Thailand -Teil 3 – Sylvester in Bangkok

Sylvester in Bangkok

Thailand – Teil 3

 

Der dritte Teil der Thailandreise ….

 

In den zwei vorherigen Teilen habe ich Euch ja von unserer Rundreise und unserer Zeit in Khao Lak erzählt, jetzt geht’s für Sylvester noch mal nach Bangkok!

Eine Sache hier mal noch vorweg, dieser Beitrag hat für mich ungewöhnlich wenig Bilder, aber zu dieser Zeit ist es in Bangkok wirklich sehr voll, und ein Foto ohne Menschen zu schießen ist fast unmöglich, daher kann ich einfach aus Respekt am eigenen Bild hier nicht so viel veröffentlichen.

 

Die Anreise nach Bangkok …

 

Wie im 2. Teil erzählt, ging es für uns per Inlandsflug mit Thai Air wieder zurück nach Bangkok. Bei Thai Air gab es für uns nicht die Möglichkeit kostenlos das Freigepäck zu erhöhen, aber dennoch kam es beim Check In nicht auf 1 kg mehr oder weniger an. Dennoch sollte man schon nah an der vorgeschriebenen 20 kg bleiben, sonst kann es teuer werden. Was den Platz und den Service im Flugzeug angeht, verhält es sich hier wie bei unserem ersten Inlandsflug auch, für die kurze Flugzeit völlig ok, aber nicht mit dem Standard den Thai Air auf Langstreckenflügen hat zu vergleichen.

Gut wieder in Bangkok angekommen ging es per Transfer wieder ins Hotel Ramada Plaza River Side. Hotel technisch wussten wir ja diesmal was uns erwartet, da wir ja bereits unsere erste Nacht vor unserer Rundreise hier verbracht hatten. Das Hotel liegt, um sich in Bangkok umzusehen sehr günstig, man kann viel zu Fuß erreichen, und zusätzlich bietet das Hotel auch einen Schiffsshuttle zur Hauptstation an. Von da aus kommt man für ein paar Cent mit den Taxischiffen fast überall hin.

 

Pläne und Unternehmungen in Bangkok …

 

Was ich persönlich total beeindruckend fand, war das wir uns egal wo in Bangkok völlig frei bewegen konnten. Nirgendwo, völlig egal, wo man abgebogen ist, hatte man das Gefühl sich unsicher zu fühlen.

Vorgenommen für die paar Tage in Bangkok hatten wir uns speziell nichts – Möglichkeiten gibt es aber ja definitiv genug – und entschieden haben wir uns schlussendlich für den Königspalast, China Town und den großen Asiatique Nachtmarkt, ganz in der Nähe unseres Hotels

In meinem Fall musste ich leider passen, was den Königspalast anging, da ich schon mit gesundheitlichen Problemen aus Khao Lak in Bangkok angekommen war. Und deshalb habe ich mich schweren Herzens für einen ruhigen Tag zwischen Pool Liege und Bett entschieden. Aber mein Mann und der Rest der Truppe hat sich aufgemacht, um sich den Königspalast anzuschauen. Und mir dann natürlich später alles ganz genau berichtet.

Der Königspalast Bangkok zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und wenn ich meinem Mann glauben darf, dann tut er dies auch zurecht. Die Anlage und ihre vergoldeten Staturen und all die toll verzierten Gebäude und Wandmalereien sollte man definitiv gesehen haben.

Vergessen sollte man hier auf keinen Fall die Kleiderordnung, die Knöcheln und die Schultern sollten bedeckt sein, und das ganze bitte auch nicht zu durchsichtig. Und das wird am Königspalast auch am Eingang kontrolliert und da nützt diskutieren nicht, wenn die Dame nein sagt, dann hilft nur umziehen. Freundlicherweise gibt es aber kleine Geschäfte vorm Eingang, die taugliche Kleidung verkaufen.

Die Anlage des Königspalastes ist recht groß und man kann je nachdem wie sehr man sich für Kultur interessiert schon eine ganze Zeit darin verbringen. Der wohl bekannteste ist der Wat Phra Kaeo mit seinem Smaragd Buddha. Dieser Buddha sitzt auf einem vergoldeten Thron und trägt je nach Jahreszeit unterschiedliche Gewänder. Allerdings heißt der Buddha nur Smaragd Buddha, er besteht nämlich eigentlich aus grüner Jade, aber sein damaliger Entdecker hielt den grünen Stein für Smaragd und so blieb der Name haften. Man muss sich aber nicht entscheiden welchen teil der Anlage man sich anschaut, denn eigentlich ist die ganze Anlage eine einzige Sehenswürdigkeit, und man kann sich hier einfach treiben lassen.

 

 

Einen Tag später ging es für uns dann nach China Town und da war ich dann auch wieder mit dabei. Ja, wie soll man China Town beschreiben? Es ist tatsächlich ein kleines Stück China mitten in Bangkok, eine ganz eigene Welt für sich. Es ist eng, chaotisch und voll – dennoch sehr faszinierend. Man merkt sofort den Einfluss der vielen Chinesen, die hier leben. Es gibt extrem viele kleine Garküchen. Ansonsten gibt es vor allem jede Menge kleine und große Läden und Stände. Kleine Händler, die einfach alles was man braucht und auch definitiv nicht braucht anbieten, findet man hier genau so wie die Großhändler, die die Straßenhändler in ganz Bangkok mit Ware versorgen.

