uhr.

 

 

Weihnachten in Thailand ….

 

Da wir über Weihnachten im Khaolak Laguna Resort waren, hatten wir natürlich schon vorher mal darüber nachgedacht wo wir an diesem Abend Essen gehen sollten. Allerdings wurde uns diese Entscheidung vom Hotel abgenommen, da man uns ein paar Tage vorher darüber informierte, das es im Hotel eine Art Galaabend gäbe und dieser bei unserer Buchung bereits inbegriffen sei. Naja und da haben wir gedacht das man sich das ja ruhig mal ansehen könnte. Nun ist auch sowas immer Geschmacksache und darum sei hier nur kurz gesagt, dass es schon beeindruckend war, was da für die Gäste mal eben an einem Tag aus dem Boden gestampft wurde. Es wurde rund um den Pool ein großes Buffet aufgebaut, jede Menge Tische und Stühle, sowie zwei Bars dahin gebracht und eine Bühne aufgebaut. Der Abend an sich war nett, wobei man sagen muss das die Thais Weihnachten nur für uns Tourist feiern, und es gar nicht zu Ihrer Kultur und Ihrem Glauben gehört. Und sie orientieren sich hier sehr an China, und das macht es für uns Europäer zu einem sehr sehr kitschigen Geschehen.

Das Essen an dem Abend war auch ok, es war sehr viel Auswahl da, und es war sehr liebevoll angerichtet. Es gab mit Sicherheit für jeden etwas. Als Fazit sei hier nur gesagt, dass Thais nicht grillen können, etwas was man wie bei uns auf den Grill legt, Steak oder ähnliches, wird hier immer „ganz durch“ gebraten und wie sagt man es so schön, sie machen daraus eine „Schuhsohle“, und das so sehr, dass man es teilweise wirklich nicht kauen kann, weil es so zäh wird. Aber aus unserer Sicht gab es auch genug anderes am Buffet zu finden.

 

Nach nun 8 erholsamen und sehr interessanten Tagen in Khao Lak ging es für uns wieder zurück zum Flughafen Phuket und von da wieder zurück nach Bangkok, wo wir noch weitere 4 Tage Zeit hatten um uns Bangkok anzuschauen und um Sylvester zu feiern.

 

Und wie es uns in der Stadt gefallen hat, und wie es ist in einer so großen Stadt Sylvester zu feiern, das erzähle ich euch dann in meinem 3. Teil zu unserer Thailandreise.

 

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 1 und Teil 3 unserer Thailand Reise.

 

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