Man sollte bei einem Besuch in China Town definitiv kein Problem mit vielen Menschen haben. Denn umfallen kann man hier eigentlich nicht, dafür hat man nicht genug Platz. Es kommt darauf an, wohin man sich treiben lässt, mal ist es voller, mal etwas leerer, aber eng ist es auf jeden Fall immer. Wir fanden es auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.

 

 

Sogar zwei Abende hat es uns auf den Asiatique Nachtmarkt, ganz in der Nähe unseres Hotels verschlagen. Der Markt ist einer der größten in Bangkok, er ist zwar lange nicht mehr so traditionell wie solche Märkte früher mal waren, aber er hat einiges zu bieten. Es gibt allein über 1.000 Shops und mehr als 40 Restaurants, dazu kommen noch unzählige Stände, mit unterschiedlichsten Dingen und unterschiedlichstem Essen. Leute die es traditionell lieben werden sich hier vielleicht eher unwohl fühlen, aber wer gerne viel sieht, und gerne unter Einheimischen ist, der kann hier schon eine ganze Menge Zeit verbringen. Denn obwohl der Markt eher weniger traditionell ist, lieben die Thais selber diesen Markt. Man bekommt hier wie auf allen Märkten in Thailand einfach alles, aber hier eben nicht nur die typischen Touristen Souvenirs, sondern auch hochwertigere Waren. Ebenso verhält es sich beim Essen, man findet hier richtige und auch definitiv teure Restaurants genau so wie die typischen Marktstände an denen man für kleines Geld total lecker Essen kann. Der Markt hat täglich von 17:00 Uhr bis Mitternacht geöffnet und man erkennt ihn an dem schon von weiten sichtbaren großen Riesenrad.

 

 

Sylvester in Bangkok …

 

Unser Highlight kurz vor unserer Abreise war natürlich Silvester. Wir hatten für den Abend nichts Spezielles geplant und auch niedriges etwas reserviert, auch hatten wir das Angebot unseres Hotels, an dem dortigen Galaabend teilzunehmen gerne ausgeschlagen. Zum einen weil und das Angebot des Hotels einfach unglaublich teuer erschien, zum anderen, weil wir uns gerne einfach treiben lasen wollten. Abends haben wir uns dann dazu entschieden, in einem kleinen Thai Restaurant, in dem wir an den Vortagen schon guter Erfahrung gemacht hatten, etwa essen zu gehen, und uns dann mit einem Getränk raus an die Straße zu setzen und uns das Treiben anzusehen. Um kurz vor Mitternacht wollten wir dann an den Fluss gehen und uns überraschen lassen was passiert. Da auch Silvester von den Thais nur für die Touristen gefeiert wird, wussten wir nicht mit welchem Rahmen wir rechnen konnten.

Und was soll ich sagen, auf der Straße war die Hölle los, spontan um entscheiden hätten wir uns gar nicht können, denn außer zu Fuß wäre gar kein durchkommen gewesen. Die Straße vor unserem Hotel war kurzerhand in eine Einbandstraße umfunktioniert worden, welche Richtung Nachtmarkt ging, und es reite sich ein Auto an das andere, dazwischen immer wieder Motorräder und Tuk Tuks. Wir waren also hier schon mal gut beschäftigt und hatten unseren Spaß dabei uns dieses Treiben anzusehen. Kurz vor zwölf sind wir dann zu einem freien Platz neben unserem Hotel gegangen, von welchem man direkt auf den Fluss schauen konnte. Und auch wenn wir hier selbstverständlich auch nicht allein waren, war es doch im Verhältnis zu den vollkommen überfüllten Straßen sehr angenehm hier. Punkt Mitternacht gab es dann ein unbeschreibliches Feuerwerk, was von mehreren Stellen auf dem Fluss aus abgefeuert wurde. Mit Worten kann man das wirklich schwer beschreiben und im Nachhinein kann ich auch wirklich nicht mehr sagen, wie lange es gedauert hat. Aber ich habe noch nicht viel Vergleichbares hier bei uns gesehen.

Somit kann ich nur sagen, Silvester in Thailand ist definitiv ein Erlebnis.

Leider war das Feuerwerk dann für uns aber auch sowas wie der Startschuss für unsere Heimreise und so ging es am 02. Januar 2018 wieder zum Airport Bangkok und von da aus wieder mit Thai Air zurück nach Frankfurt

 

Unser Fazit zu Thailand …

Thailand ist ein sehr sehr vielfältiges Land, von dem man bei einer 2,5-wöchigen Reise definitiv nicht alles sehen kann. Wir kommen also ganz sicher wieder, um die Ecken an denen wir noch nicht waren zu entdecken.

Auch wenn ich es persönlich zu schade fände, nur für einen Badeaufenthalt nach Thailand zu reisen, geben die Stände und Hotel die Möglichkeit dafür ganz sicher her. Somit ist dies auch ein Land für Reisende, die nur Strandurlaub machen wollen.

Und wer die Möglichkeit hat, sollte ich auf jeden Fall 2–3 Tage Zeit für einen Stopp in Bangkok nehmen.

Für uns war es ein gelungener Urlaub, mit unzähligen Erinnerungen und dem Wunsch noch mal nach Thailand zu reisen.

 

Wenn Euch mein Bericht und oder die Fotos gefallen haben, würde ich mich wie immer freuen, wenn Ihr sie bei Facebook, Instagram oder Pinterest teilt und oder mir dort folgt. Lest auch gerne Teil 1 und Teil 2 unserer Thailand Reise.

 

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